Chronicles of Elyria nutzt neuste Simulations-Tech, um der Welt Leben einzuhauchen

Mit Hilfe von SpatialOS, einem neuen Hightech Simulations-System, soll die Welt von Chronicles of Elyria mit hunderttausenden von Spielern, NPCs und Mobs bevölkert werden.

Gerade erst haben wir darüber berichtet, dass sich das Team von Soulbound Studios auf Reddit den Fragen der „Chronicles of Elyria“-Fans gestellt hatte und dabei eben auch die entscheidende Frage danach beantwortet hat, wie das kleine Indie-Team ein so ambitioniertes Projekt stemmen will.

Dabei erklärte Jeromy Walsh (Soulbound CEO), dass er bereits seit Jahren an einer Architektur gearbeitet habe, die er nun auch auf Chronicles of Elyria anwendet. Darüber hinaus wolle man so viel Middleware wie nur möglich anschaffen, sodass man nicht alles selbst entwickeln muss.

Und genau hier kommt die neu angekündigte Partnerschaft mit der Technologie Firma Improbable und deren SpatialOS ins Spiel.

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Ingame Screenshots eines ersten Entwurfs der späteren Spielerstädte

Improbable ist der Entwickler eines neuen Hightech Simulations-Systems namens SpatialOS, „das anderen Entwicklern ermöglicht, Simulationen zu erstellen, die von mehreren Millionen komplexer Objekte (wie Mobs und NPCs) bevölkert sind; und das gleichzeitig erlaubt, Spielwelten und andere simulierten Umgebungen problemlos auf mehreren tausend Servern in der Cloud laufen zu lassen.“

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Dank des Survival-Aspekts des Spiels sind Städte von besondere Bedeutung

Dadurch, dass man diese komplizierten technischen Aspekte in die Hand von Spezialisten gebe und sich um die Erstellung und den Support der „core server features“ kümmern müsse, könne das Team von Soulbound Studios seinen Fokus nun komplett auf die essentiellen Spielmechaniken des Sandbox MMORPGs richten. Jeromy Walsh erklärt mit Verweis auf die neue Tech:

“Wir wurden von vielen von euch gefragt, wie wir unseren Plan, die größte jemals in einem Spiel erschaffene Spielwelt mit hunderttausenden von Spielern und NPCs zu bevölkern, umsetzen wollen. So geht es!”
Mit der Hilfe von SpatialOS, können wir unser Ziel schneller erreichen, und das alles sogar mit einem wesentlich kleineren Team.“

Doch dies war nicht das einzige Highlight dieser Woche, denn zeitgleich wurde ein neues Tech-Preview-Video zu Chronicles of Elyria vorgestellt, das nach dem letzten Video zum Thema Wetter und Schnee nun die Interaktion von Charakteren mit der Spielwelt vorstellt:

Matthias meint: „Gebranntes Kind scheut das Feuer“ und so ist das auch bei mir, dafür habe ich in all den Jahren schon zu viel gesehen. Und irgendwie erinnert mich SpatialOS doch sehr an die Storybricks AI, die in kleinerem Rahmen ähnliches für EQNext versprach.

Auf der anderen Seite macht SpatialOS schon jetzt einen viel besseren Eindruck, denn während Storybricks eher die ambitionierte Idee eines kleinen, zuvor auf Kickstarter gescheiterten Indie-Teams war, ist SpatialOS eine sich bereits in der finalen Testphase befindliche Entwicklung einer 90 Mann großen Firma, die Millionen im Rücken hat.

Und dass es sich in diesem Fall nicht um reines “PR-Gewäsch” handelt, beweisen auch einige andere sich in Entwicklung befindliche Spiele, wie Worlds Adrift und Ion, bei denen Improbables Technologie bereits zum Einsatz kommt und deren Entwickler ebenso begeistert sind wie das Soulbound Team.

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Neues Artwork eines Dämons. Diese sollen eine wichtige Rolle in Elyria spielen!


Was ist Chronicles of Elyria? Das MMORPG mit dem Alterungsprozess hat es geschafft!

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Quelle(n): ChroniclesofElyria
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