Microsoft hat wohl endlich bemerkt, dass keiner KI in Windows will, kündigt Verbesserungen an

Microsoft hat wohl endlich bemerkt, dass keiner KI in Windows will, kündigt Verbesserungen an

Viele Nutzer sind mit dem Zustand von Windows unzufrieden. Jetzt hat sich Microsoft gemeldet und kündigt Verbesserungen an. Man wolle unter anderem das KI-Tool Copilot reduzieren.

Was genau hat Microsoft erklärt? In seinem Post erklärte Pavan Davuluri, leitender Vizepräsident für Windows bei Microsoft, dass man auf das Feedback der Nutzer gehört habe und dieses ernst nehmen wolle.

Das gelte vor allem für den Chatbot „Copilot“. Aus bestimmten Tools wolle man daher die „Copilot“-Verknüpfung streichen. So schreibt er im offiziellen Windows-Blog:

Sie werden feststellen, dass wir gezielter darauf achten, wie und wo sich Copilot in Windows integriert, wobei wir uns auf Funktionen konzentrieren, die wirklich nützlich und gut durchdacht sind. In diesem Zusammenhang reduzieren wir unnötige Copilot-Zugänge, beginnend mit Apps wie dem Bildausschnitt-Tool, Fotos, Widgets und Notepad.

Es soll aber daneben noch weitere Verbesserungen geben: eine verbesserte Taskleiste, weniger Unterbrechungen durch das Windows-Update und verbesserte Performance unter Windows 11. Die genannten Verbesserungen soll es im Laufe des Jahres (2026) geben.

Nutzer kritisieren starken Fokus auf KI, schwache Performance und viel Werbung in Windows

Warum sind Nutzer unzufrieden? Microsofts derzeitige Vorgehensweise stößt bei vielen Nutzern sauer auf: Denn das Bestreben, den KI-Chatbot „Copilot“ in jeden erdenklichen Bereich seines weit verbreiteten Windows-Betriebssystems zu integrieren, kommt bei den Nutzern nicht gut an.

Microsoft wird von vielen Kritikern bereits als „Microslop“ bezeichnet: Ein Kofferwort aus Microsoft und dem Wort Slop, welches für minderwertige KI-Inhalte genutzt wird.

Diese Unzufriedenheit wird auch zum Problem von Microsoft. Denn abseits von Windows buhlen derzeit viele sinnvolle Optionen um die Aufmerksamkeit der Nutzer: Sind das nun Open-Source-Systeme wie Linux oder Apples neues MacBook Neo, welches besonders preiswert ist und damit neue Nutzer anlocken soll.

Viele Nutzer suchen „nur“ nach einem einfachen Gerät und wollen Microsofts aggressive KI-Politik endlich hinter sich lassen.

Microsoft blickt auf ein schwieriges Jahr mit vielen Entlassungen zurück. CEO Satya Nadella darf sich dennoch über einen Geldregen freuen, der noch einmal deutlich üppiger ausfällt als im Vorjahr: Chef von Microsoft hat 2025 mehr als 15.000 Angestellte gekündigt, freut sich über fast 20 Millionen Dollar mehr Gehalt

Quelle(n): futurism.com
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