Früher Gaming-Champ, heute beklaut er angeblich Omas – eSport-Champ verhaftet

Nach seiner großen Karriere im eSports-Bereich nahm das Leben dieses Spielers wohl eine harte Wende. Er ist nun wegen Diebstahl angeklagt.

Um wen geht es? Tomoyuki Inui galt 2005 als der beste Dead-or-Alive-Spieler der Welt. Er spielte unter dem Namen katuninken für Japan. Bei den World Cyber Games 2005 in Singapur erreichte er den ersten Platz und wurde Weltmeister in Dead or Alive Ultimate. Dafür gab es 15.000 $ Preisgeld.

In den nächsten Jahren spielte er weiter Dead or Alive. Wie Kotaku berichtet, trat er bis ins Jahr 2014 auch auf Turnieren an, die von DoA gesponsert wurden, und gewann dort. Allerdings wurde der Support für Dead or Alive heruntergefahren. Auch, wenn der eSport in der Zeit zu boomen begann.

Inzwischen ist er 33 Jahre alt und wurde kürzlich wegen Diebstahls verhaftet.

Tomoyuki Inui katuninken
Quelle: Berichterstattung von ANNnews auf YouTube

Wie veränderte sich das Leben des Spielers? Wie verschiedene japanische Medien berichten, steht Tomoyuki Inui im Verdacht, im Februar 2,6 Millionen Yen Bargeld aus dem Wohnzimmer einer 84-Jahre alten Frau gestohlen zu haben. Das entspricht knapp 21.000 Euro.

Für diese Tat wurde er von der Tokya Metropolitan Police verhaftet.

Angeblich sagt Inui dazu, dass er diese Straftat beging, um sich damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Seine Spiele-Aktivität würde nachlassen. Dazu soll er während seiner Vernehmung gegenüber der Polizei zugeben haben, in den letzten 3 Jahren etwa 100 Einbrüche begangen zu haben.

PUBG Gefängnis Polizist

Kriminelle Machenschaften in Zusammenhang mit eSports sehen eigentlich anders aus:

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