Die Generation Z ist abseits von Kritik von zwei großen Problemen konfrontiert. Zum einen werden die Mieten immer teurer und zum anderen will man nicht mehr jede Arbeit annehmen, um Geld zu verdienen. Und das heißen vor allem ältere Generationen nicht gut, die sich auf ihren eigenen Lebensweg berufen.
Die aktuelle Situation ist für viele Personen nicht besonders einfach. Doch besonders betroffen ist gerade die Generation Z, von denen viele derzeit ins Berufsleben einsteigen oder sich nach einer eigenen Wohnung umsehen.
Als Generation Z bezeichnet man Männer und Frauen, die zwischen 1996 und 2012 geboren worden sind.
Das erste Problem: Rasch steigende Mietpreise
Wie ist die aktuelle Lage? In Deutschland steigen die Mieten seit einigen Monaten stark an und das hat selbst die von der Bundesregierung vorgeschriebene Mietpreisbremse nicht verhindern können.
So schreibt etwa der Tagesspiegel, dass man 2009 noch 5,60 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung in Berlin zahlen musste. 14 Jahre später (2023) haben sich die Preise mit 11,90 Euro mehr als verdoppelt. Und auch in anderen deutschen Städten sind die Mieten ähnlich stark gestiegen. Allein im ersten Quartal 2024 sollen die Mieten in Deutschland um fast 6 % gestiegen sein (via Deutschlandfunk.de).
Was ist das Problem für Gen Z? Junge Menschen, die jetzt eine Wohnung suchen, stehen vor dem großen Problem, dass sie sich die Preise kaum noch leisten können. Die spanische Webseite Genbetanennt ein spanisches Beispiel: Heute kostet ein WG-Zimmer in Madrid die Hälfte von dem, wofür man vor einigen Jahren noch ein ganzes Haus hätte kaufen können. Jungen Menschen fehle auch die Möglichkeit, eine Hypothek aufzunehmen. Hinzu kommt aber auch, dass die Gen Z vor allem während Corona viel Geld ausgegeben hat und jetzt hohe Zinsen für ihren Lebensstandard zahlen muss.
Aus diesem Grund melden sich selbst mittlerweile große Beratungsfirmen wie Ernst & Young, welche sagen: Es brauche dringend Maßnahmen für junge Menschen, damit diese Zugang zu Wohnraum haben und vor allem noch ihre Miete zahlen können. Denn genau das sorge gerade für eine Ungleichheit, die dann in dem Generationenkonflikt münde, den man aktuell habe.
Das zweite Problem: Nicht jede Arbeit, egal zu welchem Preis
Die aktuelle Situation mag aktuell schwierig sein, doch das bringt viele junge Menschen noch nicht dazu, einfach irgendeine Arbeit anzunehmen. Man besitze gewisse Prinzipien und an die wolle man sich halten, auch wenn man dafür wenig oder kein Geld verdiene. Erst kürzlich wurde festgestellt, dass viele aus der Gen Z nicht die Büro-Karriere im Auge haben, sondern am Handwerk interessiert sind.
Was ist das Problem? Hier folgt dann auch der abschätzige Kommentar älterer Generationen: Ja, wir haben damals noch jede Art von Beruf und Arbeit auf uns genommen, um über die Runden zu kommen und die Gen Z will das nicht. Doch die Generation Z ist in einem ganz anderen Verhältnis als die früheren Generationen aufgewachsen.
Denn die Generation Z ist mit modernen Arbeits- und Menschenrechten aufgewachsen. Und sie weiß aus der jüngeren Vergangenheit, dass man durch lange Arbeitszeiten selten zum Eigentümer eines Unternehmens wird, sondern eher dazu dient, die Taschen der Bosse und Investoren in großen Unternehmen zu füllen.
Deshalb schätzen junge Menschen Arbeitsumgebungen, die die Arbeitszeiten respektieren, und noch mehr flexible Arbeitsplätze, die es jedem Einzelnen ermöglichen, seine Aufgaben ohne starre zeitliche oder räumliche Vorgaben zu erfüllen: Die Generation Z findet jetzt doch endlich einen Grund, um aus dem Homeoffice ins Büro zu gehen
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Die Gen-Z hat das Problem, dass ihnen in den Medien eine Scheinwelt vorgelebt wird, die für gewöhnlich unerreichbar ist.
Irgendwelche Internet-Blutegel saugen den Leuten das Geld aus der Tasche, kaufen sich davon mit 20 nen Ferrari und ziehen über die normal arbeitende Bevölkerung her.
Wer will denn schon ein “Scheiss-Briefträger” oder ein “Peon” sein?
Und genau diese falsche Erwartungshaltung sorgt für Unzufriedenheit.
Tatsächlich ist das nämlich das echte Leben. Die, die wirklich den Hintern hochkriegen sind die Helden, auch wenn sie keine Millionen verdienen.
In anderen Ländern rennen sie jeden Tag 5 Kilometer zu nem Brunnen, damit sie an nächsten Tag was zu trinken haben, und hier stören die 7-8 Stunden Arbeit am Tag an der eigenen “Selbstverwirklichung” zu arbeiten?
Wie genau sieht diese denn so aus?
Man kann sich über schlechte Jobs, schlechtes Gehalt und schlechte Bosse beschweren.
Aber wenn es anscheinend nur schlechte Jobs, Gehälter und Bosse gibt, dann liegt es vielleicht doch an einem selbst.
Anfangsgehälter und gerade Ausbildungsgehälter sind oft eher geringer. Mit der Zeit lernt man, vielleicht bildet man sich sogar weiter. Man wird zum wertvollen Mitarbeiter, der auch mehr verdient. Natürlich nur, wenn man den Job nicht nach 2 Tagen hinschmeisst.
Und was das Häuser kaufen angeht…
Das hat auch früher keiner mal so nebenbei gemacht. Da wurde jahrzehntelang gespart.
Und heute?
Das haben wir bei dem Jenke 80er Jahre “Boomer / GenZ Vergleich” gesehen.
“Ich kann mir eh kein Haus leisten, darum kauf ich mir ne Gucci-Tasche.”
Ja, WTF. Verpulver doch nicht die Kohle für so einem Schwachsinnstrend. 😥
TLDR:
Das Leben ist kein Ponyhof. War es nie, und wird es nie sein.
Aber durch überzogene Erwartungen macht man sich das eigene Leben zur Hölle.
Disclaimer:
Damit meine ich natürlich nicht alle. Wahrscheinlich betrifft es sogar eher nur eine Minderheit.
Es soll sich bitte niemand pauschal angegriffen fühlen.
Da fehlt was entscheidendes!
Die Demütigung und Erniedrigung der Azubis IM Betrieb VOM Betrieb aus. Dies mit sich machen zu lassen oder eben nicht, hat sich verändert. Was auch gut ist.
Es liegt an einem selber, ob man jeden Scheiss mit sich machen lässt. Richtig. Wäre dann aber positiv zu bewerten, wenn nicht.
Dann der Gesellschaftliche Stellenwert der Berufe, wie z.B. Handwerk. Eine Arbeit im Handwerk, wurde Jahrzehnte lang verpönt. Es gehört zum guten Ton, je höher der eigene Schulabschluss, desto herablassender über “nur 9.Klasse Schulabschlüsser oder Schulabgänger” und deren Jobs, herzuziehen. Abitur gleich Arroganz +3141. Studium Arroganz×42 pro Semester… usw.(nein, natürlich sind nicht alle so). Es ist aber nicht schön zu reden. Wenn “Klempner” als Negativwort oder als Beleidigung, von einem Bundestagsabgeordneten, verwendet wird, sagt dies sehr viel aus.
Umd damit, VERGESST MAL NICHT: Streamer sind nicht die ersten die so reden! Dieses Problem kommt von “oben” und bestand schon, als es die GenZ noch gar nicht gab!
Oder das Leben der anderen.
Wärend ich schreibe, merke ich wieder, wie leicht dieses Thema mich entflammt. Also, @T.M.P. ich meinte meinen Beitrag eigentlich nur ergänzend zu dem deinen. Im Prinzip sehe ich es ähnlich, nur du beziehst dich auf eine Gruppe. Ich verallgemeinere… Doch es es gehört alles zusammen, mMn. Oder? Da ich gerade meine Rationalität verliere, stoppe ich jetzt.. nur noch eine Kleinigkeit:
Das ist eine sehr gute Frage. Antworten dazu, gibt es viele. Die, die sich toll anhören, sind dann die beliebtesten. Und realistisch am unwahrscheinlichsten. Rattenfänger von Hameln… haben Hochkonjunktur.
Ich hab übrigens Abitur gemacht und danach eine Ausbildung. Also bin ich wohl gleichzeitig Täter und Opfer. 😉
Ich hab das Material aus den Lagern geholt und auch die Werkstatt gefegt. Und das ohne mich direkt persönlich beleidigt zu fühlen.
Man baut halt im ersten Lehrjahr nicht direkt nen Schaltschrank oder programmiert ne SPS, während man in der Berufsschule erst noch erklärt bekommen soll, was das Ohmsche Gesetz ist.
Ich sage ja gar nicht, dass es nicht auch scheiss Vorgesetzte gibt, die ihren Minderwertigkeitskomplex an ihren Untergebenen auslassen. Aber die meisten sind doch auch ganz normale Typen und keine Hobby-Dominas.
Wenn der Azubi es direkt als Demütigung und Erniedrigung auffasst, weil er die Werkstatt ausfegen soll, dann ist das einfach sein eigenes Kopfkino.
Wenn er drei Jahre später Geselle ist, macht er zu Feierabend eben andere Dinge, wie zum Beispiel Werkzeuge prüfen oder Auftragszettel bearbeiten.
Wenn er nach 15 Jahren Meister ist, dann telefoniert er eben noch mit Kunden oder bestellt Material nach.
Und die Jüngeren nehmen ihm die Arbeiten ab, die sie ihm abnehmen können und für die er keine Zeit mehr hat, weil seine Arbeitskraft sinnvoller genutzt werden kann.
Als kleine Nebenanmerkung möchte ich noch sagen, das einige Gesellen mit 50-60 Jahren froh sind, wenn sie sich gegen Feierabend mal hinsetzen können, weil ihnen einfach die Knochen wehtun. Das ist dann weder Faulheit, noch Arroganz.
Der gesellschaftliche Stellenwert eines Berufs wird doch von der Masse entschieden, nicht nur von irgendeiner Elite. Und da seh ich das Problem bei der Beeinflussung durch die Medien, aber eben auch bei den Betroffenen selbst.
Zum Beispiel wird sich geschämt während der Gartenarbeit oder Hausrenovierung mit Arbeitsklamotten zum Laden zu laufen und ein paar Getränke zu holen.
Da muss man sich erst einmal umziehen und fein machen, sonst könnten einen die Klassenkameraden ja sehen und verspotten.
Dabei können eigentlich nur Deppen da ein Ziel von Spott sehen. Jeder Mensch, der mal etwas nachdenkt, sieht einen fleissigen Teenie, der wohl tatsächlich was auf die Reihe bekommt.
Ich meinte tatsächliche Erniedrigungen, nicht sowas. Wer sich darüber echauffiert… oh weh. Da ist jede Mühe vergebens.
Bevormundung, Respektlosigkeit, den Azubi als Menschen herabwerten, Klischees Rassismus und Sexismus inklusive… davon spreche ich. Widerlich… hab da einiges mitbekommen.
Dazu kann ich dich nur beglückwünschen! Finde ich super, Respekt! Wer beide Seiten kennt, weiß einfach mehr.
Ich vermute, die geschilderten Arbeitsbedingungen, stammen aus deinem Bereich. So sollte es sein, so ist es aber eben nicht immer.
Möglicherweise ein Hauptproblem… der Azubis von heute.
Ne, das sollte sich natürlich keiner gefallen lassen und unter Umständen bei Härtefällen sogar anzeigen. Heutzutage ist ja schnell mal n Filmchen oder ne Sprachaufnahme gemacht…
Die jungend lässt sich nicht mehr verfeuern, fängt ja schon damit an das se nur den mist machen müssen und wie Diener rungescheucht werden.
Sehe ich überall die Azubis müssen nur die scheißarbeit machen.
Wenn jeder aber die scheißarbeit macht sind se auch gleich mit motivierter.
“Lehrjahre sind keine Herrenjahre” zieht heut auch nicht mehr, diesen spruch fande ich schon zu meiner zeit total sinnlos und behämmert.
Entweder jeder macht alles oder garnicht.
Aber zu 90% werden Azubis halt als billige arbeitskraft genutzt die nix kostet.
Das nächste Prob ist die bezahlung, die hier unterirdisch ist, da hätte ich auch kb mich im Handwerk kaputt zu machen.
Welche Arbeit willst du denn machen als Azubi?
Du kannst doch am Anfang noch gar nichts. Du musst jemanden haben, der dir erstmal alles beibringt.
So weit, so gut.
Also, wie genau sollte dieses Dinge beibringen nun aussehen?
Glaubst du die Firma kann sich für jeden Azubi einen Privatlehrer leisten, der dir 8 Stunden am Tag zur Seite steht? Und dir dafür dann auch noch Geld gibt?
Die Realität ist, dass der Azubi den Gesellen und Meistern bei den “Scheissarbeiten”, für die man noch nicht viel wissen muss, hilft, und im Gegenzug haben die dann Zeit dem Azubi etwas beizubringen.
Ich hatte übrigens in meiner 3,5jährigen Ausbildung ingesamt 1 Jahr reine Lehrwerkstatt, wo wir überhaupt nichts Produktives für die Firma gemacht haben. Und dazu kommen noch 1,5 Tage die Woche, die man zur Berufsschule ging. Das heisst, über die Hälfte der Lehrzeit hab ich die Firma nur Geld gekostet.
Und übrigens: Denkst du der Chef hätte kein Interesse den Azubis etwas beizubringen? Dann könnte er auch einfach Hilfsarbeiter einstellen. Die kosten zwar mehr, wären dafür aber auch die ganze Zeit anwesend.
Der will keine Azubis zum Ausbeuten, der braucht kompetente Gesellen für die Zukunft der Firma. Denk mal etwas positiver..
Viele vergessen auch, das eine Ausbildung anzubieten auch eine immense Verantwortung ist. Ist die Ausbildung schlecht, dann hast du auch 3-3,5 Jahre verschwendet. Da steht auch der Ruf des Unternehmens in Gefahr.
Früher Die alten Weißen so: “meine Kinder sollen es mal besser haben als wir”
Und heute einfach so: “für uns war es damals auch nicht leicht (von Kapitalisten ausgebeutet worden) die sollen sich genauso anstrengen wie wir damals”
Genau brudi, wir sollen Eure Fehler einfach wiederholen denn ” das war ja schon immer so”
Und zusätzlich ist die Klimakrise die größte Gefahr für Gen Z und alle nachfolgenden Generationen, erst trifft es natürlich den Globalen Süden, die am wenigsten dafür können, danach trifft es aber auch den Globalen Norden weil Lieferketten und ausgebeutete Menschen nicht mehr da sind und aufrecht erhalten werden können. Einfach mal versuchen die größte Meta Studie der Menschheit IPCC zu verstehen.
Die Eltern der ‘Boomer’ haben noch so gedacht, mit ‘Meine Kinder’, stimmt.
Und die Boomer Generation (bzw. diejenigen, die nach dem Krieg und dem anfänglichen Wiederaufbau erwachsen geworden sind) haben dann ihr bestes getan, um eine ‘Scheiss drauf, hab meinen Teil sicher’ Mentalität an den Tag zu legen.
Und mittlerweile lassen die sich leicht mit Rentenversprechen (die kaum eingehalten werden) ködern.
Schön wie du dich direkt im ersten Satz als Rassist outest, find ich gut. spart jede weitere Diskussion.
Gen z sind am handwerk intressiert?
Aha darum finden wir kaum lehrlinge und die die aufgenommen werden kündigen direkt in der lehre oder spätesten nach dem abschluss
Ne das liegt meist an den Arbeitsbedingungen, gute Firmen mit Ausbildungswerkstätten finden motivierte Azubis, sich aber als preisgünstige Hilfskraft verheizen zu lassen das wird man heute nicht mehr akzeptieren.
Nö die sehen welche verantwortung man hat wen man eine baustelle selbst führen muss und schon haben sie kein bock mehr.
Mein arbeitgeber wo ich auch gelernt habe ist mehr als ein guter ausbildungsplatz das muss man hier sogar zu schätzen wissen hier voll und ganz auf lehrlinge konsentriert leider heute rausgeschmissenes geld.
Damals blieben ca 80% der lehrlinge nach der lehre fix ( meine generation) heute umgekehrt es bleiben höchstens 20% .
Und viele kündigen eben in der lehre oder werden auch gekündigt weil sie glauben in der probezeit schon 4 wochen krankenstand haben ist normal.
Die haben einfach keine lust und haben sich unter handwerk was nichts anstrengendes vorgestellt.
Und die die bleiben sagen zu mir offen und ehrlich für die verantwortung die du hast hab ich kein bock und mach nach der lehre was anderes
Ausgelernt bekommt auch sogut wie jeder lehrling der gut ist direkt eine lohnerhöhung das ist denen alles piepegal.
Ich darf sogar mit dem firmenauto nachhause fahren und es gibt bisher jährlich prämien sogar lehrlinge bekamen zu corona zeit 2x hinter einander jeweils 500 euro. Extra und bei der teurungskriese 2023 noch 750 extra weist du was ich mein das ist alles versenktes geld und wundern würde mich nciht wen mein AG mal bald sagt jetzt gibts halt garnix mehr..
Also an schlechte arbeitsbedingungen kanns nicht liegen die denken halt einfach handwerk heist man fährt zu kunden macht da sein arbeit und fährt nachhause
Das es da auch grosbaustellen gibt oder eben mit bauleiter etc reden muss mit anderen gewerken reden muss und es nicht immer so läuft wie man will interessiert sie einfach nicht und das sagen die mir auch so ins gesicht. Denen ist das geld scheisen hauptsache viel verdienen für so wenig zu tun wies geht.
Die sagen dir auch nicht früher wen man fragte und wie gefällt dir der beruf die lüge *ja ist toll gefällt mir* nein die sagen die direkt die wahrheit mitten ins gesicht und sagen einfach eiskalt ich finds scheise garkein bock mehr.
Und genau so reden sie mit dir auch da heists
Nicht grüsgott wie gehts ihnen
Sondern : moin was geht alter
Zudem besteht die handwerk branche auch zu 80% nur mehr aus ausländer aber auch die einheimischen reden direkt am ersten tag mit dir so respekt null komma nix
Das ist die Realität. Und das betrifft nicht nur das Handwerk. Selbst in meinem Zweig, der IT ist es so. Ich kann das einfach nur zu 100% bestätigen.
Ich hab um 2010 meine Ausbildung im Handwerk gemacht und kann nachvollziehen warum die Jugend sich das nicht mehr antun will. Bescheidene Arbeitsbedingungen, geringe Vergütung, als billige Arbeitskraft malochen und “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” – Ausbilder.
Ihren Stand bei der Jugend hat die Branche selbst zu verantworten. Aber jetzt rumheulen und anderen die Schuld geben.
Ich hab dieses Jahr auch aus dem Handwerk in einen Bürojob gewechselt. Ist halt einfach angenehmer.
Sehe ich auch so wieviele hier Rumheulen das Lehrkinge sich nicht wie Dreck behandeln lassen wollen und sofort kommt dann die reflexartige Beschimpfung….Faul und wollen keine Verantwortung…
Also ich damals und früher…Ja ja wir wissen es du bist ne Maschiene und alle nach dir weicheier bla bla bla..
Ich hab 2 Berufe Gelernt und Ausgenutzt wurde man in beiden aber im Handwerk sind die Leute wirklich Respektlos ,Herabwürdigend und Menschenverachtend gewesen und das war ende der 90ger und jetzt wundern sich die selben Firmen das die nächsten Generationen das mit sich entweder nicht lange machen lassen und gehen oder gar nicht erst Anfangen und Lieber wo anders Arbeiten …
Selbst gemachte Probleme und dann Ignorant und mit Null Selbstreflektion auch noch erzählen wie geil man doch selbst während der Lehre war und wie Kacke die anderen jetzt sind….Kleingeister…
Das mit der Wohnsituation war schon vor 20 Jahren abzusehen aber man hat lieber weiter CDU gewählt und ein weiter so den diejenigen die die Grösste Wählergruppe Repräsentieren also Boomer wollen keine Veränderungen ….
Rente rauf ,Ausländer raus und kein Umweltschutz , Atomkraftwerke wieder an und Populismus bis zum Anschlag und grundsätzlich ist das was man getan hat alles Richtig und supertoll egal was Wissenschaftler sagen ….
Man hat ja während Corons gesehen Junge Leute sollen doch bitte auf Alte Leute Rücksicht nehmen aber die ganzen Corona Leugner und wutbürger gehen Demonstrieren und das waren meist Leute weit jenseits der 55….
Was die Wochenstunden angeht….viele machen sich keine Illusionen was die Rente angeht die nach 2000 geboren sind warum sollten sie auch wenn man darüber nachdenkt das es null Zukunftschancen hat in seiner jetzigen Form …es müsste nach dem Österreichischen Model umgebaut werden in der alle Einzahlen oder das Beamtentum massiv umgebaut werden den alle reden davon was die Rente kostet aber was Beamte kosten keiner….und ich meine nicht normale Beamte sondern Leute die jenseits der 3000 im Monat als Pension bekommen .
Noch dazu alle anderen Vorzüge die man als Beamter hat ….als Politiker ganz zu schweigen …
Also warum sollen die Jungen Menschen die vor kurzem eingestiegen sind oder
Einsteigen werden nicht einmischen mehr Zeit haben in ihrem Leben ?
Die dich sich darüber Aufregen sind meist Leute die ehhh ganz andere Probleme haben und niemandem etwas gönnen wollen so nach dem Motto wenn ich das so gemacht habe machst du das gefälligst auch so….
Ich, nach vielen Jahren als Programmierer und SW-Entwicklungsleiter endlich im Ruhestand, kann die Gen-Z durchaus verstehen, aber muss sie auch aus meiner Sicht kritisieren.
Absolut ja, einfach nur jeden Job anzunehmen, nur um Kohle zu verdienen, ist und macht krank, sollte man nicht tun.
Den Zusammenhang zu Mietpreisen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Preise steigen allgemein, in einigen Regionen mehr, in anderen weniger. Da kann man flexibel sein, wenn man denn will !
Und da genau setzt meine Kritik an. Wenn jeder als “Youtuber” 1900 € am Tag verdienen will (siehe anderen Artikel hier), und meint, er könnte mit “ein wenig Gelaber am Computer die dicke Pappe verdienen”, dann ist er aus meiner Sicht auf dem falschen Weg.
Das Interesse am Handwerk, aber auch anderen “anstrengenden” Tätigkeiten (als SW-Entwickler z.B.) das kann ich positiv sehen.
Aus meiner Erfahrung gibt es “solche und solche” in der Nachwuchsgeneration.
Wer bereit ist, flexibel zu sein (in jeder Form), sich reinzuknien, sich anzustrengen, und vor allem für die eigenen Interessen etwas zu tun, der hat durchaus gute Chancen, ein anständiges Leben zu leben.
Ich selbst bin Arbeitgeber in meiner kleinen Textildruck und Stickerei.
Das Problem was ich bei der Gen-Z sehe ist a) eine extrem geringe Wertschätzung von Handarbeit und b) eine generelle Abneigung zum Handwerk.
Ich sehe aber auch das über Jahre schlechte Löhne und jetzt schlechte Renten einer Generation zeigen “so nicht” aber wenn dann der Thai-Latte beim Starbucks 6 € kostet ToGo ist das cool aber wenn gleichzeitigt gute Textilien 30 € kosten (die man aber täglich für mehrere Jahre nutzen kann) ist das viel zu teuer.
Ich habe es aufgegeben jemanden auszubilden in meinem Bereich, jetzt kommen Quereinsteiger mit 50+ und die haben echt noch den Wunsch sich da reinzuknien. Leider kann das kann ich von meinen Aushilfen die 18 – 25 Jahre alt sind einfach nicht sagen.
Ich bin da auch etwas ratlos die Mieten sind ein Problem für jeden, gleiches gilt auch für die Löhne in vielen Branchen.
Vielleicht ist es auch kein Generationen Problem sondern ein Wirtschaftssystem das so langsam kollabiert.
Da kann man sich schonmal die Frage stellen.
Ne die gen z ist die einzige generation bisher die sich nicht für mindestlohn ausnehmen.
Wen die merken aha 40 stunden in der woche arbeiten und am ende kann man sich gerade so noch nen kinobesuch leisten und vielleicht maximal 100 euro sparen ja dann besser freizeit und eben kaum was verdienen.
Vorallem hat die genz genau so wünsche wie eigenheim aber realistisch ist das heutzutage mit den preisen und lohn einfach nicht mehr.
Kurzes beispiel.
Vot 15 jahren hab ich mir ein eigenheim gekauft damals 100.000 euro. Verdient hab ich in meine branch 1200. (Mindestlohn in der branche) Also netto.
Jetzt kostet exakt die selbe wohnung über 200.000 vorher war zinsatz um die 1.5%. Jetzt 3.5%. Lohn in meiner branche mindestlohn 1900 euro.
Im relation dazu das die genz das selbe leisten kann wie ich müsste deren lohn eher bei 2500 euro liegen als mindestlohn.
Tut es aber nicht
Die löhne steigen seit jahren nur brutto höher es bleibt aber im vergleich dazu eben immer weniger netto.
10% mehr lohn brutto ist eben nicht 10% mehr lohn netto und das wird uns aber immer als reallohngewinn verkauft.
Brutto ist es ja auch ein gewinn ja für den staat aber nicht für die arbeiter.
Ich bekam z.b. 220 euro mehr brutto am ende blieben mir 140 euro netto.
Brutto wars 10% mehr netto hingegen 8% die teurung war aber 10% also hab ich zum ausgeben 2% weniger.
Die gen Z checkt das also das man sich immer weniger leisten kann für die gleiche arbeit also warum sollten sie ? Da noch motivation reinstecken.
Ich stimme dir ja zu aber deine Wohnung hast du eben auch zum “richtigen” Zeitpunkt gekauft dann kam 0% Phase und Immobilien sind gestiegen wie nie, die Preise werden auch nicht mehr fallen.
Die Frage ist aber auch, was tun? Es betrifft ja nicht nur die “Gen-Z” sondern alle Generationen die jetzt sich den Traum von einer eigenen Immobilie (wie gut oder schlecht das nun sein mag) erfüllen möchten, es geht einfach nicht.
Ich kann mit meiner Firma auch nicht mehr wachsen das die Gewerbemieten inzwischen über den Privatmieten liegen > ergo kein Wachstum > höhere Kosten > weniger Gewinn > weniger Steuer.
Wem gehören aber jetzt genau diese Immobilien? Meistens sind es irgendwelche Projektentwickler das Tante Erna sowas vermietet ist schon sehr selten und da kommt dann eben die Frage ob unser System so wirklich für die “Zukunft” taugt.
In meinem ersten “Gesellenjahr” hatte ich 1300 € netto und die Leitung von 10 Personen (~2005) da war ich am besten bezahlt. Da haben sich die früheren Arbeitnehmer eben auch schön verarschen lassen.
Aber wie schon geschrieben, ich bin da auch ratlos und ich sehe da auch keinen wirklichen Weg.
Die Gen Z hat gelernt sich nicht für Mindestlohn ausnehmen zu lassen? Aber nur weil unser Start dieses Verhalten auch noch unterstützt. In anderen Ländern heißt es arbeiten gehen, hier heißt es für die neue Generation, Job gefällt nicht, also gibt es Bürgergeld.
Ich sehe es an meinem Arbeitsplatz wie Gen Z zu mir sagt “man wolle studieren damit man sich nicht im Handwerk dreckig machen muss”…ohne das Handwerk würde die Gen Z heute nicht existieren, weil das Handwerk dieses Land wieder aufgebaut hat.
Hier mal ein Beispiel: Anfang der 50er Anfang der 60er Jahre lag die Quote mit Abitur Abschluss bei ca 3% und im Jahr 2022 bei ca 40%, worauf will ich hinaus? Ganz einfach, sind die nachfolgenden Generation so viel Klüger als vorherige? Nein, aber das Abitur hat sich kaum weiterentwickelt, wodurch es mit fortschreitender Kenntnis der Bevölkerung leichter zu absolvieren wurde.
Man müsste das Abitur an heutige Kenntnisse anpassen und massivst erschweren, so das man ein Stabile Quote vielleicht von 15-20% hätte und nicht mehr. Automatisch würden sich wieder mehr junge Menschen mit einer Ausbildung beschäftigen, weil sie keine andere Wahl hätten. Dazu noch ein angepasstes Bürgergeld was erst ab dem 30. Lebensjahr erst greift und nicht früher. Auf einmal hätte man wieder eine Gen Z mit ein bisschen mehr Demut vor der Welt.
Quelle: https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/520286/welcher-anteil-der-jungen-und-maedchen-erlangt-das-abitur-1950-2018/
Interessante These, so habe ich darüber nie nachgedacht.
Ja ja Grundsätzlich alle faul und wollen entweder Bürgergeld oder sind gemein zu dir ….hoch ja ich würde ja Raten wenn du wählst aber ich lasse das mal…und die nächsten Generationen sind ja so dumm das Abitur und alles andere nach unten angepasst werden muss….
Junge junge…hätte mich nicht gewundert wenn da jetzt noch was mit Ausländern gekommen wäre oder mit Migranten ….
Demut vor der Welt….Was ein Satz und erklärt wohl alles…