Während der Kuriositätenhändler in Diablo 4 mal eine gute Anlaufstelle für den besten Loot war, lohnt sich der Besuch in Season 7 kaum noch. Blizzard gibt jetzt zu, dass der Nerf wohl zu hart war.
Was ist mit dem Händler los?
- Beim Kuriositätenhändler könnt ihr eure gesammelten Obolusse einsetzen, um gezielt nach Items zu „gamblen“. Der Händler war in den ersten Seasons von Diablo 4 nicht besonders beliebt. In Season 4 nahm Blizzard dann Anpassungen vor, erhöhte die Obergrenze für Obolusse und passte den Loot des Händlers an.
- In Season 6 war der Kuriositätenhändler so gut, dass ein Experte einen Nerf befürchtete. Denn beim Gamblen konntet ihr nicht nur Legendarys, sondern auch zahlreiche Uniques erhalten, wodurch er zur besten Anlaufstelle dafür wurde. Sogar Mythic Uniques bekamen manche Spieler dort.
- Mit Season 7 haben die Entwickler den beliebten Händler dann tatsächlich generft. Laut Blizzard sei die hohe Droprate von Uniques und Mythics quasi ein Bug gewesen.
Der Nerf war jedoch so stark, dass der Händler für viele Spielerinnen und Spieler komplett uninteressant wurde. Statt ihr Glück beim Gambeln zu versuchen, rieten viele dazu, lieber in den „Hexenfluten“ nach Loot zu farmen und die Obolusse für „Flüsternde Schlüssel“ auszugeben.
Was sagt die Entwicklerin? In einem Q&A auf YouTube gibt Game Designer Aislyn Hall zu, dass sie mit der Anpassung in Season 7 ein wenig übertrieben haben. Man versuche, die Spielwirtschaft so auszubalancieren, dass sie sich befriedigend anfühlt, doch in diesem Fall sei man „deutlich über das Ziel hinausgeschossen“.
Das Team möchte, dass der Händler Spaß macht und sich ein Besuch lohnt. Wer seine Obolusse auf den Kopf haut, soll den Händler mit einem zufriedenen Gefühl verlassen – und bestenfalls mit ein paar coolen Items. Sie wollen außerdem sicherstellen, dass die Schatzkammern des Gamblers wieder mit wundersamen Items gefüllt sind.
Ob und wann Blizzard den Kuriositätenhändler konkret wieder bufft, verrät Aislyn Hall nicht. Jedoch klingt es danach, dass das Team einen Buff zumindest in Erwägung zieht. Im kommenden Patch 2.1.3 wird er noch nicht erwähnt. Dafür erhalten mehrere Klassen, viele Hexenkräfte und ein unbeliebter Schrein einen Buff:
Der Kuriositätenhändler ist aktuell keine gute Quelle (mehr) für Mythic Uniques. Dafür kommen bald coole neue Schatzgoblins in Diablo 4, die euch mit Gold, Mats und sogar mit Mythics versorgen. Zwar ziehen sie im Rahmen eines Events ins Spiel – dürfen aber danach bleiben. Welche neuen Goblin-Varianten es geben soll, erfahrt ihr hier: Neues Event in Diablo 4 bringt Schatzgoblins, die euch die seltensten Items droppen – und sie bleiben dauerhaft
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Mytic habe ich da nie bekommen aber jetzt auf Qual 4 nicht Mal ein vermachtes Item wenn man nur einkaufen geht bei erreichen des Cap und mit viel Glück dann 1-2 Teile die überhaupt ein Affixe haben macht den Händler nutzlos.
Gut die Schlüssel lohnen sich diese Saison, Flüstertruhen sind jetzt Recht häufig und besser bestückt.
Sorry, aber man kann es mit der „Spielwirtschaft auszubalancieren“ auch übertreiben. Selbst in der Season, als er noch nicht generft wurde, war es in meinen Augen ein „ok‘er“ Lootpoint, nicht mehr nicht weniger. Die wenigsten bekamen tatsächlich über diesen ein Mythic und wenn mal ein 2 GA droppte, dann verhinderten immer noch zuviele Affixe, das es auch wirklich zu gebrauchen war. 1 GA findet man sowieso zu genüge in den Endgameaktivitäten. Es war also völlig absurd, seitens Blizzard, hier unbedingt mit dem Nerfhammer draufzuhauen und den Händler aktuell völlig unbrauchbar zu machen.
Im Endeffekt ist es derzeit doch so, das die Gamer, die Hardcore grinden, sowieso meistens in Mythic „ertrinken“, für alle anderen wäre es einfach eine nette Anlaufstelle gewesen, wo eine geringe Chance auf ein Mythic bestanden hätte. Ich verstehe manchmal die Entwickler nicht, das man hier nicht weiter, als bis zum Tellerrand bzw „Spielwirtschaft“ denken kann.