Dead by Daylight Steam: Perfektes Horrorspiel für kalte Winternächte

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Cortyn schaut sich aber lieber Horror-Titel an, wie Dead by Daylight.

Weihnachten ist für Gamer – neben der Zeit für Geschenke – auch die Zeit für einen Einkauf auf Steam, denn dort sind traditionelle viele Spiel reduziert. Ich habe nach dem „Tod“ von Evolve auf meine innere Stimme gehört und mir ersatzweise „Dead by Daylight“ gekauft.

Das Spielprinzip hat durchaus einige Parallelen. In Dead by Daylight treten vier Überlebende gegen einen Killer an – also 4vs1. Die Überlebenden sind alleine schwach und können nur auf eine Variante gewinnen: die Karte lebend verlassen. Der Killer gewinnt, je mehr Überlebende er dem Entitus opfert, einer dämonenhaften Kreatur, die sich an Leid, Tod und vergehender Hoffnung labt. Geopfert werden Spieler, indem sie auf Fleischerhaken gehangen werden. Dort verbluten die Spieler langsam. Der Unglückselige am Haken wird letztlich vom Entitus verzehrt – wenn die anderen Überlebenden ihm nicht zur Hilfe kommen.dead-by-daylight-on-the-hook

Ab an den Haken – das Spielprinzip von Dead by Daylight

Damit die Überlebenden aus der Karte entkommen können, müssen sie insgesamt 5 Generatoren finden, reparieren und anschließend einen der Ausgangspunkte erreichen. Was in der Theorie einfach klingt, wird aber durch viele Faktoren erschwert. Der Killer ist grundsätzlich schneller als die Überlebenden, lediglich Hindernisse (wie Fenster, Blockaden, etc.) machen ihn langsamer.

Trifft der Killer mit seiner Waffe einmal, dann blutet man und schreit, was es für den Killer einfacher macht, den Verwundeten zu finden – Blut und Schreie sind gemeinhin nicht gerade subtil. Ein zweiter Treffer schickt den Überlebenden zu Boden, wo er nur noch krabbeln kann oder vom Killer aufgehoben wird. Einmal aufgehoben geht es an den nächstbesten Fleischerhaken

Das Grundprinzip klingt simpel und doch schafft es Dead by Daylight eine unglaublich dichte Atmosphäre zu erzeugen. Je näher der Killer an einem Überlebenden ist, desto lauter hört man den Herzschlag pochen. Der Killer jedoch hat keine akustische Hilfe und muss sich auf seine First-Person-Sicht verlassen, während die Überlebenden aus der 3. Person schauen und dadurch einen taktischen Vorteil haben. Die Spannung und Verzweiflung, die entsteht, wenn man panisch vor dem Killer über die ganze Karte flieht und permanent seinen Atem im Nacken spürt – das lässt sich kaum beschreiben.dead-by-daylight-survived

Nervenkitzel pur

Dank unterschiedlicher Perks und Spielweisen der Killer und Überlebenden wird das Ganze auch nicht so schnell langweilig. So gibt es als Killer etwa Michael Myers (bzw. eine direkte Kopie von ihm). Anders als bei den anderen Killern hört man ihn nicht, wenn er den Überlebenden nahe ist. Er wird dafür mächtiger, je länger er einen Überlebenden einfach nur anschaut. So baut er Buffs auf, bis er letztlich stark und schnell genug ist, um einen zu überwältigen.

Kaum einer kann sich den Schrecken vorstellen, wenn man gerade knapp 30 Sekunden an einem Generator herumschraubt, dann vorsichtig die Kamera dreht, nur um zu bemerken, dass der Killer einem direkt über den Nacken schaut.dead-by-daylight-powering-gates

Um es in einem Satz zusammenzufassen: Unschuldige, wehrlose Spieler einem finsteren Dämon zu opfern, hat lange nicht so viel Spaß gemacht, wie in Dead by Daylight. Das Spiel hat mich in den letzten Tagen so begeistert, dass ich sicher noch einige Male darüber schreiben werde.

Wer noch ein paar Euro über und in den Urlaubstagen Langeweile anstehen hat, der sollte sich ein paar Freunde schnappen und Dead by Daylight ausprobieren. Hier geht es zur Steam-Store-Seite des Spiels. Ich nötige meinen Freundeskreis da auch gerade zu.

Wir haben uns Dead by Daylight bereits im Sommer angeschaut.

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