Nur wahre Fans kennen noch diese 15 Dinge aus WoW Classic

„Bald“ geht WoW Classic an den Start. Damals war aber nicht nur alles „besser“, sondern vor allem anders. Wir haben hier eine Liste mit Dingen für Euch, an die sich nur wahre Fans erinnern werden.

Seit World of Warcraft 2005 erschienen ist, haben sich viele Dinge verändert. Wenn im Sommer 2019 die WoW-Classic-Server starten, könnte das alte Spiel dennoch der MMORPG-Hit 2019 werden.

Wer aktiv dabei geblieben ist, der wird sich an viele Neuerungen gewöhnt haben und wer seitdem nicht gespielt hat, dürfte vieles schon wieder vergessen haben. Wir helfen Eurer Erinnerung auf die Sprünge.

1. Classic-Dungeons waren anders

Jeder Dungeon, der zu Classic existierte, hat mittlerweile mindestens eine Anpassung bekommen. Dabei haben sich sowohl die Gegner als auch der Aufbau, Taktiken und die Stufenbeschränkungen verändert.

Wusstet Ihr noch, dass man zu Classic in Burg Schattenfang nicht gegen Untote, sondern gegen Worgen kämpfte und dass der Chef der Todesminen Vanessas Vater Edwin van Cleef war?

Hearthstone WoW character Van Cleef
Edwin van Cleef kennen einige nur noch aus Hearthstone.

2. Keine Wiederbelebung im Dungeon

Wer in einem Dungeon oder einem Schlachtzug starb, musste laufen. Massenwiederbelebungen gab es nicht und bei einem Wipe tauchte man beim nächsten Friedhof als Geist wieder auf.

Um sich wiederzubeleben, musste man in den Eingang des Dungeons laufen. Dafür kann zumindest in der kommenden Version wenigstens Beute gehandelt werden.

3. Gebiete waren nach Stufen geordnet

Zu Classic haben keine Gebiete in Azeroth mit der Stufe des Charakters skaliert. Die Skalierung der gesamten Welt kam erst später. Damals konnte es passieren, dass Gegner plötzlich zu schwach wurden und Quests kaum noch Erfahrungspunkte lieferten.

Ebenso musste man als Neuling aufpassen, nicht versehentlich durch Gebiete zu reisen, für die die Stufe nicht ausreichte. Schon normale Gegner konnten tödlich sein. Stärkere Gegner waren der sichere Tod.

4. Es gab keine „schnelle Post“

Wer einen Brief erwartet hat, musste warten. Immer. Es gab keine Eilzustellung zwischen den eigenen Charakteren oder sogar Gildenmitgliedern. Ein Brief kam erst eine Stunde nach dem Absenden an.

WoW Postmeister Chaos
Post zu Classic dauerte.

5. Neue Fähigkeiten waren teuer und umständlich

Wer in den Stufen aufgestiegen ist, hat nicht automatisch den nächsten Rang eines Zaubers oder direkt neue Zauber erlernt. Man musste zum Klassen-Trainer und sich neue Fähigkeiten mit Gold und Silber kaufen.

Besonders anstrengend wurde das später. Viele Fähigkeiten benötigten Lehrbücher, die in der offenen Welt oder in Dungeons fallengelassen wurden. Wer es sich leisten konnte, fand sie vielleicht sogar im Auktionshaus.

6. Es gab mehr Waffen-Slots

Jede Klasse verfügte über einen zusätzlichen Waffen-Slot:

  • Jäger, Krieger und Schurken konnten Fernkampfwaffen tragen
  • Priester, Magier und Hexer bekamen Zauberstäbe
  • Schamanen, Paladine und Druiden hatten Relikte, Totems und Götzen

Dazu gab es eine Unterscheidung zwischen Schuss- und Wurfwaffen. Wer Fernkampfwaffen nutzen wollte, musste „Schießen“ können. Wurfmesser und ähnliche Waffen benötigten die „Werfen“-Fähigkeit.

WoW Hunter Classic Rhok'delar
Ein Jäger.

7. Fernkampfwaffen benötigten Entfernung und Munition

Wer mit Bögen, Gewehren oder ähnlichen Gegenständen schießen wollte, musste Munition mit sich herumschleppen. Ohne Munition funktionierten die Angriffe nicht.

Zudem gab es eine minimale Reichweite. Wer zu nah am Gegner stand, konnte diesen nicht mit Fernkampfwaffen angreifen. Das führte übrigens auch zu einer toten Zone, denn zwischen maximaler Nahkampfreichweite und minimaler Fernkampfreichweite lagen etwa 2 Meter.

8. Waffenfertigkeiten mussten erlernt und gesteigert werden

Wenn man eine neue Waffe bekam, konnte man diese nicht unbedingt sofort benutzen. Es gab Waffenfertigkeiten, die man unter Umständen erst beim Klassentrainer lernen musste.

Außerdem war es notwendig, mit jeder Waffe erst zu trainieren und die entsprechende Fertigkeit durch Angriffe zu steigern. Wer das nicht tat, traf nicht oder machte weniger Schaden.

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9. Mounts und Pets kosteten Inventarplatz

Wer gerne seine Reit- und Haustiere zur Schau stellen wollte, der brauchte viel Inventarplatz. Jedes Reittier und jedes Haustier nahmen einen eigenen Slot im Rucksack ein.

Das Aufsitzen dauerte übrigens auch länger. Wenn man heute auf sein Reittier aufsteigt, dauert das 1,5 Sekunden. Zu Classic dauerte es 3 Sekunden.

WoW Screenshot Dreckiger Schleim in der Sammlung
Eine Sammlung wie hier gab es zu Classic nicht.

10. Einige Buffs und Fähigkeiten benötigten Reagenzien

Viele Zauber konnten die Magiekundigen nicht einfach so benutzen. Die Fähigkeiten zu Classic benötigten häufig bestimmte Reagenzien:

  • Magier benötigten Runen zum Teleportieren und für Portale
  • Schurken mussten Gifte selbst mischen
  • Druiden benötigten für die Wiedergeburt Sternblattsamen

Die Reagenzien gab es bei Reagenzien-Händlern in den Städten.

11. Es gab „Debuff Slots“

In Classic konnten Gegner nicht einfach mit beliebig vielen Schadenszaubern belegt werden. Die Anzahl an DoTs und Debuffs pro Ziel war auf 8 begrenzt, später auf 16. Diese Begrenzung wird auch auf den Classic-Servern vorhanden sein.

12. Elite-Mobs waren wirklich „Elite“

Ein Gegner mit goldenem Rahmen um sein Portrait wird „Elite-Mob“ genannt. Das sind stärkere Gegner, die heute viel von ihrem Glanz verloren haben und häufig von Spielern alleine erlegt werden.

Zu Classic war das so gut wie nicht möglich. Ein solcher Gegner benötigte in der Regel eine volle Gruppe an Mitspielern und konnte unvorbereiteten Spielern leicht die Lichter auspusten.

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13. Die Neuverteilung von Talenten kostete Gold

Was heute in jedem Ruhe-Gebiet per Mausklick und kostenlos geht, kostete früher ordentlich Asche. Wer seine Talente neu verteilen wollte, der musste blechen und das zunehmend mehr.

Bis zu 50 Gold kostete ein mal „umspeccen“ und das gehörte möglicherweise zu den schrecklichsten Dingen, die mit Classic zurückkommen. Der Wert nahm um 5 Gold ab, wenn man einen Monat lang seine Talente nicht hatte zurücksetzen lassen.

WoW Classic Warlock Talents
Der Talentbaum eines Hexenmeisters zu Classic.

14. PvP-Realms hatten Restriktionen

Die PvP-Realms heute wurden weitgehend durch den neuen Kriegsmodus ersetzt. Zu Classic gab es aber noch die Realms, auf denen man der gegnerischen Fraktion ohne Wenn und Aber auf’s Maul hauen konnte.

Dafür gab es eine Bedingung: Jeder Spieler muss sich für eine Fraktion entscheiden. Wer einen Horde-Charakter auf einem PvP-Realm spielte, konnte dort keine Allianz-Charaktere erstellen.

Ob das auch im Sommer so sein wird, muss sich noch zeigen. Die kommenden Classic-Server nutzen allerdings eine Sharding-Technologie.

WoW Mensch gegen Orc Stromgarde Kriegsfront Titel

15. Sammeln benötigt „Skill“ und Werkzeug

In Classic musste zum Sammeln bestimmter Kräuter, Erze und Leder erst ein bestimmtes Skill-Level im entsprechenden Beruf erlangt werden. Vorher konnten die Gegenstände nicht gesammelt werden. Außerdem waren Spitzhacken und Kürschnermesser notwendig.

Heute kann mit jedem Skill-Level alles aus dem Beruf gesammelt werden, nur mehr oder weniger gut.

Einige schreckliche Dinge aus WoW haben wir bereits vergessen. Andere, wie die 15 Dinge oben, könnten mit den Classic-Servern von WoW zurückkehren

WoW Classic erscheint im Sommer 2019.

Habt Ihr Euch an diese Dinge noch erinnert?

Zu WoW Classic war vieles anders:

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