FIFA 18: Pro Clubs – 5 Neuerungen, die der Club-Modus braucht

Der Club-Modus braucht frischen Wind. Wir nennen 5 Neuerungen, die wir uns für „Pro Clubs“ in FIFA 18 wünschen.

Update: Hier sind die offiziellen Neuerungen vom Club-Modus in FIFA 18.

FIFA 18 steht am Horizont! Ende September 2017 erscheint der 25. Ableger der FIFA-Reihe von EA Sports. Cristiano Ronaldo ist auf dem Cover und eine Neuerung für den „Ultimate Team“-Modus ist auch schon bekannt: Die Icons. Um frischen Wind in FUT 18 müssen wir uns also keine Sorgen machen.

Aber was ist mit dem „Pro Clubs“-Modus? Viele Fans klagen seit Jahren, dass dieser Modus vernachlässigt werde. Erfährt auch der Club-Modus in FIFA 18 einige Verbesserungen oder bleibt dieser weiterhin auf der Strecke?

Wir stellen 5 Neuerungen vor, die dem Club-Modus gut stehen würden.

Das Gameplay darf besser werden

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Für zahlreiche Spieler ist Pro Clubs der interessanteste Modus in FIFA. Darin gründet Ihr einen Club, erstellt eigene Charaktere, die sogenannten „Pros“, und versucht gemeinsam, in den Ligen aufzusteigen. Jeder Spieler nimmt dabei eine Position ein, sodass 11v11-Matches möglich sind. In der Praxis sind die Spielerzahlen aber deutlich geringer, wie beispielsweise 4v4. Dennoch: Teamplay und Kommunikation stehen im Club-Modus im Vordergrund.

Das macht wohl die Faszination von Pro Clubs aus: Er bietet die intensivste Online-Erfahrung in FIFA – ein Modus, in dem wirklich ein Team von Spielern den Rasen betritt. Gemeinsam gewinnt man und gemeinsam verliert man. Egoisten oder Einzelkämpfer werden in diesem Modus nicht glücklich.

Ein Aspekt sorgt hier schon seit Jahren für Frust: Die CPU-Spieler. Denn jede Position, die nicht von einem menschlichen Spieler besetzt wird, wird von einer KI gesteuert. Und diese sorgt immer wieder für „abenteuerliche“ Momente. Verteidiger gehen nicht auf den Mann oder öffnen die Räume für die Gegner. Im Sprint bleiben sie plötzlich stehen, sodass der Pass nicht ankommt. Jeder Club-Spieler kann abendfüllende Geschichten über die „CPUs“ erzählen.

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Um diesem Ärgerniss zu begegnen, kann ein Spieler die „Alle“-Position einnehmen, die auch in der deutschsprachigen Community fast nur „Any“ genannt wird. Dann steuert dieser Spieler alle restlichen Feldspieler, die nicht von menschlichen Spielern besetzt sind.

Jedoch gibt es auch hier Probleme: Viele User berichten, dass sich diese nicht-menschlichen Spieler kaum steuern lassen: Es dauere ewig, bis diese reagieren – passen und schießen können sie ohnehin nicht. Das Gameplay in den anderen Modi fühle sich deutlich dynamischer an. Hat man keinen Top-Any-Spieler in seinen Reihen, sorgt dies für noch mehr Frust.

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Kurzum: Das Gameplay ist ein Aspekt in FIFA – vor allem im Club-Modus – der weiter verbessert werden darf.

Ein spannenderes Fortschritt-System in Pro Clubs

Bis FIFA 16 gab es im Club-Modus sogenannte „Leistungen“. Schloss man die Anforderungen für eine Leistung ab, bekam der eigene Pro einen Bonus auf seine Attribute.

In FIFA 17 wurden diese Leistungen durch ein neues Fortschrittsystem ersetzt. Nun sammelt der Pro durch abgeschlossene Matches zum einen Skill-Punkte, mit denen er bestimmte Fähigkeiten erwerben kann, und zum anderen Punkte für sein Gesamt-Rating.

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Da die ehemaligen Leistungen viele „egoistische“ Aktionen erforderten, war ein Ziel vom neuen Fortschrittsystem in FIFA 17, das Teamplay mehr in den Vordergrund zu rücken. Abhängig vom Match-Rating gibt es nun Punkte für die Spieler.

Allerdings gibt es dabei mehrere Probleme: Das Maximum der Skill-Punkte ist bereits nach wenigen Spielen erreicht und bei dem Gesamt-Rating fehlen konkrete Ziele, die man anstreben kann. Sprich, schon früh tritt eine Monotonie ein. Man schließt nur noch ein Spiel nach dem anderen ab, um ein paar wenige Prozentpunkte zum Gesamtrating hinzuzugewinnen.

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Hier könnte EA Sports ein spannenderes Fortschritt-System für den Pro bringen. Beispielsweise freischaltbare, kosmetische Items. Oder abwechslungsreiche „Leistungen“, die Teamplay erfordern. Es sollte mehr Ziele geben, die die Langzeitmotivation fördern.

Mehr Anpassungsmöglichkeiten für Pro Clubs in FIFA 18

Seit FIFA 17 kann man erstmals eigene Trikots und Wappen in „Pro Clubs“ erstellen. Allerdings sind die Anpassungsmöglichkeiten recht überschaubar. Wir wünschen uns, dass der Aspekt der Individualisierung weiter ausgebaut wird:

  • Mehr Optionen beim Anpassen des Pros (mehr Frisuren, Tattoos, etc.)
  • Mehr Anpassungsmöglichkeiten bei den Trikots und beim Wappen
  • Eigene Stadien bauen und verwalten
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Zudem wäre es sinnvoll, wenn man bereits vor einem Match die Schützen für Standards festlegen könnte. Ebenso den Kapitän.

Trainingsarena und Skill-Spiele

In „Pro Clubs“ kann man zwei Dinge tun:

  • Mit seinem Club gegen andere Clubs antreten
  • Spontanspiele, bei denen man mit anderen Pros zusammengewürfelt wird

Allerdings hätte dieser Modus noch viel mehr Potential. Warum gibt es keine Trainings-Arena oder Skill-Spiele, in denen die User gegeneinander oder miteinander zocken können? Während sie beispielsweise auf andere Spieler warten, die bald online kommen.

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In Pro Clubs versammeln sich viele Spieler mit ihren Pros. Kurzweilige Mini-Spiele und ein größerer Fokus auf die soziale Komponente täten dem Modus sicher gut.

Zuschauermodus – Nachjoinen

Wenn die Club-Mitglieder bereits ein Spiel gestartet haben und man selbst ein oder zwei Minuten zu spät kam, hat man keine Möglichkeiten, dem Match nachzujoinen oder dem Spielgeschehen zuzusehen. Ein Zuschauermodus oder die Option, nachträglich beizutreten, fehlen.

Das „Nachjoinen“ ist dabei ein schwieriges Thema. Wenn man gerade ein 2v2-Match spielt und beim Gegner plötzlich 5 Spieler nachträglich beitreten, ist das ein unfairer Vorteil für die Gegner.

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Aber ein Zuschauermodus sollte hier keine Probleme bereiten. Auch in Sachen „eSports“ wäre das mit Sicherheit interessant. Ein Spectator-Mode, bei dem man die Kameras frei wählen kann, um das Geschehen aus allen möglichen Perspektiven verfolgen zu können. Wie wär’s damit?

Ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt, dass viele Zocker diesen Modus gerne spielen und sich in Gruppen organisieren, um neue Mitglieder zu finden oder um selbst einem Club beizutreten. Er bietet eine besondere Online-Erfahrung, die in FIFA 18 verbessert und ausgebaut werden darf. Wir sind gespannt, was auf „Pro Clubs“ in FIFA 18 zukommt.

Im letzten Jahr gab es erste Infos zum Pro Club von FIFA 17 im Rahmen der Gamescom. Hält sich EA Sports auch in diesem Jahr an den Zeitplan, darf also noch gute zwei Monate über mögliche Neuerungen spekuliert werden.

Was wünscht Ihr Euch für den Pro Club in FIFA 18?


Interessant: FIFA 18: Die 10 größten Wünsche der Community

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Aguilar

Wenn bei EA fähige Leute arbeiten würden, dann hätten diese längst den wirtschaftlichen Nutzen der Pro Clubs erkannt und sich nicht nur auf 2gb Updates für Ultimate Team beschränkt. So würden viele mit Sicherheit Geld für bestimmte gimmicks ausgeben. Auch wäre es schön CPU- Mitspieler selbst zu gestalten, die sich mitentwickeln oder die man entwickeln kann, schon alleine diesen Namen und Positionen zuzuordnen wäre toll.
Naja, aber solange man nur die Cash Cow Ultimate Team im Auge hat, bleiben die anderen Modi auf der Strecke. Perspektivisch werden sich viele überlegen Abstand von EA zu nehmen…

Jayjay

Schade nur das wieder nichts davon umgesetzt wird. 2K muss endlich mal ein Fußballspiel auf den Markt bringen, die würden die Szene rocken

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