Der Tag, an dem Todesschwinge kam
Wenn man Leute nach den lustigsten Quests in World of Warcraft fragt, dann wird diese Questreihe aus dem Ödland immer wieder genannt. Das liegt aber vor allem daran, dass diese kurze Reihe so ziemlich allen Spielerinnen und Spielern ganz sicher im Gedächtnis bleiben wird.
Das Ödland wurde von Todesschwinge im Zuge der Erweiterung „Cataclysm“ stark in Mitleidenschaft gezogen. Große Schneisen der Verwüstung ziehen sich durch das Gebiet, Sand ist teilweise geschmolzen und an vielen Stellen glüht es auch Tage und Wochen später noch.
An einem kleinen Lagerfeuer findet ihr eine Gruppe aus Orc, Gnom und Zwerg, die ihr nach den Vorfällen befragen könnt – denn sie waren alle hautnah dabei, als Todesschwinge das Gebiet verwüstet hat. Besser noch: Sie haben sich Todesschwinge gleich heldenhaft in den Weg gestellt und dafür gesorgt, dass er nie wieder Schaden anrichten kann.
In der Questreihe spielt ihr dann die Erlebnisse der drei Helden nach.
Der Zwerg erzählt, dass er durch Todesschwinge so zornig wurde, dass er kurzerhand die vielen Erdelementare erschlagen hat, die durch das Beben erschienen sind. Anschließend hat er mit bloßer Hand einen Steinwall zerstört und Todesschwinge so hart ins Gesicht geschlagen, dass er direkt bezwungen war.
Das kann der Gnom natürlich so nicht stehen lassen. Er erzählt daraufhin die wahre Geschichte. Da Todesschwinge ein Drache ist und sich hoch oben in den Wolken versteckt, musste der Gnom eine andere Lösung finden. Durch seine Erfindungen hat er sich immer größer gemacht, bis er so groß wurde, dass er in die Wolken ragte. Dort hat er Todesschwinge gepackt und einfach weggeschleudert.
Die Variante lässt der Orc dann nicht gelten und erzählt die wirklich wahre Geschichte. Als Todesschwinge kam, wusste er, dass er etwas tun muss. Umgeben von seinen „heißen Chicks“ stieg er auf sein Motorrad, nahm eine von ihnen mit und fuhr in die Schlacht. Er hat mehrere Elementare überfahren, als er sich daran erinnerte, dass sein Motorrad ja fliegen kann – also flog er hoch zu Todesschwinge, um auch ihn zu überfahren.
Zu dem Zeitpunkt gerät die Quest etwas aus dem Ruder und die anderen beiden Quest-Geber mischen sich ein, um ihre eigenen Erzählungen mit einzubringen.
Alle 3 sind offenbar ein wenig betrunken und erzählen sich einfach den ganzen Tag Geschichten von ihren angeblichen Heldentaten.

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