In Red Dead Redemption 2 reagieren NPCs direkt auf Euer Verhalten

Euer Verhalten in Red Dead Redemption 2 wirkt sich stark darauf auf, wie NPCs und andere Charaktere Euch behandeln.

In Rockstar Games‘ neuem Western-Titel Red Dead Redemption 2 hat Euer Verhalten Konsequenzen. Zielt Ihr mit Eurem Revolver auf den unschuldigen Opa, der friedlich seine Veranda fegt, könnte dieser plötzlich auf die Knie fallen. Geht Ihr ohne Revolver auf ihn zu, würde er Euch möglicherweise einen schönen Tag wünschen.

Mit Eurem Verhalten gestaltet Ihr die Geschichte.

Überlegt Euch gut, ob Ihr einen Revolver zückt

Die Story von Red Dead Redemption 2 bestreitet Ihr als Arthur Morgan. Um Euch herum spielt sich ein lebendiges Spektakel mit NPCs ab, die alle ihrer Arbeit nachgehen. Diese NPCs reagieren auf das, was Ihr tut.

Wie wirkt sich Euer Verhalten auf NPCs aus? Reitet Ihr in eine Stadt ein und habt den Revolver im Holster, bemerken die NPCs, dass Ihr offenbar in guter Absicht kommt. Sie grüßen Euch, sagen Hallo, sind nett. Anders ist es, wenn Ihr den Revolver gezückt habt. Dabei müsst Ihr nicht mal zielen, sondern das Schießeisen nur in der Hand halten. Die Bevölkerung merkt sofort „Ups, mit dem will ich nichts zu tun haben“ und setzt eine andere Miene auf, geht Euch vielleicht sogar aus dem Weg.

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Zielt Ihr auf NPCs, hängt die Reaktion von ihrem Charakter ab. Die einen fallen auf die Knie und betteln um ihr Leben, andere zücken ihren eigenen Revolver und drehen den Spieß um.

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Eure Aktionen sind so stark mit der Außenwelt verbunden, dass Ihr nicht einfach nur einen Protagonisten spielt. Rockstar will offenbar, dass Ihr auch wie Arthur Morgan lebt.

Der Kontext verändert die Begegnungen

Wenn Ihr als Spieler einem NPC begegnet, könnt Ihr selbst entscheiden, was passiert. Seid Ihr nett und grüßt? Oder raubt Ihr ihn vielleicht gleich aus?

Bei solchen Überfällen muss keine Waffe im Spiel sein. Trefft Ihr Gegner mit wenig Rückgrat, könnt Ihr sie mit Worten überzeugen, Euch ihr Geld zu geben.

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Als Beispiel für die Entscheidungsfreiheit spricht die US-Seite IGN eine Situation aus der Demo des Spiels an. Als Arthur Morgan geht Ihr zu einem Camp eines Anglers. Eigentlich bleibt Ihr unentdeckt vom Angler, doch sein Hund bemerkt Euch und kläfft. Sein Herrchen ignoriert den Hund erstmal und Ihr raubt sein Lager aus, klaut seine Taschenuhr. Weil der Hund aber nicht aufhören will zu bellen, schaut der NPC-Angler nach, bemerkt Euch und fordert Euch auf sofort aufzuhören.

Was nun? Seid Ihr aggressiv oder geht Ihr? Ihr steht nun vor der Wahl zu sagen „Lass mich in Ruhe, ich gehe ja schon“ oder den Angler aggressiv in seine Schranken zu weisen und zu ihm sagen, dass er gefälligst verschwinden soll. Seid Ihr besonders aggressiv, könnt Ihr den Angler auch umbringen. Dann wird wohl ein Kopfgeld für Euch ausgesetzt.

Und das Kopfgeld für Mord ist weitaus höher als das für Raub. Eure Entscheidung.Red Dead Redemption 2 Überfall NPCEingeforderte Kopfgelder bringen Respekt: Reitet Ihr in eine Stadt ein und tragt erledigte Kopfgelder an Eurem Pferd, können NPCs das sehen. Die wissen dann, dass Ihr bereits Leute umgebracht habt und behandeln Euch dann mit einer großen Portion Respekt.

Was bedeutet dieses Gameplay für Euch? Für den Spieler von Red Dead Redemption 2 heißt das, dass man nicht einfach stumpf einem Quest-Skript nach dem anderen folgt. Man hat selbst Einfluss darauf, wie die Welt dem Spieler begegnet und sich verhält.

Die Geschichte von Red Dead Redemption 2 geht tief. Nachdem ein Raubüberfall schief geht, ist Arthur mit der Van-Der-Linde-Gang auf der Flucht. Im neuen Trailer von Red Dead Redemption 2 sehen wir, was sie auf dieser Flucht erleben.

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