Gewicht und Ergonomie
Das Gewicht: Mit ihren 100 Gramm orientiert sich die Alienware 620M an der bekannten Konkurrenz. Sowohl Logitech, Roccat als auch Razer orientieren sich im Mittelklasse-Bereich bei ihren Allroundern mittlerweile bei rund 100 Gramm. Voll auf Shooter ausgelegte Mäuse wiegen noch 30 bis 40 Gramm weniger.
Die Ergonomie: Ich habe mit einer Handgröße von 19 Zentimetern sehr große Hände. Und für meine große Hand ist die Maus gut geeignet und ich kann alle Tasten problemlos erreichen. Dennoch fühlt sich die Maus auf Dauer unbequem an. Denn der kleine Finger liegt nicht ordentlich am Korpus der Maus an.
Das fällt mir insbesondere dann auf, wenn ich schnelle Spiele zocke: Bei Apex oder Fortnite krampfe ich dann den kleinen Finger ungewollt zusammen.
Die Maustasten, Mausrad und Sensor
Die Maustasten: Alienware verbaut unter den Maustasten optische Switches. Diese sind deutlich zu hören und klingen ziemlich hohl. Das erinnert im Klang etwa an die Burst Pro oder die Kone Pro von Roccat, die ähnlich hohl klangen. Für optische Switches ist das Geräusch jedoch nicht ungewöhnlich. Lautlos ist die Maus in jedem Fall nicht.
Die Mausklicks fühlen sich im Alltag auf jeden Fall satt und knackig an, womit sich Klicks klar und präzise anfühlen.
Das Mausrad: Das Mausrad bietet eine klare Rasterung, ist jedoch weich genug für schnelle Drehungen. Insgesamt ist das Mausrad angenehmer zu drehen als etwa bei der Logitech G502X, wo das Mausrad immer etwas zu starr wirkt.


Sensor: Im Inneren steckt ein optischer Sensor mit einer Auflösung von 26.000 DPI und einer Abtastrate von 650 IPS. Alienware nennt keinen genauen Hersteller des Sensors, vermutlich steckt hier ein Pixart-Derivat drin. In der Mittelklasse verbauen etliche Hersteller etwa den Pixart 3370, die von Alienware genannte Abtastrate ist aber höher als beim 3370 (650 IPS vs 400).
Im Sensortest schlägt sich der Sensor der Maus sehr gut. Der Sensor ist über die Testzeit sehr genau, mit einer Handvoll Fehlern, die aber nicht weiter auffällig sind. Die Messpunkte liegen sehr nah oder direkt auf der Kurve und attestieren dem Sensor damit hervorragende Werte. Das gilt sowohl für eine kabelgebundene als auch eine kabellose Verbindung via Dongle.

Fazit: Für 130 Euro im Vergleich zur Konkurrenz zu teuer
Für wen ist die Maus geeignet? Das größte Problem der Maus stellt die Konkurrenz dar. Immerhin verlangt Alienware 129 Euro für die Maus. Logitech verlangt für seine G502X Lightspeed ebenfalls 129 Euro und ist für den Preis die deutlich bessere Maus: Hochwertigere Verarbeitung, längere Akkulaufzeit, mehr Tasten und angenehmere Haptik. Und unter kabellosen Mäusen ist die HyperX Pulsefire Haste Wireless weiterhin mein Geheimtipp, wenn ihr nicht mehr als 100 Euro ausgeben wollt.
Welche Alternativen gibt es?
- Die Logitech G502X ist mein aktueller Favorit unter den Allroundern und ihr bekommt sie teilweise schon für rund 100 Euro. Knackige Klicks und vor allem eine gute Haptik, gepaart mit hervorragender Akkulaufzeit.
- Die HyperX Pulsefire Haste ist mein Tipp, wenn ihr eine kabellose Shooter-Maus für unter 100 Euro sucht. Gute Haptik und ein ordentlicher Sensor zeichnen die Maus aus. Die Software ist dafür eher schwach.
- Roccats Kone XP ist ein weiterer Tipp, wenn ihr eine kabelgebundene Multigenre-Maus sucht. Im Schnitt zahlt ihr 60 Euro und bekommt eine flotte und vor allem schicke Gaming-Maus. Der Pixart 3370 ist zuverlässig, wenn auch “nur” Mittelklasse.
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Die besten Gaming-Mäuse für Shooter, die ihr aktuell kaufen
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