Mods für Final Fantasy XIV erlauben es Spielern, ihre Opfer besser zu stalken – Jetzt äußert sich der Chef

Mods für Final Fantasy XIV erlauben es Spielern, ihre Opfer besser zu stalken – Jetzt äußert sich der Chef

Producer und Director Naoki Yoshida hat sich vor kurzer Zeit an die Community von Final Fantasy XIV gewandt, um sich zu unerlaubten Modifikationen zu äußern, die Stalking leichter machen.

Was sind das für Mods? In seinem Statement auf forum.square-enix.com bestätigt Naoki Yoshida, der in der Community auch als Yoshi-P bekannt ist, dass es Tools von Drittanbietern für Final Fantasy XIV gibt, über die man Charakterinformationen erhalten kann, die während des normalen Spielverlaufs eigentlich nicht angezeigt werden.

Konkret nutzen die Tools die internen Account-IDs eines Charakters, um Infos zu allen Charakteren desselben Accounts zu erhalten. Möglich macht das ironischerweise das neue Blacklisting-System, das mit Dawntrail eingeführt wurde, da genau dieses System die Charakter-ID gegen eine kontoweite ID austauscht, über die Tools dann die zugehörigen Charaktere ermitteln. Ein Traum für jeden Online-Stalker.

Dawntrail ist die aktuelle Erweiterung von Final Fantasy XIV:

Final Fantasy 14: Dawntrail – Der finale Trailer

Entwickler denken über rechtliche Schritte nach

Was tun die Entwickler? Der Chef-Entwickler betont, dass man sich der Situation und der von der Community geäußerten Bedenken bewusst sei. Man sei zudem bestrebt, ein sicheres Umfeld für alle Spieler zu gewährleisten. Man denke daher darüber nach, rechtliche Schritte gegen jeden einzuleiten, der solch ein Tool nutzt.

Yoshi-P macht aber auch noch einmal klar, dass in Final Fantasy XIV – anders als zum Beispiel in WoW oder ESO – die Nutzung von Drittanbieter-Modifikationen grundsätzlich verboten ist. Weiterhin bittet er alle Mitglieder der Eorzea-Community, davon abzusehen, Details zu solchen unerlaubten Programmen zu teilen – etwa, was die Installation angeht.

Zu guter Letzt beruhigt Yoshida, dass man über diese Tools auf keinen Fall Informationen zu Adressen oder Zahlungsmitteln auslesen könne.

Was der Mod-Verbot in FFXIV konkret bedeutet, spürte im November 2024 eine japanische Progress-Gilde, deren World-First-Kill im Fatalen Raid von Patch 7.11 aberkannt worden ist. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Gilde aus Final Fantasy XIV verliert World-First-Rennen aufgrund eines Pixels auf dem Bildschirm

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flyhightrypie

oder man lässt einfach nicht jeden auf alle daten zugreifen.

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