World of Warcraft ist zurück – und das im großen Stil. Blizzard hat bewiesen, dass der MMORPG-Gigant es noch immer kann.
Jedes Jahr wiederholen sich einige Fragen, die umfangreich diskutiert werden: Ist World of Warcraft jetzt (endlich) tot? Ist World of Warcraft jetzt (endlich) wieder gut? Lohnt sich die Rückkehr? Lohnt sich der Neueinstieg? Ist die neuste Erweiterung eher langweilig oder genau richtig?
Direkt zum Start einer Erweiterung lässt sich oft nur schwer feststellen, ob WoW nun wirklich „besser“ geworden ist. Das Bild wird oft durch viele spannende Neuerungen etwas zum Positiven verzerrt oder aber durch viele Kinderkrankheiten wie Bugs oder Balancing-Probleme zum Negativen.
Jetzt ist bei World of Warcraft aber die zweite Saison und der Patch 11.1 gestartet. Das markiert ungefähr die „Halbzeit“ von The War Within – und das ist der perfekte Moment, um doch mal zu schauen, ob World of Warcraft endlich wieder „richtig gut“ ist oder ob es doch langsam Zeit wird, Blizzards MMORPG in Rente zu schicken.
Kriegsmeute – Das accountweite Paradies
Über eine der größten Änderungen von The War Within wird inzwischen kaum noch gesprochen. Denn schon wenigen Wochen nach der Einführung der „Kriegsmeute“ ist das System fest in die DNA des Spiels übergegangen und wurde von der Community in Windeseile als der neue Standard akzeptiert, den man nun nie wieder missen will.
Nahezu alles, was man im Spiel macht – egal ob das Farmen von Ruf, Freischalten von Quests oder Sammeln von Erfolgen – ist jetzt accountweit.
Dazu kommen sinnvolle Optionen bei allen Haupt-Questreihen. Ein Charakter hat die Questreihe schon abgeschlossen? Dann könnt ihr sie einfach überspringen und müsst sie kein weiteres Mal erleben – außer, ihr wollt genau das tun und diese Questreihe nochmal mit einem Zweitcharakter durchspielen.

World of Warcraft hat sich jahrelang gegen ein solches System gesträubt – und auch einige der Spieler haben sich dagegen gewehrt. Doch jetzt, wo es seit einigen Monaten aktiv ist und man all die Vorteile davon spürt, bleibt nur die Frage: Warum konnte man jemals dagegen sein?
Es hat World of Warcraft objektiv besser und zugänglicher gemacht. Es erlaubt leichter, den eigenen Haupt-Charakter zu wechseln, ohne daraufhin monatelang den gleichen Grind nachholen zu müssen.
Die Tiefen waren ein echter Game-Changer
Fast so bedeutend wie die Einführung der Kriegsmeute sind die Tiefen. Das sind kleine „Mini-Dungeons“ auf 11 verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit wechselndem Design – jede Tiefe hat 3-4 Variationen, sodass man jeden Tag etwas Neues zu sehen bekommt.
Die Tiefen kann man gänzlich alleine oder als Gruppe bestreiten – das vornehmliche Design ist aber offensichtlich, hier Solo-Fans eine Möglichkeit zu geben, gute Ausrüstung zu erspielen.
Auch bei den Tiefen muss man sagen, dass Blizzard hier gerade zum Start von The War Within noch ein wenig im Trüben gefischt hat. Das Balancing war nicht gut und die Belohnungen endeten an einem Punkt, der viele Probleme brachte. Denn Tiefen-Fans waren am Ende (mehr oder weniger) „gezwungen“ an Mythisch+ teilzunehmen und hier auf einer Stufe einzusteigen, die gar nicht ihrem Können entsprach. Das war frustrierend – für alle Beteiligten.
Mit Saison 2 sind die Tiefen allerdings nahezu „perfekt“. Klar gibt es noch kleinere Bugs und Fehlerchen, aber das grundsätzliche Design der Tiefen mit ihren Mechaniken, die Struktur der Belohnungen und der Schwierigkeitsgrad ist ein Volltreffer. Dass Brann nun auch als Tank fungieren kann, sorgt sogar dafür, dass man die Tiefen als Heiler spielen kann – sodass wirklich jede Spezialisierung in der Lage ist, auch im Solo-Spiel ausgelebt zu werden.
Wer keine Lust auf andere Leute hat, kann sich komplett über die Tiefen ausstatten und hier eigene Erfolge feiern. Ausrüstung bis knapp unter das höchste Spielniveau ist hier möglich und sogar die besten Wappen für die Aufwertung gibt es in solider Menge in den Tiefen zu ergattern.
Tiefen haben endlich allen ein richtiges, anspruchsvolles Endgame spendiert, die nur wenig Zeit haben oder keine sozialen Verpflichtungen eingehen wollen. Für alle anderen ist es einfach eine neue, zusätzliche Option – neben Dungeons, PvP und Raids.
Tiefen sind ein voller Erfolg und ich bin mir sicher, dass sie ab jetzt ein Grundpfeiler von World of Warcraft sein werden und in allen kommenden Erweiterungen ausgebaut werden.
Lorenhall – Der aktuelle Patch 11.1
Ehrlich gesagt war ich skeptisch, was Lorenhall anging. Ich dachte wirklich, dass man sich relativ schnell an der Goblin-Ästhetik sattgesehen hat und den Straßen wenig abgewinnen kann. Doch ich habe mich geirrt und das ist auch die Rückmeldung, die ich von vielen Freunden, Gildenkolleginnen und Raid-Mitgliedern bekomme: Patch 11.1 ist einfach richtig, richtig gut.
Lorenhall bietet so viele kleine, versteckte Dinge, denen man nachgehen kann – wenn man das will. Transmog versteckt sich hinter zahlreichen Ruf-Fraktionen oder seltenen Feinden. Man kann in bester „GTA“-Manier über die Straßen brettern und Mini-Quests erledigen. Wer mag, aktiviert den Kriegsmodus und überfällt die Feinde der anderen Fraktion, während die gerade an einem knackigen Elite-Gegner hängen.
Hier ist vieles potenziell interessant – aber nur das allerwenigste Pflicht. Wer keinen Bock hat, zieht sich nach der Haupt-Kampagne wieder zurück und spielt andere Inhalte auf Khaz Algar, denn die sind in vielen Fällen genauso lohnenswert wie die Inhalte in Lorenhall, was reine Charakter-Kraft anbelangt.
World of Warcraft: So gut, wie schon seit Legion nicht mehr
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich den aktuellen Zustand von World of Warcraft am ehesten bewerten soll. Ich habe meinen eigenen Spaß, die Aktivitäten mit der Gilde und dem Raid und Gespräche mit Freundinnen und Freunden mit einbezogen – und auch wiederkehrende Diskussionen im Forum und Subreddit des Spiels. Ich komme zu dem Schluss:
World of Warcraft ist aktuell so gut, wie seit der Erweiterung „Legion“ nicht mehr.
Mit Saison 2 hat Blizzard viele Kritikpunkte der ersten Saison beseitigt. Mythisch+ ist jetzt nicht nur zugänglicher, sondern schlicht fairer. Der Einstieg ist leichter, ohne dass es auf den höheren Stufen deutlich simpler wäre. Das erstreckt sich sogar auf Tiefen und den aktuellen Raid – alles fühlt sich stimmig und in Bezug auf die Schwierigkeit einfach rund an.
Sogar PvP macht endlich richtig Laune, seitdem es die Solo-Que
gibt. Hier könnt ihr gewertete Schlachtfelder spielen und euch alleine anmelden. Das heißt, dass ihr auch im PvP die beste Ausrüstung erspielen könnt, ohne soziale Verpflichtungen eingehen zu müssen. Das hatten PvP-Fans seit Jahren gefordert.
Auch in der offenen Welt gibt es viel zu tun, egal ob Weltquests, größere Events oder jede Menge versteckte Details. Sammler kommen auf ihre Kosten und können an schier unendlich vielen Zielen arbeiten.
Dazu kommt, dass die Klassen-Fantasie gerade extrem gut ausgeprägt ist. Alle Klassen und Spezialisierungen fühlen sich einzigartig an – sei es aufgrund der Spielweise oder der optischen Effekte. Besonders die Heldentalente haben dafür gesorgt, dass hier noch mehr Individualisierung möglich ist und man endlich der Charakter sein kann, der man immer sein wollte. Zumindest dann, wenn man das spielt, worauf man Spaß hat und nicht dem letzten Prozentpunkt Leistung hinterherrennt.
WoW wird es nicht allen recht machen können
Mir ist natürlich klar, dass es Leute gibt – besonders aus der Classic-Fraktion – die mit dem modernen World of Warcraft nichts mehr anfangen kann. Und die werden auch mit der Weltenseelen-Saga keinen Spaß mehr an WoW finden. Die kann man weder für Tiefen noch für Housing begeistern.
Aber da muss man auch klar sagen: Für diese Leute ist das moderne WoW einfach nicht mehr gemacht. Die haben ihr Classic und können – und sollten – da glücklich werden. Aber die Welt (von Warcraft), die Story und auch das, was Spielerinnen und Spieler in einem Spiel suchen, wandelt sich eben.
Und genau dieses Moderne schafft World of Warcraft: The War Within nahezu perfekt zu bedienen. Die zweite Saison, mit der Überarbeitung der Tiefen, Lorenhall als Gebiet und auch dem deutlich zugänglicheren „Mythisch+“ ist genau das Richtige gewesen.
Baustellen für die Zukunft: Es gibt noch viel zu tun
Aber es gibt Baustellen, die man nicht leugnen kann. Die Einstiegs-Erfahrung für Neulinge ist ein riesiges Problem. World of Warcraft ist so groß und erschlagend, dass neue Spielerinnen und Spieler richtig, richtig viel Zeit aufbringen müssen, um alles zu begreifen – und oft müssen sie dafür auch Zeit „außerhalb des Spiels“ in Foren, Guides oder YouTube-Videos investieren. Das ist kein guter Zustand. Hier muss WoW besser werden – sei es durch Tutorials oder einem dramatischen Ausbau des Abenteuerführers, der Neulinge mehr an die Hand nimmt, wenn sie das wollen.
Wer ohne eine Freundin oder einen Bekannten in das Spiel startet, wird sich recht schnell verloren fühlen. Denn World of Warcraft ist für Neulinge zu schwer. Nicht, weil die Kämpfe beim Leveln zu hart sind (denn das sind sie nicht) – sondern weil das Spiel so groß und so komplex ist, dass man ganz leicht hoffnungslos verloren geht.
Auch andere Aspekte, wie etwa die Vielzahl an Währungen, Probleme beim Melde-System oder die schiere Anzahl an Mounts, die inzwischen im Ingame-Shop landen, sind nicht optimal und eindeutige Dinge, an denen gearbeitet werden muss. Die Balance muss hier stimmen.
Die Erneuerung ist abgeschlossen – Jetzt kommt die Zukunft
Mit Dragonflight hat Blizzard begonnen, die World of Warcraft zu erneuern – gute Aspekte zu verbessern und schlechte zu beseitigen. Das dynamische Fliegen, das System der Item-Aufwertung, die Überarbeitung von Mythisch und die Tiefen – das sind alles positive, gute Veränderungen. Das Grundgerüst von WoW wurde saniert und mit The War Within gute, sinnvolle Neuerungen gebracht.
Wie gut WoW gerade dasteht, das merkt man auch an der Kritik und den Diskussionen in Foren und auf sozialen Medien. Es gibt Kritik am Spiel, keine Frage. Doch die Kritik ist ganz anders als vor einigen Jahren. Während Battle for Azeroth und Shadowlands wurden systemische Dinge kritisiert – das ganze Loot-System, große Spielinhalte oder sogar Gebiete.
Auch aktuell gibt es viel Kritik – aber das sind Details. Da macht ein Boss zu viel Schaden oder ein Talent ist zu schwach. Eine Währung erhält man zu langsam oder ein Grind dauert zu lange. Das sind Details, die Blizzard mit einem Hotfix beheben kann (und regelmäßig behebt). Das sind Kleinigkeiten, die heute ein Aufreger sind und morgen durch einen Hotfix nicht mehr existieren. Das ist eine ganz andere Kritik als vor einigen Jahren, wo das ganze Spiel in der Kritik stand.
Wenn World of Warcraft dieses Niveau mit dem Housing und den Erweiterungen „Midnight“ und „The Last Titan“ halten kann, dann bin ich mir sicher:
Wir erleben gerade die zweite, goldene Zeit von World of Warcraft, die wir in einigen Jahren womöglich schmerzlich vermissen werden. Denn nicht jede Erweiterung kann ein Volltreffer sein (nicht wahr, Shadowlands?) – aber The War Within ist es.


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So toll das alles auch klingen mag. Ein Kritikpunkt meinerseits wird wohl leider immer bleiben und der Hauptgrund warum ich WoW nicht mehr wirklich spiele. Gucke nur noch hin und wieder rein ohne Abo.
Den Kritikpunkt den ich habe, ist einfach das die Levelphase viel zu schnell geworden ist. Früher konnte man Questen, Dungeons machen etc und man war nicht in 10 Minuten auf maximalen Level. Kräuter und Erze farmen war dazu noch irgendwie Abenteuer. Oh wie bin ich denn hier gelandet und nur weil man den Kräutern hinterher jagte 😀 Heute kannst das alles in Kombination nicht mehr bringen, wenn man halt NICHT so schnell Leveln willst.
Ich weiß das ich damit in der Minderheit bin, aber ich würde mir trotzdem eine OPTIONALE Möglichkeit wünsche, wo man selber bestimmen dürfte, wie schnell man levelt. Und NEIN der Levelstopp ist da keine Alternative, weil da gibt es ja GAR NICHTS mehr, aber das will ich ja nicht, sondern einfach nur langsamer. Und NEIN Classic ist auch keine Alternative, da ich schon das moderne WoW spielen möchte, aber halt etwas gechillter und ruhiger.
für mich ist wow eigentlich nur M+ und ich finde jetzt nicht dass das M+ System in TWW besser ist als die Jahre davor… finde es ist ehrlich gesagt etwas langweilig geworden.
tiefen und so alles langweilig wenn man mich fragt, also ob wow besser geworden ist als je zuvor, ich würde dem glaube ich nicht zustimmen.
Ich habe zwei Wochen nach dem Release von TWW bereits mit WoW aufgehört und mein Abo gekündigt. Seitdem bin ich raus. Obwohl ich mich als Solospieler sehr über die Einführung der Tiefenmienen gefreut habe, fühlt sich WoW immer generierischer, repetetiver und kindlch bunter an. Teilweise hat man den Eindruck ein Mobil-Game zu spielen, wo einem Pilze und angreifende Mäuse ans Leder wollen.
Der Story kann man ohnehin schon lange nicht mehr folgen, wenn man nicht einige der WoW-Romanzyklen gelesen. Ich habe es schon mal geschrieben WoW erstickt an seinem eigenen Kanon und man kommt sich vor als ob man zufällig in die 157. Folge einer Serie zappt und nichts von den Figuren und Handlungen versteht. Dazu kommt noch, dass die Spieler immer älter werden und der Inhalt immer kindlicher.
WoW’s Problem ist unter anderen, wie sehr es das Leveln entwertet und wie unglaublich schnell man in Wiederholungen steckt. WoW ist einfach durch und durch Fastfood.
Die meisten deiner Aspekte kann ich nur schwer nachvollziehen, doch “WoW wird immer kindlicher” … versteh ich gar nicht. Die letzten Addons haben ein paar der unheimlichsten Kreaturen hervorgebracht. Nimm mal nur die scheußlichen Blutbestien aus dem “Unseeming” oder die spinnenhaften Neruber in ihrem neuen Design. Dass einen “Mäuse ans Leder wollen” … ist schon seit Classic so gewesen. Sogar schon in Stratholme. “Pilzwesen” gibt’s seit Burning Crusade mit den Sporregar.
Dazu kommt, dass WoW in jüngster Vergangenheit sehr “erwachsene” Themen behandelt. Die ganze Trauerbewältigung rund um Dalaran ist ziemlich erdrückend gewesen. Andere Quests behandeln Dinge wie Gedächtnisverlust (Alzheimer). “Immer kindlicher” verstehe ich also nicht. WoW hat den gleichen Humor beibehalten, den es schon seit Warcraft III hatte, mit etwas weniger sexistischen Witzen.
The War Within erzählt eine Story, die von vorne bis hinten erklärt wird, daher fällt mir auch das schwer nachzuvollziehen, warum man der Handlung nicht folgen kann.
Lediglich “Fast Food” kann ich in Teilen nachvollziehen, denn WoW hat immer mehr Inhalte, die sich auch für kurze Sessions anbieten, wie eben Tiefen oder Dungeons – aber die “großen” Inhalte sind ja nicht weg, wenn man die noch will.
In Classic war auch alles repetitiv. Da bist du auch die gleichen Dungeons und Raids gerannt und hast aufgrund von Quest-Armut auch die immer gleichen Mobs umgehauen. Da versteh ich nicht, wo das “anders” als jetzt sein soll.
Finde auch dass wow immer bunter und kindlicher wird. Desto mehr sie die Grafik aufgebohrt haben, desto mehr ist es für mich in diese extreme Cartoon-Comic Grafik abgedriftet. Klar, hatte es von Anfang an aber fand dass classic bzw. Es bis Lich King einfach noch ein wenig erwachsener aussah. Schwer zu erklären, auch dass keine Charaktere mehr wirklich sterben. Sie kommen immer wieder zurück, siehe Khadgar.
auch die lore haben sie für mich spätestens mit shadowlands gegen die Wand gefahren. In meinen Augen können sie diesen Murks auch nicht mehr richten.
davon ab ist es sehr umständlich wenn man die alten addons, der story halber nachholen will.
es war eine schöne Zeit mit wow aber für mich persönlich ist es nichts mehr.
Die hunderten Toten aus Dalaran, die dutzenden toten Kirin Tor, sowie die 3 toten Erzmagier des Rats der Sechs (Vargoth, Karlain, Ansirem), würden dir hier ja gerne widersprechen, ebenso wohl die erst “kürzlich” verbrannten Nachtelfen Teldrassils.
Ja, dass stimmt schon aber find trotzdem das der ganze Stil mich einfach nicht mehr abholt.
sag auch nicht dass es besser oder schlechter ist als damals, sondern einfach nur dass es für mich nichts mehr ist.
kann auch einfach sein, dass es an mir liegt. Man wird ja auch älter und früher viel es mir noch nicht ganz so ins Gewicht. Mag auf jeden Fall die aufgebohrte Grafik von wow nicht mehr so sehr, wodurch ich für mich einfach das Gefühl habe das alles bunter und auf mich auch dadurch kindlicher wirkt als früher.
davon ab…wann ist denn der letzte große Story Charakter gestorben? Wenn was passiert ist, kamen sie meistens irgendwie wieder zurück.
Erst vorletzte Woche.
Wenn dir das nicht “Story Charakter” genug ist:
König Rastakhan
Nathanos Blightcaller
Varok Saurfang
um die letzten 6 Jahre mal etwas abzudecken
Die Themen von “Der Tod”, “Trauer” und “Verlust” (in all seinen Facetten, bis hin zu Altersdemez) werden aber inzwischen auch viel mehr in den kleinen Nebenstories, dafür aber viel häufiger erzählt und man setzt weniger auf die “großen, weltverändernden” Schocktode (wobei Ersteres eigentlich ein erwachsenerer Umgang mit dem Thema ist)
spiel nicht mehr, deswegen hab ich das mit letzter Woche nicht mitbekommen.
könig rastakhan kein plan wer es ist aber wird wohl was mit dragonflight zu tun haben.
nathanos blightcaller, kenn ich und würde ich aber mehr als sidekick von sylvanas ansehen. War eigentlich nur ein Handlanger.
sylvanas hätten sie ein gutes Ende bescheren können aber die wird auch in ein paar addons bestimmt wieder aus der Versenkung geholt.
naja ist ja auch mittlerweile egal. Spiel es eh nicht mehr und werd wohl auch nicht mehr zurückkehren.
Bei mir hat es leider nicht so gefunkt.
Tatsächlich hab ich wow noch nie so wenig gespielt wie mit Tww.
Lorenhall konnte ich noch abschließen und begutachten, was mir auch gefallen hat.
Vor ein paar Tagen lief mein 1,5 Jahre Abo aber jetzt aus.
Im Grunde genommen kann ich nichtmal genau sagen was es ist. Nichts macht wirkliche Spaß an Tww, ob Instanzen, PvP oder noch schlimmer die langweiligen und nervigen Tiefen.
die Raids und Gebiete sind wie immer gut, aber das reicht eben nicht.
es ist aber nicht schlimm, ich habe in den letzten Wochen immer mehr Spaß an Eso gefunden und treibe mich da jetzt 24/7 rum ☺️
wünsche natürlich trotzdem allen viel Spaß , egal in welchem Spiel 😁
Mensch, nach dem Lesen, denke ich seit Jahren zum ersten Mal wieder daran reinzuschauen.
Also erm nein. Man muss nur Mal auf die Qualität des Spiels schauen und wie es zu Legion war. Bitte einmal die Rosa Brille absetzen und neutral schauen. Hier einige Beispiele:
Bugs ohne Ende und exploits. Als ob man kein Qualitäts Team mehr hätte dass das vorher prüft.
HC Server Crashes die oft mit dem Tod verbunden sind.
Support fragen werden von einem outsorced Unternehmen beantwortet ohne jegliche Hilfe weil man keinen Wert mehr legt auf Hilfe für die Spieler. Lieber holen sich die Chefs noch mehr Jachten.
Also wo ist wow bitte besser als je zuvor? Finde das schon frech das zu behaupten wenn man ganz genau weiß daß es nicht stimmt.
Ach ja, die “Chefs” von Blizzard Entertainment mit ihren “Yachten”…
Deine Aussagen stimmen nicht, ausser du beziehst sie nur auf die HC Server.
Retail 0 Crashes, keine Bugs die irgendwie den Spielfluss stören, M+ die dieses mal weder zu schwer noch zu einfach sind, die Klassen sind auch gut gebalanced, klar gibts Optimierung in dem Punkt, aber das gibts bei jedem Game, der Raid ist auch mal eine gute Abwechslung und durch das Kriegsmeuten System sowie das Charakterübeergreifende Ruhmsystem, ist man auch mit Twink auf einem guten Stand. Und Blizzard greift bei dem 1-2 Exploits hart durch bzw. hat mit dem Funken für jeden, alles eine Freude gemacht.
SoD ist auch sehr beliebt und innovativ, der Rest kann nichts dafür, dass du vom HC Server gefrustet bist.
Klar am Ende ist nicht immer alles gut, aber sogut wie jetzt war WoW schon lange nicht mehr, dieses Addon stellt BFA und Shadowlands und sogar teils Dragonflight in den Schatten.
Ironischerweise gibt es den alten Support wegen Leuten wie dir nicht mehr.
Ich verstehe deinen Beitrag nicht.
Der Artikel handelt von The War Within. Du erzählst als “Gegenargument” irgendetwas von den HC-Servern und dem Support – beides hat gar nichts mit TWW-Gameplay zu tun.
Und dann fragst du “Also wo ist wow bitte besser als je zuvor?” – Das habe ich oben an sehr vielen Beispielen in über 11.000 Zeichen erklärt. Auf nichts davon gehst du ein. Du ignorierst all das. Aber das haben andere Kommentare hier auch schon festgestellt.
Versuch es doch mit vernünftiger Argumentation und nicht solchen Unterstellungen wie “frech das zu behaupten, wenn man ganz genau weiß, dass es nicht stimmt”. Denn so etwas zu unterstellen ist unterste Schublade.
und zum Notfall hat man immer noch cataclysm bzw bald MOP
DANKE, lieber Autor !
Mit deinem Artikel hast du alles gesagt, was man über WoW sagen kann !
m f g Hanorian / Antonidas