Star Citizen hat noch einen Tag einen großen Raumschiff-Sale mit astronomischen Preisen

Das Crowdfunding-Wunder Star Citizen verkauft noch einen Tag lang sein riesiges Angebot an Schiffen.

1000-dollar-schiff

Wenn das ein Garagenverkauf wäre, würde man den Leuten wahrscheinlich Kanapees und Champagner servieren. Gut, die Gegenstände sind alle virtuell, aber bei Star Citizen ruft man Summen auf, für die man auch im richtigen Leben High-Tech bekäme: Da mal ein Schiff für 500$, da eins für einen 1000er, bis dann in unteren Regionen auch die „20-Dollar-Kategorie“ drankommt. Fans des Spiels beteuern stets: Das ist nur Luxus, das bringt Euch kaum Vorteile, Ihr braucht das alles nicht – aber bei den Preisen gehen dem Otto-Normal-Spieler schon mal die Augen über.

Auch heruntergesetzt sind das Dimensionen, die man sonst nicht gewohnt ist. So ein bisschen erwartet man fast, noch ein „Wir finanzieren Ihnen das in 36 günstigen Monatsraten“-Angebot zu finden.

Bis zum 28. Dezember gelten die Angebote auf der „Hoilday Ship Sale“-Seite von Roberts Space Industries noch. Wer nicht vorhat, hier zuzuschlagen, kann sich in der Schiffs-Galerie zumindest ein Bild von all den irren Schiffen machen, die Star Citizen bietet.

102 Millionen US-Dollar hat Star Citizen mittlerweile eingenommen – was man mit dem Sale jetzt verdient, soll weiter in die Entwicklung des Spiels fließen.

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Hopeless

Gesunder Skeptizismus und Leugnung von Tatsachen liegen nah beieinander, sind aber grundverschieden. Ist bei beiden Seiten der Diskussion um SC beobachtbar.

Lasst doch mal das Geld weg:
Es werden neue Technologien versucht, wenn auch nur die Hälfte davon klappt ist das eine Revolution!
– Multicrew mit verschachtelter Instanzierung! (Das hielt in der Art keiner für möglich!).
– Echte 64bit (Billionen Kubikkilometer – in einer Instanz!)
– Prozedurale Planeten auf Crysis-Niveau
– Keine vorgerenderten Zwischensequenzen, echtes Berechnen und Interagieren der Charaktere nach Mocap-Daten. Keine Schummel-Animationen.
– ein Wirtschaftssystem mit NPC:Spieler-Verhältnis von 10:1 mit Ressourcensystem in feinkörniger Stufe
– eine KI, die Tagesabläufe der NPC simuliert und heftigste Kämpfe liefert (PvE ist bei Chris Roberts schwer!)
– Bewegen eines Dings von wenigen Zentimetern bis Millionen Kilometer (Scale!)
– Webseite mit 3D-Routenplaner, mit dem Spiel kommunizierend
uvm.

Das sind keine Träume, sondern handfeste Technikrevolutionen, von denen mEn jedes einzelne Thema einen Vortrag auf einer Technik-Konferenz darstellt.

Dominik Tonn

Das Argument kann ich natürlich vollkommen verstehen und es ist an sich auch nicht falsch! Beziehe ich mich erstmal auf den Exploit. Ich glaube es ist unstrittig, wenn jemand oder eine ganze Gruppe durch ein Exploit an viel Geld kommen, das ganze für Unmut sorgt. Dabei ist es egal ob gespendet oder nicht, auch mich würde das aufregen.

Ich denke, dass wenn der Exploit bekannt ist, dieser schnell ausgemerzt und alle die bei der Benutzung erwischt werden dann auch gebannt werden.

Also ja, da bin ich bei dir. Da ist man als backer angepisst. Auch ich wäre das. Ich persönlich würde aber nicht sagen „Ey alta, was für ein scheiß game“ sondern „was für ein scheiß Bug, der muss raus und alle gehören bestraft, die ihn wissentlich ausgenutzt haben“ denn so was, auch wenn sowas existiert zertört den Spielspaß wenn man den aus nutzt.

Du nennst auch Beispiele (bei den flames) die hart übertrieben und Kiddy haft sind. Ein normal denkender Erwachsener oder ein normal denkender Jugendlicher sagt nicht aufgrund eines Bugs, was die Entwickler für scheiß wix…. sind oder sagen „hoiyyy alddaa, was a dreck game“
Menschen mit solcher Ausdrucksweise sind idR nicht in der Lage tausende von Dollars in ein Spiel zu investieren.

Sooo, dass ganze Beispiel ohne Fehler Jedem sollte und müsste bewusst sein, dass das durchaus sein kann. CIG um CR hat dies von Anfang an und bis heute kommuniziert. Ich vermute, dass jeder der so viel Geld in das Spiel steckt sich auch genügend Informationen holt bevor er die Kreditkarte zückt und gegen den Bildschirm wirft.

Momentan weiß man noch nicht genau, wie lange es dauert UEC zu verdienen. Ein schiff, was 2000$ gekostet hat, würde ingame später ca. 8.000.000 UEC kosten. Wie komme ich zu dieser Summe?

Chris Roberts sagte, dass die Schiffe später den Echtgeldpreis x 1000 kostet. Dieser Preis muss dann nochmal x 3-5 gerechnet werden. Ich habe hier den Faktor x4 genommen.
2000$ x 1000 UEC = 2.000.000 UEC – 2.000.000 UEC x faktor 4 = 8.000.000 UEC

Ich vermute an dieser Stelle einfach mal, dass es schon eine Zeit dauert, sich 8.000.000 UEC zu erspielen. Das ganze muss natürlich mit Vorsicht genossen werden, da es da natürlich noch Anpassungen geben wird. Eine Constellation wird laut Chris Roberts gute 100 – 120 Stunden brauchen (wenn ich mich recht erinnere.) Machen wir dazu eine Rechnung

Connie kostet: 260$ x 1000 UEC = 260.000 UEC – 260.000 x4 = 1.040.00 UEC. Da dies ja ca. bei einer Million ist, kann man das zu dem obigem Schiff mal den Faktor 8 Rechnen.

Das sind also über 800 Stunden die man alleine braucht. Aber eines ist ja klar, wenn ein Clan zusammen arbeitet dann geht das relativ fix. Aber das ist in jedem Spiel so. Wenn ich eine Legendär Waffe in GW2 haben will brauch ich alleine 2 Monate. Wenn die Gilde mir hilft, brauch ich dafür vielleicht auch nur 3-4 Tage.

Diese ganzen Berechnungen beziehen sich auf alte Informationen. Inwieweit das später für den Release stimmt weiß ich nicht. Da wird es noch eine menge Balancing geben, damit das was du da sagst so nicht passiert.

Dominik Tonn

Die Module waren meines Wissens aber von Anfang an geplant gewesen.

Schiffe werden günstiger (Basis variante) und dazu kommen die Module, die man kaufen kann, ergänzen die Module die Basis Variante.

Im Endeffekt zahlt man soviel wie vorher, da ja das Basis schiff günstiger ist und die Module das Schiff aif den alten Preis hieven.

Der Vorteil ist, du musst nicht unbedingt den Bomber kaufen, du kannst daraus auch ein Frachter machen. Am Ende kostet alles gleich viel. Man hat nur mehr Möglichkeiten sein Schiff zu gestalten.

Uranus

Komisch, in der Community gelte ich eher als jemand der das Geschäftsgebaren von CIG als unseriös kritisiert. Auch hat die Ausweitung mit neuen Concept-Schiffen inclusive LTI das nie mehr wiederkommen sollte massiv für Missstimmung gesorgt und ja ich halte das auch für unseriös wo viele Schluss machen wollten:

http://www.star-citizen-new

Alleine schon dass das CF nach der Kampagne weiterlief kam unseriös rüber da ja eigentlich Investoren einspringen sollten. Auch finde ich es ein Hammer dass 1000de von Leuten 1000 Dollar und mehr bereit sind für 1 Schiff zu bezahlen. Nur: Gemessen an 200 Meter Länge und 15 Max crew ist das nicht überteuert im Vergleich zu 1 Mann Jägern die über 100 kosten. 420 Dollar in der billigsten Vollbestückung das sind 28 Dollar pro Person wenn das Teil so gekauft wird wie gedacht, das ist für mich im Rahmen.

Uranus

Natürlich wollen Sie verkaufen aber das wird man alles auch ingame kaufen können. Bei Bestandsschiffen wird es dadurch aber eher günstiger. „Upgrades“ kann man schon lange kaufen und Waffen über den Voyager Direkt Shop.

Cresent

Aber darum geht es ja .. man weiß noch nicht mal wofür die Teile gut sind. Hey Leute, gebt mir euer Geld. Ihr bekommt einen Sack und ihr wisst nicht was drinnen ist. Aber der Sack hat einen coolen Namen. Ach ja der Sack kostet 200 €. Eventuell ist er auch nutzlos…

Uranus

Es steht bei jedem Schiff und jedem Modul recht genau wofür die sind. Alle Module für die Endeavor kann man auch einzeln kaufen mit den entspr. Beschreibungen. Bitte erst mal informieren dann posten. In diesem Paket sind Sie günstiger als einzeln, m.E. aber völlig unnötig aus schon genannten Gründen.

Cresent

Da diese Module und das gesamte System dahinter noch nicht einmal existieren, noch nie gespielt wurden usw. möchte ich behaupten, man weiß es nicht.

Ich kann mir auch eine tolle Beschreibung ausdenken, die super klingt. Aber wie die sich dann irgend wo einfügt und welche auswirken wie und wo oder auch nicht entstehen, kann man daraus nicht erkennen.

Uranus

Also bei den Standart-Forschungsmodulen weiss ich es auch nicht, auch nicht so genau was man mit de, Teichenbeschleuniger-Ring anfangen kann. Dass ein Biodome ein Gewächshaus ist sollte hingehen klar sein und was das Krankenhausmodul und das Hangar-Modul ist auch.
Wer das ganze nicht will und SC und SQ 42 spielen will holt sich einfach ein Starterpackage für 45 Dollar oder wer ein besseres Schiff haben will eins mit Avenger-Stalker für 75 Dollar fertig!

Uranus

Ich habe mir vorgenommen nicht mehr als 100 Euro für ein Item auszugeben, Die Endeavour 200 Meter lang und für 15 Spieler ist vergleichsweise günstig, andere viel kleinere Schiffe sind da deutlich teurer. Bedenke dass das für 15 Spieler ist, teile die Summe mal dadurch. Ich kaufe das nicht. Ein Einzelspieler kann wie gesagt damit gar nichts anfangen mit einen Jäger für 161 Euro aber schon.

Uranus

Ähem, was soll daran bitte sehr verwerflich sein? Verstehe jetzt gar nichts. In Eve kann man sich seine Schiffe viel freier selbst zusammenbauen und Du klagst darüber dass man für andere Zwecke nicht gleich komplett neue Schiffe kaufen muss sondern preisgünstig andere Module dafür einbauen kann? LTI soll es nach Release nicht mehr geben ausser für vielleicht Konzeptschiffe. Verschiedene Hangars kannst Du jetzt schon kaufen , Du kannst dann bei Release entscheiden wo die hin sollen. Immobilien-Platz-Knappheit wirds wegen der Instanzierung wohl nicht geben. Du kannst Dein Haus bzw. Wohnung an den selben Ort wie jemand anders haben, Du kommst dann halt in die Instanz wo Du die hast, bei Wohnungen ganz einfach da die ja ne eigene Instanz bekommt, ob man eig. Häuser kaufen oder gar bauen können wird darüber ist mir noch gar nichts bekannt.

Zunjin

Sorry dass, das gegen dich geschossen war. Aber wenn man sich vorher schon 50 mal wiederholt hat, dann reicht es einem irgendwann. 🙂

Zunjin

Ich habe halt einen anderen Anspruch an den Wahrheitsgehalt einer Nachrichtenmeldung aka News. Ein Hund ist keine Katze, ein Schiffsset kein Schiff. Ist das denn so schwer… Preise, Nutzen der Module, späterer Wert, oder der Erfolg oder Misserfolg dieses Mistspieles sind mir völlig egal… ich erwarte einfach nur korrekt formulierte News. Danke. 🙂

Gerd Schuhmann

Zum xten Mal: Ein „Schiff-Set“ ist ein „Schiff mit Zubehör.“ Und damit kann man es immer noch „Schiff“ nennen. Das ist völlig korrekt und ausreichend. Da bin ich absolut von überzeugt.

Wenn du der Ansicht bist, das wäre keine „korrekt formulierte News“ und zweifelst meine Kompetenz an – tjo.

Zunjin

Wenn man von jemanden direkt angesprochen wird, darf man dem doch noch antworten. Mit dir hat gerade keiner geredet. Das habe ich aufgegeben. Ich halte dich nämlich nicht für inkompetent, sondern nur für einen Dickkopf. Und das Brett ist jetzt mir zu dick, um zu bohren. 🙂

Uranus

Im Gegenteil: Das war erst der Anfang und viele schon bestehende Schiffe werden auch modular. Ist doch gut dass man sein Schiff im Spiel mit verschiedenen Modulen ausstatten kann. Man kann jetzt auch in die Retalliator Wohn- und Fracht-Module einbauen wenn man dafür das Torpedo-Modul rausnimmt. Ich hoffe auch dass für Freelancer und Reliant Module kommen, will mir ja nicht 2 kaufen, dann kann ich die gleiche Reliant für Frachttransport UND für Exploring/Forschung nutzen.

Sebastian Klar

Erstens: Ja ich habe zuviel in SC investiert persönlich.
Zweitens, wieviel man in das Spiel investiert bleibt jeden persönlich überlassen.

Was in den Artikel nicht erwähnt wird und evtl für die Fans ( wie mich eingeschlossen) ein negatives Bild wird.
Es gibt/gab auch viele Schiffe der 30-70 Euro Klasse im Sale.
Die sind gerade für Neueinsteiger Interssant oder für Leute die 45 € ohne LTI gebackt haben.
Denn nun kann man sein Schiff einschmelzen und nochmal neu holen + einer 3 Jahres Versicherung.

Wenn es in der Anniversary Edition 2015 gibt.
Und das umwandeln ist kostenlos.

Ich möchte nun keine große Werbung machen aber im Bereich unter 60 Euro kriegt man 15 Schiffe und Varianten zu kaufen. Also Basisspiel + Schiff um die 43-71 Euro.
Leichte bis Mittelschwere Jäger und leichte bis mittlere Frachter, dazu noch zwei nicht Hyperraumfähige Jäger für das Multiplayer Schiff.
Wenn man sich auf die leichten Schiffe zurücknimmt hat man immerhin für 43 euro mit Spiel 2 Schiffs Modellen zur Auswahl.

Im teuren Bereich gibt es die schweren Single- und Zwei-Crew Schiffe: 100$-200$ dort liegen 20 Schiffe mit Varianten.
ALLES andere in Star Citizen ist praktisch für Gildenspiel vorgesehen und in den Bereich sind einige Schiffe auch nur noch sinnvoll spielbar wenn man ein 2-4 Mann Team zusammenbekommt. (Retaliator 142e / Constellation Taurus 142€)
Bis auf die Vanguard (und Scythe) gibt es kein Schiff über 200$ das man Solo noch sinnvoll bedienen kann.

Was viele behaupten das SC ja günstig ist mit 45€ man kriegt ein 50 Singleplayer Missionen dafür und ein Schiff etc etc.
Das ist schöngeredet.

Ein vernünftiges Spiel mit guten Start Boost etc kostet eher etwas um die 60 Euro.
Das wäre das 300i Packet oder wenn das 71 Euro teure Avenger Packet.

Bei den heutigen Softwarepreisen ist das aber vollkommen Okey.

Die 30€ Starter Packete und auch die 45€ sind eher etwas für die Leute die sehr viel Zeit haben.

Cu in the Verse

Ps.:

Btw ich hatte damals mit den Freelancer Package angefangen…

Das ist praktisch in der Klasse des Deluxe Package:
120€ dafür kriegt man entweder ein Versatility Schiff (Cutlass Black) einen Schweren Jäger ( Hornet F7C) oder einen mittleren Frachter (Freelancer)

Zunjin

Der Fairness halber muss man sagen, dass Gerd Schiffe für 20 Euro erwähnt hat, im Gegensatz zu anderen Seiten jedoch „unterschlägt“, dass das eine ein komplettes Set ist. Das rechtfertigt meiner Meinung nach nicht den Preis, sollte / müsste aber der Ordnung halber erwähnt werden.

Eine Abhandlung, wie und warum der eine Kauf toll sein kann wegen X und für wen Y spannend ist, dass kann man jedoch von einer normalen Meldung auch nicht erwarten. Dafür gibt es genug Infos und Beratung auf Fanseiten und offiziellen Foren. 🙂

Gerd Schuhmann

Der Fairness halber muss man sagen, dass Gerd Schiffe für 20 Euro erwähnt hat, im Gegensatz zu anderen Seiten jedoch „unterschlägt“, dass das eine ein komplettes Set ist.
—–
Für mich macht es absolut keinen Unterschied, wenn man mir sagt: Das eine ist ein Schiff. Das andere ist ein Set, bestehend aus einem Schiff und 12 Modulen noch dazu. Das hat mit Fairness nix zu tun.

Wenn in dem „Set“ 5 Schiffe drin wären – okay. Wenn das ein Schiff mit 12 Modulen ist, dann ist das ein „sehr schönes Schiff“ oder ein „sehr starkes Schiff“ oder ein „sehr wandlungsfähiges Schiff“ von mir aus. ABer das wird man ja wohl für 1000$ auch erwarten können. Dass es unfair gegenüber Star Citizen ist, nicht zu erwähnen „Das ist ein Schiff, das hat 12 Module, ich sag Euch nicht, was die Module machen, aber es ist ein Set!“ – das ist wirklich eine lächerliche Kritik, die voraussetzt, dass der Leser mit dieser Information was anfangen kann. Dann müsste ich ihm an dieser Stelle des Artikels das Modul-System von Star Citizen erklären – völlig falscher Ort dafür.

Ich hab ja auch nicht die Eigenschaft des 500$ oder des kleinen Schiffs an dieser Stelle beschrieben. Der Leser wird sich schon zusammenreimen, dass das 1000$-Schiff mehr kann als das 20$-Schiff und irgendwelche Features hat. In dem Fall sind die Features: Das hat 12 Module. So what? Das ist wie „Das Auto kostet keine 50.000Euro. Das Auto kostet nur 30.000Euro. Das Zubehör und die Sonderausstattung kosten noch mal 20.000!“

Ich hab da null Verständnis für. Wirklich null. Das eine ist ein 400$ Schiff, das andere ist ein 400$ mit 600$ Modulen noch dabei: Was komplett anderes! Und das muss erwähnt werden. Das ist die Wahrheit und sonst ist es eine Lüge – völlig deplatziert. Das muss nicht erwähnt werden, das ist keine entscheidende Information für den Leser. Nicht mal ansatzweise – genau wie der Grund für den Sale, die Umrechnungstabelle.

Das kann man erwähnen – ja. Das muss man aber nicht. Ich hab mich entschlossen, es nicht zu erwähnen. Das ist eine journalistische Entscheidung, über den Fokus und die Dimension des Artikels. Wie ich den aufbauen möchte. Die Entscheidung trifft man vor jedem Artikel. Wenn mir daraus Leute wie du einen Strick drehen wollen, dann ist das echt kein normales Verhalten. Das ist Fanboytum. „Ich weiß schon vorher und von 5 anderen Seiten, was in der News steht, ich will sie aber anders geschrieben haben, damit ein schöneres Bild auf mein Spiel geworfen wird, damit die Leser keinen falschen Eindruck haben.“

Also echt.

Zunjin

Das hat mit Fairness nix zu tun.
________________________
Lesen -> Verstehen! Er soll fair dir gegenüber bleiben (nicht du dem Spiel – das wäre eh meine Grunderwartung gewesen), bei seiner Behauptung, dass der Artikel nicht erwähnen würde, dass es auch günstige Schiffe gäbe: „Was in den Artikel nicht erwähnt wird […] es gibt/gab auch viele Schiffe der 30-70 Euro Klasse im Sale.“

Für mich macht das einen großen Unterschied ob ich XYZ Euro für ein Auto, oder aber für das gleiche Auto mit Kindersitz, Gepäckträger, Wohnwagen, Wackeldackel und MW Wimpel für die Antenne bezahlen muss.

Ebenso ist ein BH eben ein BH und ein BH samt Höschen eben ein Unterwäsche Set. Das macht den Preis von 100 Euro im Dessous-Laden nicht billiger, aber relativiert ihn. Und wenn ich dann allen erzähle, dass der BH 100 Euro kostet, dann ist das eben nicht wahr.

Zunjin

Dir geht es dauernd darum zu zeigen, wie wahnwitzig der Preis ist, ob nur für ein Schiff, oder ein Schiff mit Modulen. Da widerspricht dir doch auch kaum einer hier.

Es ist aber nun mal eben kein Schiff, sondern ein Schiff samt Set und wenn das Set 50% des Preises ausmacht, dann spielt das schon eine Rolle. Set: ~850 Euro / Schiff ohne Set: ~400 Euro.

Wenn das keinen Unterschied macht, dann kauf mir bitte mal das Set und ich gebe dir das Geld fürs Schiff zurück.

Gerd Schuhmann

Für den Artikel, wie er aufgebaut ist, spielt das keine Rolle. Man hätte ihn anders aufbauen können, mit einer anderen Zielgruppe -> Das hab ich aber nicht. Das ist eine bewusste Entscheidung, dass hier kein Absatz drin ist: Wie funktionieren Schiffe und Module in Star Citizen. Weil es darum einfach nicht geht.

Zunjin

Ganz ohne große Änderungen am Aufbau und der Zielgruppe und schon wäre es nicht mehr falsch:

„Da mal ein einzelnes Schiff für 500$, da ein Set für einen 1000er, bis dann in unteren Regionen auch was für die „20-Dollar-Kategorie“ dabei ist.“

Und schon bin ich still. 😛

Gerd Schuhmann

Nein. Weil die Information „ein Set“ zwingend die Zusatzinformation: Was ist ein Set in Star Citizen erfordert? Und wie gesagt: Darum geht es in dem Artikel nicht.

Zunjin

Ich war mir eigentlich sicher unsere Leser können diese intellektuelle Hürde nehmen, aber sei es drum:

„Da mal ein einzelnes Schiff für 500$, da ein Schiff samt zusätzlicher Module [wahlweise auch Ausrüstung/Drumherum/Gedöns] für einen 1000er, bis dann in unteren Regionen auch was für die „20-Dollar-Kategorie“ dabei ist.“

Uranus

Unseriöses Bild schon mal auf der HP. Ganz vergessen wurde zu sagen dass dieser Sale gemacht wird um uns Europäern noch mal die Möglickkeit zu geben zum alten Wechselkurs von 4 zu 5 zu kaufen. 4 Euro gleich 5 Dollar. Genau auch deshalb ist das Bild unseriös. Die Amis zahlen keine MWST die zahlen für dieses Paket 900 Dollar und wir in D. jetzt noch 856.80 Euro.

Das ist auch kein Einzelschiff wie suggeriert sondern ein Paket mit allen Modulen die es dafür bisher gibt. Das gleiche Schiff vollausgestattet mit Standart-Forschungs-Modulen kosten inclusive MWST 404,60 Euro. Zudem ist es mit 200 Meter Länge und eine Max-Crew von 15 Leuten ein sehr großes Schiff und dafür richtig preiswert im Vergleich. Das ist kein Schiff für Einzelspieler, sondern es ist optimal mit 14 anderen Leuten zu spielen.
Also bitte einmal besser recherchieren und genauer erklären bevor ihr billige reisserische Artikel raushaut.
P.S. : Ich finde ja so manche Schiffe überteuert besonders die Fighter aber die Endeavour sicher nicht. Zum Vergleich: Der 1-Mann Jäger „Sabre“ kostet 161,84 das finde ich auch zu teuer.

Cresent

Das wurde unten schon erörtert, dass warum. Vielleicht vorher einfach mal nachlesen 😀

Gerd Schuhmann

Ja, wie gesagt. Ein Spiel, das über Kickstarter die eigenen Fans zu Pressesprechern und PR-Agenten macht, hat dadurch zahlreiche Vorteile. 🙂

Es geht darum, wenn man sich mit MMOs auskennt und Mikrotransaktionen: Da ist meistens so bei 60 Euro Schluss. Dass es bei SC in 4stellige Regionen geht, wirkt für Außenstehende absurd. Ob man dafür „ein Einzelschiff“ oder „Ein Einzelschiff mit allen Modulen dazu gibt (WOW! Alle Module!) – das spielt aus dieser Perspektive überhaupt keine Rolle, wirklich gar keine.

Wenn man da gleich kommt mit „Unseriös – bitte führt doch mal in Details aus und nennt alle Argumente des Herstellers, warum das okay ist“ – ja, das ist als würdest du sagen: Ihr redet ja über den neuen BMW als wär er ein Auto. Der neue BMW ist ja gar kein Auto. Der ist ja ein Gesamtpaket! Das ist ja ein Auto mit allen Extras! Mit Technik ohne Ende! Da kaufst du keinen Wagen – da kaufst du ein LEBENSGEFÜHL. Und wer das machen will, den darf man ja nicht kritisieren! Der kauft einen TRAUM, der kauft die ZUKUNFT!

Hallo? Wen hab ich da dran? Mit welcher Marketing-Agentur spreche ich da grade?

Du klingst 1:1 wie ein PR-Mensch von Star Citizen. Es ist ganz erstaunlich, was das Kickstarter-Projekt mit Leuten macht. 😀 Und das ist ja nicht nur hier, sondern das ist überall so. Hinterfragt doch mal ehrlich, Eure Rolle. Seid Ihr noch Spieler oder seid Ihr Mitinhaber? Und ganz ehrlich, wenn Angestellte von einem Spiel derart aggressiv ihr Produkt verteidigen würden, dann würde das ein verdammt schlechtes Licht auf die Firma werfen. 😛

Das ist bei Star Citizen überall so, auf jeder Seite, dass sich „Fans des Spiels“ wie extrem aggressive und gut gebriefte PR-Menschen verhalten. Die mit einem Wust von Argumenten, darstellen wollen, dass nur sie über das Spiel reden können – dem Rest fehlen die Argumente, der ist nicht „tief genug in der Materie“ und das ist irgendwie alles „falsch“ und“ gesteuert“ und „Klickmacherei.“ Die einzigen, die über Star Citizen reden dürfen, sind die PR-Leute von Star Citizen, also die Backer.

Also ich hab mich jetzt in der Tat länger mit Star Citizen beschäftigt – das Projekt ist hochinteressant, ich halte das auch für wichtig und gut – aber diese „Wir machen Fans zu PR-Agenten“-Nummer – das ist mal echt strange. 🙂 Und das ist genau Teil dieses ganzen Konzepts. Star Citizen hat wirklich die unagenehmsten Fans und Gegner von jedem Spiel, das wir gecovert haben – vielleicht mit Ausnahme von ArcheAge, wo die Befürworter über eBay am Spiel selbst auch „beteiligt“ waren und andere eine Menge da investiert haben.

Sobald das eigene Geld auf dem Spiel steht, wird die Diskussion um Spiele extrem unangenehm. Das kann man bei Star Citizen so gut beobachten wie nirgends sonst.

Joss

„Ja, wie gesagt. Ein Spiel, das über Kickstarter die eigenen Fans zu
Pressesprechern und PR-Agenten macht, hat dadurch zahlreiche Vorteile.“

Oh ja… Thriller in Manila! Das Spiel wird es verdammt schwer haben, seine Entstehungsgeschichte einzuholen.

Uranus

Erstmal begann das CF hier nicht mit KS sonder auf der eig. Seite. Kickstarter wurde damals 2012 nur dazugenommen weil die RSI-Seite oft unter der Last zusammenbrach. Von KS kamen dann auch nur gut 2.1-Millionen. Und nein, ich bin kein PR-Mensch hier, ich finde viele Schiffe stark überteuert, die ganzen Jäger und auch den Genesis-Star-Liner das fast so viel wie die Endeavour-Discoveri gekostet hat. Warum sich die Presse bei vielen wirklich m.E. stark überteuerten Schiffen ausgerechnet am Endeavour-Masterset so „aufgeilt“ verstehe wer wolle.
F2P-Spiele-Hersteller in Asien sollen von den Publishern extra angewiesen worden sein es möglich zu machen 10.000 Dollar im Monat auszugeben. Bei Black Prophecy (Gamigo als P2W-Abzocker gehört übrigens Springe) musste man auch min 200-300 Euro im Monat ausgeben um „oben“ mitspielen zu können. Bei SC soll der Einsatz von „Echtgeld“ auf 25$ am Tag gedeckelt sein.
Und ja ich finde es auch Wahnsinn dass die Javelin für 2500$ ohne Waffen und Schilde so schnell wegging dass die Mehrheit die es wohl versucht hat zu kaufen das nicht schaffte. Viel wahnsinniger finde ich .
allerdings die geführten Tiermord-Safaris wo dekadente Reiche auch mehrere 10.000$ ausgeben um z.B. Elefantenbabys erschiessen zu dürfen auf diesen zu stehen um dann weiter zu metzeln. Erst im Oktober hat ein deutsche 60.000$ in Simbabwe auf den Tisch gelegt um den wohl grössten Elefanten Arfrikas ermorden zu dürfen. Ich selber habe ca 220 Euro inverstiert und werde noch ein CCU auf eine Gladius machen und bin dann bei ca. 250 Euro. Ich würde mir anstatt 1000de da reinzupumpen auch lieber andere Dinge kaufen wenn ich es könnte.
P.S.: Vielleicht beruhigt Dich ja dass die Verbraucherschutzzentrale Croudfunding auf 1000 Euro pro Person begrenzen will:

http://www.heise.de/newstic

Gerd Schuhmann

Kickstarter wird ja im Prinzip mit „Crowdfunding“ gleichgesetzt und z.T. synonym verwendet – So wie TESA-Klebestreifen. Ob das dann Kickstarter ist oder anderes Crowdfunding spielt doch keine Rolle für die Argumentation: Man erreicht eine unglaublich hohe Bindung, wenn man Spieler dazu bringt, in ein Projekt zu investieren.

Auch wenn man es anders finanzieren könnte, ist die hohe Bindung der Backer „da steckt mein Geld drin, da steckt was von mir drin, das gehört zum Teil auch mir“ durch nichts zu ersetzen. Das ist ein ganz massiver Vorteil, den Star Citizen da hat.

Deine Beispiele von „F2p Spielen in Asien“ -> Die sind hier im Westen im Mainstream, bei den Coregamern, nie angekommen. Die sind ja auch technisch weit unter dem Niveau. Das ist für die Masse der Leute kein Thema. Star Citizen ist wegen der Dimension und der Technik ein Mainstream-Thema, deshalb wird das hier thematisiert.

Dass es moralisch viel schlechtere Sachen gibt, um Geld auszugeben, steht außer Frage. Ich finde: Ein Spiel, das 1000$ für irgendwas aufruft, ob’s ein Super-Mega-Duper-Paket ist oder ein Einzelschiff – das sind schon Sachen, über die man berichten und über die man reden kann.

Zunjin

Ich habe zu allen Dingen die mich so weit interessieren, dass ich viel Zeit und manchmal auch Geld investiere, eine unglaublich hohe Bindung.

Denn bei MMORPGs und Spielen wie Star Citizen mit seinem PU, kaufe (zumindest) ich nicht nur einfach ein Produkt, sondern werde über Jahre engagiertes Mitglied einer Community. Es gibt eben einen Unterschied zwischen reinem Konsum, regelmäßigem Zeitvertreib und einem kompletten Hobby.

Aber selbst wenn ich, wie bei SC nicht Teil einer Community bin, da mich das PU nicht groß interessiert, geht es mir jedoch – egal wo und über was – um die Richtigkeit einer Aussage. Das Schiff kostet etwas über 400, dass Set kostet 850. Ein Set ist kein Solo-Gegenstand… da gibt es keine Diskussion. Wenn das da stehen würde, dann wäre alles gut, dann kann sich jeder selbst überlegen wie er dazu steht.

Gerd Schuhmann

Du hast doch zu keinem Spiel so viel Diskussion wie zu Star Citizen.

Und was du da hast mit dem Artikel: „Ein Set ist kein Einzelgegenstand- da gibt’s keine Diskussionen“ – Ein Seit ist ein Schiff mit allen Modulen und Schikanen? Da steht doch sogar dran „Standalone Ship.“ Das ist dann ein Schiff mit allen Schikanen, okay. Aber im Prinzip immer noch ein Schiff mit 9 verschiedenen Add-Ons.

Zwischen Schiff und Schiff mit 9 Add-Ons – da herzugehen und zu sagen: Das eine ist ein Schiff! Das andere ist ein SET! … Das ist doch 1:1 wieder Marketing-Sprech und Augenwischerei. Du sagt doch auch nicht: Das ist ein Auto ohne Extras, das ist ein Auto mit allen Extras – das eine ist ein Auto, das andere ist ein SET! Für ein Set gelten GANZ ANDERE Regeln!

Und im Artikel ist von Dollarpreisen die Rede. 500$ – 1000er – Dollarpreise. Sind auch Dollarpreise auf der Seite ausgerufen und das Bild im Artikel ist auch in Dollar bepreist.

Wie du dich da so in Details versenkst, um einen Unterschied auszuarbeiten, der für den Artikel überhaupt keine Rolle spielt, find ich echt schräg. Das zeigt für mich, dass du halt keine Perspektive von außen hast bei dem Thema, wie so viele nicht.

Der Artikel hat ein klares Thema „Da macht jemand einen Sale mit Preisen über 1.000$.“ Und dann versuchen das die Hardcore-Fans irgendwie zu zerreden. Das würden PR-Manager so machen. Und wenn du der Ansicht bist, dass „Da macht einer ein Sale zu einem Computerspiel und die Sachen kosten über 1000$“ – dass das halt keine Nachricht wert ist – das ist deine Sache. Da arbeiten wir halt anders.

Cresent

Es geht nicht darum, dass jemand sein Geld in den Rachen einer Firma wirft. Dass kann gerne jeder machen, wie er es für nötig hält.

Es geht darum, welche Wege man einschlägt. Welche Türen aufgestoßen werden. Von mir aus kann man auch darüber debattieren ob Crowdfunding an sich eine Verbraucherabzocke ist oder nicht.

Die Argumente die hier größtenteils kommen, würde ich mit gewagt noch sehr Euphemistisch beschreiben.

Wenn ich z.B. lese, dass der Geldeinsatz auf 25€ gedeckelt ist, denke ich einfach nur: Aha man kann also „nur“ 750 € im Monat ausgeben. Na so ein Glück auch. Ich fände es sehr bestürzend, wenn die Branche sich in diese Richtung entwickelt, die mit dem F2P bereits begonnen hatte. Ein Zwei-Klassen-Zocken wie z.B. im Gesundheitssystem.

Auch diese ganzen Vergleiche mit dem Auto etc. sind einfach nur unpassend. Die ganzen Schiffe existieren noch nicht mal. Davon gibt es größtenteils Konzeptzeichnungen. Und ihr wisst nicht mal, wofür die ganzen Module später gut sein sollen. Ihr kennt nicht mal die Mechanik die dahinter steckt. Das weiß nicht mal SC. Wie oft gibt es Aspekte in Spielen, die einfach nicht so wie vorgesehen funktionieren, nicht angenommen werden oder später angepasst werden müssen.

Gute Ideen müssen nicht funktionabel sein. Diese ganze Andock- und Abdockprozedur z.B.. Ok klingt nett, sieht nett aus. Eine Woche. Vielleicht auch zwei Wochen. Eventuell sogar 1 Monat. Aber spätestens dann wird es max. ätzend. Du hast 40 min Zeit um mal eben ne Runde zu zocken. Loggst dich ein und… scheiße erstmal abdocken. Später wieder Andocken. Da noch ein Hebel umlegen und da noch einen… und schwupps bleiben von der 3/4 Stunde nur noch ein paar Minuten.

Leute, nicht alles was gut klingt und „realistisch“ ist, passt in ein umsetzbares Spielekonzept.

Ich weiß noch wie das mit dem Andocken und den Orbitalbasen in SWTOR war, wo ich bevor ich auf einem Planeten landen konnte, über die Orbitalbasis musste. Und dann auch noch ewig weit laufen. Am Anfang fand ich das voll dufte. Dann war es nur noch nervig. Und am Ende hat man es umgepatcht.

Joss

„Wenn ich z.B. lese, dass der Geldeinsatz auf 25€ gedeckelt ist, denke ich einfach nur: Aha man kann also „nur“ 750 € im Monat ausgeben. Na so ein Glück auch. Ich fände es sehr bestürzend, wenn die Branche sich in diese Richtung entwickelt, die mit dem F2P bereits begonnen hatte. Ein Zwei-Klassen-Zocken wie z.B. im Gesundheitssystem.“

Richte dich mal darauf ein, dass es ein Spiegel gesellschaftlicher Verläufe wird. Die einen fangen oben an, die anderen arbeiten sich hoch. Das ändert aber nichts daran, dass du nach wie vor Kunde bist und dein Produkt wählen kannst. Es wird noch genügend andere geben, die aufgrund ihrer Nischenorientierung flacher bzw. horizontaler vermarktet werden.

Uranus

Die maximale UEC-Menge die man mit „Echtgeld“ gekauft hat soll bei 150.000 UECs liegen. Dafür wird man sich höchstens kleine Schiffe kaufen können, wer „oben“ spielt mit sehr Teuren Schiffen die viele Millionen UECs kosten wird das ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Diese Möglichkeit Geld zu zahlen ist für berufstätige Erwachsene gedacht die nicht die Zeit haben viel zu spielen die dadurch dass etwas schneller vorwärts kommen wollen. Ne Alternative wäre Abo was aber CR nicht will.

Joss

Geh mal nicht davon aus, dass es bei jetzigen Projektionen bleibt. Irgendwann wird CIG feststellen, dass sie Geld brauchen. Da wird noch viel drüber diskutiert werden und die jetzigen Finanzierungsoptionen darf man auch gerne als Blockadebrecher betrachten. CIG wird sehr genau darauf schauen, was sich rechnet und was nicht, sprich wie die Spieler auf die zur Verfügung stehenden Optionen reagieren.

Uranus

Also dieses Deckelung sollte für die Finanzierung der Server reichen. Außerdem sollten die Verkäufe der SQ 42-Episoden SC auch querfinazieren können.

Gerd Schuhmann

Das ist übrigens auch ein Zeichen dafür, wie stark diese Bindung funktionieren.

Dass sich bei Star Citizen die Spieler derart Sorgen um die Finanzierung des Projekts machen. 🙂 Ich seh niemanden mit dem Klingelbeutel für EA rumrennen, dass Fifa 17 auch neue Features kriegt. 🙂

Joss

Zumindest bräuchte man sich nicht mit Feuereifer für das Unternehmen in die Schlacht werfen. Schon bei Zunjin war ich nahe dran oben einzuwerfen, dass man auch beim Community-Begriff immer etwas reflexive Distanzierung walten lassen darf. Denn der ist natürlich u.a. auch ein Marketing-Instrument. Aber „die Community“ ist überhaupt so eine Art goldenes Kalb unserer Tage, in jedem Fall eine Variante der Esoterik.

Zunjin

Mein Beispiel sollte nicht auf Spiele-Communities beschränkt sein, sondern auf alle gemeinschaftlichen Dinge, für die ich „viel Zeit […] investiere“.

Sei es in meinem Fall bei der Partei, den ehrenamtlichen Organisationen der Jugendarbeit, der Freiwilligen Feuerwehr, oder sonstigen Gruppen denen ich mich zugehörig fühle. Auch dort setze ich mich mit vollem Elan ein. Und sei es auch nur bei Diskussionen.

Ich sehe das als Kultur- und Sozialwissenschaftler auch eher als – im Grunde erst einmal – positiven Trend, in einer immer individualistischer und narzisstischer werdenden „Gesellschaft“.

Joss

Als Wissenschaftler solltest du aber schon auch wissen, dass man sich vielleicht aufgrund des Bias besser nicht selbstevaluieren sollte. Aber es freut mich natürlich, dass du über so ein selbstbewusstes Bild von deiner Persönlichkeit verfügst. Was meinst du am Ende denn mit „positiven Trend“, dass Computerspieler sich in Spieleforen tummeln und über Spiele (und sich selbst) plaudern?

Zunjin

In meinen Fächern, wo man hauptsächlich hermeneutisch, exegetisch und nicht empirisch arbeitet, sieht das etwas anders aus. Bei uns beginnt alles beim Autor und bei mir / dir, dem Rezipienten.

Bestimmte Dinge, wie etwa kulturelle Äußerungen, können erst einmal nur mit Hilfe von Vorannahmen und Wertannahmen etc. verstanden werden. Erkenntnis wird dann durch die Annäherung der beiden Standpunkte gewonnen.

Aber keine Sorge, wir wissen, dass man auf der Suche nach der „Wahrheit“ und der „reinen Lehre“ (ja, das gibt es in meinen Fächern), all zu schnell im Hermeneutischen Zirkel gefangen sein kann. 🙂

Joss

Solltest du noch mal nachlesen (z.B. in Gadamers Wahrheit und Methode, Band 1. Über die Problematik der Vorurteile, Kapitel zum hermeneutischen Prinzip). Erkenntnis wird auch in der Hermeneutik durch Näherung an den Gegenstand (Text) und Überwindung bzw. Korrektur eigener Präsuppositionen gewonnen. Das ist nichts anderes als der Begriff kritischer Reflexivität, denn Gadamer arbeitet ja mit einem klassischen Vermittlungsbegriff. Wenn du dir also erst einmal selbsterleuchtet im Weg stehst, wirst du überall nur noch dir selbst begegnen. Das haben alle Menschen gemein, unabhängig davon, was sie studiert haben

Zunjin

In der modernen Theologie ist das anders, da dreht sich alles um die Frage: „Was macht das mit dir?“ ;P*

*Menschen ohne Bezug zu Spaß, beachten das Smilie. 😉 Nicht das, dass andere!

Dominik Tonn

Es gibt auch keinen Grund mit dem Klingelbeutel für EA rumzulaufen da sie 1. genug eigen Kapital besitzen und 2. sowieso nicht die Wünsche der Community umsetzen.

Uranus

Wenn die Entwicklung des vergleichsweise winzigen GTA V schon über 130 Mille ( reine Entwicklung ) gekostet hat dann mache ich mir bei weniger als ner halben Milliarde für SC natürlich Sorgen.^^ Mache mir keine Sorgen für nach dem Release, aber zur Zeit „regnet“ es ja Dollars. Na ja CR will 100.000.000 da rein stecken bis Release. Wenn sich der Zeitrahmen wie üblich verdoppelt denke ich wird sich auch das Budget verdoppeln auf ca 200-Millionen. Wenn das über CF nicht reicht hat CR noch private Investoren und Firmen in der Hinterhand die da einspringen würden also halb so wild.

Dominik Tonn

Natürlich müssen gute Ideen nicht funktionabel sein. Dafür ist das Spiel in der stetigen Entwicklung um solche sachen auch dem Spiespaß anzupassen. Das hat CR auch immer so kommuniziert.

Momentan brauchst du vom Aufstehen bis zu dem Punkt mit dem du im Drive bist keine 5 minuten.

Uranus

Hallo das ist ein Set mit 12 Modulen! Je nach Größe kann man aber max 3 Module gleichzeitig dran haben. Du kannst da nicht alles gleichzeitig dran haben. Somit ist die teuerst mögliche Konfig. des Schiffen sehr viel niedriger, kann ich ja mal ausrechnen wenn ich Zeit habe.

Uranus

So, die teuerst mögliche Konfig. liegt wie ich das sehe bei 570,40 Euro. Das Basisschiff+das Antennenarray+einen Biodome+ Service Equip. and Crew Pad.
Ein ganzes Set zu kaufen ist eh unsinnig, da man für den Tausch eh eine Misc-Service-Werkstatt brauchen wird, da kann man ja die gebrauchten Module verkaufen für neue. Ist eh nur was für Sammler die teuerste sinnvolle Kombi habe ich eben genannt, falls sich Antenne und Bio-Dome nicht in die Quere kommen sollten.
Warum „geilt“ ihr euch denn nicht an dem hier auf?:

https://robertsspaceindustr

Vergleicht die Größe und die Möglichkeiten mal mit der Endeavour ja auch in der teuersten Kombi. Ich meine sich von irgendwelchen Passagieren die Sitze vollkotzen zu lassen für 400 Dollar? Da nenne ich wirklich überteuert.

Gerd Schuhmann

Ich „geil“ mich an überhaupt nix auf … also … na gut, schon an ein paar Sachen … Selma Hayek oder Penelope Cruz, aber sicher nicht an Raumschiffpreisen.

Dominik Tonn

Eine Sache, die mir bei dir immer wieder auffällt ist, dass du sagst das CIG die Schiffe verkauft. Wenn wir schon von Korrektheit sprechen, dann bitte Korrekt bleiben.

Es gibt 24/7 die Möglichkeit einen gewissen Betrag an CIG zu Spenden. Du bekommst für das gespendete Geld als Gegenleistung ein Dank in form von Raumschiff, Merchandise (T-Shirts und son kram) und Ingame Deko. Solche Sales öffnen die Tür, andere Schiffe als Dank zu bekommen, die es so nicht das ganze Jahr gibt.

Halte es für Korinthenkackerei, aber auch das ist ein kleines nettes Detail, welches erwähnt werden sollte. Sonst verbreitet man gefährliches Halbwissen.

Halte ich viele Preise für überteuert ? Ja, definitiv. Aber man darf nicht vergessen, CIG braucht das Geld um das Spiel entwickeln zu können. Es müssen ca. 300 Menschen und etliche Büroräume bezahlt werden.

Keiner hat Vorteile dadurch, dass er 15 Schiffe im Hangar hat. Diese müssen auch alle bewegt werden und das geht alleine halt schlecht. Große Schiffe wie die Idris, Javelin (oder sogar schon der Retaliator) brauchen Besatzung um effektiv zu sein. Wenn man alleine in dem Schiff ist, wird einem das weg geschossen. Hab ich schon schmerzlich erfahren müssen 😉

Ich kann persönlich die Abneigung gegen solche Sales nicht verstehen. SC ist 100% skill based und nicht wie bei spielen wie in WoW wo man Leveln muss von 1-100 und dann verschiedenste Ausrüstung bekommen kann bzw. haben muss um gut zu sein.

Gerd Schuhmann

Eine Sache, die mir bei dir immer wieder auffällt ist, dass du sagst das CIG die Schiffe verkauft. Wenn wir schon von Korrektheit sprechen, dann bitte Korrekt bleiben.

Es gibt 24/7 die Möglichkeit einen gewissen Betrag an CIG zu Spenden. Du bekommst für das gespendete Geld als Gegenleistung ein Dank in form von Raumschiff, Merchandise (T-Shirts und son kram) und Ingame Deko. Solche Sales öffnen die Tür, andere Schiffe als Dank zu bekommen, die es so nicht das ganze Jahr gibt.

Halte es für Korinthenkackerei, aber auch das ist ein kleines nettes Detail, welches erwähnt werden sollte. Sonst verbreitet man gefährliches Halbwissen.
——
Leute. 😛 Das ist 1:1 Pr-Gewäsch. Wirklich. Da grenzt ja schon fast an Gehirnwäsche.

„Bitte nenn es korrekt eine freiwillige Spende, für die man eine Gegenleistung bekommt! Das ist etwas ganz anderes als „Kaufen“, etwas ganz anderes! Das ist HALBWISSEN!“

Nen Scheiß mach ich. 🙂 Das ist doch total lächerlich. Die verkaufen keine Schiffe – wir spenden freiwillig und erhalten die Schiffe als Dank!
Und eigentlich ist das kein „Winter Sale“, sondern ein „Winter Spenden-Marathon!“

Das kommt davon, wenn man der Industrie die Bedeutungshoheit über die eigenen Begriffe lässt. Kannst dir mal angucken, was die Menschheit 60 Jahre lang über Zigaretten dachte, solange man der Tabak-Industrie die Definitionshoheit über Ihr Zeug ließ. 😛

Also bitte – ich kenn diese ganzen Argumente, ich hab die ein Jahr gelesen – das überzeugt mich nicht, sondern das macht mir ehrlich gesagt eher Angst, was Leute, die sich selbst für informiert und so halten ,da für einen PR-Scheiß nachbabbeln. Mann, mann, Mann.

Dominik Tonn

Okay, jedem seine Meinung 😀

Ich weiß das ich informiert bin und es ist kein PR-Scheiß den ich da „nachbabble“. Es macht mir angst, dass Leute so einen unbegründeteren Unmut gegen das Projekt hegen.

Was genau spricht gegen diese Art des Projektes ? Ist dir eine EA / Sims 4 Politik lieber ? 60€ für ein Spiel und dann jeden kleinen Stuhl und dinge für viel Geld nachkaufen, die in Sims 3 von Anfang an schon erhältlich waren ? Da muss man schon fast die anderen dinge kaufen, um spielspaß zu erlangen.

Bei SC bezahlst du einmal 35€ und bekommst Zugriff auf ein riesen MMO und ein Klasse SP Erlebnis- wenn man auf das Genre steht – und bist nicht gezwungen Geld auszugeben um gewisse Dinge im Spiel zu erreichen. Bei Sims 4 kann man die Pools und die neuen Küchentische nicht erspielen oder ?

Der Umfang von SC ist auch deutlich größer als vieles andere was es momentan auf dem Markt gibt. Ich denke, dass man da für 35€ nicht meckern kann. Ermöglicht wird das von Leuten, die viel Geld in das Projekt stecken und dafür keine Vorteile bekommen. Denn nochmals, dir nützt es nichts wenn du viele Schiffe, oder das größte Schiff hast.

Gerd Schuhmann

Ich hab nichts gegen das Projekt.

Ich hab was dagegen, dass die Fans von SC sich verhalten wie PR-Agenten des Spiels, aggressiv auftreten, anderen vorwerfen, die hätten überhaupt keine Ahnung, dürften gar nicht über das Spiel reden. Nur sie hätten das Recht dazu.

Das stört mich massiv. Und dazu trägt halt diese enorme Bindung bei.

Das kann man wie gesagt überall beobachten.

Dominik Tonn

Okay, da muss ich dir leider ausnahmsweise zustimmen. Das ist mir persönlich auch schon aufgefallen. Besonders das aggressive auftreten auch gerade gegen die „Neulinge“ in der Community.

Gegen diese kann man aber leider nichts unternehmen :/

Uranus

Gehe mal auf Kickstarter und schaue Dir Spiele-Projekte an. Da sind 5.000 als teuerstes Paket die Regel.
Ohne Croudfunding hätte CR das nicht machen können denn die Publisher haben gesagt dass dieses Genre tot sei. Lange bevor ich überhaupt wusste was Croudfundig ist dachte ich mir vorm Spiele-Regal bei Saturn das von über 100 Spiele keine einzige Space-Shooter-Sim hatte : „Ich wäre einer der ersten der für die Entwicklung von so einem Spiel spenden würde wenn es die Möglichkeit dazu gegeben würde.
Gut, CR hätte nach der Kampagne das durch Investoren weiterfinanzieren können wie es auch geplant war. Nur welche Kompromisse wäre darin gewessen? Was ist wenn diese Investoren das gerne für 2-Milliarden an MS verkaufen wollen wie mit Minecraft geschehen.
Ich habe mich entschieden nicht mehr als 100 Euro für ein Item hier zu bezahlen, die Freelancer-Dur habe ich mir nur gegönnt weil ich in einen Stream mal ne Avanger gewonnen habe und durch einschmelzen so viel Store-Credits bekommen habe dass ich nur gut 60 Euro zuzahlen musste. Ansonsten will ich mir Sabre oder gar Vanguard erst erspielen, mit den großem Schiffen kann ich als Einzelspieler eh nichts anfangen.

Joss

„das sind schon Sachen, über die man berichten und über die man reden kann.“

Würde das noch stärker formulieren, denn diese Art der Finanzierung und des Supports wird die Betrachtungen der Konsumenten prägen und neu justieren. CIG hat hier den Maßstab neu gesetzt und arbeitet daran, soziale Distinktionen in der Wahrnehmung von Spielewelten, zur Ware zu machen. Das ist schon ein Marker innerhalb der Kommodifizierung von Spielen. Das wird in jedem Fall so manche heute schon angehende Neurose vorantreiben. Und vielleicht wird es auch das Interesse der Sozialwissenschaften verstärken, sich vermehrt diesem Feld anzunehmen. Ich finde das Spiel selbst gegenüber dem Rahmen, in dem es sich als Ware realisiert und wie seine Vermarktung inszeniert wird, zweitrangig.

Gerd Schuhmann

Bei SC kommt halt zusammen, für das ich auch Verständnis haben.

Eine Sehnsucht nach diesem Spiel, nach etwas in diesem Genre. Für einen „Shooter“ hätte es nie so viel Auftrieb gegeben, weil da das Genre belebt und da ist.

Aber bei Space-Sim spielt dann noch wahnsinnig viel Nostalgie mit rein. Dann dass Roberts sagt: Wir sind ein PC-Spiel, keine Kompromisse für die Konsolen. Hier könnt Ihr Eure 2000€+.Hardware richtig ausfahren und das und das und das.

Man hat den Leuten halt genau das versprochen, was sie hören wollten. Dann ist Chris Roberts charismatisch, hat einen tollen Ruf, man traut ihm das auch zu usw. Er ist nah an den Spielern , dann hat man noch „Feinde“, gegen die man sich zusammenrotten kann- Das ist schon ein Perfect Storm.

Diese Bezahl-Dynamik mit Status-Symbolen und Exklusiv-Vorteilen – das ist halt ein aktuelles Phänomen… Ich seh das auch bei Webseiten, die dann sagen: Wir machen eine Spendenaktion und geben da „Stretch Goals aus“ und wer am meisten spendet, der wird von uns geehrt und darf in die Redaktion. Die US-Seite Massive hat sich so einen Neustart finanziert, die dt. Seite Gamersglobal nimmt dadurch viel Geld ein wohl. Und Streamer machen das ja auch mit „Die Top-Spender“ usw. Patreon ist da ein Konzept.

Das ist schon hochinteressant mit vielen Vorteilen. Weil du nicht nur Geld bekommst, sondern auch diese starke Fanbindung auf einmal da ist und sich das dann wechselseitig stärkt. Und so lange das auch alles „funktioniert“, ist das ne tolle Sache. Wir beobachten das z.B. auch genau und Leute fragen uns: Hier, ich finde Euch gut. Wie kann ich Euch unterstützen, wie kann ich Euch helfen?

Nur ist es halt bei einem Computerspiel immer extrem schwierig, ob das die Erwartungen wirklich erfüllt. Wer die MMO-Seite „Massive“ backt, die können schon das halten, was sie versprechen. Aber bei einem Computerspiel gibt’s halt keine Garantien. Deshalb ist SC auch so spannend.

Joss

Stehe dem erstens distanzierter gegenüber, zweitens bewerte ich das auch etwas anders. Meiner Einschätzung nach kann man das zwar auch als allgemeinen Trend betrachten, verliert dann aber das Besondere aus den Augen. Denn Spiele waren ja immer ein Ort, wo sämtliche soziale Distinktionen neutralisiert wurden. Das war eine wichtige Funktion des Sandkastens. Dieses gerät nun ins Rutschen und CIG ist nur der Snow Plow für diese Entwicklung.

Plötzlich wird es z.B. jemandem wichtig in einem Spieleforum über seine 1000 Euro Toilette zu erzählen, als Erläuterung des Stellenwerts seines Space Pimpmobils (und des Drumherums)… das ist die Entwicklung, die ich an SC neben der Opera als Rahmen am Spannendsten finde. Ähnlich wie bei EVE die ISK-RL-Währung-Bindung. Oder dem eSport in seinem frühen Entwicklungsverlauf, wie damals z.B. mit der Loslösung vom PC die spielergemachten Online-Ligen (besonders in ihrer sozialen Eigenartigkeit zu kommunizieren) verschwanden.

Ob nun SC ein tolles Spiel wird oder nicht, finde ich nicht zuletzt deshalb nachrangig, weil es für mich als Spieler ein uneinholbares Überangebot gibt. Ich hab quasi längst ausgesorgt. Und für mich gilt immer, mehr als Spaß hat man nicht. Hat ja auch seinen Grund, warum heute nur noch selten ein Spiel durchgespielt wird, man sammelt und verwaltet, statt noch zu genießen. Und Genuss impliziert immer auch Beschränkung.

Michael

Ich finde deine Unterstellungen daneben, sorry. Dieses Fanboytum hast du nicht nur bei Star Citizen, das hast du bei jedem anderen großen und gehypten Spiel. Dort klatschen dann Fanboys und Hater aufeinander und das besonders stark bei Star Citizen, weil es so stark polarisiert. Das hat aber nicht zwingend etwas mit der Finanzierung zu tun.

Ich lasse mich aber ungern als PR-Agenten beschimpfen, weil ich eine andere Meinung habe. Wenn ich solche Artikel und Kommentare lese, dann frag ich mich wirklich, gibt es nichts anderes zu berichten? Wenn man es herunterrechnet, dann haben im Schnitt die Backer vll 90 Euro ausgegeben. Ein paar haben richtig viel Geld reingesteckt, ne Menge dreistellig aber die meisten haben 30-50 Euro ausgegeben. Mit solchen Artikeln und Kommentaren wird der Eindruck erweckt, als müsse man so viel Geld ausgeben um mitfliegen zu können und Teil eines exklusiven Clubs zu sein. Ich finde das wirklich anstregenend.

Aber noch anstrengender finde ich: Sobald man solche Artikel und Kommentare kritisiert, wird man als Fanboy und PR-Agent abgestempelt.

Ich sehe das ganz pragmatisch: Wenn CIG das nicht so machen würde, wie sie es machen, dann würden keine 100 Millionen zusammenkommen. Dann wären vielleicht 5-10 Millionen zusammengekommen und dann hätten wir vielleicht einen Arena Commander mit einer einfachen Story bekommen. Aber die Vision von SC lässt sich erst mit sehr viel Geld umsetzen und wenn der Preis dafür kaufbare Schiffsversicherungen sind, dann ist das halt so. Und wer das nicht möchte, der backt das Spiel nicht, sondern kauft es sich zu Release bzw. lässt es ganz bleiben.
Wenn also SC seine selbst gesetzten Ziele erreicht und die daraus abgeleiteten realistischen Erwartungen erfüllt, dann kann ich damit leben, dass später ein Teil der Spielerschaft mit gekauften Schiffsversicherungen rumfliegt. Bei EVE Online fällt es auch keinem auf, dass sich vermögende Spieler alles kaufen können was sie wollen. Auch wenn man mit Plex auch sehr viel echtes Geld ausgeben kann.

Gerd Schuhmann

Ich finde deine Unterstellungen daneben, sorry. Dieses Fanboytum hast du nicht nur bei Star Citizen, das hast du bei jedem anderen großen und gehypten Spiel. Dort klatschen dann Fanboys und Hater aufeinander und das besonders stark bei Star Citizen, weil es so stark polarisiert. Das hat aber nicht zwingend etwas mit der Finanzierung zu tun.

GameStar: 5 meist kommentierte News in 2015 waren allein 2 zu Star Citizen dabei.
Und ich seh’s bei uns auch. Wir haben das bei keinem anderen Spiel, dass unsere Autoren so angegriffen werden wie zu Star Citizen. Das ist bei den anderen Seiten ganz genauso. Das ist schon wie ne Sekte, zu der man sich nur äußern darf, wenn man dazu gehört.

Das ist wie Scientology z.T.

Aber noch anstrengender finde ich: Sobald man solche Artikel und Kommentare kritisiert, wird man als Fanboy und PR-Agent abgestempelt.
—–
Wenn du Sachen sagst wie: „Das sind ja keine Käufe, das sind Spenden, für die man Gegenleistungen bekommt“, dann finde ich das richtig PR-Agent mäßig.

Oder hier: „Mit solchen Artikeln soll der Eindruck erweckt werden, das wär Pay2Win“ – Wo denn? Da wird einfach das geschrieben, was passiert. Star Citizen macht einen Sale. Einzelne Produkte kosten über 1000 Dollar.

Und dann sagen Leute: Ja, aber das hat ja einen guten Grund! Ab Januar wird’s für EU-Spieler noch teurer! Das ist jetzt die reine Freundlichkeit, dass man es noch mal so günstig anbietet.
Oder: Einzelne Schiffe kosten keine 1000 Dollar. Das Set – und das ist eigentlich total nutzlos.
Oder: Das ist ja voll tendenziös, eine News so aufzuziehen, das wirkt ja so als geht es bei Star Citizen nur um Geld. Es geht um einen Traum! Schreibt doch mal dadrüber!

Ich find das grenzwertig, wie da ein Feindbild „die Lügenpresse“ aufgebaut wird und dann geht’s in der schönsten Wagenburg-Mentalität da rein. Das sind z.T. die selben Methode, die GamerGate angewendet hat.

Dass du diese Mechanismen von innen nicht siehst, find ich krass. Wenn du von außen draufguckst, siehst man das sehr klar.

Ich beobachte die Presse ja auch noch ziemlich von außen. Und einige Seiten bemühen sich stark darum, Shit-Storms gegen Spiele zu erzeugen: H1Z1 Anfang letzten Jahres, The Division immer wieder: Die haben keine Armee wie Star Citizen, die sich vor die Spiele wirft. Auch viele andere Franchises haben die nicht (und da wär’s sehr angebracht). Sogar Battlefront, die ja wirklich ein riesiges Potential haben, hatte nicht diese enorme Verteidiger-Front. Das ist schon ne Crowdfunding/SC-Sache. Das Konzept macht was mit den Leuten.

Du holst dir über Crowdfunding die Spieler als Anwälte und PR-Agenten ins Boot. Da bin ich mir sehr sicher, wenn ich das beobachte. Wie gesagt: Das letzte Mal hab ich das bei ArcheAge gemerkt. Das war für einige Leute, die da viel Geld investiert hatten oder die vor hatten, viel Geld damit zu verdienen, auch ähnlich wichtig.

Michael

lol, also SC/CIG mit Scientology zu vergleichen… merkst du nicht selbst, dass da was nicht stimmt?
Und natürlich dürfen sich Leute auch dazu äußern, die das Spiel selbst nicht kennen. Aber wenn (selbst unabsichtlich) falsche Aussagen getroffen werden, dann erfolgen daraus halt auch Reaktionen.

Zum Kauf/Spenden: Bei SC ist es ja inzwischen anders, da es inzwischen wirklich Käufe und keine Spenden mehr sind. Das war aber am Anfang von SC noch anders, so wie bei jedem Crowdfundingprojekt. Man kauft nichts, sondern man verschenkt Geld. Ein Kauf würde bedeuten, dass du eine Gegenleistung bekommst, das ist aber nicht immer der Fall. Entweder weil du mit deinem Betrag unter den Paketen bist (z.B. du gibst nur 5 Euro) oder weil das Projekt nicht fertig gestellt wird.

Zu der Verteidigungshaltung:
Wenn man schreibt, dass man 1000 Euro für ein Schiff mit allen Modulen ausgeben kann, dann könnte man auch dazu schreiben, dass man mit dem Schiff nur schwer (wenn überhaupt) alleine fliegen kann. Dass da also unter Umständen 10-15 Leute drin sitzen und das Schiff eher was für Gilden ist. Dann wirken 1000 Euro in meiner Sicht gleich ganz anders. Ich selbst finde es auch wahnsinn so viel Geld für virtuelle Gegenstände auszugeben (die noch nicht mal fertig sind), aber ich finde es auch Spinnerei hunderte Euro für Briefmarken auszugeben. Da mach ich aber keine Vorwürfe oder erkläre die Leute für verrückt, soll jeder mit seinem Geld machen was er oder sie will.
Kritisch wird es für mich nur, wenn man viel Geld ausgeben MUSS um bei SC erfolgreich mitspielen zu können. Und derzeit deutet alles darauf hin, dass das eben nicht der Fall ist. Das im Artikel genannte Schiff kann sicherlich locker von einem einfachen Kampfschiff umgehauen werden (wobei ich mir da nicht sicher bin). Und so wie es ausschaut sind sowohl die Schiffe als auch die Versicherungen einfach mit Ingame Credits bezahlbar.
Allerdings bedeutet das nicht, dass es so bleibt. Wenn CIG irgendwann das Geld ausgeht, dann werden auch nach Release Schiffe verkauft.

Lügenpresse ist ein Kampfbegriff von rechts(esoterischen) Spinnern, ich hoffe, das wird euch oder jedem anderen Gamingmagazin nicht ernsthaft vorgeworfen? Aber polarisierende Themen bringen Klicks und Interaktionen und die bringen Werbepartner, neue Leser und Kooperationen. Das ist keine Verschwörungstheorie, daher unterstelle ich jetzt einfach mal der Gamingpresse, dass sie von SC und den Hates und den Hypes stark profitiert. Und das ein oder andere Magazin hat sich gerne auch mal an den negativen Seiten aufgehangen bzw. sich darauf (und erstmal nur darauf) konzentriert.

Ich finde es echt schade, dass du unterstellst, dass ich Dinge von innen nicht sehen würde. Natürlich sehe ich, dass es Fanboys gibt, die alles von SC verteidigen. Und mMn passiert dasselbe nicht mit irgendwelchen Popelspielen wie The Division.. das ist keine etablierte Marke, das interessiert niemanden. Aber ähnliche Zustände hast du auch bei Blizzard, Valve/Steam oder Spielen wie CoD. Egal was die Verantwortlichen machen, du findest eine Armee von Fanboys die alles verteidigen.

Zunjin

Meiner Meinung nach gibt es an SC eigentlich „nur“ vier Punkte zu kritisieren:

1. Zu Beginn wäre da da, dass die ganz alten Backer, die lange vor Kickstarter, die auch nicht mehr einfach so ihr Geld zurück bekommen konnten, haben zu Beginn eine Weltraumsim (ähnlich Elite) finanziert und weder ein neues Wing Comander (SQ 42), noch ein Weltraum MMO + FPS (PU). Einige von ihnen mögen die Entwicklung zwar gut heißen, andere wiederum (vor allem auf Grund der nun viel längeren Entwicklungszeit) eben nicht. Ich hingegen finde die Entwicklung gut, habe aber auch Verständnis für die Enttäuschung anderer.

2. Mich stört der Begriff Spende (obwohl ich gar nicht sicher weiß ob CIG diesen selbst überhaupt nutzen), da eine Spende fest definiert ist (z.B. gemeinnützig und wohltätig) und man eine Spendenquittung erhält. Das hier sind jedoch freiwillige Zahlungen, zwecks Unterstützung, für die man geldwerte Leistungen erhält.

Aber viel mehr als die Begrifflichkeiten, oder gar der Preis der Schiffe, Sets und Pakete, stört mich die Art der Sales. Ich habe schon bei dem ein oder anderem Fernsehspendenmarathon mitgemacht und dort bekam man, sagen wir einfach mal ab 100 Euro, dann ein T-Shirt mit dem Logo und ab 500 Euro eine CD mit den Songs der Show etc. Das heißt doch dann aber nicht, dass mir „Ein Herz für Kinder“ eine CD für 500, 800 oder 1000 Euro verkauft hätte… auch den Vorwurf würde man ihnen nie machen.

Von daher fände ich es besser, wenn es so wäre dass jeder der von x-y „spendet“ aus einer Reihe kleiner Schiffe wählen kann, wer von y-z „spendet“ aus einer Reihe mittlerer Schiffe auswählen kann und wer über z „spendet“ aus einer Reihe größere Schiffe wählen kann. Durch die fixen Preise wird es jedoch ein reiner Verkauf.

3. Mich stört weiterhin, dass CIG viel zu lange Content-Stretchgoals rausgehauen hat und eben, im Vergleich zu CSE bei Camelot Unchained, nicht viel früher gesagt hat: „Ok, alle weiteren Zahlungen fließen von nun an direkt ins Projekt (z.B. neue Programmierer etc.) um das Projekt schneller und dennoch im bestmöglichen Zustand voran zu bringen. Mehr Content hätte man später noch immer bringen können.

4. und letztens. CIG ist zwar echt sehr präsent, was Newsletter, Infoposts, Q&As und Livestreams betrifft, da kann sich manch ein Entwickler eine Scheine abschneiden. Dennoch fehlt mir und da muss ich wieder CSE mit Camelot Unchained ins Feld führen, ein wenig die Transparenz. Denn dort erfährt man eben im Detail woran sie gerade arbeiten, warum sich verlängert, oder gar verschiebt. Wie die Beta.

Anders als bei SC müssen die Devs bei CU das aber auch, da sie eben diese Geld zurück Garantie haben, also müssen sie jedes Mal die Spieler erneut abholen und ihnen klar machen, warum Dinge so sind, wie sie sind. Und ich habe fest gestellt (Motzer gibt es immer), dass die meisten Spieler auch in der Lage sind für solche Dinge Verständnis aufzubringen, wenn man sie voll informiert.

Michael

1. Da stimme ich dir voll zu. Aus dem eher kleinen Projekt in den ersten Tagen ist ein Megaprojekt geworden, wo lange nicht klar war, ob es überhaupt technisch realisierbar und auch selbst mit 100 Millionen finanzierbar ist. Aber je mehr Zeit vergeht umso optimistischer bin ich bezüglich Umsetzbarkeit. Aber ich kann die Verärgerung derer verstehen, die Anfangs einfach nur eine Weltraumsim bzw. ein Wing Commander Spiel wollten.

2. Daüber kann man sich streiten, muss man aber nicht 🙂 Ich hab im Prinzip Geld verschenkt und hoffe darauf, dass die Entwickler ihr Versprechen halten und am Ende ein fertiges Spiel liefern. Für mich ist das im Prinzip eine Spende, da ich Geld weggeben habe ohne eine konkrete Gegenleistung zu bekommen. Ob man das jetzt Spende nennt oder nicht, ist mir persönlich egal.
Und ja, inzwischen sind es schon lange keine „Spenden“ mehr, sondern ein Verkauf. Wie das genau rechtlich ist weiß ich gar nicht, ist mir auch mehr oder weniger egal, da ich da nicht mitmache (aber mich bei all denen bedanke, die mit ihrem vielen Geld SC in dieser Form ermöglichen ;-)). Ich hab 50 Euro ausgegeben (Startpaket + 300i). Mehr wird es von mir nicht geben, zumindest nicht für irgendwelche Schiffe, Module oder andere Ingame Items. Wenn irgendwann eine vernünftig spielbare Version rauskommt, werd ich vll meine Unterstützung in Form eines Abos ausdrücken. Aber wie gesagt: Diesen Schiffsverkauf unterstütze ich nicht aktiv, sehe ihn aber als legitim an um das Spiel erst in dieser Form zu ermöglichen.
Zu deinem Vorschlag: Ich würde dein System sogar bevorzugen, ich glaube aber nicht, dass der finanzielle Erfolg dann so groß wäre.

3. Das kann man auch anders sehen. Erstens war es ja so, dass sie die Community gefragt haben ob sie weitermachen sollen mit den Stretch Goals. Und zweitens sind für mich persönlich ein paar der höhen Stretch Goals sehr wichtig:
41 Mio: Entwicklung von prozeduralen Techniken. Was daraus geworden ist, sieht man ja an dem eindrucksvollen Trailer von vor ein paar Wochen.
Danach hätten sie von mir aus aufhören können. Aber auch später gibt es für mich noch ein paar interessante Punkte:

46 Mio: Erweitertes Scansystem: Find zumindest ich sehr wichtig, ich hab in vergleichbaren Spielen gern erforscht (z.B. in Elite)
50 Mio: Aliensprachen: Find ich für die Story und die Immersion sehr wichtig, dafür gerne 4 Millionen mehr sammeln 😉
54 Mio: Mehr AI Typen, find ich für die Immersion auch wichtig.
Aber das sieht jeder anders, für manche hätte ja schon das erste Konzept gereicht (einfach ein kleiner Wing Commander Clon), wegen mir hätten sie noch weiter sinnvolle Stretch Goals hinzufügen können.

4. Ja, ich wünsche mir auch mehr Transparenz, vor allem was die Finanzierung angeht. Ich bin nicht unbedingt daran interessiert wieviel Kohle einzelne Deals bringen (ist ja eh classified :D), sondern was für Ausgaben sie grob haben, damit man sieht, ob es finanziell aufgeht.
Aus meiner Sicht gibt es zu den Verschiebungen usw. immer Erklärungen. Außer bei dem FPS Part war ich etwas enttäuscht, da sich der so lange verschoben hat und es nie richtige Erklärungen gab (nur wegen irgendwelchen Animationen, das nehm ich ihnen nicht ab)

Joss

„Bei EVE Online fällt es auch keinem auf, dass sich vermögende Spieler alles kaufen können was sie wollen. Auch wenn man mit Plex auch sehr viel echtes Geld ausgeben kann.“

Wenn EVE Online so wie es heute ist, den Markt erreichen und in dieser Dimension wie SC vermarktet würde, dann hätte es ein dramatischeres Schicksal als SC zu erdulden. Dann könnte ein Spielerbündnis mit einigen tausend Euro einsteigen und würde Teile des Spiels durchweg beherrschen. Was das für Stürme bedeuten würde, kann man sich an einem Finger abzählen. Von Außen bekommt man das wohl nicht mit, dass CCP seit über einem Jahr daran arbeitet, wieder Bewegung und Leben in die Blöcke zu bringen.

Zunjin

Da das Puplic Universe (der offene Multiplayer-MMO Teil) von Star Citizen aber eben was ganz anderes als EVE ist, stört es mich hier aber auch nicht im Geringsten. Wie gesagt, ich verfolge es nur am Rande, aber so wie ich mitbekommen habe ist der Traum von Chris Roberts (über Zeit) ein simuliertes Universum zu erstellen und nicht nur eine reine Weltraumsimulation.

SC ist also weder ein (MMO)RPG, oder ein klassisches (MMO)Irgendwas, oder gar ein EVE mit „selbst fliegen“. Das PU wird … mal ein gewagter Vergleich … eine „Second Live SciFi Edition“ in gut und mit mehr Aktion und Spaß als Second Live. Es gibt kein max. Level, kein Endgame, keine Raum-/Welten-/Gebiets- oder Irgendwas-Kontrolle, man kann PvP sogar ganz vermeiden wenn man will.

Es geht eher um die Simulation, eben die eines Universums. Quasi wie beim Landwirtschaftsschaftsimulator, nur in Groß, im Weltraum und mit PewPew. Da kann man nichts gewinnen, es gibt keine Level zum Rushen, auch keine LeaderBoards und keine Sieger… kein nichts.

Bei SC Schiffe pledgen ist für mich eher, als würde man J.R.R. Martin 1000 Euro schicken, damit er dir in einem Brief mitteilt wie „Das Lied aus Eis und Feuer“ aka „Game of Thrones“ am Ende ausgeht. Wenn man das will, bitte. Man vergibt sich aber einen (für mich großen) Teil des Spaßes beim Lesen.

Da besser und mehr in SC scheinbar niemanden – gegenüber einem anderen – groß etwas bringen und da man als kleiner Pilot mit Winzschiff – vom Matchmaking her – i.d.R. eh nur in Instanzen mit anderen Piloten in Winzschiffen kommwn soll und mit riesen Pötten wohl eben nur in Instanzen mit anderen Spielern / NPCs in riesen Pötten kommt, kann einem nicht mal im unsicheren Teil der Map dadurch groß ein Nachteil entstehen.

Joss

„Bei SC Schiffe pledgen ist für mich eher, als würde man J.R.R. Martin
1000 Euro schicken, damit er dir in einem Brief mitteilt wie Das Lied
aus Eis und Feuer aka Game of Thrones am Ende ausgeht. Wenn man das
will, bitte. Man vergibt sich aber einen (für mich großen) Teil des
Spaßes beim Lesen.“

Wohl eher, dass er dir einen magischen Schlüssel schickt, wodurch du Zutritt zu einem geheimen Klubgewölbe erhältst, in dem du mit deinen Freunden herumwitzeln und Cersei beim Strippen an der Stange zuschauen kannst. Demnächst wird garantiert auch enthüllt, dass Roberts dort selbst ab und an zum Witzeln vorbeischauen wird.

Ist schon interessant zu sehen, welche Phantasien Roberts da in euren Köpfen entfesselt hat. Dabei ist nichts an Endprodukt vorhanden, also doch gar nicht absehbar, wie das am Ende eingerichtet wird. Dass es einer Simulation auch nur nahe kommt, wage ich aber sehr zu bezweifeln.

Zunjin

Cersei beim Strippen an der Stange zuschauen kannst

_____________________________________

Hmm… verlockend. Ist es diesmal wenigstens Lena Headey, oder wieder nur ihr Körperdouble, wie in „Walk of Shame“ (5×10)?

Joss

Im Pixeluniversum würde ich meine Erwartungen dezent halten.

Zunjin

Mein alter Chef hat ja immer gesagt: „Think big, or go home!“

Zunjin

Wie gesagt… was heißt denn: „euren“?

Ich werde aller Wahrscheinlichkeit keinen Fuß ins PU setzen, da ich zeitgleich immer nur ein MMO spiele und dann hoffentlich entweder in Camelot Unchained, oder EverQuest Next unterwegs sein werde.

Ich habe zu Beginn für 35 Euro nur gepledged, weil ich für den Singleplayer später wohl mehr gezahlt hätte. Ich habe daher auch weder Erwartungen, noch Phantasien, die diesbezüglich erfüllt werden müssen.

Joss

Das hier:

„SC ist also weder ein (MMO)RPG, oder ein klassisches (MMO)Irgendwas,
oder gar ein EVE mit „selbst fliegen“. Das PU wird … mal ein gewagter
Vergleich … eine „Second Live SciFi Edition“ in gut und mit mehr
Aktion und Spaß als Second Live. Es gibt kein max. Level, kein Endgame,
keine Raum-/Welten-/Gebiets- oder Irgendwas-Kontrolle, man kann PvP
sogar ganz vermeiden wenn man will.

Es geht eher um die
Simulation, eben die eines Universums. Quasi wie beim
Landwirtschaftsschaftsimulator, nur in Groß, im Weltraum und mit PewPew.
Da kann man nichts gewinnen, es gibt keine Level zum Rushen, auch keine
LeaderBoards und keine Sieger… kein nichts.“

Für ein Spiel, das lediglich unterschiedliche MMO-Module verbindet, lässt du es an Übertreibung nicht mangeln. Das Besondere wäre ja wohl die attraktive Grafik in Kombination mit einer realistischen Flugphysik. Und ob die eine sein wird und das dann dennoch Spaß macht, das kann man wohl erst nach Fertigstellung sagen. Gleichermaßen, ob da wirklich mehr simuliert wird als ein Dogfight. Die ganzen anderen Aspekte sind ja noch komplett offen und nicht implementiert. Mining z.B., Piraterie etc. Ob das alles am Ende wirklich was mit Simulation zu tun hat, wird man sehen. Und wer das derzeit unterstellt, der macht das aufgrund von „Visionen“ (wie oben einer so schön Roberts zitierte).

Zunjin

„Dass es einer Simulation auch nur nahe kommt, wage ich aber sehr zu bezweifeln.“

In dem Sinne wie der Landwirtschaftssimulator und Elite Dangerous Simulationen sind, könnte ich mir das schon vorstellen. Eine Mischung daraus.

Das aber 100.000.000.000.000.000 einzelne Individuen und deren Alltag / Bedürfnisse berechnet werden, wie bei Sim City 5 😉 … nein!

Michael

1. Glaube ich aktuell nicht, dass du bei SC mit ein paar tausend Euro das Spiel beherrschen kannst. So wie in EVE steht und fällt die Macht mit der Organisation und dem Einsatz an Mann und Material. Für das Material kannst du echtes Geld ausgeben, aber das kannst du auch in EVE Online.
2. Als ich aufgehört hab, hat eigentlich alles den Goons gehört (und ich war Teil der Allianz). Ich war zu kurz drin um zu erkennen ob da massiv Echtgeld fließt, aber CCP arbeitet seit ich spiele massiv daran, die Plexverkäufe zu erhöhen.

Joss

1. Ich sprach hier auch über EVE und nicht SC.
2. Verstehe ich nicht, wie oder wo CCP massiv daran arbeitet? Der Kurs selbst setzt sich aus Angebot und Nachfrage zusammen. Du bestimmst selbst, ob du einen Scout-Charakter oder Zweitaccount nutzen möchtest. All das, was man mit dem Plex machen kann, ist zweifelsohne ingame Vorteilsnahme gegenüber einem Spieler, der nur ein Abo hat. Daher würde ich auch EVE als eines der MMOs sehen, in der man mit realer Währung beträchtliche ingame Vorteile erwirken kann. Aber, dass CCP da nun außer dem Grundinteresse an solchen Einnahmen massiv darauf hinarbeitet, also durch Eingriff in die Spielstrukturen, das sehe ich nicht. Ein Scout war vor 5 Jahren nicht weniger oder mehr nützlich wie heute. Zweite Trainingswarteschlange ist eine Investition des Spielers, für einen Scout oder Mining-Assistant sind wenig Skillpunkte nötig. Das einzige, was auf deine Unterstellung passt, ist was dieser Tage von CCP diskutiert wird. Skill Points extrahieren und über ISK oder Plex verkaufen zu können. Das wurde zur Diskussion gestellt und von ca. 95% der Spieler abgelehnt. Ob CCP so massiv am Plexverkauf interessiert ist, wie du hier unterstellst, wird man dann also dem Resultat entnehmen können. In EVE gibt es ja einige Kultur mit den Spielern zu diskutieren und Spieler, primär die Megacorps, haben großen Einfluss auf die Entscheidungen. Daher sind die Entwicklungen auch schwer vorauszusehen, weil es quasipolitische Prozesse sind.

Michael

1. Dann hab ich es falsch verstanden, dachte du wolltest damit Vergleiche anstellen.
2. Also ich hab mehrere Jahre EVE gespielt und mir kam es schon so vor, dass sie regelmäßig daran gearbeitet haben, wie sie Plexverkäufe attraktiver machen können. Für mich persönlich hat es negative Züge angenommen als man mit Plex Aurum kaufen konnte und somit Zugang zu Kleidung, Skins usw bekam. Das konnte man zwar meist auch Ingame in den Markt stellen, aber das hat trotzdem so ein Gschmäckle.
Danach kam dann irgendwann Dual Skill, was ich als Vielspieler auch genutzt habe um mir 2 Produktionsaccounts mit je 3 Charakteren aufzubauen. Die Plex hab ich mir mit Ingamegeld gekauft, dann hatte ich innerhalb von ca. 3 Monaten 6 Charaktere die für mich produziert haben. Bescheuert eigentlich, wenn man darüber nachdenkt 😀 Aber ich war jung und Student und hatte viel Zeit xD
Und richtig, ich verfolge ja immer noch das EVE Universum und die neue Idee mit dem Skillpunkteverkauf passt gut in die Entwicklung der letzten Jahre.

Ja, sicher: EVE ist noch weit von reine P2W entfernt (auch wenn man sich mit Echtgeld massive Vorteile erkaufen kann), aber die Entwicklung der vergangenen Jahre gefällt mir überhaupt nicht.

Joss

Ich nutze das alles nur gelegentlich. Aurum für Skins mal als eine Belohnung und Zweitcharakter (nicht Account) mit nicht mehr als Basis-Skills. Plex um Schiffe ohne Stress platzen lassen zu können. Es gibt in EVE (Forum, Chats) einen großen verbalen Druck, als wäre man ohne Zweitaccount aufgeschmissen. Aber ich lehne es einfach prinzipiell ab, mein Spiel und meine Freizeit in Arbeit zu verwandeln. Das ist meiner Ansicht nach auch der Grund dafür, warum dann viele wieder aufhören. Der Druck ist auf Dauer unangenehm.

Auch wenn EVE mein SciFi-MMO ist, betrachte ich die Entwicklungen durchaus kritisch. Wüsste auch nicht, was es einem außer vernebeltem Geiste nun bringen würde, Probleme schönzureden.

mmogli

-P.S. : Ich finde ja so manche Schiffe überteuert besonders die Fighter aber die Endeavour sicher nicht. Zum Vergleich: Der 1-Mann Jäger „Sabre“ kostet 161,84 das finde ich auch zu teuer.
……………………………………………………………………………………………………………..
Ich finde alles überteuert…..161 Euro das …1600$dort…600 $ 404euro jenes usw.usw

Uranus

Du bekommst für 45 Dollar 2 Vollpreisspiele, das ist wohl kaum überteuert!

Hopeless

Unter mir lese ich wieder unheimlich viele Behauptungen und Strohmannargumente.
Man kann doch nur seine persönliche Meinung vertreten – wieso lässt man die den anderen nicht?

OK ist die Meinung: „Mir wäre das zu teuer!“
Meine Meinung: „Mir nicht. Ich zahle das Geld gerne für die Entwicklung, Livestreams, Zeitschriften, Youtube-Produktionen, Events – und für Träume :D.“

Meinung: „Ich finde das P2W.“
Meine Meinung: „Sicher erkauft man sich einen Vorsprung. Aber mit meinem 800€ Krankenhaus-Schiff ‚gewinne‘ ich sicher gegen niemanden. Für mich ist das ok.“

Meinung: „Man steckt viel Geld rein und hat zu wenig Einfluss auf die Entwicklung.“
Meine Meinung: „Ich saß mit Chris Roberts diesen Sommer bei einem Bier im Biergarten. Ich habe noch nie jemanden sich so geduldig Ideen von Leuten aus der Community anhören sehen. Auf Kritik wird eingegangen, sogar ganze Spielmechaniken oder Schiffe neu geplant, wenn konstruktive Kritik kommt!“

SC wird nur ein Spiel. Aber jemand muss es (im Voraus) Bezahlen, sonst wird es nicht gebaut. Ich habe neulich 1100€ bezahlt, dass mir jemand mein Klo repariert – wieso nicht Spieleentwicklern Geld geben? (Und ja, http://www.plan.de macht auch Sinn – wieso nicht da Geld geben?)

Ich bezahle es gerne und freue mich darauf, wenn andere mit 35€ am Schluss den gleichen Spaß haben können.
Huschhusch, weg mit den traurigen Gedanken 😀

Theojin

Ich bin son 35€ Fuzzi und mir reicht das auch. Ich krieg ja auch so alles irgendwann, zumindest, was ich haben will.
Ich kanns auch irgendwie nicht nachvollziehen, daß man sich über so einen Sale echauffiert. Die finanzieren damit die Entwicklung des Spiels. Und wenn Leute da 1000€ ausgeben wollen, bitte.
Wenn EA oder Activision/Blizzard das machen würden, als milliardenschwere Publisher ihre Spiele durch teure Sales zu finanzieren, wäre ich der erste, der ne Dixie Family Toilette als Shitstorm auskippt.

Phinphin

Was nützen dir denn, wenn du einen Umsatz von 1,3 mrd pro Jahr, dafür aber Ausgaben in Höhe von 1,2 mrd hast? Ich mach da kein Unterschied obs ein Indieentwickler ist oder ein Großkonzern. Wenn mir das Spiel zu teuer ist, dann lass ich das links liegen und kritisiere das Preismodell ggf.

Ich bleibe übrigens auch bei meinen 35 € für SC.

mmogli

Also ein Raumschiff kostet 20$- ca1000$ ??! Leute auf welch ein Planet leben wir ……der sich so was leisten kann ……voll kraas (——–

Horteo

Wieviel kosten sie denn auf anderen Planeten so?^^

mmogli

Du weist ganz genau wie ich das gemeint habe ….ist doch alles nicht normal..solch preise für ein Pixel Daten Raumschiff

David Naber

Mcih würde es auch aufregen …. ABER ich bin davon überzeugt das beim Release des Spiels solche Schiffe für alle erschwinglich sein werden, entweder durch ingame Währung oder durch humane Echtgeldpreise.
Man darf nicht vergessen das die Schiffe derzeit nur so teuer sind weil man sie JAHRE vor Release nur „besitzen“ will. ^^

Dominik Tonn

Es wird später kaum Möglichkeiten geben echtes Geld so auszugeben.

Und mmogli, es gibt genug die sich sowas leisten können und wollen. Ich hab als Auszubildender im 2.Lehrjahr auch schon 1600$ in meinem Account stehen. Nicht immer von sich selbst auf die Allgemeinheit schließen

mmogli

Naja hoffe du brauchst nie in deinem späteren Leben mal 1600$!!Denk daran was mmogli mal zu dir schrieb ;-). Nicht immer von sich selbst auf die Allgemeinheit schließen

Dominik Tonn

Wo habe ich denn von mir auf die Allgemeinheit geschlossen ?

Fährst du als bsp. auch nie in den Urlaub weil du dir denkst „hoffentlich brauch ich in meinem leben die 1000€ nicht“

Ich geh arbeiten um mir Sachen kaufen zu können die mir gefallen und nicht um bibbernd durchs Leben zu laufen und für einen möglichen Ernstfall zu sparen. DENN wenn es mal soweit kommen sollte, kommt man immer irgendwie an Geld. 1600$ ist auf lange Sicht kein Betrag. Das verdiene ich in 2 Monaten.

mmogli

-Fährst du als bsp. auch nie in den Urlaub weil du dir denkst „hoffentlich brauch ich in meinem leben die 1000€ nicht“
…………………………………………………………………………………………..
Ja in den letzten 10 Jahre bin ich nicht mehr in Urlaub gefahren…da sind wir andere Sachen wichtiger.Und schön das du 1600$ in 2 Monaten verdienst. Aber es gibt viele Menschen auf der Welt die bestimmt kein Geld für 1000$ Pixel Daten Raumschiffe kaufen .Nicht jeder hats..und bibbern tu ich nicht……..dafür hab ich fürs Alter gesorgt..schon seit länger Zeit :-)das must du erst mal erreichen .

Kauft ruhig eure Pixel Schiffe..mir macht das nix aus 😉

doc

Ist doch jedem selber überlassen, was man mit seinem Geld macht.
Wenn man Ewig nur auf seiner Kohle sitzt ohne etwas auszugeben wird man auch nicht glücklicher.
Ein Urlaub kann übrigens genauso floppen und ein Audi A6 sofortig in einem Unfall enden.

Ich persönlich würde zwar auch nicht 1.000€ in ein Spiel investieren, aber ich würde mich da nicht so darüber aufregen. Außerdem ist so ein Raumschiff für 1.000€ anscheinend nicht für eine Person, d.h. das man damit eventuell großes in einer Gruppe plant.

mmogli

Das spiel die Grafik usw. sieht alles schon toll aus ..keine frage ! Aber muss man echt 1600$ für ein Pixeldaten Raumschiff ausgeben.

Dominik Tonn

Ich habe keine 1600$ für ein Schiff ausgegeben. Ich habe nach und nach innerhalb von 3 Jahren meinen Account weiter aufgewertet. Meine Hauptintention ist auch nicht, die besten Schiffe zu besitzen sondern das Projekt mit meinem Geld zu unterstützen, damit es fertiggestellt wird. Und wenn ich mal 50€ über habe, spende ich die gerne dem Spiel.

Dominik Tonn

Und darauf bist du Stolz, dass du seit 10 Jahren nicht mehr im Urlaub warst ? Ich finde das pers. eher Traurig, wenn man lebt um zu arbeiten,

Natürlich gibt es viele Menschen auf der Welt die sich das nicht leisten können, aber ist es dann ein Problem wenn sich leute sowas kaufen, die es sich leisten können und wollen ?

Auch ich sorge für das Alter vor. Aber ich Arbeite um zu Leben und nicht anders herum.

Du kannst auch ruhig knechten bis zum Tode, ist mir auch egal. Aber stolzen Hauptes zusagen, dass man seit 10 Jahren nicht mehr im Urlaub war ist für mich so Absurd wie für andere es sich anhört wenn man sich ein Raumschiff kauft.

Zumal kaufen wir keine Schiffe, wir Pledgen und bekommen als Gegenzug ein Schiff als Dank. Ist ein ganz normales Vorgehen beim Crowdfunding. Auch bei anderen Spielen!

mmogli

-Und darauf bist du Stolz, dass du seit 10 Jahren nicht mehr im Urlaub warst ? Ich finde das pers. eher Traurig, wenn man lebt um zu arbeiten,
……………………………………………………………………………………………
Mir ght’s sehr gut..und Urlaub kann man auch anders gestalten..ich muss da nicht auf Male reisen oder sonst wo . Und für 1600$ kauf ich mir lieber halt was anderes
Und es geht sehr schnell das man für längere Zeit nicht in Urlaub fahren kann.

Dominik Tonn

Gleiches hier, ich kauf mir auch gerne was anderes. Und zwar finanzier ich mir meine Hobbys damit. Aber wie gesagt, darfst du nicht vergessen, dass sich die 1600 $ auf 3 Jahre erstrecken. Das sind ca. 40$ pro Monat. Ich denke, dass ist ein akzeptabler Betrag.

Zunjin

Das kann man sich aber dauernd fragen… kaufe ich die Dauerkarten fürs Stadion, oder brauche ich das Geld noch mal und schaue die Spiele am Fernseher, fliege ich im Sommer nach Australien, oder brauche ich das Geld noch mal, lasse ich den Garten meines Hauses anlegen, oder brauche ich das Geld noch mal, kaufe ich mir den neuen Audi A6 oder brauche ich das Geld noch mal und kaufe einen Gebrauchten, schaffe ich mir ein Kind an, oder brauche ich das Geld noch einmal… ich finde, dass sollte in einem freien Land jeder für sich entscheiden.

Ich habe vor Jahren entschieden mit dem Rauchen aufzuhören und seit dem über 9000 Euro gespart, auf meinem Konto sind die dennoch nicht, obwohl sie nicht in Schiffe geflossen sind. 😉

mmogli

-kaufe ich mir den neuen Audi A6 oder brauche ich das Geld noch mal und kaufe einen Gebrauchten
………………………………………………………………………………………….
Was machst e wenn das Spiel flopt und alles wird still gelegt….na dann viel Freude mit deinen 1000 $ Raumschiffe.Mein Gebrauchten kann ich noch Verkaufen und kann mir immer noch was kaufen ;-)..aber kauft ruhig

Uranus

Glaube ich nicht. Laut CR soll es mit einen Standart-Spiele-Paket möglich sein in 2 Wochen ne Constellation-Andromeda zu erspielen bei 40 Stunden Spielen die Woche. Nur will ich die überhaupt? Ich bin Individualist und ne Freelancer ist mir als grösstes Schiff mehr als groß genug, ansonsten gibst ja die Möglichkeit auf den Schiffen von anderen Jobs zu übernehmen, wie gesagt die Endeavour ist für 15 Leute ausgelegt, für eine Org zusammen wirds erwschwinglich sein.

Uranus

Was glaubst Du wie schnell zum Weihnachtsstream die Javelin zu 2500 Dollar weggewesen ist? 200 Stück in 4 Chargen a 50 Stück, ein Unternehmer in einen Stream den ich verfolge hats versucht zu kaufen, er hats nicht geschafft er meinte die 50 Stück müssen binnen Sekunden weggegangen sein.

mmogli

Mag alles sein ..ich als normal MMO Gamer ist das zuviel. Und als normal bezeichne ich die Gamer…… wo vielleicht mal eine Gamecard /Abo kaufen . Und das sind bestimmt auch nicht wenige 😉 1600 $ also echt…wenn es der 1April wer ok ..aber so 🙂

Uranus

Du kannst als Normal-Spieler auch gar nichts anfangen mit som Großkampfschiff, wenn Du nicht mindestens 2 dutzend Mitspieler hast um die notwendigen Positionen zu besetzen wird das Nichts.
Mit ner Avanger Stalker bist Du zum Start bestens bedient!

Zunjin

Nur ruhig Brauner. Blos keine Schnappatmung! 😉

Die Schiffe sind sortiert nach Einsatzgebiet und nicht nach Preis. Auch an 3. Stelle findet sich schon ein günstigeres Schiff, während weiter unten, bei den Worker Schiffen auch wieder ein paar große Pötte dabei sind. Und wo du das Schiff für 1000 Euro gesehen hast, das frage ich mich auch: „Da mal ein Schiff für 500€, da eins für einen 1000er“

Besonders schade ist aber, dass mit keinem Wort der Anlass für diesen Sale genannt wird. Denn das wäre ein echter Informationsmehrwert gewesen, denn ab 01.01.16 werden die seit Beginn gleich gebliebenen Europreise… auf Grund dessen nun jahrelanger Schwäche… dem tatsächlichen Kurs angepasst. Damit werden die Schiffe für uns Europäer um einiges teurer. Backer haben so noch mal die Chance zum alten Kurs zu kaufen.

Die News hätte also auch heißen können: Chris Roberts erfüllt den europäischen Fans den Wunsch ein letztes mal „günstig“ zu zu langen. 🙂

Gerd Schuhmann

Und du meinst, es wäre ihm nicht möglich gewesen, die arbiträr festgesetzten Preise im Zuge dessen zu verändern, weil … der Regenwald, in dem man Pixel abholzt, immer weiter schrumpft?

Ich find auch so Erklärungen wie „Ja, das ist halt nach Anwendungsgebiet geordnet“ – ja, schön für ihn. Wenn das ein Sale ist, bei dem die ersten Produkte 1000€ kosten, dann ist das schon auffällig. Es zwingt ihn doch keiner, es so aufzuziehen.

Ich frag mich halt, ob Star Citizen Leuten klar ist, wie absurd vieles nach außen wirken muss. Und die Erklärung: Wenn man sich damit intensiv auseinandersetzt, wird es gleich viel weniger absurd … tjo – ich hab mich damit auseinandergesetzt, ich find’s immer noch absurd.

Zunjin

Mir geht es nicht um Moral und Menschenverstand, mir geht es alleine um den Informations- (Grund des Sales) und vor allem Wahrheitsgehalt. Es gibt kein Schiff für 1000 Euro im Sale. Es gibt teurere Pakete mit mehreren Schiffen bzw. das oben abgebildete Schiff (das Einzeln um die 400 Euro kostet) gibt es im Schiffs-Set, mit allen möglichen und austauschbaren Modulen, für knapp 850 Euro bzw. knapp 1070 USD. Für mich sind 850 Euro aber keine 1000 Euro.

Hopeless

Ich gehe jetzt mal von mir aus:
Für das Spiel Star Citizen würde ich ca. 35€ ausgeben.
Für das Spiel Squadron 42 würde ich auch ca. 35€ bezahlen.

Eine vierstellige Summe bezahle ich für die Träume, die mir Chris Roberts verkauft – und die nimmt mir keiner mehr. 😀

(Vielleicht vergleichbar mit nem Traumauto?)

Dominik Tonn

Und wieso ist es absurd ? Ich bin das Gegenteil von dir, in manchen Mündern ein „fanboy“. Soll doch jeder mit seinem Geld machen was er will. Und das CIG die Schiffe nicht verschenkt ist doch klar, da die momentanen echtgeld Preise schon mit Hinblick auf release gelegt sind. Wenn man die alle für 50$ verkauft gibt es 1: nicht genug Geld für die Entwicklung und 2: eine Masse an Riesen schiffen im Spiel auch nach Release.

Wieso ist es verkehrt geld in sein Hobby und sein Traum zu stecken?

Eines Ist ja klar. CR braucht Geld für die Entwicklung

Gerd Schuhmann

Eines Ist ja klar. CR braucht Geld für die Entwicklung.

—–
Ja, und man bringt Spieler dazu, fest ans Projekt zu glauben und es zu verteidigen, indem man sie daran partizipieren lässt, indem sie denken, sie tragen dazu bei, das Projekt fertigzustellen.

Das ist psychologisch schon clever. Das funktioniert. Und es sorgt dafür, dass Spieler zu Advokaten und Verteidigern des Konzepts werden. Das sieht man bei SC ganz deutlich.

Für Außenstehende ist es halt ein z.T. absurdes Konzept, weil die Spieler dazu gebracht werden, sich nicht als Kunden, sondern als Mitarbeiter zu fühlen, während überall sonst im Gaming die „Kunden“ eine extrem kritische Distanz zu ihren Spielern aufbauen.

Also schon, dass du sagst „Die brauchen Geld für die Entwicklung“, „Das ist ein Traum“ – das ist ja genau die Rehtorik von Chris Roberts. 🙂

Jeder braucht Geld für die Entwicklung. Man kann ja auch sagen. Wenn Chris Roberts so sehr an seinen Traum glaubt, dann soll er mit seinem Traum Geldgeber überzeugen, sich verschulden und mit dem Geld das Projekt hochziehen und mit seinem Hals dafür haften. So wie es x Leute vorher gemacht haben.

Hopeless

Das ist keine faire Argumentation.

Genau das hat er doch machen wollen: Mit der Kickstarter-Kampagne potentiellen Geldgebern gezeigt, dass Bedarf da ist.
(genau wie Braben mit E:D übrigens).
Er hat so sehr an den Traum geglaubt, dass er sich verschulden wollte, um es hochzuziehen. Das wurde klipp und klar gesagt.

Ihm jetzt _anzulasten_, dass Leute bereit sind, ihm ohne Vorbedingungen und ohne Erfolgsgarantie Geld in die Hand zu drücken, ist für mich befremdlich. Das wirkt bei einem Fan so, als wolle man irgendwie das Haar in der Suppe finden.

Er hat doch gezeigt, dass er es kann: Die Leute lieben seine Spiele. Schon vor Jahren dachte ich mir „Ich würde 1000€ für ein neues Wing Commander geben!“ – und anscheinend dachten andere eben genau so wie ich. Und Erin Roberts ist auch noch dabei! Und er hat Mark Hamill wieder! *Juchhu!*

Dominik Tonn

Da haben wir eine komplett andere Ansicht der Dinge! Was auch nicht schlecht ist, Diskussion, wenn sachlich geführt, ist für alle eine Bereicherung.

Die Crux an deiner Argumentation ist die Aussage :“[…]indem man sie denken [lässt], dass sie dazu beitragen, das Projekt fertigzustellen“

Man wirkt bei der Entwicklung mit. Natürlich nicht, als Programmierer o.Ä aber das Feedback kommt an. Bei den Fan Events nehmen sich Chris Roberts und Co. für Gespräche und Feedback immer sehr sehr viel Zeit. Einen Peter Moor habe ich noch nie so gesehen, der unterhält sich ausschließlich mit der Presse.

Also man trägt, meiner Meinung nach, deutlich zum Erfolg des Projektes bei. Bis jetzt wird sehr viel Feedback den die Community einreicht von CIG gehört und umgesetzt.

Gerd Schuhmann

Man wirkt bei der Entwicklung mit. Natürlich nicht, als Programmierer o.Ä aber das Feedback kommt an. Bei den Fan Events nehmen sich Chris Roberts und Co. für Gespräche und Feedback immer sehr sehr viel Zeit. Einen Peter Moor habe ich noch nie so gesehen, der unterhält sich ausschließlich mit der Presse.
——-
Das ist das Konzept – ja. Das machen aber weit mehr Entwickler als nur Chris Roberts. Das ist im Crowdfunding und Indie-Bereich sehr verbreitet. Und gehört zu den Unique-Selling-Points heute – auch in der Industrie. Machen Spiele, bei denen es schlecht läuft, z.B. auch.

DGC mit John Smedley z.b. – unheimlich präsent. Carbine bei WildStar usw. Sogar Zenimax bei TESO, die sind da in den Foren und gucken mit, laden sich Gilden ein für viel Geld.

Das gibt den Leuten halt ein tolles Gefühl – viel bringen tut das nicht. Da kann ich mir im stillen Kämmerlein die Foren-Threads anschauen, um zu sehen, was die Community denkt oder ich kann Leute dafür bezahlen, dass die mir das sagen (Community Manager) oder ich mach ein AMA auf reddit.

Das ist dasselbe wenn du als Politiker auf eine Kirmes gehst: Den Leuten ist das wichtig, dass sie das Gefühl haben, sie haben Einfluss und du bist ein Politiker zum Anfassen. In der Praxis ist das völlig wurscht. Ein guter Politiker/Entwickler weiß was im Volk vorgeht, da muss er nicht auf die Kirmes gehen.

Es ist halt ein Show-Effekt, wenn ich das als Chef selbst mache und man gibt den Leuten ein gutes Gefühl – aber tjo … viel muss das nicht heißen. Und es ist wirklich lang nicht auf SC beschränkt – im Gegenteil ist bei vielen Games, die von ihrer Community leben, heute Standard.

Dominik Tonn

Natürlich kannst du viel Geld für Community Manager bezahlen. Muss man auch, denn ich glaube, dass CEO´s wie Chris Roberts nicht die Zeit haben sich die Foren jeden Tag stundenlang durch zu lesen. Der hat genug zu tun seine Büros etc. zu managen.

Ich weiß nicht, inwieweit du im Entwicklungsprozess von SC drin steckst. Aber ich wiederhole mich, man sieht das CIG mehr als der Standart auf die Community eingeht. Die Entwicklung ist absolut Transparent, fast jeden Tag kommen News zum Entwicklungsstand und was gerade ansteht in den Teams. Was gut läuft, und was auch nicht so gut läuft. Man bekommt White- und Greyboxing einblicke zu Genüge und schon da kann man Feedback geben, welches auch oft umgesetzt wird, wenn es passt.

Uranus

Das Produkt kostet 856,80 und ist kein Einzelschiff sondern ein Master Set mit allen Modulen die es gibt die man gar nicht gleichzeitig dran haben kann, mit Grundmodulen sind es nur etwas mehr als 400 Euro siehe meinen Post. Außerdem kaufen so manche Leute die zu viel Geld haben sowas, was glaubst Du wie schnell die 200 Javelins zu 2500$ wegwaren, ohne Waffen und Schilde versteht sich. Warum sollte CIG diese Bereitschaft von sehr gut betuchten Leuten nicht nutzen, das wäre doch geschäftlich dumm!

Cresent

Wie nun schon xxxx geschrieben wurde: weil es nicht abzusehen ist, welche Konsequenzen das später für dass Spiel haben wird. Also ich zumindest möchte kein P2W Spiel haben.

Uranus

Was wiilst Du mit eine Endeavour (Wissenschaftsschiff) oder der Krankenhausversion Hope eigentlich „gewinnen“ , beide haben eine schlechte Bewaffnung und ohne Orga alleine kannst damit eh nichts anfangen. Wenn P2W-Vorwurf dann mit vergleichbaren Schiffen. Klar habe ich mit einer teureren Super-Hornet große Vorteile gegenüber einen Standard-Hornet geschweige dann gegen ein Nichtkampfschiff. Natürlich hast Du mit eine Sabre Vorteile gegenüber einer Gladius.
Dafür gibst im PU aber einen PVP-Regler, wenn Du kein Schiff hast mit allzuviel „Bumms“ dann stellst Du den eben so runter dass es unwahrscheinlich wird in eine PVP-Instanz zu kommen. Dann kannst erstmal mit eine Avenger oder so Kampfaufträge gegen Vanduul oder NPC-Piraten machen in Systemen wo Die nicht so stark sind. Dann tauschst Du die Avanger mit den erspielten Credits in eine Gladius und kannst PVE gegen etwas schwerer Gegner machen bis Du die Credits hast für eine Super Hornet oder Sabre mit dem Du auch in PVP-Gebieten mithalten kannst.
Andere Arten von Schiffen sind hier außer Konkurrenz. Natürlich kannst Du mit einen größeren Frachtschiff mehr Fracht transportieren und dadurch in der gleichen Zeit mehr Geld machen, einen Vorteil hast Du schon aber auch den Nachteil dass Du nicht mehr durch kleine Jumppoints kommst damit. Wo aber ist das hier P2W?

Cresent

Nach dieser Argumentation macht es keinen Sinn diese Schiffe zu kaufen. Also ist der Sale unsinn und wir debattieren hier alle umsonst =)

Uranus

Für Orgas macht es Sinn nicht aber für Einzelspieler. Das Endeavour-Masterset macht m.E. auch keinen Sinn halt eher für „Sammler“ die zu viel Geld haben. Natürlich könnte es Sinn machen für später wenn man ne Orga aufbaut aber sicher nicht zum Anfang des Spiels. Der Sale macht auch Sinn für Einsteiger. Ne Aurora LX ist ein Starter-Schiff mit 4 Raketen und ganz wichtig Sprungantrieb ab Werk. Mit ner Superhornet oder Sabre macht es auch für Einzelspieler Sinn die gleich mehr „Bumms“ haben wollen. Außerdem ist das zur Unterstützung des Spiels. Mit ner Endevour oder gar Idris wird kein Einzelspieler am Anfang was anfangen können.
Noch etwas: Der „Sinn“ des Spieles liegt nicht unbedingt im „Gewinnen“. Bei Mining, Exploring, Handel, Forschung etc. geht es nicht darum gegen andere zu „gewinnen“. Das ist hier kein klassiches MMO, es wird auch keine Level geben.

Zord

Naja, 65 Dollar für das Schiff an der dritten Stelle finde ich definitiv NICHT günstig. Bin mal gespannt wielange man als nicht Baker dafür spielen muss, wenn das zu schnell geht fühlen sich die Käufer verarscht und wenn es zu lange dauert ist es Pay to win. Grundsätzlich finde ich die Preise unverschämt. Auch macht man sich doch selber den Spaß kaputt wenn man sich die Schiffe kauft, das Motivierende an Weltraum Spielen ist doch auch nach vielen Mühen endlich das Schiff fliegen zu können auf das man lange hin gearbeitet hat.
Obwohl ich ein großer Science Fiction Fan bin und früher Weltraum Spiele ziemlich gesuchtet habe, werde ich hier erstmal abwarten wie das Feedback nach dem Release wird.

Zunjin

Naja, 65 Dollar für das Schiff an der dritten Stelle finde ich definitiv NICHT günstig.

Aus diesem Grund habe ich auch nicht den Positiv „günstig“, sondern den Komperativ „günstigER“ benutzt. Schlau von mir. 😉

Cresent

Genau genommen steht oben günstig, aber wer streitet schon über Details…

„Die News hätte also auch heißen können: Chris Roberts erfüllt den europäischen Fans den Wunsch ein letztes mal „günstig“ zu zu langen. :)“

Zunjin

In dem Kommentar auf den du dich mit deiner Antwort sichtlich beziehst, steht:

Auch an 3. Stelle findet sich schon ein günstigeres Schiffy

günstigeres = Komperativ

Darauf dachte ich, dass du dich beziehst. Immerhin verweist du direkt auf diesen Punkt, bei dem es um das Schiff an der dritten Stelle geht: „Naja, 65 Dollar für das Schiff an der dritten Stelle finde ich definitiv NICHT günstig.“

Das untere günstig, steht doch extra in „“ und du weißt doch was „“ neben dem Zeichen für ein Zitat noch bedeutet. 🙂

Cresent

Genau genommen habe ich mich auf garnichts bezogen, da ich nicht der Verfasser des Kommentars war und daher auch seine Intensionen nicht kenne. Ich bezog mich lediglich auf das letztere Kommentar und habe oben halt genau das gelesen – mehr nicht. Und wie gesagt … wer streitet schon über Details…

Zunjin

Menschen die im Recht sind und Korinthenkacker wie ich! 🙂

Ebenso scheinbar Leute, die sich in Diskussionen zweier völlig Fremder, wie Zunjin und Zord einmischen. ;P

Cresent

Wer in einem öffentlichen Diskussionstool seine Meinung verbreitet, kann davon ausgehen, dass jemand darauf reagiert.

Zunjin

..und dabei über Details streitet. Sag ich doch. Darfst du auch gerne weiter machen. Das ist hier auf Mein-MMO nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich gewünscht. 🙂

Cresent

So sehe ich dass auch. Die meisten rufen laut: Das bringt später keinen Vorteil! Das kann man alles erspielen!

Also entweder, es bringt wirklich nichts – dann bin ich auf den Shitstorm derer gespannt, die diese hohe Summen bezahlt haben. Oder es dauert wie bei STO oder EVE Jaaaaaaahhhhhrrrrreeee. Dann bin ich gespannt auf das Mimimi aller, die keine Unsummen investierten. Also wie man es auch dreht und wendet. Eine ungünstige Laufbahn, die da eingeschlagen wurde.

Zord

Ich stelle mir gerade den Shitstorm vor wenn für das nächste Battlefield/CoD ein Scharfschützengewehr für „nur“ 50€ im Vorverkauf angeboten würde und man dann im Spiel 100 Stunden aufwand bräucht um das normal frei zu schalten…

Cresent

Ja eben. Ich hatte es so verstanden, dass man alles selber finanzieren möchte, um die bösen Publisher zu umgehen.

Allerdings ist dass, wie es jetzt ist, schlimmer als jeder Publischer. Abgesehen davon, dass der auch Vorteile haben kann. Der wird das Projekt dicht machen, wenn er keine Fortschritte sehen sollte bzw. sorgt dafür dass es diese gibt.

Also wenn ich die Wahl habe zwischen einem super Spiel, dass hunderte von Euros kostet, möglicherweise auch in einem P2W endet und dann vielleicht (egal ob ein kleines oder großes vielleicht) nicht mal erscheint oder einem schlechteren Spiel (weil Zeit und Gelddruck durch Publisher) mit Abokosten, dann nehme ich das schlechtere Spiel mit Abokosten.

Zord

Ich kann den Hass vieler Spieler auf Publisher auch nicht verstehen. Hört sich ein Spiel gut an und bekommt gute Rezessionen (von der Fachpresse oder in Foren) wird es gekauft, egal ob das ein „cooles“ Kickstarter Projekt oder ein „abzock“ Publisher finanziertes Spiel ist.

Zunjin

Das ist auch soweit alles richtig und flauschig. Hass kann ich bei so banalen Themen wie Spielen generell nicht verstehen, ich würde eher Unmut sagen. Publisher / Verleger haben, berechtigter Weise (das ist ihr Job), erst einmal den kurzfristigen, finanziellen Erfolg und die Refinanzierung ihrer Auslagen im Sinn.

Wie dir sicher auch einige Buchautoren sagen können, geht dies jedoch nicht immer mit der „Künstlerischen Freiheit“ sowie der nötigen „Kreativität“ einher bzw. dem was der „Künstler“ eigentlich vor hat. So werden Autoren immer wieder dazu gedrängt das Ding endlich fertig zu schreiben, ob dies nun gut für das Buch wäre oder nicht. So manches Meisterwerk ist erst nach langer Schaffenspause fertig geworden. Was nicht bedeutet, dass bei einigen Autoren die nie zu Potte kommen, Druck auch mal positiv sein kann.

Investoren (ob Private, oder Banken) und die stehen nun mal hinter Publishern, haben in der Regel eben auch kein Interesse am Risiko und Entwicklung, vor allem revolutionäre Entwicklung kostet und meist, da sie aus Trail und Error besteht.

Elite Dangerous und Star Citizen sind doch das beste Beispiel. Das Genre galt als unrentable und Risiko behaftet. Leute wie Chris Roberts und David Braben haben doch zuvor bereits versucht von Publishern Geld zu bekommen und waren mit ihren Ideen gescheitert. Währe es nach den Publishern gegangen, wäre das Genre immer noch „Tod am Boden“.

Cresent

Das ist wieder ein anderer Knackpunkt und hat mit dem oben genannten nicht viel zu tun.

Die Leute haben „Angst“ ihr Geld in Aktien zu stecken – es könnte weg sein. Was sind Aktien: ich stelle mein Kapital einer Firma zur Verfügung – mit diesem „Eigenkapital“ (denn ich bin nun Eigentümer des Unternehmen), können z.B die von dir angesprochenen Innovationen entwickelt werden. Anschließend partizipiere ich am Erfolg dieser Unternehmung – ich bin also am Erfolg (und auch langfristig am Erfolg, wenn es nicht um Spekulation geht) interessiert. Habe sogar direkten Einfluss darauf, was im Unternehmen geschieht. Wenn ich Pech habe, scheitert das Unternehmen, wird Liquidiert und bekommen – hoffentlich noch einen Teil raus. Die ganze Kiste ist extrem stark reguliert.

Crowdfunding: Ich stecke mein Geld in ein Projekt. Habe keinen Einfluss. Hoffe auf den Erfolg. Bin nicht am Gewinn Beteiligt und mein Geld ist so oder so weg – egal ob das Projekt scheitert oder nicht, nur dass ich keine verbindliche Möglichkeit habe mitzureden. Mit Pech wurde ich absichtlich über den Tisch gezogen. Die Kiste ist Null reguliert

Also dass alles nur mal nebenbei bemerkt zu den oft als schlecht bezeichneten „Investoren“.

Klar soll das Projekt Gewinn erwirtschaften. So funktioniert dass in unserer Welt. So wie die meisten Ärzte, Psychologen usw. auch. Als privater Funder habe ich absolut keinen Schutz. Es ist in keiner Form reguliert und es kann alles passieren. Genug Projekte sind schon abgesoffen oder waren von vornherein nicht dazu konzipiert jemals zu „schwimmen“.

Es ist absolut richtig, dass Kreativität und Wirtschaftlichkeit nicht immer zusammen passt. Und dass muss leider auch so sein. Kreativität verspult sich gerne mal und ufertaus, verzettelt sich. Da ist es ganz nützlich, wenn jemand dahinter steht und dass ganze wieder in Bahnen lenkt. Leider stirbt bei diesem Prozess gerne mal eine gute Idee. Vielleicht hätte sie funktioniert – vielleicht auch nicht. Man weiß es nicht.

Was man aber weiß: es nützt nichts, wenn die noch so tolle und kreative Idee auf der Hälfte des Weges aus der Erbmasse verschwindet, weil nicht bezahlbar, nicht umsetzbar, keine Zielgruppe, am Ende nicht rentabel oder welche Gründe auch immer….

Und am Ende steht immer eins – egal ob privat Gefunded oder durch den Publisher finanziert – es muss laufen, es muss Geld abwerfen. Denn sonst, egal wie viele gute Absichten dahinter stecken, wird das Projekt auf kurz oder lang verschwinden. Das gilt für den Zeitraum der Entwicklung, aber auch genauso für die Zeit danach.

Und jetzt mal ganz davon abgesehen ob Crowdfunding sinnvoll ist oder nicht oder ob es hier Erfolg haben wird oder nicht – möchte ich nur mal ganz kurz was zu dem Risiko des Verbrauchers sagen während und nach der Entwicklung:

Publisher: Dem Verbraucher ist es vollkommen egal, ob das Projekt scheitert oder nicht. Er trägt absolut keine finanziellen Kosten. Danach muss er den normalen Listenpreis zahlen. Also in der Regel 60 € + / – 10 € + ggf. Abo-Gebühren

Dieses Crowdfunding: Je nach dem bis zu tausende von Euro. Floppt das Spiel ist das Geld futsch, bei der Planung des Spiels verpeilt, Geld futsch, Geld reicht später nicht – Geld auch futsch, Spiel floppt nach dem Start: Geld auch futsch.
Dann je nach Model auch einen Kaufpreis und ggf. Abo oder Cash-Gebühren.

Zunjin

Ich beziehe mich auf Zord, der den Hass auf Publisher nicht verstehen kann und ich erkläre ihm, wieso viele aus meinem Umfeld diesen „Hass“ auf Publisher haben: kaum Innovation, niedrige Risikobereitschaft, Beschneidung von Kreativität, das „rushen“ von Spielen.

Aber vielen Dank für deinen Beitrag zum Thema Finanzen und Crowdfunding. 🙂

Zord

Du hast glaube ich nicht verstanden auf was ich eigentlich hinaus wollte. Warum ist es für viele Leute in Ordnung wenn Star Citizen hunderte Euro für Raumschiffe verlangt und bei einem Puplisher sind schon Microtransaktionen die nur ein paar Euro kosten einen Shitstorm wert? Da wird einfach mit zweierlei Mass gemessen.

Grundsätzlich freue ich mich das mit Star Citizen wieder ein umfangreiches Weltraum Spiel auf den Markt kommt, aber die Geldmacherei bereitet mir sorgen. Raumschiffe für hunderte Euro, Ingame Währung gegen Euros und das alles bei einem Vollpreisspiel sehe ich sehr negativ.

Hopeless

Öhm. Wieder eine Behauptung.
Wieso sollte die eine Personengruppe identisch mit der anderen sein?

Ich habe mich noch nie über einen Publisher aufgeregt.

Uranus

CR hatte gar keinen Publisher gefunden, weil die gesagt haben dass Space-Sims heute kaum noch jemand spielen will.

Freaker

ist doch bei Battlefront fast so, hat man für 10€ mehr die deluxe edition gekauft konnte man gleich von anfang an den dl44 blaster nehmen, welcher erst mit rang30 oder so regulär freigeschaltet wird, jetzt ratet mal welche waffe immer noch total op ist.
auch wenn die teuren raumschiffe erspielbar sind, dauert es sicher ewig und man muß sich erstmal mit rostlauben durchs spiel quälen.

Uranus

Dafür dass Origin ne Luxusmarke ist finde ich es recht günstig ganz im Vergleich z.B. zu den 1 Mann-Fightern wie die Hornet.

Cresent

Das sind gerne vorgeschobene Argumente. Währungen schwanken von Haus aus sehr stark. Um das mal zu verdeutlichen: um die Jahrtausendwende bracht der USD / Euro Kurs um bis zu 20 % ein. 2008 zog der Euro dann um satte 50 % (vom Basiskurs + / – 0) an. Auf Jahres-Sicht springt der Kurs zwischen – 5% und – 9 % hin und her. Aktuell befinden wir uns wieder auf – 9 %. Ich habe auch noch nie erlebt, dass ein Anbieter seine Europreise senkt, wenn der Kurs steigt.

Abgesehen davon, dass wenn dem Verkäufer das Währungsrisiko nicht passt, muss er seine Ware halt in USD anbieten. Die Tatsache mal außer acht gelassen, dass die meisten größeren und vernümftigen Unternehmen Währungsrisiken hedgen, wenn sie die nicht haben wollen. Sei es mit Terminkontrakten oder Währungskonten.

Uranus

Diese Schwankung hat CIG aber nicht mitgemacht. Seit Anfang an war der Kurs 4 zu 5, der wurde bisher nicht angepasst, was jetzt geändert wird.

Cresent

Darum geht es… das war der Inhalt dessen was ich geschrieben habe. Entweder schlecht geplant, keine Ahnung von Währungskursen gehabt oder einfach ein schlechtes Management damit gehabt.

Uranus

Bis vor ca. 2 Jahren war der Realkurs etwa 3 zu 4, es war ungünstiger in Euro zu zahlen. Vielleicht wollten Sie es auch übersichtlicher machen und den Aufwand eines ständig anpassenden Kurs nicht machen? Schlecht geplant war von CIG durchaus so einiges.

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