MMORPG bannt seinen reichsten Spieler, er verliert Gold im Wert von 150.000 Euro und beteuert seine Unschuld

MMORPG bannt seinen reichsten Spieler, er verliert Gold im Wert von 150.000 Euro und beteuert seine Unschuld

Der Streamer BTCs galt lange als der reichste Spieler im MMORPG-Klassiker Old School Runescape. Jetzt wurde er von Entwickler Jagex gebannt. Doch nach eigener Aussage habe er gar nichts falsch gemacht.

Was ist Old School Runescape?

  • Das MMORPG Runescape erschien bereits 2001 und spielt in einer mittelalterlichen Fantasywelt.
  • 2013 wurde eine zweite Variante des Spiels unter dem Namen „Old School Runescape“ (OSRS) veröffentlicht. Diese knüpfte an eine alte Version des Grundspiels von 2007 an.
  • Eine Besonderheit liegt in der Community-Nähe des Spiels. So können Spieler über bevorstehende Änderungen abstimmen und die Entwicklung in Livestreams verfolgen.

Mehr zu Old School Runescape seht ihr bei uns im Video:

Old School RuneScape zeigt den “Group Ironman”-Modus im Trailer

Wie kam es zum Ban? Mit mehr als einer Billion Gold besaß BTCs eine beeindruckende Menge an In-Game-Vermögen. Würde man diese auf dem Schwarzmarkt verkaufen, bekäme man eine stolze Summe von über 150.000 €.

Das Problem: sogenanntes real-world-trading ist bei Rundescape grundsätzlich verboten. Das heißt, es dürfen weder Items noch Gold für echtes Geld verkauft werden.

„Warum sollte ich es jetzt erst verkaufen?“

In einem Video verteidigt sich BTCs. Als er im September die Billionen-Grenze überschritt, sei er von Moderatoren „stark überwacht“ worden. Dabei sei er nie auffällig geworden.

„Offensichtlich habe ich auf meinem Weg zur Billion nie etwas verkauft“, erklärt er. Die angeblichen Vorfälle des real-world trading sollen aber erst in kürzester Vergangenheit stattgefunden haben.

„Das impliziert, dass ich angefangen habe, winzige Teile zu verkaufen, nach der Billion … Offensichtlich wurde ich den ganzen Weg bis dahin nicht gebannt, was bedeutet, ich habe nichts verkauft. Aber jetzt fange ich an, nach einer Billion?“  

Den Ban erklärt BTCs sich mich einem Gold-Giveaway. Diese veranstalte er regelmäßig, jedoch unter höchster Vorsicht, um Probleme in Bezug auf real-word-trading zu vermeiden.  

Neben dem Account von BTCs selbst wurden mindestens drei weitere Spieler aufgrund dieses Vorfalles gebannt.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von BTCs Erklärung machen:

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Doch keine Gewinner? Erst kürzlich wurde BTCs von einigen OSRS-Spielern beschuldigt, die Gewinner seiner Giveaways bereits vorher festzulegen. Diese vermeintlichen „Gewinner“ würden in Wirklichkeit heimlich für das erhaltene Gold bezahlen.

Laut weiteren Vorwürfen aus der Community verkaufte BTCs auf Discord außerdem Ranks für seinen Clan. Auffällig war zudem ein weiterer Bann Anfang des Jahres. Dieser wurde allerdings wieder aufgehoben. Bei seinem erneuten Bann scheint er jedoch nicht so viel Glück zu haben.

Entwickler sagt: Bann wird nicht aufgehoben

Das sagt der Entwickler: Laut Lead Community Mangager Ayiza wurde der Fall „gründlich von unserem Anti-Cheating-Team überprüft und der Bann wird nicht aufgehoben“. Es lägen sehr klare Vorfälle von real-world-trading vor.

„Das war keine spontane Entscheidung“, erklärt sie weiter. Sie sei sicher, dass mit den vorliegenden Beweisen die richtige Entscheidung getroffen wurde.  

Was haltet ihr davon? Findet ihr den Ban von BTCs gerechtfertigt? Oder sollte RWT grundsätzlich erlaubt sein? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Auch der Streamer Darth Microtransaction verlor seinen mehrere Milliarden Gold schweren OSRS-Account. In seinem Fall nahm die Geschichte jedoch noch ein gutes Ende. Wie es dazu kam, könnt ihr hier nachlesen:

Steam: Twitch-Streamer verliert riesiges Vermögen in MMORPG, ist total fertig – Da kommt eine E-Mail

Quelle(n): PC Gamer
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