In 2022 zog der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris eine große Masse an Fans auf der gamescom hinter sich her. Dieses Jahr darf er anscheinend nicht auf das Event.
Inwiefern gehörte MontanaBlack die gamescom? Als der Twitch-Streamer MontanaBlack im Jahr 2022 die gamescom besuchte, löste er einen Massenauflauf aus. Fans liefen ihm hinterher, da sie dank seines Livestreams genau wussten, wo er sich befand.
Viele Besucher der gamescom teilten ihre Erfahrungen mit der Masse an MontanaBlack-Fans: Sie seien geschubst und vertrieben worden; Fans hätten mutwillig Schaden angerichtet und seien über Absperrungen geklettert.
Auch bei seinem Auftritt im Jahr darauf passierte etwas: Zwar kein Massenauflauf, aber eine Zuschauerin musste wegen des Auftritts des Twitch-Streamers ins Krankenhaus. In 2024 nahm MontanaBlack nicht an der gamescom teil; das wurde ihm von der Messe selbst verboten. Der Grund: Er stelle ein zu hohes Sicherheitsrisiko dar (Quelle: YouTube).
Dieses Jahr wird die Veranstaltung wohl ebenfalls ohne MontanaBlack stattfinden.
MontanaBlack wird von gamescom abgelehnt
Warum darf MontanaBlack nicht auf die gamescom? In einem Gespräch mit Twitch-Streamer Max Schradin gab MontanaBlack bekannt, dass er von der gamescom abgelehnt worden sei, nachdem er sich als Creator akkreditieren lassen wollte. Ein Grund, warum der Twitch-Streamer von der gamescom abgelehnt wurde, ist nicht bekannt.
Die Vermutung liegt aber nahe, dass er nicht nur wegen des Massenauflaufs aus 2022 ausgeschlossen wird, sondern auch aus einem ähnlichen Grund wie der Twitch-Streamer Max Schradin.
Max Schradin, der zu einem der Newcomer aus dem Jahr 2024 zählt, wollte ebenfalls auf der Messe als Creator auftreten. Er wurde abgelehnt, denn die Veranstaltung sei für Gamer, zu denen Schradin nicht zählen würde. Sein Content scheint nicht genug Gaming zu beinhalten.
Schaut man sich die gestreamten Inhalte von MontanaBlack in dem letzten Jahr an, überwiegt Gaming ebenfalls nicht wirklich. Die Top-Kategorien, in denen MontanaBlack gestreamt hat, sind, laut SullyGnome, Just Chatting, IRL und Special Events.
Erst auf Platz 4 kommt Minecraft, das er über 60 Stunden gespielt hat, während er in den anderen Kategorien insgesamt auf über 500 Stunden kommt.
Die Veranstaltung könnte Max Schradin und MontanaBlack aus demselben Grund abgelehnt haben oder aber MontanaBlack gilt immer noch als ein zu hohes Sicherheitsrisiko, wie in 2024. Eventuell ist es auch eine Kombination aus beiden Gründen.
Es kann aber auch immer vorkommen, dass eine Akkreditierung aus anderen Gründen nicht durchgeht, und manchmal lassen sich solche Absagen doch noch klären. Wir haben bei den Verantwortlichen nachgefragt, was es mit der Absage auf sich hat, und ergänzen die Antwort hier, sobald wir sie haben.
Update 12.08.2025 – Auf Nachfrage erklärte uns ein Sprecher der gamescom, dass sowohl Schradin als auch MontanaBlack sehr wohl eine Akkreditierung erhalten haben – allerdings mit Einschränkungen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. So hätte MontanaBlack nur aus dem Creator Co-Working-Space heraus streamen dürfen. Dieses Angebot sei allerdings abgelehnt worden. Das vollständige Statement haben wir hier auf MeinMMO aufgearbeitet.
Beide Twitch-Streamer könnten aber trotzdem als Besucher die Veranstaltung besuchen, so wie ihr auch. Wenn ihr mehr Infos zu der diesjährigen gamescom haben möchtet, haben wir alle wichtigen Infos auf MeinMMO: gamescom 2025: Alle Infos zu Tickets, Terminen und Spielen
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Würde keinen influencer in die Gamescom reinlassen.
Egal ob die Gamer sind oder nicht
Gamescom sollte für Spiele stehen und nicht für Twitch Instagram oder sonstigen sparten
das finde ich aber eine seltsame Schlussfolgerung… wenn ein Gaming-Youtuber zur gamescom will dann vielleicht einfach, weil er Games liebt… und dann soll er nicht Zugang bekommen?
Es geht schon ein wenig darum, WIE derjenige auf der gamescom auftritt, man sollte das nicht pauschalisieren!
Frage: Darf er generell nicht auf die Gamescom? Oder könnte er sich auch einfach an einem Publikumstag eine normale Karte unter normalem Namen oder Streamerflagge kaufen und ganz normal an der Messe teilnehmen?
Oder hat der quasi wirklich Hausverbot?
Steht am Ende des Textes. Als Besucher darf er teilnehmen nur nicht als Creator und life Streamen/Filmen.
Muchas gracias, bis dahin habe ich tatsächlich nicht gelesen gehabt 😀
Na dann ist das ja garnicht so schlimm.
Keine Ursache 🙂
Die Messe selbst darf er besuchen so wie jeder Andere auch als privat Mann.
Ich verstehe den Hype um Streamer nicht, ich schaue mir mal einen an wenn ich ein Spiel kaufen möchte und vorher sehen möchte ob es was für mich ist aber so Leute die meinen zu allem ihren Senf dazu geben zu müssen auch noch anzubeten ist doch krank.
Zumal das oft auch keine gebildeteren Leute oder *Experten* sind, auch wenn die oft so tun und 200 Leute im Chat dem Meinungen zustimmen. 20 Jahre Gaming und Lebenserfahrung? Kann einem jeder 40 Jährige heute geben, nur schalten die eine Cam dabei nicht an.
Und ein *Digga*-Typ mit zu vielen Tattoos kann ich mir persönich sparen.
Die mag ich nichtmal im Saufzelt neben mir labern hören.
Ich schaue mal gerne englische Streamer wie Strife Hayes und Lirik, einfach weil mir Stimmen, Thematiken und die Sprache gefallen, und/oder wenn die nen Spiel zeigen, welches mich interessiert, oder mich interessiert aber selber weniger mir holen möchte.
Dann sind Streamer FÜR MICH okay.
Denen das Denken für einen überlassen sollte man auch nicht und es gibt genug davon, die genau das tun :S
Wenn man sich eine Weile auf Twitch aufhält und Streamer über längere Zeit beobachtet, fällt bei vielen schnell auf, dass vieles nur Schönfärberei und Imagepflege ist. Nur selten entspricht alles der Wahrheit. Ich behaupte nicht, dass alles nur Show ist, aber ein großer Teil davon schon. Immer wieder kommt es vor, dass Monate oder Jahre später Dinge ans Licht kommen, die man bei der vorherigen Selbstinszenierung niemals vermutet hätte. Dr. Disrespect, ApoRed, FritzMeinecke, Unge, AnniTheDuck, KuchenTV, OrangeMorange, Ron Bielecki, Simon(RBTV) um mal ein paar zu nennen. Dabei wird vorher stets betont, wie authentisch und ungefiltert alles sei. Doch wer die Realität zeigt, ist kein attraktiver Werbepartner. Wer sich nicht verstellt, bekommt keine lukrativen Deals.
Personen wie Monte sind ein besonders auffälliges Beispiel. Er wird zum Beispiel in eine Schule eingeladen und gilt danach als großes Vorbild. Einige Wochen oder Monate später hört man dann Aussagen wie: „Ich fahre nie 50 km/h in einer Ortschaft. Ich fahre immer 20 bis 30 km/h schneller, weil man dann nur ein Bußgeld bekommt und nicht den Führerschein verliert.“ Das soll ein Vorbild sein? Oder: „Ich rase gerne mit 200 km/h schneller über die Autobahn, weil es in Deutschland nicht verboten ist und außerdem bin ich ein guter Fahrer.“ Auch das ist kein gutes Vorbild. Nur weil etwas erlaubt ist, bedeutet das nicht, dass es sicher ist. Mit solchen Aussagen spielt er nicht nur mit seinem eigenen Leben, sondern auch mit dem anderer Menschen.
Ein weiteres Beispiel: „Ich nehme doch gar keine Drogen, nur ein paar Gramm, die erlaubt sind.“ Und das soll dann Eiweißpulver sein? Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen. Sein Verhalten gegenüber Frauen ist ebenfalls bekannt und spricht für sich.
Dass Streamer zu allem ihre Meinung äußern, gehört mittlerweile zum Standard. Ein Streamer, der nicht pausenlos redet, wird kaum erfolgreich. So traurig das ist. Ich kenne kaum einen größeren Streamer, der keinen ausgeprägten Redefluss hat. Tja die Dauerbeschallung ist Teil des Systems. Das kann beim Zuschauen auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Zum Glück kann ich den Ton leiser stellen oder einfach stummschalten.
Genau das habe ich gemeint, wenn man sich über ein Spiel informieren möchte am besten bei nem kleinen rein , das letze was ich nachgeschaut habe war The First Desetant oder so ähnlich, war da bei ner netten jungen Frau, MandySandy oder so, zumindest hat mir gefallen das sie auf Fragen eingeht und erklärt, nicht abfallend oder überheblich.
Solche Menschen mag ich.
Nur Gamer aber bestimmt ist eine Dilara, Fibi oder so dann auch da XD
Finde es aber gut so, bei Schradin zwar schade, der ist ein cooler dude aber Monte… der nimmt die ganze (auch wenn ungewollt) Security von dort ein um als art promi dort rum zu laufen während seine Comm Leute überrennen, respektlos, Homofobisch und sogar Rassistisch sind. Brauch man nicht, bleib zuhause uns mach par Pokemon packs auf oder so.
Finde es von der GC gut so, feier ich, egal warum aber hauptsache ausgeschlossen
Ich finde es gut, dass Monte nicht zur Gamescom darf. Auch wenn er sich benehmen könnte und versucht, wie ein Möchtegern-Promi aufzutreten, mit seiner ganzen Armee an Sicherheitskräften, sind es vor allem seine Fans, die sich nicht benehmen können. Das sieht man im Chat, das hat man bei der GC22 gesehen, und auch bei anderen Events, wo regelmäßig Chaoten auftauchen, die Polizeieinsätze auslösen, wie zum Beispiel bei Trymacs Event’s immer. Sowas braucht die Gamescom einfach nicht, unabhängig davon, wie viel jemand gezockt hat oder nicht.
Insofern macht die GC damit definitiv einen Schritt in die richtige Richtung.
Was Dilara angeht: Ich habe sie schon lange nicht mehr auf Twitch gesehen. Sie scheint auf TikTok eine große Nummer zu sein, das schaue ich allerdings nicht. Aber warum sollte man deswegen nicht zur GC dürfen? Auf der Gamescom waren doch schon immer viele Leute, die nicht primär gezockt haben. Gerade weil man dort neue Kontakte knüpfen und potenzielle Werbepartner gewinnen kann. Es wäre schon ein Ding, wenn jetzt tatsächlich nur noch Streamer eingeladen würden, die wirklich ausschließlich Gaming betreiben. Würde ich ehrlich gesagt sogar ein bisschen feiern.
Fibi hingegen, auch wenn ich sie persönlich nicht mag, weil sie ein ziemlich unsympathisches, görenhaftes Verhalten an den Tag legt, muss man fairerweise sagen: Von allen Genannten ist sie die Einzige, die tatsächlich viel zockt.
Ich sehne mich nach den Zeiten zurück, in denen man noch zur Gamescom gehen konnte, ohne dass überall große Streamer vor Ort waren und ihre Fans alles belagerten. Damals war es ruhiger, stressfreier, und die Warteschlangen wirkten deutlich kürzer, zumindest meiner Wahrnehmung nach. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass die Gamescom über die Jahre immer größer geworden ist. Keine Ahnung.