WoW bringt mit Patch 9.1.5 gleich 3 Änderungen, die nervigen Grind reduzieren

Das Entwicklerteam von World of Warcraft hat neue Informationen zum kommenden Patch 9.1.5 veröffentlicht. Dort soll nun der Grind für archiviertes Wissen und Abenteurer-Erfahrung verringert werden. Das hilft vor allem Wiederkehrern und Vielspielern.

Was sind das für Änderungen? Durch einen Post im offiziellen Forum und Änderungen auf dem PTR von World of Warcraft sind einige Neuerungen für den kommenden Patch 9.1.5 bekannt geworden. Darunter zählen nun:

  • seltene Gegner in Korthia lassen mehrmals täglich Relikte fallen (war zuvor nur einmal täglich der Fall)
  • eine neue wöchentliche Quest für eine große Menge archiviertes Wissen ist verfügbar, wenn ein Charakter auf dem Account Kodex-Stufe 4 erreicht hat
  • für 10.000 Anima lässt sich ein Item kaufen, welches einem Abenteurer eures Paktes 5.000 Erfahrungspunkte beschert

Außerdem könnt ihr mit bestimmten Gegenständen mehr Gegner finden, die Relikte tragen und gezähmte Gromits entdecken mehr Relikte. Die Neuerungen reighen sich damit in weitere Änderungen ein, die Korthia vor allem für Twinks besser machen.

Was bringen die Änderungen? Vor allem Vielspieler und Wiedereinsteiger profitieren von den Änderungen. Eine hohe Stufe im Kodex ist etwa notwendig, um die wichtigen Medien eurer Seelenbande zu verstärken.

Besonders, wenn ihr in Raids oder hohe mythische Schlüsselsteine einsteigen wollt, spart euch die Änderung hier viel Zeit. Wer die letzten Wochen und Monate nicht viel gespielt oder gefarmt hat, kann schneller aufholen. Ebenso können Zweitcharaktere schneller fit gemacht werden. Selbst Neueinsteiger können davon profitieren.

WoW Patch 91 Korthia
Korthia kann ganz schön nerven. Das soll sich bald ändern.

Gleiches gilt für die Anima-Regelung. Seit Patch 9.1 gibt es deutlich mehr Anima und viele Spieler wissen nicht mehr, wohin damit. Das Leveln von Abenteurern dauert jedoch, die Missionen gewähren aber gute Belohnungen wie Ressourcen oder Seelenglut und Seelenasche.

Mit mehr starken Abenteurern wird es leichter, schwerere Missionen abzuschließen und neue Anhänger dümpeln nicht mehr so ewig auf niedrigen Stufen herum. Die Experten von WoWhead haben bereits ausgerechnet, dass ihr für einen Abenteurer 790.000 Anima braucht für Stufe 1-60 – für alle 20 Abenteurer braucht es 15.800.000 Anima.

Patch 9.1.5 bringt etliche Verbesserungen mit sich

Das steckt noch im neuen Patch: Generell wird Patch 9.1.5 vor allem für Spieler mit mehreren Charakteren interessant. Es wird etwa möglich sein, über Torghast zu leveln oder Pakte ab einer bestimmten Ruhmstufe frei zu wechseln.

Die Änderung an den Pakten hilft dabei auch Spielern, die gerne in mythische Dungeons gehen, raiden oder PvP betreiben – oder gleich mehrere Aktivitäten gleichzeitig. Denn oft eignen sich bestimmte Pakte für die Klassen je nach Inhalt besser oder weniger gut. Mehr dazu findet ihr in unserer Übersicht zu den Pakten von Shadowlands auf MeinMMO.

Die Kampagne für den jeweiligen Pakt kann mit dem kommenden Patch sogar übersprungen werden. Außerdem verschwinden Beschränkungen wie das AoE-Cap, es kommen alte Dungeons zurück und das Legendary-System wird etwas überarbeitet.

Grundsätzlich kommen viele Änderungen, welche sich die Community teilweise schon seit der Beta von Shadowlands wünscht. Dementsprechend freuen sich viele der Spieler auf das Update. Alles zu Patch 9.1.5 findet ihr in unserem Hub:

WoW Patch 9.1.5: Alles zu den Verbesserungen, Neuerungen und Release

Wann erscheint Patch 9.1.5? Bisher gibt es noch kein konkretes Datum für den Release. Jedoch gehen viele Spieler davon aus, dass Patch 9.1.5 Ende Oktober 2021 live gehen wird. Dazu passt, dass nun immer mehr Informationen dazu veröffentlicht werden.

Der Patch könnte die Stimmung in der Community wieder etwas beruhigen. Die ist gerade durch einige Entscheidungen des Entwicklerteams aufgeheizt. Selbst Cortyn von MeinMMO tut sich mittlerweile schwer:

Über Blizzard und World of Warcraft zu schreiben ist nur noch eine Qual

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Teldriir

Blizzard muss in meinen Augen etwas tun, was sie nie nie machen werden, sofern sie die Leute dauerhaft zurück wollen. Und das ist vom hohen Ross runter kommen und weniger arrogant agieren. Die haben null Komma null Bodenhaftung und sagen den Kunden, was Spaß macht und was sie zu denken haben. Ich meine was bilden die sich ein? Das erinnert mich ans Mittelalter. Ja Herr. Was kommen muss ist ein Austausch mit Spielern im Rahmen von Foren oder Diskussionen. Und zwar auf Augenhöhe. Kein jaja…erzählt ihr mal. Blizzard entwickelt seit Jahren am Kunden vorbei und rafft es einfach nicht. Jetzt wird zurück gerudert. Aber nur, weil man mit dem Rücken zur Wand steht.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Stunden von Teldriir
K9 Tirion

Warum kann man Grinds nicht einfach halbwegs vernünftig “pacen” zum Start einer Erweiterung/Patch?

Ist das wirklich so schwer im Kopf zu überschlagen wie lange gewisse Sachen für den durchschnitt brauchen sollen?

Alleine wie hart Anima ständig nach oben angepasst wurde im letzten Jahr anstatt es von Anfang an einen vernünftigen Mittelwert zu geben ist unglaublich.(1 Abend anima sammeln zum Start vs. 1 Abend in 9.0.5 vs. 1 Abend aktuell == bekloppt im Kopf wenn man merkt wie sehr seine Zeit am Anfang respektiert wurde.)

Ich glaube ich werde nur noch zum letzten Patch einer Erweiterung reinschauen wenn sich die Systemdesigner mal dazu bequemt haben auf eine vernünftige Grind-geschwindigkeit zu einigen, denn entweder ist es volle Absicht oder deren Kompetenz geschuldet dass sie ständig 200-300% daneben liegen.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von K9 Tirion
Thyril

Blizzard hat eigentlich keine Chance mehr mit dem Addon Spieler zurückzugewinnen. Der Zug ist imo abgefahren. 9.1.5 bietet sogut wie nichts; bereits nach max 2 Monaten ist der Drops gelutscht und alle warten wieder 6+ Monate auf Content. Einfach nur bitter –

ThisIsThaWay

Also ich wage die Behauptung aufzustellen, dass wenn Spieler zurückkehren sollten nach der Patch, eben diese Spieler aber auch nicht lange bleiben werden. Also mich lockt das jetzt nicht hinter dem Ofen vor, aber ich hab ja aus anderen Gründen mein Abo gekündigt 😁

Aber was die Aussage betrifft das es die Community wieder beruhigen soll, die finde ich etwas zu hoch gegriffen. Es wird vielleicht für eine Hand voll Personen ganz okay sein, (Zeitweise?) aber ob es wirklich ausreicht um die Flamme der Wut zu löschen glaube ich persönlich dann eher nicht. Dazu ist einfach zu viel vorgefallen und ist aktuell auch noch am laufen. Zumal Shadowlands ja jetzt schon von vielen komplett abgeschrieben wurde und die jüngsten Änderungen der Entwickler wieder an den Wünschen der Community vorbei entschieden wurden. Da hilft es auch nicht einen der nervigsten Parts etwas abzuschwächen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Tagen von ThisIsThaWay
Zottelchen

Änderungen, die Grind reduzieren:

  • In WoW: Dinge aus dem letzten Patch sind nun etwas weniger ätzend.
  • In ESO: Es wird gesehen, dass Spieler Rüstung horten, also gibt es ein Sammelalbum aus dem jegliche gefundene Rüstung wiederhergestellt werden kann. Da nun zu sehen ist, dass einige Spieler versuchen, das Album zu vervollständigen, droppen ab dem nächsten Patch zuerst die Items, die nicht im eigenen Sammelalbum sind.
Klaphood

Gibt es doch bis auf diese (ich nenne es jetzt mal) dynamischen Droperhöhungen alles schon seit gefühlt 10 Jahren in WoW. Transmogs 95% accountweit, Leerenlager und Erbstücke.

Und droppen nicht sogar inzwischen auch manche Reittiere eher, wenn man die Bosse öfter farmt? Der Rest ist ja einfach zu bekommen.

Kite5662

Naja. Ob das helfen wird. Twitter sagt jedenfalls nein. “They remove more content than they add” hat mich vom Stuhl gerissen. Es werden sicher einige zurückkommen, aber Blizzard ist mittlerweile so intransparent, dass keiner weiß was nun Sache ist. Zumal 9.1.5 bisland nichtmal ein Release Datum hat.

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