Blizzard hat Diablo 5 angekündigt und nebenbei das Ende von Diablo 4 besiegelt. Die Entscheidungen werden in der Diskussion heiß diskutiert und schwanken zwischen Ärger um „verschwendetes“ Geld und einer gesunden Zukunft für das Lieblingsspiel.
2029 wird Diablo 5 erscheinen und Diablo 4 wird schon jetzt keine Erweiterungen mehr bekommen. Zwar kommen noch immer neue Seasons und Inhalte wie die Amazone als neue Klasse, aber die Ressourcen der Entwicklung liegen zum größten Teil auf dem neuen Titel.
Die Community, insbesondere auf Reddit, führt darüber hitzige Gespräche. Spieler fühlen sich etwa hintergangen, weil sie mit einem längeren Support gerechnet haben, nicht mit lediglich sechs Jahren. Insbesondere mit Blick auf die teuren Cosmetics sind sie sauer.
In einem Thread empfindet sich der Ersteller selbst als „Idiot“, weil er so viel Geld für Skins ausgegeben hat. Ein anderer fragt auf X, ob Blizzard nicht vielleicht das System von Path of Exile übernehmen könne, wo Cosmetics zwischen dem ersten und zweiten Teil übertragbar sind. Der Nutzer erntet Spott.
Während die Spieler hier diskutieren, wie sinnvoll es überhaupt ist, für Skins zu bezahlen und ob es Geldverschwendung sein kann, wenn man Cosmetics einfach für sich selbst kauft, sind andere der Meinung: Blizzard musste Diablo 5 ankündigen und Diablo 4 langsam zu Grabe tragen.
„Blizzard tut mit Diablo, was ich mir für Destiny gewünscht hätte“
Eine „unbeliebte Meinung“ erhielt zu diesem Thema immerhin über 400 Kommentare und ist damit einer der meistdiskutierten Threads in den Diablo-Reddits zur Zeit. Der Schritt zu Diablo 5 sei wichtig gewesen, weil sich Blizzard bei Diablo 4 angeblich verrannt habe.
Schon seit Release gibt es Kritik am Endgame und fehlender Langzeit-Motivation. Obwohl Blizzard hier immer wieder nachgebessert hat, fühlen sich die Probleme als „zu tief im Kern verankert“ an, um noch irgendwie ausgebessert zu werden.
In einem Kommentar stimmt ein weiterer Nutzer zu und vergleicht die Situation mit Destiny 2, welches Bungie erst kürzlich seinem Ende zugeführt hat. Der Nutzer schreibt:
Blizzard hatte die Eier, mit Diablo zu tun, was ich mir von Bungie für Destiny gewünscht hätte. Zugeben, dass das, was sie tun, nicht funktioniert und statt zu versuchen, die großen Probleme langsam abzutragen, nur um dabei mit jedem Update drei neue zu erschaffen, gehen sie zu einem Neustart über.
enginelord auf Reddit
Sicher sei es nicht schön für die Leute, die jahrelange Unterstützung erwartet haben, aber mit Blick auf Destiny sei dies der gesündere Weg für Diablo.
Benedict meint: Ich habe selbst hunderte Euro in Skins für Diablo gesteckt, auch wenn ich nach sehe, dass die Monetarisierung an einigen Stellen etwas übertreiben war. Am Ende kaufe ich diese Skins aber für mich, weil ich meinen Charakter so sehen möchte – nicht für andere. Das Geld war also nie verschwendet.
Dennoch verstehe ich den Frust über das Ende von Diablo 4 und war selbst schockiert über die Nachricht, dass keinerlei Erweiteurngen mehr kommen. Persönlich fand ich Diablo 4 auch nie so schlecht, als dass man zu so einem drastischen Schritt hätte greifen müssen. Diablo 5 sieht immerhin bisher so gut aus, dass mir das über den Verlust von Diablo 4 hinweg helfen könnte – insbesondere mit dem Dämonenjäger als bereits bestätigte Klasse.
Wie viel Geld habt ihr in Diablo 4 gelassen und wie habt ihr die Nachricht von Diablo 5 aufgenommen? Denkt ihr, der Schritt war richtig oder kommt er zu früh? Schreibt einen Kommentar!
Allgemein hat mir die BlizzCon außerordentlich gut gefallen, nicht nur wegen Diablo 5 – bei dem ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie sehr ich mich freue – sondern auch wegen WoW Forever und vor allem wegen eines völlig unerwarteten Highlights: Blizzard belebt sein bestes Spiel endlich wieder und ich werde bald kaum etwas anderes spielen
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