Elon Musks Ex-Frau, die Autorin Justine Musk, erzählte in einem Vortrag auf einer TEDx-Konferenz, dass Musk eine besondere Stärke hat. Denn er kann „Nein“ sagen. Das ist eine wichtige Stärke im Berufsleben, wie schon Steve Jobs wusste.
Elon Musk gilt als einer der reichsten Menschen der Welt, aber auch als einer der kontroversesten, sodass es dazu einen eigenen Wikipedia-Eintrag gibt. Nach der erneuten Vereidigung von Donald Trump als Präsident der USA am 20. Januar 2025 zeigte Musk eine Geste, die vielfach als Hitlergruß interpretiert wurde.
Musk fiel vorher bereits mit kontroversen politischen Aktionen auf. Etwa durch einen stark kritisierten Gastbeitrag in der Zeitung Welt zu Gunsten der AfD oder indem er der AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel über X eine Plattform für ihren Livestream bot und dabei mehrfach Falschaussagen (via Tagesschau) tätigte.
Auch im Gaming fiel Musk mit Kontroversen auf. In einem Livestream, in dem er selbst Path of Exile 2 spielte, wurde deutlich, dass Musk offenbar keine Ahnung hat, was er da im Spiel macht. Als er dafür kritisiert wurde, offenbar den Account zu teilen und andere für sich spielen zu lassen, reagierte er aggressiv und griff einen seiner Kritiker, den Twitch-Streamer Asmongold, an.
Elon Musk gilt aber auch als erfolgreicher Tech-Unternehmer und seine Ex-Frau will zumindest einen Grund dafür wissen.
Dass eine erfolgreiche Karriere auch sehr schnell vorbei sein kann, zeigte dieser Unternehmer:
„Hinter jedem Nein steht ein Ja zu dem, was man will“
Was hat Musks Ex-Frau erzählt? Elon Musks Ex-Frau Justine Musk (im Titelbild) hielt 2014 auf einer TEDx-Konferenz, einer jährlichen Innovations-Konferenz, einen Vortrag. Den gesamten Vortrag könnt ihr über YouTube abrufen. Die beiden waren von 2000 bis 2008 verheiratet gewesen.
In ihrem Talk erklärte sie unter anderem, dass ihr Ex-Mann Elon eine besondere Stärke hatte, die er regelmäßig einsetzte:
Ich war verheiratet, ich war verheiratet mit einem Mann, der sehr erfolgreich war. Und als ich ihn beim Aufstieg beobachtete, fielen mir zwei Dinge auf. Er arbeitete sehr hart, viel härter als ein durchschnittlicher Bär. Und er sagte oft Nein.
Dabei ging es ihr jedoch nicht um ein einfaches „Nein“, denn dahinter soll noch deutlich mehr stecken. So führte sie im Gespräch weiter aus:
Er sagte „Nein“ zu den Menschen, die seine Zeit, Aufmerksamkeit und Energie wollten. Er sagte „Nein“ auf eine Art und Weise, die seine Ressourcen schützte, damit er sie für seine eigenen Ziele kanalisieren konnte. Und ich habe verstanden, dass hinter jedem Nein ein tieferes Ja zu dem, was man will, steht.
Sie beschreibt das „Nein“ als eine „leuchtende Grenze“, die das eigene Leben von dem der anderen trennt. Dabei reiche es nicht, Ja zu den Chancen zu sagen, sondern man müsse auch den Mut und die Weisheit haben, Ablenkungen abzulehnen.
Bereits Steve Jobs wusste, wie wichtig es ist, „Nein“ sagen zu können
Wie wichtig es ist, „Nein“ sagen zu können, das wusste bereits Steve Jobs. So erklärte er anlässlich einer Diskussion mit Entwicklern im Rahmen der WWDC 1997, dass Innovation nicht daraus entsteht, zu allem „Ja“ zu sagen, sondern auch bewusst Dinge abzulehnen (via macprime.ch).
Die Leute denken, konzentrieren bedeute „Ja“ zu sagen zu dem, was du eigentlich machen willst. Aber das ist es genau nicht. Es bedeutet, „Nein“ zu sagen zu hunderten von Ideen. Man muss sehr sorgfältig auswählen. Wirklich stolz bin ich auf die Dinge, die wir nicht gemacht haben. Innovation ist „Nein“ zu sagen zu 1000 Dingen.
Deswegen gebe es bei Apple auch nicht Hunderte oder Tausende Produkte, von denen die Hälfte mittelmäßig sei, sondern nur eine Handvoll, dafür gut durchdachte Produkte.
Die Beratungsplattform Xing.com schreibt, ein „Nein“ sei im Berufsleben auch deswegen so wertvoll, weil man sich mit den eigenen Gedanken und Möglichkeiten beschäftige: „Wer alles immer nur abnickt, muss sich weniger Gedanken machen und kommt auch ohne eine eigene Meinung aus.“
Larry Page gründete Google und gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Doch seit Jahren spricht er nicht mehr mit Elon Musk. Dabei hatte er vor Jahren sogar erklärt, dass er dem Tech-Milliardär sein Vermögen anvertrauen wollen würde. Heute sieht er das ganz anders: Er gründete Google und wollte Elon Musk sein Vermögen von 110 Milliarden Euro anvertrauen – Heute sprechen sie kein Wort mehr miteinander
Stand: 9:51 Uhr – Da hier auch nur noch off-topic kommt machen wir hier die Kommentare zu.
Schlechtester Zeitpunkt um Elon Musk zu glorifizieren. Manche sehen dass anscheinend ganz im Gegenteil. Gut zu wissen.
Es ist gerade mal der 22.01.2025 und mein Bedarf an Berichterstattung rund um Elon Musk ist für 2025 bereits komplett gedeckt. 😄
Fühl ich sehr.