Ein Anime ist so gut, dass ich ihn einmal pro Jahr schaue, obwohl ich ihn schon auswendig kann

5. Alles ist beeindruckend eng miteinander verknüpft

Wie ist die Serie aufgebaut? Fate/Zero wirkt wie aus einem Guss. Die Story ist spannend von Anfang bis Ende, die Charaktere sind nicht nur interessant, sondern auch miteinander verknüpft. Und alles, was passiert, hat irgendwo Konsequenzen.

Die Serie schafft es, viele unterschiedliche Charaktere und Handlungsstränge gleichzeitig zu erzählen, ohne sich dabei zu verzetteln. Stattdessen greifen sie wie Zahnräder ineinander und am Ende ergibt alles einen Sinn.

Wie ist das am Beispiel mit Saber? Ein gutes Beispiel dafür, wie stark die Figuren miteinander verwoben sind, ist Saber. Sie ist eigentlich klar die Heldin der Geschichte – ehrenvoll, standhaft und idealistisch. Doch genau das bringt sie in Konflikt mit fast allen anderen Servants.

Berserker kämpft seltsamerweise mit extremer Wut gegen sie, und erst später wird klar, warum – er war einst Lancelot, einer ihrer treuesten Ritter aus der Tafelrunde. Doch in seinen Augen hat sie als Königin versagt. 

Auch andere fordern sie heraus: Rider kritisiert offen ihren Führungsstil und meint, dass ein König nicht nur dienen, sondern auch inspirieren und führen muss. Archer wiederum hält ihre Vorstellung von Herrschaft für naiv und kindisch. Und dann ist da noch Caster, der sie mit Jeanne d’Arc verwechselt, in die er einst verliebt war – was der Sache eine ganz neue, seltsame Dynamik gibt.

Fate/Zero hat alles, was einen großartigen Anime ausmacht

Was ist mein Fazit? Fate/Zero hat für mich alles, was einen großartigen Anime ausmacht: eine beeindruckende Vielfalt an Charakteren und Kämpfe, die nicht einfach nur spektakulär, sondern auch spannend und unvorhersehbar sind. 

Über Kiritsugu, den Hauptcharakter, habe ich noch gar nicht wirklich gesprochen, dabei ist gerade seine Backstory essenziell für die Serie. Man erfährt, wie er in das ganze Schlamassel hineingerutscht ist und was ihn als Person ausmacht. Da er extrem stark ist und man ihn total respektiert, ist es umso schlimmer, wenn er mal in eine Zwickmühle gerät. Und das ist eine weitere Sache, die Fate/Zero richtig macht: Die Charaktere sind stark, keine Frage – aber eben nicht over-powered.

„Fate“ ist ein riesiges Franchise mit komplexer Lore und großartigen Charakteren – und Fate/Zero zeigt, wie viel erzählerisches Potenzial darin steckt. Eine ganz andere Welt voller spannender Figuren und epischer Story bietet auch One Piece. Hier verrät uns der Autor sogar, was sein Lieblingscharakter ist: Der Lieblingscharakter des Autors von One Piece wäre fast ein Strohhutpirat geworden – und es ist nicht Vivi

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Deadlyjoker

So geht es mir mit Fire Force und Haikyu. Die laufen in der Dauerschleife bei mir

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