Trymacs erklärt, warum die Influencer auf der gamescom gar nicht das Problem sind

Trymacs redet über das Problem der gamescom

Der Twitch-Streamer Maximilian Trymacs Stemmler spricht über die Gründe, warum die Gamingmesse gamescom sich nicht mehr wie früher für ihn anfühlt. Das Problem seien laut ihm nicht nur die Influencer, sondern vor allem die Spiele selbst.

Was ist laut Trymacs das Problem der gamescom? In einem seiner Twitch-Streams (Highlight auf YouTube) stellte sich Trymacs die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnen würde, auf die gamescom zu gehen. Die gamescom hat sich verändert und das Hauptproblem sieht Trymacs etwa nicht bei den Influencern, die die Messe besuchen, sondern bei den Spielen selbst.

Denn große Publisher veranstalten heutzutage ihre eigenen Messen, wie beispielsweise die BlizzCon von Blizzard, anstatt ihre kommenden Spiele auf der gamescom vorzustellen. Diese Abkehr von der gamescom scheint Trymacs zu stören.

Was bedeutet die Messe für ihn? Trymacs war ein riesiger Fan der gamescom. Früher, meint er, hätte er mit seiner damaligen Freundin – heute Frau – Celina im Auto übernachtet, nur um auf die Gamingmesse günstig gehen zu können.

Er hätte damals vor allem die Aftershow-Partys toll gefunden, weil er dort seine Freunde treffen konnte. Mittlerweile würde dort häufig eher gefilmt und TikToks gedreht werden.

Die Karriere von Trymacs haben wir euch in diesem Video zusammengefasst:

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Warum sollten Influencer auf der gamescom ein Problem sein? In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob Influencer überhaupt auf der gamescom anwesend sein sollten. Die Kritik: Viele Besucher gehen auf die Gamingmesse, um ihre Lieblingsinfluencer zu treffen, nicht aber wegen der dort ausgestellten Spiele.

Die Influencer sorgen so für einen enormen Andrang, aber eben wegen sich selbst, nicht wegen der Gamingmesse an sich. Streamer HandOfBlood beschrieb die Entwicklung als eine Safari-Jagd auf Influencer.

Dass das Gefahren mit sich bringen kann, beweist die Situation rund um den Twitch-Streamer MontanaBlack im Jahr 2022. Durch sein Auftreten auf der gamescom, aber auch vor allem durch seinen IRL-Stream, der seinen aktuellen Standort in den Messehallen verriet, zog er eine große Menge an Fans hinter sich her.

Das führte zu einem Massenauflauf und entsprechendem Chaos und Verletzungen. Die gamescom nahm diese Vorfälle damals ernst und hat MontanaBlack in den Jahren danach angeboten, dass er lieber an einem Pressetag kommen und so streamen kann. Anders ist ein Besuch von MontanaBlack nicht mehr möglich.

Was sagt ihr zu Influencern auf der gamescom? Findet ihr, sie gehören dazu oder eher nicht? Haben sie eurer Meinung nach Messen kaputtgemacht? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare!

Nicht nur MontanaBlack hat durch seine immense Reichweite Probleme damit, überhaupt noch auf Messen stattzufinden. Der Twitch-Streamer HandOfBlood befindet sich ebenfalls in der Größenordnung, nimmt allerdings trotzdem an der gamescom teil. Wie genau, könnt ihr hier auf MeinMMO lesen: HandOfBlood kommt 2026 nicht zur gamescom, der Grund trifft auf viel Zustimmung: „War mal eine echte Games-Messe“

Kommentare

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Was für ein Quatsch, die großen Publisher/Entwickler haben noch immer ihre eigenen Messen gehabt, bevor die GC überhaupt das erstemal statt gefunden hat oder halt “zeitgleich”.
Die GC oder ähnliche Messen werden viel mehr von kleinen und mittleren Publishern/Entwickler besucht und haben dort ihre Stände bzw. auch internationale Pubs/Devs die ihre Games auf dem EU vermarkten wollen.

Ich finde dies interessanter als Stände von den 2-3 BigPlayern zu besuchen, wo man stundenlang warten muss und kaum was “sieht”.
Da gehe ich direkt auf die Blizzcon, wenn ich was zu Blizzars Games wissen will, falls ich ein BigFan von denen wäre.

Klar sind Inluencer nicht das einzigste Problem, aber eines der größten und es ist egal ob deren Fans “menschenfeindlich” sind oder auch die ganz netten “Normalos”. Die Messe wird dann mehr zum roten Teppich wie in Hollywood zu den Oscars, als eine Spielemesse.

Von mir aus sollen Influencer und Presse vorab 24h Zugang bekommen und danach die “normalen” Menschen.
Klar ist ein Influencer auch eine normale Person, aber der “Beruf” Influencer ist nicht nur mit Vorteilen belegt, sondern wie viele andere Berufe mit Nachteilen bzw. Verantwortungen und eine davon ist halt, dass man nicht mehr so “privat” ist wie die meisten von uns und man damit dann auch leben muss bzw. umgehen können sollte.

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