The Division will die DLC- und Abzock-Falle vermeiden, in die Destiny tappte

Beim anstehenden Online-Shooter The Division wird jetzt fleißig an Updates und DLCs gewerkelt. Dabei will man den Eindruck vermeiden, man habe etwas aus dem Spiel herausgeschnitten.

In einem Interview mit Gamespot sprach der Creative Director von Ubisoft Massive, Magnus Jansen, über die Pläne mit dem Spiel. Die Fragen zielten in Richtung: „Wenn Ihr so eine Franchise aus den Angeln hebt, dann habt Ihr sicher viele Pläne für die Zukunft. Habt Ihr schon Zeug fertig, das Ihr dann später extra bringen wollt?“

Der Creative Director blieb bei seinen Antworten eher defensiv. Er sagte, ob man eine Franchise oder ein einziges Spiel plane, sei dasselbe. Man will immer eine lebendige Welt erschaffen. Wenn das gelungen ist, kämen Ideen für weitere Teile wie von selbst. Und bei The Division sei das gelungen.

Der Creative Director will Befürchtungen zerstreuen, The Division sei, um Stoff für Fortsetzungen zu haben, zerstückelt. Man hält bei The Division nichts zurück. Alles, was man hat, steckt man in das erste Spiel.

Division-Save-you

Bis jetzt hat man alles fürs Grundspiel gegeben, erst seit kurzem geht es mit kostenpflichtigen DLCs los

Erst jetzt, wo das Grundspiel fertig sei, habe man verstärkt damit begonnen, an Updates und den DLCs zu arbeiten. Man will auch noch nicht alles in Stein meißeln, um dann auf Feedback der Spieler reagieren zu können. Bis vor sehr, sehr Kurzem seien das alles nur Ideen gewesen. Erst als die Entwicklung des Hauptspiels dem Ende zuging, habe man sich den DLCs und Updates verstärkt zugewandt.

Als Unterscheidung zwischen Updates und DLCs, sagt der Massive-Mann: Unter Updates verstehe man „kostenlose Spielinhalte“; unter DLC kostenpflichtige. Man arbeite an beidem.

Division-Playstation4

Heißt das schon kurz nach dem Start kommt nix? Na ja …

Mein MMO meint: Das ist interessant, wie vorsichtig The Division tippeln muss, um hier jedem Fettnäpfchen auszuweichen, das auf dem Weg lauert.

Als vor zwei Jahren The Elder Scrolls Online als MMORPG mit Abomodell erschien, war es völlig logisch, dass die Entwickler schon ganze Zonen und Inhalte fertig hatten und zurückhielten, um sie nach einem Monat oder später ins Spiel zu bringen. Wer das spielen wollte, der musste halt auch im zweiten und dritten Monat noch ein Abo haben. Bei World of Warcraft etwa geht man genauso vor und macht da auch kein Geheimnis draus. Kein Spieler regt sich darüber auf, dass das zweite Raid-Tier noch nicht zum Start einer Erweiterung kommt, sondern erst ein halbes Jahr später.

Bei MMORPGs ist es unstrittig, wie wichtig es ist, das Spiel auch nach dem Release mit Updates zu füttern, den Spielern immer neue Aktivitäten für die Höchststufe zu liefern. Fingen Entwickler erst kurz vor knapp an, die zu programmieren und zu erstellen, wäre eine langweilige Phase ohne neue Inhalte bereits kurz nach Release unausweichlich.

Division-Brooklyn
Um Brooklyn gab es bereits eine erste „Na, habt Ihr das rausgeschnitten?“-Kontroverse.

Beim deutlich jüngeren Destiny war es schnell klar, dass da schon einiges in der Schublade lag und mehr oder weniger fertig war – man hätte unmöglich in der kurzen Zeit zwischen Release und erstem DLC das Ding aus der Taufe heben können. Doch genau dieses Verhalten, dass man bei Destiny Inhalte schon „auf der CD“, aber noch „nicht freigegeben hatte“, verschaffte dem MMO-Shooter böse Presse und rückte ihn in ein schlechtes Licht. Das Wort „Abzocke“ machte die Runde. Da kursieren Gerüchte, die man bis heute noch nicht aus der Welt bekommen hat.

Bei Star Wars Battlefront schlugen Fans die Hände über dem Kopf zusammen, als EA von „4 DLCs im ersten Jahr“ sprach: Da sind also die Features hin, die wir im Grundspiel vermissen – so der Tenor.

Offenbar will man sich all diese Scherereien bei The Division sparen.

Division-Tarot

Durch die Kontroverse bei Singleplayer-Titeln „Ihr lasst das und das weg und verkauft uns das extra für zusätzliches Geld“ geschult will man diesen Eindruck bei The Division offenbar um jeden Preis vermeiden. Es soll nicht so aussehen, als habe man schon etwas in der Schublade. Sollte es wirklich so sein, dass man erst seit Kurzem an „Updates und DLCs“ arbeitet, könnte das für The Division heißen: Nach dem Release kommt erstmal eine ganze Weile nichts.

Das Szenario erscheint uns doch ziemlich unwahrscheinlich. Immerhin verkauft man bereits einen Seasonpass. Da wird man das Geld ja wohl kaum zurückgeben, wenn man dann doch nicht liefern könnte …


Mehr zu The Division könnt Ihr in etwa diesem Artikel lesen:

Quelle(n): Gamespot
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airpro
airpro
4 Jahre zuvor

Destiny ist auch in keine Falle getappt, sondern die Spieler.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Jahre zuvor

Das seh ich nicht so. Die Reaktion auf das Konzept hat ja Destiny sehr geschadet, weil Leute sagten: Ihr hattet alles schon auf der Disk und wollt nur mehr Geld machen. Abzocke.

Bei The Division sagt man jetzt: Wir haben eigentlich noch gar nix vorbereitet und haben jetzt erst damit angefangen.

Das Ergebnis ist im Prinzip dasselbe, es wird nur anders verkauft. Für die Spieler läuft es auf das genau Gleiche raus.

Cedric Biester
Cedric Biester
4 Jahre zuvor

Ja, wenn man jemanden aus Lust und Laune tötet oder wenn man jemanden tötet weil er versucht hat einen selbst zu töten, das Ergebnis ist das selbe, der weg aber nicht und genau dass ist das was zählt.
Für den Toten läuft es auf das gleiche hinaus.

airpro
airpro
4 Jahre zuvor

Nichts zurückgehalten… Spiel kostet 69.- und mit SEASON PASS 99.-.
Assassins Creed erscheint gefühlt jeden Monat ein neuer Teil.
Steuern werden nach der Wahl selbstverständlich nicht erhöht.

Koronus
Koronus
4 Jahre zuvor

60€? Wow dann habe ich anscheinend wirklich keine Spiele mehr lange gekauft.

phreeak
phreeak
4 Jahre zuvor

Ich spiels seit ca. 3 Wochen und bin auch noch in Velen (Heut die Quest mit dem blutigen Baron beenden) und nur lvl13 .. Hab wohl grad vlt. nen 1/3 vom Content. Wenn ich feddig bin, werde ich mir wohl dann den season pass kaufen und HoS spielen.. Danach erstmal pause und wenn nen realse vom anderen dlc feststeht, nochmal nen NG+ starten ;D

oder werde mich nach dem Hauptspiel erstmal FO4 widmen, um beide DLCs direkt zu spielen. Mal sehen.

Rob
Rob
4 Jahre zuvor

Ach die können doch vergleichen und berichten soviel sie wollen. Wie es denn nun letztendlich wird zeigt sich nach release. Ich hab mit König der Besessenen Destiny angefangen und war, obwohl ich Egoshooter eigentlich hasse, extrem süchtig. So Content durch, Raids Hardmodes alle durch, extrem einfach und buggy, nachgelegter Content (SRL) furchtbar und ….tschüss.

Mal schauen ob se in Destiny 2 das alles anders angehen. Werde dann, wenn mich Division nicht über lange Zeit motivieren sollte da mal reinschauen. Alles in allem hatte ich bisher noch kein Konsolen MMO das mich so ewig lang motivieren konnte wie damals DaoC, Age of Conan, Eve Online..

Koronus
Koronus
4 Jahre zuvor

Jep mittlerweile kostet ein PC Spiel 50€ und sogar schon einige 3DS Spiele 45€

carl
carl
4 Jahre zuvor

Der Vergleich zu DESTINY nervt immer mehr. Die beiden Spiele haben doch Null miteinander gemein, allein die Genrezuweisung eines „MMO-Shooters“.

Und gerade bei „rausgeschnittenen Inhalten“ und ein Vergleich zu DESTINY sollte Ubisoft mal gaaanz ruhig sein. Wenn man sich Assassins Creed anschaut, sind sie doch die Meister beim „Inhalte auslagern.

„Kriegsentscheidend“ ist am Wochenende die Beta. Da wird sich zeigen was das Spiel kann und wie die Leute darauf reagieren. Da kann Ubisoft sonst was für Affentänze vollführen.

Und mal weit aus dem Fenster gelehnt, hätten sie es bei den letzten OpenWorld Titeln nicht so verkackt, dann hätten sie nichtmal eine Open Beta bei Division machen müssen. So aber sind die Vorbehalte der User groß genug, um sie mit einer Vorabversion doch noch zum Releasekauf zu überzeugen.

carl
carl
4 Jahre zuvor

PS: Mit „OpenBeta“ mein ich, das man als Vorbesteller die garantiere Teilnahme hat. Vorbestellen und stornieren, garantiert ja im Grunde jedem Interessierten den Zugang. Quasi „Open“. Bevor jetzt gleich wieder gemotzt wird wink

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Jahre zuvor

Der Vergleich zu DESTINY nervt immer mehr. Die beiden Spiele haben doch Null miteinander gemein, allein die Genrezuweisung eines „MMO-Shooters“.
—–
Daran wirst du dich gewöhnen müssen. Das wird der Aspekt sein unter dem The Division von einem Großteil der Medien betrachtet wird. Weil viele klassische Gamingseiten die letzten anderthalb Jahre damit verbracht haben, den Lesern zu erklären, was Destiny eigentlich ist.

Und von den Loot, Coop-Systemen usw. sind da schon viele Parallelen. Massive will das auch nicht so, hab in einem Interview neulich gelesen, dass sie halt sagen: Die Wurzeln sind schon viel älter, man sieht da nicht Destiny als Vorgänger, sondern andere Games (Ich vermute mal so in Richtung Planetside). Destiny habe jetzt nur gezeigt, dass dieses Konzept sehr erfolgreich im hier und heute funktionieren kann.

Aber wird ohne Ende Destiny-Vergleiche geben in den nächsten 4 Monaten. Kann ich jetzt schon garantieren. grin

bolli
bolli
4 Jahre zuvor

Sie werde a nicht alles mit dlc rausbringen es kommen auch viel kostenlose addons wo paar zonen kommen.und mmos kosten normaler weisen monatlich ha immer was so wie bei wow und wen euch nicht past dan kauft dass spiel nich so einfach is das

Gast1
Gast1
4 Jahre zuvor

Es wurde gesagt das die City fertig sei aber nicht zu 100% spielbar ist, sondern wird mit DLCs nach und nach freigekauft .. Das so zu verkaufen find ich schon dreißt, man hätte wenigstens mehr von der Stadt weg kommen können und mehr in die Berge, Wald etc. Find das bei GTA 5 im moment eine gute abwechslung.

phreeak
phreeak
4 Jahre zuvor

Stimme ich zu.. Komme auch aus einer Zeit (90er), da war es normal nen fertiges Spiel zu bekommen, was alles hatte, was die Entwickler sich vorstellten, zu 100%. Und wo Addons kamen, wenn sie Erfolgreich waren, mit neuem Inhalt..

Positiv seh ich da zb Witcher 3. Da bin ich bereit auch die DLCs zu kaufen. Der content vom Spiel fühlt sich nicht so an, als hätte man bewusst nen Teil weggelassen, um es als DLC zu vermarkten (welches ab und an bei SP, MP, mmo aufkommt)

Elikal Ialborcales
Elikal Ialborcales
4 Jahre zuvor

Also ich finde DLC per se nicht falsch. Nur: wenn man sich die Entwicklung von The Division ansieht, hat man schon viele Gründe, kritisch zu sein.

Erstmal wurden seit JAHREN mehr Zonen als nur Midtown Manhatten gezeigt, nämlich den Bereich um die Brooklyn Bridge, das südlichere und nördlichere Manhatten und Brooklyn selbst. Diese Zonen waren zumindest visuell annährend fertig. Noch bis vor sehr kurzem, wurden solche Gebiete als spielbar gezeigt, also NICHT „nur als Idee“. Da frage ich mich natürlich schon: was ist mit all den Inhalten passiert? Warum ist die Karte so klein. Und für ein angebliches MMO ist die Karte ziemlich klein. Auch die anscheinende Beschränkung des Endgame auf Open PVP in der Darkzone spricht eher nicht für Langlebigkeit.

Da ist zumindest Skepsis angebracht. 60 Euro für PC, mehr noch für Konsolen, da sollte man eigentlich fett Inhalt erwarten. Wären Bereiche noch nicht fertig, und wollte Ubisoft diese kostenlos nachreichen – dann würden sie es sagen, weil das ja ein Top Marketing-Argument wäre zu sagen: hey es kommen 2-3 Zonen usw kostenlos nach dem Release.

Dass sie das NICHT sagen ist fast als Beweis anzusehen, dass es uns extra kosten wird.

Ich bin einfach extrem spektisch, dass hier 60 Euro an Masse und Wertigkeit drin ist, da mich das zu erwartende Gezerge in der Darkzone eher nicht interessiert. Erfahrungsgemäß dürfte es das übelste Geganke werden und nur für wirklich hartgesottene Ganker. Der durchschitts-Gamer wird da eher untergehen. Wenn ich die Menge an Inhalt anderer großer RPGs ansehe – Witcher, Fallout, Skyrim usw. – da sehe ich jetzt in Division nichts, was hier schon 60 Euronen Wertigkeit anzeigt, wenn man u.a. auch bedenkt, dass die Gegner praktisch immer gleiche Gangster Typen sind, vor daher auch hier die Gegner- Abwechslung eher gering sein wird.

terratex 90
terratex 90
4 Jahre zuvor

Vergiss die cheater nicht die die darkzone aufmischen grin

Coreleon
Coreleon
4 Jahre zuvor

Ich weiß ja nicht so ganz warum sich so viele über DLC aufregen. Das ganze gibts schon ewig bei PC spielen und da wüsste ich nicht das die Spieler so an die Decken gegangen wären,höchstens wenn nen DLC wirklich totaler mist gewesen ist. Über die Preise für die Erweiterungen kann man sich natürlich streiten, wenn da im Vergleich Inhalte von Bioware anschaue ,bekommt man für weniger mehr.
Tödlich sehe ich Cash-Shops wie bei Arch Age ,die zerstören das gesamte Spiel und übrig bleiben nur die Spieler mit mehr Geld als gut für sie ist.
Bezweifle das Ubisoft da so dämlich ist wie Trion, dafür war „the Division“ zu teuer um das SO an die wand zu fahren.^^

MfG

ZizouTheGoat
ZizouTheGoat
4 Jahre zuvor

Ja alles besser als bei starwars^^

Weiß man schon wie viel der season pass ungefähr kosten wird ?

Bacardi
Bacardi
4 Jahre zuvor

40€

Atom
Atom
4 Jahre zuvor

Ich weiss noch dass PS2 spiele für 40€ standard waren

Koronus
Koronus
4 Jahre zuvor

Und GBA Spiele 30€

Bodicore
Bodicore
4 Jahre zuvor

Naja ich hab nur die Schweizer Preise zum Vergleich und die haben sich jedenfalls nicht geändert ich hab für Doom PC oder Zelda Auf dem Nuintendo und auch schon 70 bezahlt nur Tetris gab es schon für 50Fr, Und Golden Axe für den Sega hat mich 65 gekostet zu release das weis ich noch genau weil ich meine Mutter damals so Terror gemacht hatte wink

Darm
Darm
4 Jahre zuvor

Auch wenn Destiny spass gemacht hatt, die DLC politik war unter aller Sau.
Wahrscheinlich die besten Melk Maschinen überhaubt in der Industrie.

maledicus
maledicus
4 Jahre zuvor

———
Was das Thema „langweilige Phasen“ angeht: Dann wäre es vielleicht mal
wieder angesagt, dass Online-Spiele mit einer vernünftigen Menge an
Content gefüllt werden, dann heult auch nicht jeder nach drei Tagen rum,
dass es nix mehr zu tun gibt.
———-

Das stimmt allerdings. Die probleme das hauptspiele so schnell durch sind wie heute gab es früher nicht.

Gruß.

Nirraven
Nirraven
4 Jahre zuvor

Ich finde das liegt auch oft daran das der Schwierigkeitsgrad sehr tief angesetzt wird.

Bodicore
Bodicore
4 Jahre zuvor

Da das Geschrei wäre ja gross wenn ein Spiel plötzlich 150 Euro kostet. Daher kann ich es durchaus verstehen wenn da rumgeschnipselt und rumgedlct wird…
Spiele kosten in der Herstellung nun mal mehr als vor 15 Jahren wir zahlen aber immer noch die Preise von damals das muss man nun einfach mal festhalten.

Christopher
Christopher
4 Jahre zuvor

Da bin ich voll deiner Meinung und das habe ich mir auch schon öfters gedacht!

Xri
Xri
4 Jahre zuvor

Ich frage mich ja immer, was an einem Spiel so viel kosten kann.

Spontan würden mir nur bezahlte Mitarbeiter einfallen (z.B. Programmierer, Designer, Musiker…)
Oder in diesem Fall auch Server.

Aber ich glaube kaum, dass man früher weniger bezahlt hat, als heute. Die Engines sind um einiges besser geworden, ja. Im Laufe der Zeit hat man vieles dazugelernt. Aber eine (neue) Engine scheibt man einmal (Da reichen eigentlich sogar nur 1 Mann [IndieEntwickler sind hier ein gutes Beispiel] oder bei AAA Spielen sagen wir mal max 20). Der Rest besteht eigentlich nur aus LevelDesign. Und das ist eigentlich der langwierigste Teil der Spieleentwicklung. Da stehen gut geschätzt 50 Mann mit der vom Programmiererteam entwickelte Engine und schieben paar Objekte rum.
Wenn man schlau ist, teilt das Team in mehrere Gruppen ein. (Siehe Destiny live team und DLC Team).

Die Entwickler nehmen eh viel mehr Geld ein, als sie ausgeben. Da ist dieses „Ja, die Entwicklungskosten sind ja sehr hoch“ – Argument doch recht schwach.

Atom
Atom
4 Jahre zuvor

Wenn du aber 100 entwickler und designer 3 Jahre lang beschäftigst kommt da einiges zusammnen.
Und das ist ja nicht alles

Bodicore
Bodicore
4 Jahre zuvor

Und Kaffee trinken die ja auch noch wink
Games schalgen Filme vom Kostenaufwand haben aber weniger Kunden

Corvus
Corvus
4 Jahre zuvor

Im Grunde hast du recht und ich stimm dir da auch ganz und gar zu ,dass man da genau hinschauen sollte ob ein DLC oder kostenpflichtiges Update auch wirklich sein Geld wert ist.Nur ab wann ist ein Spiel vollständig und welchen Preis darf ein DLC haben? Dazu hat jeder irgendwie seine eigene Meinung nur in einem Punkt sind sich die meisten einig : es könnte ruhig mehr sein.
Ich stimm dir auch zu das es mal zum guten Ton gehört hat ein Spiel fertigzustellen bzw. ein Spiel zu entwickeln ohne im Hinterkopf an DLC und Erweiterungen zu denken.Nur die Zeiten sind (leider) vorbei .
Und das nicht ganz unverdient wie man gerade an Destiny sieht .
Ich frag mich auch wie man Spiele wie zB. Destiny oder The Division anständig mit
Content füllt ?

Wie zB ESO wo man eigentlich viel Content hat , nur das dass im Grunde nur Leveln ist ?
Also Content ohne eigentlichen Endcontent .
Meiner Erfahrung nach wollen die meisten (mich eingeschlossen) nur lvl um dann
im Endcontent zu sein .

Wie zB Destiny mit viel Zufallsloot wo viele ID’s notwendig sind um durch zu sein ,also um die besten Items zu haben .
Wie man sieht geht das auch nicht wirklich.

Bei The Division gibts aktuell auch nur die „Dark Zone“ der ich wiederum gespaltener
Meinung gegenüber stehe , wo man sehen muss wie es wird und wo da die Motivation im Endgame liegt.Bin halt eher auf PvE aus und das hört sich irgendwie
wie eine Osiris Zone aus Destiny an , um jetzt mal einen Vergleich zu ziehen.

Zum Abschluss noch :
Das ist alles eine (meine) Meinung , und falls es wie eine Kritik oder ein Flame rübergekommen ist so war das nicht meine Absicht ,bin eher der stille mitleser
als Schreiber und daher etwas ungeübt in Kommentare schreiben .

Atom
Atom
4 Jahre zuvor

Ich hoffe nur sie lassen die Dlc Inhalte aus dem Hauptspiel raus. Sonst seh ich schon wie sich irgendwer rüber nach Brookly glitcht

Fayt89
Fayt89
4 Jahre zuvor

Und warum arbeiten die dann an DLC und verkaufen nen Season Pass ? Unisoft sind doch so ne Trolls wie ea. Aber ich muss ja auch sagen ich kaufe oft dlc und Season Pass Sachen wenn sie gut sind oder add ons in mmos. Die ersten 2 dlc waren in destiny ja wirklich nicht so gut mal sehen was Ubisoft in dem Bereich bietet!

phreeak
phreeak
4 Jahre zuvor

Das sie jetzt schon an DLC arbeiten, kann man auch so auffassen, dass sie schon einige Idee hatten, diese aber für ein kostenpflichten DLC zurück halten. Wo man auch dann wieder in die Richtung geht: Man hält bewusst Dinge aus dem Grundspiel, um es schnellstmöglich rauszubringen, um dann DLCs zu bringen.

Im Endeffekt muss man gucken, wie der Umfang des Spiels ist und wie schnell der DLC erscheint.

Alastor Lakiska Lines
Alastor Lakiska Lines
4 Jahre zuvor

Oder weil sie für die Implementierung dieser Ideen das Releasedatum noch weiter nach hinten legen müssten. The Division wurde schon einmal (mehrfach?) nach hinten verlegt. Das mag für den geduldigen Gamer in Ordnung sein, aber auch nur weil der Game-Preis relativ fest ist. Je weiter man ein Spiel in der Entwicklung belässt umso länger muss man die Entwickler auch dafür bezahlen, während man ja noch nichts an dem Spiel verdient, was die Endkosten der Entwicklung natürlich auch steigert. In einer fairen Welt müsste dann das Spiel teurer werden je weiter man den Entwicklungszyklus nach hinten verlängert, aber ich bezweifle, dass es Spieler als gut abnicken würden wenn sie dann für The Division 90~100€ zahlen müssten, anstatt die 60~70€ für das Basisspiel + 10~20€ für den DLC der dann eventuell drin gewesen wäre.

Theojin
Theojin
4 Jahre zuvor

Ich warte bei Division erstmal wenigstens ein halbes Jahr, in welche Richtung sich das alles entwickelt. So ein Überfliegerspiel ist es augenscheinlich nicht, daß einem was Essentielles fehlt, wenn man es nicht unbedingt zum Start spielt.

Grade die Anschlußfinanzierung ist für mich ein wichtiges Kriterium. Wie wird das Geld generiert, dient Division einfach nur als Cashcow, um den Geldfluß möglichst hoch zu halten oder versucht man tatsächlich, langfristig zu denken und seine Spieler nicht zu verprellen und vor den Kopf zu stoßen.
Mir wäre es ja immer noch lieber, man kauft sich das Spiel und latzt einfach seine 13€ im Monat, um es dann spielen zu können, dafür gibts keine DLCs. Aber das hat ja selbst Blizzard nicht hingekriegt, die haben auch jede Menge Fluff für WoW im Shop verhöckert, ist bei FF14 mit Square Enix ja auch nicht anders.

Wie gesagt, ich warte erstmal ab. Außerdem habe ich mir schon BDO gekauft, und soviel Freizeit habe ich eh nicht.

Koronus
Koronus
4 Jahre zuvor

BDO? Black Desert Online?

Zokc
Zokc
4 Jahre zuvor

Wenn ich erhlich bin ich mag DLC und so lange ich mein Spass habe und es mehre Monate spass macht bin ich zufrieden

Alastor Lakiska Lines
Alastor Lakiska Lines
4 Jahre zuvor

Ich habe nichts gegen DLCs bei solchen Games. Immerhin bekommt man ein Grund-MMO das etwa den Umfang eines anderen SinglePlayer-Spiels des selben Preises hat. Damit haben die Entwickler im besten Fall ihre Entwicklungskosten + das Gewinnziel drin, aber man braucht ja auch dauerhaften Server- und Patchsupport an dem Leute arbeiten und die bezahlt werden müssen und das wird dann halt auch durch DLCs finanziert (oder einen CashShop).

Der Ralle
Der Ralle
4 Jahre zuvor

Das sehe ich ganz genau so. Bei Destiny war das auch noch mal etwas anderes, weil es diesen offenkundig, chaotischen Entwicklungsverlauf hatte. Da wurde das Spiel noch einmal verschoben um die Story neu zusammen zu setzen weil die zuvor Verantwortlichen gegangen wurden. Die Lücken wurden dann mit den ominösen Grimoire Karten gefüllt.
Ob the Division auch einen solchen Eindruck machen wird, wird letztendlich das Spiel selbst zeigen. Da kann Massive argumentieren wie sie wollen. Den subjektiven Eindrücken der Community entkommen sie nur wenn das Grundspiel welches am 08.03. erscheint genug Stoff bietet und die ersten Inhalte reine Updates sind.

Metzelmaster
Metzelmaster
4 Jahre zuvor

Tata und so einfach wärs erklärt…doch es wird wieder genug geben die nur von abzocke reden

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Jahre zuvor

Das liegt an den Single-Player-Games mit dem DLC.

Früher war das total normal mit den zusätzlichen Updates und Erweiterungen bei MMORPGs. Da waren halt die Inhaltspatches kostenlos – und jedes Jahr oder jedes zweite Jahr kam eine Erweiterung, die noch mal Geld gekostet hat. Das fanden aber auch alle okay, glaub ich. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass es da Ärger drüber gab, dass die alten MMORPGs, die auch ein Abo-Modell hatten, Geld für eine Erweiterung wollten.

Aber seit jedes Singleplayer-Spiel auch DLCs und Erweiterungen bekommt, ist das Klima da extrem vergiftet, weil die Spieler den Eindruck haben, sie werden da ausgenommen. Deshalb find ich das hier so beachtlich, wie genau da formuliert wird, um diesen Eindruck von vorneherein auszuschließen.

Wobei ich glaub, dass sich in der Entwicklung überhaupt nix geändert hat. Die verkaufen das jetzt anders.

maledicus
maledicus
4 Jahre zuvor

——–
Früher war das total normal mit den zusätzlichen Updates und
Erweiterungen bei MMORPGs. Da waren halt die Inhaltspatches kostenlos –
und jedes Jahr oder jedes zweite Jahr kam eine Erweiterung,
———

Meine erinnerung ist da anders. Als ich im jahre 2000 mit Everquest anfing gab es keinerlei kostenlose Inhalte, SOE brachte erst im jahrestakt und später im halbjahrestakt vollwertige Add-Ons für das spiel die entsprechend bezahlt werden mußten, das lief so jahrelang und keiner hat sich drüber beschwert obwohl man auch monatlich sein abonnement gezahlt hat plus einer saftigen telefonrechnung.
Mit DAoC gab es auch keine regelmäßigen kostenlosen content-updates und die add-ons kosteten + abonnement. Allerdings wurde das housing in DAoC mit allem drum&dran kostenlos implementiert.
Zu der Zeit war WoW schon langsam in sicht und es kamen immer mehr gamer in das Genre die vorher nie ein MMORPG gespielt hatten, für die es schon eine zumutung dargestellt hat, das man neben dem vollpreis für ein spiel noch ein abonnement zahlen musste, Blizzard versprach aber ständig kostenlose updates zu liefern ( was ja später für blizzard selbst so schief ging, weil die entwicklung ingame zu schnell lief sie stoppten das ganze — so wurde es von Blizzard ofiziell verkündet ).
Mittendrin kam dann HdRO dazu und die haben es tatsächlich geschafft im ersten Jahr ständig kostenlose content-updates zu bringen, aber nach Minen von Moria brach die entwicklung dort ja komplett ein und alles wurde so zäh und langsam und kostenlose updates wie zu seinen besten zeiten im ersten jahr hatte das spiel nie wieder.

Und irgendwie ist bei vielen spielern im kopf — ich zahl ein abonnement, ja wofür denn eigentlich? für das bischen server? und dieser typus spieler will am liebsten ständig kostenlos mit inhalten versorgt werden, weil man ja ein abo zahlt. Ich persönlich kenne kein AAA-MMO das dies jemals durchgehalten hätte was die spieler sich wünschen.

Bei destiny ist es wieder anders, destiny ist von seiner technischen struktur kein typisches MMORPG wenn die spielewelt peer-to-peer läuft, natürlich hat bungie datenbank/matchmaking-server. Aber die kosten dort sind viel geringer, diese struktur rechtfertigt kein abonnement. Das buy-to-play modell ist hier wirklich angebracht, das es leider bei destiny nicht richtig funktioniert liegt in dem ganzen drama rund um die damalige entwicklung, die sind immer noch in zeitverzug und wenn man sich das anschaut ist fraglich ob sich das je ändert.

Mir persönlich gefällt das buy-to-play modell + DLC + microtransaktionen momentan am besten, sofern das zeug im shop kein pay-to-win ist. Davon können die enwickler-firmen definitiv gut leben. Das momentan in dem modell immer wieder bei den spielen content-flauten entstehen liegt in erster linie an den inneren strukturen der publisher & entwicklerfirmen wie man bestens bei destiny sehen kann. Wenn sich entwicklerteams, autoren und sonstige mitarbeiter mit den blöden entscheidungen von chefs rumärgern müssen die zahlen drehen & wenden aber nicht in der lage sind sich in die entwicklung einzubringen und erst wenn alles schon fast fertig ist auf die idee kommen ein veto einzulegen .. dann darf keinen wundern das sich entwicklungszeiten extrem verlängern. Leider ist das in der softwareentwicklung immer schon so … genauso wie auf dem bau. Der am meisten lügt über kosten & entwicklungszeiten bekommt den auftrag, dann wird alles länger und viel teurer.

Bzgl. DLCs ist doch völlig normal, das wenn die entwicklung des hauptspiels schon ins endstadium geht bei MMOPGS/Online-Spielen, das schon vorher dann andere teams innerhalb der entwicklung beginnen an weiteren inhalten zu arbeiten. Um überhaupt in einem gewissen zeitplan zu bleiben. Es werden gewissen taktische Gründe dafür sprechen, vielleicht schon die die ersten DLC fast fertig zu haben wenn das Hauptspiel releast wird. Entwicklung kostet zeit und wir gamer haben so ein spiel um ein vielfaches schneller durchgespielt als neuer content erzeugt werden kann. Um also regelmäßig neue inhalte präsentieren zu können muß vorgearbeitet werden. Bei singleplayer -spielen ist es vielleicht anders zu bewerten.

Gruß.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Jahre zuvor

Mit DAoC gab es auch keine regelmäßigen kostenlosen content-updates und die add-ons kosteten + abonnement. Allerdings wurde das housing in DAoC mit allem drum&dran kostenlos implementiert.
——
DAOC hab ich angefangen. Da dachte ich auch dran, als ich das schrieb. Ich meine mich erinnern zu können, dass der Plan war 1 kostenloses großes Update (wie etwa das Housing oder auch New Frontiers) und dann 1 Erweiterung für Kohle pro Jahr. Aber das ist wirklich schon lange her.

Ich mein auch, die hätten nach und nach Sachen reingepatcht am Anfang. Kam der Drache nicht auch kostenlos? Also ist wirklich schon zu lange her, ich weiß es nicht mehr mit Sicherheit.

RagingSasuke
RagingSasuke
4 Jahre zuvor

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