Twitch-Streamer freut sich über Geschenk in Rust, aber es ist eine Todesfalle

Der Twitch-Streamer Félix „xQc“ Lengyel spielt seit einiger Zeit das Survival-MMO Rust. Dort hat er vor Kurzem auf den RP-Server von OfflineTV gewechselt – und ein vermeintliches Geschenk gefunden. Das entpuppte sich jedoch als tödliche Falle.

Was war das für eine Falle? xQc drehte auf dem Rollenspiel-Server von OfflineTV eine seiner ersten Runden, als er auf eine seltsame Kiste stieß. Die hat ein anderer Spieler dort platziert, auf einem kleinen Podest und mit einem Telefon darauf.

Als sich xQc näherte, klingelte das Telefon und er nahm ab. Die Stimme aus dem Hörer informierte ihn darüber, dass er gewonnen habe – 200 Einheiten Schrott, ein wichtiges Item in Rust. Das Gespräch endete mit der Frage: „Bist du übrigens ein Fan von Pokimane?“

Daraufhin schlossen sich die Wände um das Podest mit Toren, auf denen Pokimanes Gesicht prangte und der Boden wurde unter Strom gesetzt. xQc starb langsam daran, gefangen in der Todesfalle:

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Was macht xQc überhaupt auf dem Server? Am 12. Januar erklärte xQc, dass er den PvP-Server „The Badlands“ verlassen und stattdessen auf den RP-Server „The Divide“ wechseln würde. Das sei besser für alle, meinte er.

Grund war vermutlich, dass seine PvP-Aktionen immer seltener funktioniert haben, unter anderem, weil unbeteiligte Dritte seine Pläne zunichte machten. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass immer mehr Zuschauer bei ihren Streamern petzen und anderen so den Spaß verderben.

Zuvor war xQc der „böse Bube“ des ersten Servers vor dessen Spaltung in die beiden neuen Server. Er brachte das PvP zu den 50 Streamern, die Rust auf Twitch groß gemacht haben.

Selbst Twitch reagiert auf die Aktion

So kommt die Aktion an: Auf Twitter bekam der Clip von Fallensteller und LoL-Streamer Albert „BoxBox“ Zheng bereits über 94.000 Likes und wurde 1,2 Millionen Mal angesehen. Selbst der offizielle Twitter-Kanal von Twitch antwortete mit einem Meme:

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xQc bekam nach seinem virtuellen Tod den Schrott trotzdem noch, als kleine Belohnung dafür, dass er mitgemacht hatte. Schließlich handelt es sich um einen Rollenspiel-Server, auf dem die Leute Spaß haben sollen, nicht um ein PvP-Gemetzel.

Die Tore mit dem Gesicht der Streamerin Pokimane sind übrigens exklusiver Twitch-Loot. Die kann jeder über die Twitch Drops von Rust bekommen, wenn er den entsprechenden Streamern zusieht.

Während die Rust-Server in den USA offenbar gut funktionieren, läuft es beim parallelen, deutschen Projekt nicht so gut. Dort startete die Idee des gemeinsamen Influencer-Servers mit einer Sexismus-Debatte, die immer größere Ausmaße annahm. Betroffene wurden zwischenzeitlich sogar bedroht und beleidigt. Mittlerweile ist das deutsche Rust-Projekt erst einmal offline.

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JennyH

lol xD

Alexander Ostmann

Witzig! ??

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