MMORPG: Wo stehen WoW, ESO, GW 2, FF14, Black Desert vor 2019?
State of Play - Dezember 2018
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Guild Wars 2 – das große Versprechen

Das ist die Situation von Guild Wars 2: Guild Wars 2 war mal als ein Gegenentwurf zu World of Warcraft gedacht und zu den Ideen, für die WoW steht.

ArenaNet wollte bewusst auf die Levelspirale verzichten und hingegen das Erkunden und Erleben der Welt betonen.

Außerdem sollte Guild Wars 2 das „PvP-MMORPG“ werden und hier die dominante Rolle im eSport und auf Twitch einnehmen. Das ist allerdings spätestens 2017 krachend gescheitert.

Stattdessen will ArenaNet seit Jahren eine fortlaufende Story über Episoden erzählen, die regelmäßig die Welt verändern und erweitern.

Das solltet ihr wissen, wenn ihr mit Guild Wars 2 wieder anfangen wollt

So lief 2018 für Guild Wars 2: 2018 war ein typisches Zwischenjahr für GW2 ohne eine große Erweiterung.

Es ist seit 2017 zu beobachten, dass sich das MMORPG mehr auf sich selbst und seine Spielerschaft konzentriert und versucht, nach innen zu wirken, statt mit Gewalt neue Spieler zu werben.

Nach dem schwachen Add-On „Heart of Thorns“ (2015) ist man seit „Path of Fire“ (2017) wieder auf Kurs.

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Allerdings ist es Guild Wars 2 kaum gelungen, 2018 Akzente zu setzen, die außerhalb der eigenen Community gehört wurden. Nur mit einem Drama um eine Entwicklerin war man in den Schlagzeilen.

Die wurde von Guild War 2 gefeuert, nachdem sie eine Bemerkung eines bekannten Streamers als sexistischen Angriff auf sich empfunden und den Streamer selbst verbal attackiert hatte.

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So geht es Guild Wars 2 2018: Das MMORPG hat sich insgesamt gut gehalten, hat eine starke Beziehung zu seiner Community und genug Alleinstellungsmerkmale etabliert, um einer sicheren Zukunft entgegenzugehen.

Allerdings hat man nach dem Ende des PvP keinen großen Fokus mehr, keine Richtung, in die man weiter expandieren oder voranschreiten könnte.

Guild Wars 2 Spy

Die Idee auf Episoden zu setzen und die Geschichte wie eine Fernsehserie zu erzählen, birgt die Gefahr, dass niemand einsteigen kann, der frühere Episoden verpasst hat.

Insgesamt wirkt Guild Wars 2 nach Path of Fire aber auf einem soliden Weg. So ein bisschen hat man sich aus der allgemeinen Gaming-Öffentlichkeit zurückgezogen. Außerhalb der eigenen Kanäle wird nur noch wenig über Guild Wars 2 gesprochen.

Guild Wars 2: Die besten Klassen in PvE und PvP 2018

Das wird 2019 wichtig für Guild Wars 2: Nachdem man 2018 viel Zeit damit verbracht hat, das Spiel grundsätzlich wieder in Ordnung zu bringen, ist es 2019 an der Zeit, neue Wege zu beschreiten.

Die nächste Erweiterung steht an. Hier wird es wichtig sein, etwas zu liefern, das auch neue Spieler anlockt und die alten weiter an das Spiel bindet. Zudem soll die Season 5 Features erhalten, wie sie andere MMORPGs nur in Erweiterungen bringen.

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Diesen neuen Weg zu finden, ist für Guild Wars 2 gar nicht so leicht.

Dadurch dass sich Guild Wars 2 selbst verboten hat, einfach an der Item-Spirale zu drehen, muss man über die Story oder alternative Charakter-Weiterentwicklungen gehen.

Während sich bei anderen MMORPGs die Erweiterungen von selbst ergeben (mehr Level, mehr Skills, stärkere Waffen), braucht Guild Wars 2 eigentlich immer ein neues Feature:

  • 2015 waren es Zelda-artige Skills und ein Fokus auf Hardcore-Content
  • 2017 die neuen Mounts
  • Was es 2019 wird, könnte über die langfristige Zukunft des Spiels entscheiden
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Guild Wars 2 braucht gute Idee, nährend NCSoft daheim in Korea zu jedem MMORPG ein Mobile-MMORPG als Nachfolger plant.

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