Nur die Hälfte aller Accounts, die Escape from Tarkov bannt, sind Cheater – Einige der bestraften Spieler sind vor allem eines: geldgeil

Nur die Hälfte aller Accounts, die Escape from Tarkov bannt, sind Cheater – Einige der bestraften Spieler sind vor allem eines: geldgeil

Escape from Tarkov hat 2026 schon über 25.000 Spieler gebannt, aber viele von ihnen wurden gesperrt, weil sie mit dem Shooter Geld verdienen wollten.

Was sagt Escape from Tarkov zu den Banns? Die Entwickler von Escape from Tarkov haben sich in einem Blog-Post dem Anticheat-System des Extraction-Shooters gewidmet. Dabei haben sie eine Grafik geteilt, die genauere Informationen zu gebannten Spielern liefert (via escapefromtarkov.com).

Insgesamt seien von Januar bis März über 25.000 Spieler gesperrt worden. Von diesen 25.000 Spielern seien jedoch nur 54 % Cheater gewesen. Die übrigen 46 % teilen sich auf in:

  • 16 % – RMT-Verkäufer
  • 6 % – RMT-Käufer
  • 24 % – Andere

Außerdem betonen die Entwickler, dass sie – entgegen den Gerüchten innerhalb der Community – nicht nur Spieler bannen, wenn sie Listen mit gebannten Accounts veröffentlichen. Sanktionen würden auf täglicher Basis stattfinden.

Was sind das für Verstöße, die Tarkov da bannt? RMT steht für „Real Money Trading“ und beschreibt den Handel mit echtem Geld. Spieler kaufen oder verkaufen dabei Ingame-Items wie Schlüsselkarten oder die Ingame-Währung „Rubel“ verbotenerweise für echtes Geld auf externen Webseiten wie eBay.

Verkäufer sind dabei oftmals Cheater, die sich die Items erschummeln und auf diese Weise echtes Geld verdienen wollen. Käufer sind meist ahnungslose Spieler, die den Grind überspringen möchten. „Real Money Trading“ gilt indes als einer der Hauptgründe für das Cheating-Problem des Shooters, da der Geldverdienst einen zusätzlichen Anreiz darstellt.

Unter die „Andere“-Kategorie der gesperrten Spieler fallen Accounts, die automatisierte Methoden wie Bots und Skripte nutzen, um in Escape from Tarkov etwa die Charakter-Fähigkeiten zu leveln oder Raids beizutreten und zu sterben, um die K/D zu senken. Letzteres machen vor allem Cheater, die ihre verdächtige K/D auf diese Weise verstecken wollen.

Das sagen die Entwickler zur Zukunft: In dem Blog-Post erklärten die Entwickler zudem, dass sie unter anderem neue Systeme zur Erkennung von Cheatern sowie eine bessere Kompensierung für Spieler einführen wollen, die durch einen Cheater gestorben sind.

Außerdem sollen TPM 2.0 sowie Secure Boot im Kampf gegen Cheater eingeführt werden. Das sind Optionen, auf die zunehmend mehr Spiele setzen, die allerdings im BIOS eures Systems aktiviert werden müssen.

Spieler, die 2025 etwa Battlefield 6 spielen wollten, mussten dafür sowohl TPM 2.0 als auch Secure Boot aktivieren. Falls ihr Tarkov spielt und besagte Systeme noch nicht aktiv habt, könnt ihr hier unseren Guide zur Aktivierung nachlesen, den wir im Rahmen von Battlefield 6 veröffentlicht haben: Secure Boot und TPM 2.0 aktivieren – So geht’s einfach

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