World of Tanks: „Wir schaffen locker noch 30 Jahre!“

Das Panzer-Online-Spiel World of Tanks soll laut Meinung von Wargaming-Manager Mohamed Fadl problemlos noch 30 oder mehr Jahre online bleiben. Außerdem äußerte sich der eSport-Verantwortliche in einem Interview auf Gamespot zum Thema Sportwetten in World of Tanks.

World of Tanks, der Online-Panzer-Spaß von Wargaming, ist schon seit fast sieben Jahren auf dem Markt, aber laut Wargamings Head of Global Competitive Gaming, Mohamed „Mo“ Fadl, dürfte das Spiel problemlos noch 30 oder mehr Jahre gezockt werden. Denn ganz im Sinne des „Games as a Service“-Konzepts würde das Spiel stetig verbessert und aktualisiert.

World of Tanks – „Wir konkurrieren jedes Jahr mit den Top-Games!“

Durch seine vielen Updates wird World of Tanks laut Fadl immer frisch bleiben: „Free2Play-Spiele, die so weit [wie World of Tanks] kommen, die werden niemals alt. Das ist wie in einem Körper mit dem Herzschlag. Der pumpt jeden Tag frisches Blut durch den Kreislauf.“

world of tanks M6A2E1Wie schon ein Top-Manager bei Epic Games zu Paragon meint auch Mo Fadl, dass erfolgreiche Free2Play-Online-Games wie World of Tanks auf lange Sicht angelegt werden müssen. Daher würden sie auch jedes Jahr erneut mit allen aktuellen Spielen (und denen aus der Vergangenheit) konkurrenzfähig sein müssen.

World of Tanks eSport – Wetten gehören dazu

Mohamed Fadl sowie sein Kollege Jungwon Hahn (GM für die Pazifik-Region) sprachen außerdem über die Problematik von Wetten im eSport. „Es wäre dumm zu sagen, Wetten seien schlecht“, meint Fadl dazu. Vielmehr seien sie „ein natürlicher Teil aller Sportarten“. Allerdings sei es immer ein Problem, wenn Echtgeld im Spiel wäre.

World-of-Tanks-2Dennoch wolle man dies bei Wargaming nicht komplett verbieten und denkt gerade über ein Konzept nach. Möglicherweise will man Wetten mit virtuellem Geld anbieten. Über Echtgeld-Wetten außerhalb des Spiels habe man aber bei Wargaming keine Kontrolle. Man müsse die Sache also sehr vorsichtig angehen, aber Wargaming will definitiv etwas in dieser Richtung unternehmen, denn es bestehe schließlich eine große Nachfrage nach Wetten.

WoT – Bezahlte Pro-Spieler und 15vs.15-eSport

Weiter im Interview gingen Mo und Jungwon Hahn noch auf das Thema ein, Pro-Spielern ein Gehalt auszuzahlen, wie es Blizzard beispielsweise bei Overwatch macht. Man brauche da noch weitere Daten. Es sei fraglich, wie lange Blizzard dies noch machen könne.

Außerdem wurde noch angesprochen, dass derzeit der PC die WoT-eSport-Szene anführe, die Konsolen aber wohl auch bald die nötige „kritische Masse“ an Spielern und Erfahrung für eSport beisammen hätten.

World-of-Tanks-IS3Weiterhin plant Mohamed Fadl nach wie vor, in einem späteren Update auch die eSport-Runden auf 15vs.15-Spieler anstatt der bisher üblichen 7vs.7-Matches zu erhöhen. Immerhin spiele man das reguläre WoT ja auch in 15er Teams!

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Quelle(n): Gamespot
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