Shroud of the Avatar: Release rückt näher – Spiel wird zur PvP-fokussierten Sandbox

Seit mehr als drei Jahren befindet sich nun die erste Episode des Selective-Multiplayer-RPGs Shroud of the Avatar in Entwicklung. Doch jetzt biegt SotA auf die Zielgerade.

Das heißt allerdings nicht, dass man schon Anfang 2017 mit dem offiziellen Launch rechnen sollte. Das Team plant noch zwei Quartale für die Entwicklung ein, danach schaut man, wie weit man gekommen ist. Laut dem Entwicklerstudio sollen nur noch rund 20 Prozent fehlen, bevor man den offiziellen Start des Onlinespiels einläuten kann. Die kommenden beiden Monaten werden die spannendsten und interessantesten, da noch einige Features eingebaut und Balancing-Anpassungen eingeführt werden müssen.

Shroud of the Avatar CharakterEin neues Dialogsystem soll Quests vereinfachen

Die Storylines werden aktuell in ihre finale Form gebracht und es soll im Januar ein neues Dialogsystem eingeführt werden, über welches man einfacher mit den NPCs sprechen kann. Derzeit muss man Sätze und Keywords in einem Chatfenster eingeben und hoffen, dass man die richtigen Keywords erwischt, um in der Quest weiter zu kommen.

Mit dem neuen System werden die Keywords vorgegeben und man wählt diese aus einer Liste aus. Das Kampfsystem wird weiter angepasst, genau wie das Crafting und die Ökonomie.

PvP wird immer wichtiger

Zudem soll das PvP einen höheren Stellenwert erhalten. Mit Blood Bay findet im kommenden Release eine Pirateninsel ihren Weg in das Spiel, auf welcher sich die Spieler frei bekämpfen können. Zudem werden immer mehr Gebiete der Spielwelt zu Offenen-PvP-Zonen. PvP ist ein Feature, auf welches die Community großen Wert legt, weswegen das Spiel aktuell in diese Richtung angepasst wird.

Die Story tritt in den Hintergrund

shroud-of-the-avatar-blood-bayDer Fokus von Shroud of the Avatar verlagert sich aktuell immer mehr in Richtung Sandbox, der Story-Aspekt tritt aus technischen Gründen in den Hintergrund. Denn es ist schwer, eine Story in einer Sandbox-Welt einzubauen, in der PvP eine wichtige Rolle spielt. Beispielsweise ist es aufgrund des Player-Housings und des Multiplayer-Aspekts nicht möglich, Konsequenzen für die Handlungen darzustellen. NPCs können Orte nicht verlassen oder betreten, eine Belagerung einer Stadt kann nicht dazu führen, dass Häuser zerstört oder NPCs getötet werden.

Offenbar haben die Entwickler eingesehen, dass sie aufgrund dieser technischen Einschränkungen im Bereich der Story und Quests nicht mit anderen storyfokussierten RPGs mithalten können und konzentrieren sich jetzt darauf, eine Sandbox zu erschaffen. Die Story ist weiterhin Bestandteil des Spiels, muss aber nicht erledigt werden und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Mit dem neuen Zeitplan der Entwickler könnte Shroud of the Avatar also gegen Mitte des kommenden Jahres offiziell starten.

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Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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