Platz 2: Die drei Ringe der Elben
Zu den Ringen, die die Elben besaßen, gibt es erstmals genauere Informationen. Im Unterschied zu den anderen Ringen der Macht wurden diese hier ohne Saurons Beteiligung von Celebrimbor geschmiedet und waren so frei vom Einfluss des dunklen Herrschers geblieben.
Trotzdem mussten sich auch diese Ringe letztlich dem Einen Ring geschlagen geben. Ihren Trägern verliehen die Ringe der Elben langes Leben, Beständigkeit und Resistenz gegen die „Müdigkeit der Welt“. Sauron wollte sie unbedingt an sich nehmen, doch das gelang ihm nicht. Die drei Ringe der Elben waren die Folgenden:
Narya
Dieser Ring trug den Beinamen „Ring des Feuers“ und hatte einen Rubin eingesetzt. Sein erster Besitzer war niemand geringerer als Círdan, ein sehr mächtiger Elb, der Narya jedoch an Gandalf weiterreichte. Der Ring besaß die Fähigkeit, die Herzen zu stärken. Nur wenige in Mittelerde wussten darüber Bescheid, wo sich Narya befand – nur Círdan, Gandalf, Galadriel und Elrond.
Nenya
Der „Ring des Wassers“ bestand aus dem Material Mithril und trug einen funkelnden Adamanten in sich. Er war im Besitz von Galadriel und half ihr dabei, ihr Reich aufzubauen. Der Ring bot Schutz und verhinderte das Böse.
Vilya
Der Beiname dieses Rings lautet „Ring der Luft“. Er besticht durch einen großen Saphir und sein Material – pures Gold. Sein Besitzer war ein mächtiger und einflussreicher Elb: Gil-galad. Er kämpfte an der Seite von Elendil gegen Sauron – gemeint ist jene wichtige Schlacht, die am Anfang von „Die Gefährten“ zu sehen ist und bei der der dunkle Herrscher vertrieben wurde. Bevor Gil-galad starb, ging Vilya an Elrond über. Er sorgte dafür, dass dieser mächtigste aller Elben-Ringe sicher in Bruchtal aufbewahrt wurde.

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