Die Geschichte
Die Story von World of Warcraft ist sehr umfangreich und beginnt im Grunde schon in den Strategiespielen – also Warcraft 1-3. Wir fassen die Handlung der RTS-Spiele für euch zusammen.
Warcraft 1
Warcraft 1 legt das Grundsetting für die Spielwelt. Das von Menschen bewohnte Reich Azeroth wird von einer fremden Spezies, den Orcs, angegriffen, die durch ein mysteriöses Dunkles Portal nach Azeroth strömen. Diese Orcs wurden zuvor von Dämonen der Brennenden Legion verdorben. Sie tranken ihr Blut und verspüren seither einen unstillbaren Blutdurst, den nur immerwährender Kampf und Eroberung zu lindern vermag. Es kommt zu ersten Scharmützeln und dann einem großen Krieg, der auch in der Geschichte als „Der Erste Krieg“ Erwähnung findet. Die Stadt Sturmwind fällt bei diesem Angriff und wird vernichtet.
Warcraft 2
In Warcraft 2 gründen die Menschen eine Einheit aller sieben Nationen, um gemeinsam gegen die Bedrohung der Orcs vorzugehen. Die Menschen gründeten hierbei den Orden der Silbernen Hand und erschufen somit eine Einheit aus Paladinen – starke Krieger, die auch das Licht wirken können und damit besonders mächtig auf dem Schlachtfeld sind.
Die Orcs hingegen rüsten ebenfalls auf. Der Hexenmeister Gul’dan erschafft die ersten Todesritter; finstere Streiter, die deutlich widerstandsfähiger als gewöhnliche Orcs sind und dunkle Magien wirken können.
Wenn ihr euch übrigens fragt, wie so ein „Blizzard Cinematic“ vor mehreren Jahrzehnten aussah – genau so:
In den weiteren Konflikten schließen sich immer mehr Parteien den Fraktionen an. So helfen die Amani-Trolle der Horde, während die Hochelfen sich mit den Menschen verbünden und diese sogar Magie lehren, um bei der Verteidigung zu helfen.
Nachdem die Orcs geschlagen, in Internierungslager eingesperrt und immer wieder zurückgedrängt werden, reist der Orc Ner’zhul zurück nach Draenor, um die restlichen Orcs dort zu formieren.
Ein kleiner Stoßdrupp der Allianz, darunter Helden wie Khadgar, Turalyon und Alleria, folgen durch das Portal.
Ner’zhul gelingt es, magische Artefakte zu nutzen, um unzählige Portale in andere Welten zu öffnen. Die Magien sind so stark, dass die ganze Welt Draenor auseinandergerissen wird und künftig nur noch als „Scherbenwelt“ bekannt ist. Den Streitkräften der Allianz gelingt es, einen großen Teil der Portale zu schließen. Allerdings sind sie damit auf der Scherbenwelt gefangen.
Warcraft 3
Der Orc Ner’zhul wird als Strafe für sein Scheitern von den Dämonen der Legion in den Lichkönig transformiert. Dieser entwickelt die Seuche und gründet mit seinem Einfluss unter den Menschen den „Kult der Verdammten“ – eine Magiersekte aus Nekromanten. Zusammen erschaffen sie die Geißel, eine Armee aus Untoten.
Die verbleibenden Orcs auf Azeroth reisen unter dem Anführer Thrall auf den Kontinent Kalimdor. Dort sorgt der Orc Grommash Höllschrei dafür, dass die Orcs von dem Einfluss der Dämonen freikommen. Er opfert sich im Kampf gegen den Dämonen Mannoroth, der die Orcs mit seinem Blut verdorben hat, und erschlägt diesen.
Arthas Menethil, der Prinz vom Menschenkönigreich Lordaeron, entdeckt die Geißel und die Verseuchung der Nahrungsvorräte. Eigentlich ein Paladin, wird er bei der Eindämmung der untoten Seuche und der Jagd nach dem Lichkönig immer radikaler. Seine Magierfreundin Jaina Prachtmeer begleitet ihn lange Zeit, kann ihm nach der Läuterung von Stratholme, bei der Arthas verseuchte Zivilisten tötet, allerdings nicht mehr folgen – ihre Ansichten sind zu unterschiedlich.
Am Ende geht Arthas vollkommen in seiner fanatischen Rolle auf und wird zu einem Diener des Lichkönigs. Er tötet seinen Vater und marschiert im Namen der Geißel in den Norden nach Quel’thalas, die Elfenländereien. Hier tötet er die Waldläufergeneralin Sylvanas Windläufer und erweckt sie als Untote Banshee.
Arthas dringt bis nach Silbermond vor, der Hauptstadt der Hochelfen. Er benutzt deren Magiequelle, den Sonnenbrunnen, um einen Nekromanten wiederzubeleben. Dabei wird der Sonnenbrunnen verdorben und ist künftig nicht mehr nutzbar.
Zusammen mit dem Nekromanten öffnet Arthas ein Portal für die Meister des Lichkönigs – die Brennende Legion, die Azeroth vernichten will.
Horde und Allianz raufen sich zusammen, um am Weltbaum Hyjal Stellung zu beziehen. Dieser Baum ist ein heiliger Ort für die Nachtelfen und gleichzeitig wichtig für den ganzen Planeten Azeroth. Gemeinsam gelingt es den vereinten Kräften von Horde und Allianz, den dämonischen Anführer Archimonde und die Brennende Legion aufzuhalten und aus Azeroth vorerst zu verbannen.
Warcraft 3: The Frozen Throne
Die Erweiterung „The Frozen Throne“ behandelte vor allem Einzelschicksale unterschiedlicher Charaktere, die im Verlaufe der Handlung von Warcraft wichtig sind.
Sylvanas gelingt es später, sich vom Griff des Lichkönigs zu befreien, ebenso wie einige andere Untote. Sie gründet mit diesen Untoten die Verlassenen – ein eigenständiges Volk, das sich später der Horde anschließt.
Jaina Prachtmeer gründet die Stadt Theramore auf Kalimdor, wo sie in Frieden neben den Orcs leben will. Ihr Vater Daelin Prachtmeer taucht auf und will die Orcs vernichten, was Jaina jedoch nicht unterstützt. Sie lässt zu, dass die Orcs ihren Vater töten, damit Frieden auf Kalimdor herrschen kann. Diese Geschichte inspirierte auch ein bewegendes WoW-Cinematic:
Der Nachtelf-Dämonenjäger Illidan Sturmgrimm wird aus dem Gefängnis befreit und nutzt Magie, um neue Verbündete aus dem Wasser zu holen: Er beschwört die Naga an die Wasseroberfläche, ein Volk von Unterwasserkreaturen. Einstmals waren sie Elfen, doch die Magie der Alten Götter hat sie verwandelt.
Der Lichkönig merkt derweil, dass seine Macht schwindet, aber auch die Kontrolle, die durch die Brennende Legion auf ihn ausgeübt wird. Er ruft Arthas, seinen Todesritter, zu sich. Obwohl Illidan es zu verhindern versucht, erreicht Arthas den Frostthron und die Rüstung von Ner’zhul. Er verschmilzt mit ihm und ist künftig der neue Lichkönig.
Die magiehungrigen Hochelfen nennen sich nun Sin’dorei („Blutelfen“) und suchen nach neuen Magiequellen, um ihren Hunger zu stillen. Sie folgen Illidan zusammen mit den Naga in die Scherbenwelt. Sie ernähren sich künftig von dämonischen Magien, der „Felmagie“. Diese Magiequelle wird auch in Silbermond eingeführt und sorgt für die grüne Augenfarbe der Blutelfen.
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WoW ist im November diesen Jahres bereits 18 Jahre btw. Direkt mal ne Fehlinformation im ersten Satz. 😀
Könnte daran liegen, dass das die Aktualisierung eines 3 Jahre alten Beitrags ist, bei dem die Aktualisierung des ersten Satzes vergessen wurde.
Genau das war es, ich hab vor allem “hinten” die neusten Sachen ergänzt. Ist jetzt aber korrigiert.
Ist korrigiert, danke.
Danke für die Story-Übersicht, ich bin da seit Cataclysm raus, aber immer noch interessiert. Hat geholfen ?
Blizzard ist gut im Geschichten erzählen, aber ich kann und mag den Verein nicht mehr unterstützen. Die GMs machen was sie wollen und schlagen gerne mal über die Strenge. Thema China ist auch so eine Sache. Aber jeder wie er mag.
Und ich hab mich schon gefragt wieso mein kleiner 5 Jahre alter Upload auf einmal mehr Zuwachs hatte 😉
Für eure interne Statistik: 94 eurer Leser haben das Video angeklickt
ich lese immer wieder von der manabombe in theramore. habe die erweiterung mists of pandaria nie gespielt. wieso ist theramore nach wie vor nicht zerstört? muss ich dafür eine quest machen, oder ist sie wieder aufgebaut worden oder was ist das los.
Theramore ist zerstört. Beim Leveln kannst du dir nur eine “alte Version” der Zone anschauen, damit du die Quests dort machen kannst. Wenn du aber den Drachen in der Zone ansprichst, zeigt er dir das heutige Theramore.
Wärst du eigentlich dazu bereit unsere Diskussion von gestern über Discord fortzuführen? Deine liebe Kollegin Layna könnte dir meine Daten geben. Da der Kommentarbereich vermutlich einfach ungeeignet dafür ist.
Ich kenne weder eine Layna noch hatte ich eine Diskussion über Discord.
Guten Morgen, natürlich meinte ich Leya. Da ich in meinem Bekannten Kreis ein zwei Laynas hab, zickt meine Autokorrektur regelmäßig beim Namen deiner Kollegin rum. ¯\_(ツ)_/¯
Und das zweite habe ich wohl unglücklich formuliert, ich wollte eigentlich unsere Diskussion, welche wir im Kommentarbereich begonnen hatten ins Discord verlagen.
Es ging grob gesagt darum, dass ich zunehmend mit der Arbeit von Blizzards Autoren unzufrieden bin. Und eigentlich interessiert es mich sehr, warum du dies anders siehst, weil man von dir weiß, dass du einen großen wert auf die Story legst.
Damit man die zerstörte Version sehen kann, muss man erst das Szenario Theramores Sturz vollenden was ab Lvl 90 ist.
Guter Artikel, der die Story grob zusammen fasst. Alle parallelen Handlungsstränge aufzuzeigen ist vermutlich ein schwer zustemmendes Mammutprojekt, dass die Möglichkeiten einer Sukkubus vermutlich übersteigt und schlussendlich auch nicht das notwendige Maß an Anerkennung bringt.
Vielen Dank für die Zusammenfassung. Jetzt hat der Lore Laie wenigstens einen kleinen Überblick…Dennoch sollte Blizzard am Storytelling nachbessern. Es ist auch schon ohne dieses “Zeitliniengedöns” von WoD ziemlich konfus…Würde mich nicht wundern wenn nach BfA ein abgesplitterter Zehennagel von Sargeras gefunden wird und der bisher unbekannte Bruder “Fargeras” eingeführt wird…Der sinnt natürlich auf Rache für seinen Bruder und mit Hilfe von irgendwelchen anderen bösen Buben will er sich an der Horde und an der Allianz rächen. Tja…leider hat er die Rechnung ohne “Wadghar” den lang verschollenen und totgeglaubten Anfüherer des ebenso vergessenen Volkes der “Maga”, einer Splittergruppe der bösen “Naga” gemacht, denn der hat nämlich gute Beziehungen zum alten Gott N’Zoth weil der Cousin von Ihm mal sein Fussballtrainer war… Naja, ich denke es ist klar vorauf ich hinaus will….
“Maga” ist schon für viele die Bezeichung für weibliche Magierinnen – etwa “Maga Aegwynn” 😛
Sorry Cortyn, dass ich den alten Kommentar nochmal hochhole. Deine Antwort ist jedoch nicht ganz korrekt. Weibliche Magier, darunter auch eben die sehr bekannte Aegwynn werden “Magna” genannt. Oft auch vorkommend im Buch Der letzte Wächter. in dem es viel um Kadhgar, Medivh und Magna Aegwynn geht. 🙂
Weiß ich doch – mein Kommentar bezog sich auf einen albernen Kommentar davor 😀
Konfus? Ich denke gerade hier sollte einen klar werden wie simpel die Geschichte eigentlich ist. Sie ist nur sehr umfangreich.
😀 😀 😀
Made my Day! 😀
war das licht nicht wichtig genug um aufgezählt zu werden?
Korrekt, war es nicht, so wie viele andere Fraktionen auch nicht.