Diablo 3 hat ein Bot-Problem

Das Hack’n-Slay Diablo 3 hat offenbar ein Bot-Problem. Bekannte D3-Spieler fordern von Blizzard ein härteres Durchgreifen.

Die Bots sind bei Diablo 3 außer Kontrolle. Das sagt nicht irgendwer, das sagen einige ziemlich bekannte Diablo3-Spieler aus der Community, die für Fanseiten schreiben, auf reddit diskutieren. Es sind sogenannte Multiplikatoren, Streamer und Youtuber. In einem offenen Brief haben sie sich an Blizzard gewandt.

Ihre Kritik: Das Botten nimmt überhand und es verfälscht den Wettbewerb um die Leader-Plätze und vergiftet die Community. Dadurch dass manche 24/7 online sind, könnten die „vorne mitspielen.“ Wer nicht betrüge, könne gar nicht so viel spielen, um hier mitzuhalten.

Diablo 3 sei vom Spiel her unglaublich grindlastig, neben den „attraktiven“ Dingen wie „Greater Rifts“ müsse man zahllose Stunden investieren, um in normalen Rifts die Schlüssel dafür zu farmen und vieles mehr.

Und so schwer könnten Botter ja auch nicht auszumachen sein. Wenn viele mehr als 20 Stunden am Tag und das jeden Tag über eingeloggt seien, müsse das doch auffallen.

Diablo3-Titel

Besonders ärgert die Unterzeichner des offenen Briefs, dass einige der bekannten D3-Steamer wohl „außerhalb des Steams“ botten würden, um dann zu hunderten von Schlüsselsteinen vor Publikum einzuloggen. Streamer hätten eine Vorbildfunktion und würden sie so missbrauchen. So ein Verhalten sende das Signal: Um vorne mit dabei zu sein, muss man halt bescheißen.

Man bittet Blizzard, härter gegen Bots durchzugreifen und spricht sich für ein „Fairplay“ aus. Blizzard habe schon länger kein Zeichen mehr gesetzt. Die Season 3 sei an „Bots“ verloren, man hofft, wenn Blizzard gegen Bots vorgeht, dann so, dass die Season 4 noch gerettet werden könne. Man wünscht sich ein „großes Aufräumen“ rechtzeitig zum Season-Schluss.

So wie jetzt könne es nicht weitergehen. So wie jetzt würden die Unterzeichner auch nicht weitermachen, heißt es.

Quelle(n): US Battle.net, mmorpg.com
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Zorni

Das lustigste an dem „offenen Brief der Community“ ist eigentlich, dass viele derer, die sich da fälschlicherweise als „die Community“ ausgeben, selbst täglich gegen die Spielregeln verstoßen. Sei es wegen des Einsatzes von TurboHUD, des Nutzens von Bots, oder dem Nutzen und wissentlichen Verbreiten von Exploits … alles dabei bei den feinen Herren. Die deutschsprachige Community geht diesen wertlosen Schrieb auch ein wenig kritischer an -> http://eu.battle.net/d3/de/

Lustig auch zu dem Thema Bots: https://www.reddit.com/r/Di

🙂

Gerd Schuhmann

. Die deutschsprachige Community geht diesen wertlosen Schrieb auch ein wenig kritischer an -> http://eu.battle.net/d3/de/for
—–
Also … ich hab da mal die erste Seite überflogen und es ist halt „deutsche Community“ in Reinkultur.

Neid/Missgunst/Schadenfreude. Da würde ich jetzt nicht stolz drauf zeigen und sagen: Guck mal, wie kritisch die sind.

Zorni

Im deutschen Forum muss man sich immer ein wenig einlesen – sehr viele Trolle / Multiaccounter da am posten (das erklärt auch die +/- Ratings vieler Beiträge). Wenn man seine Pappenheimer kennt, weiß man was man überfliegen kann.

Ihr könntet ja auch mal etwas kritischer an das Thema herangehen – also Cheaten in Online Games generell vielleicht mal als Themenschwerpunkt, es dürfte ja nicht nur die Blizzard Spiele betreffen.

Gerd Schuhmann

Du meinst im Sinne von: Bots zeigen ganz klar Fehler im Design, weil es repetitive Arbeiten erfordert, und dann ist es okay, zu cheaten, um Zeit zu sparen, oder wie?

Also wenn Leute sagen: Ich würde gerne oben mitspielen, aber das geht nicht, weil alle, die oben mitspielen, bescheißen und ich will das nicht – dann find ich das eine durchaus verständliche Sicht.

Und so. „Ja, der lügt, der ist ja auch ein Schummler!“ oder „Der verdient so viel Geld bei Steam und spielt nur! Voll doof, ich will auch so viel Geld verdienen!“ – ändert nichts daran, dass das Argument gut ist.

Wenn man Regeln aufstellt, muss man auch dafür sorgen, dass die eingehalten werden.

Zorni

Nein, ich meine eher die andere Seite, also Streamer, Botter etc – aber irgendwie habe ich das Gefühl, wie reden aneinander vorbei.

Wegen eines Rankings, das absolut nichtssagend ist (D3), weil die Voraussetzung einen Platz in Selbigem zu erreichen eh nie die Selben sind (Andere Map, andere Monster) cheaten sicher nicht so arg viele Leute.
Wenn es um Geld in irgendeiner Form geht, wird das doch schon interessanter – wer verdient da alles mit? Warum fällt es Herstellern so schwer dagegen vorzugehen? (Da geht es vermutlich eher um juristische Dinge)
Der Themenbereich ist groß. Schau dir einschlägige Community-/Fanseiten an, die werben auch für Keyseller … und unterstützen somit eigentlich nicht mehr das Spiel, sondern torpedieren sozusagen die Hersteller, obwohl sie sich ja oft als „Fans“ bezeichnen.

Gerd Schuhmann

Der Themenbereich ist groß. Schau dir einschlägige Community-/Fanseiten an, die werben auch für Keyseller … und unterstützen somit eigentlich nicht mehr das Spiel, sondern torpedieren sozusagen die Hersteller, obwohl sie sich ja oft als „Fans“ bezeichnen.
——
Das ist ein anderes Thema. Fanseiten haben es bei Werbekunden schwer. Keyseller haben es schwer, irgendwo Werbung zu schalten.

Wenn man mit einer Fanseite also irgendwas verdienen will, ist das oft ein guter Weg. Die machen das nicht aus Bösartigkeit, sondern das ist eben ein Weg, Geld zu verdienen.

Hier bei D3 ist es eben interessant, weil der Platz im Ranking für Streamer eine Möglichkeit ist, auf sich aufmerksam zu machen.

Blizzard hat ja vor einiger Zeit in WoW zumindest Bots radikal gebannt, die Honorbuddy-Sache.

Keragi

Wenn man dieses kompetetiv ding einfach mal abschaffen würde, gibt’s auch keinen Grund mehr zum aufregen.Problem gelöst! Habe d3 einmal wegen der Story durchgespielt und gut ist.
Dieses ladder ding ist nur dazu da um zu zeigen hey ich hab aber viel mehr Zeit in das spiel gesteckt ich bin jetzt was besseres als du.

Nirraven

Nur weil DU nichts mit einem kompetitiven Wettkampf anfangen kannst, heißt das es keiner spielen soll?!

Botter betreffen nur kopetitve Spieler und da du nicht so einer bist, verstehe ich nicht wiso du hier deinen Senf dazu gibst? Dich stört es ja eh nicht.

Keragi

Wettkampf im Sport ist okay in Spielen finde ich es nicht so schön, da man ja eigendlich ne schöne Zeit haben will, auch erlebt man oft das man sich in Spielen an guides halten soll um ja alles aus einer Klasse Heraus zu holen sonst nehmen einen Gruppen zb nicht mit, da man natürlich danach strebt der beste zu sein, das erzeugt einfach nur un nötig stress den man sich nicht antun muss.

Nirraven

Genau diesen „Stress“ suchen manche und haben Spaß daran.

Keragi

Oh okay, was reizt dich daran? ich bin wohl zu bequem dafür: D

Nirraven

Speziell in D3 nichts, aber andere eben schon.

Ich mag aber kompetitiven Wettkampf in Form von strukturierentem PvP.(Arena,BG’s)
Ich messe mich gerne mit Anderen um besser zu werden.

Koronus

Da ich D3 nicht spiele fällt es mir wohl leicht das zu sagen aber ich frage mich ernsthaft, was ist so schlimm an Bottern? Wenn einem die Bots die unerfreulichen Arbeiten abnehmen und einem Zeit für die spaßigen lassen, warum lässt man die nicht?

Beniz

Ist ganz einfach bei Diablo 3 muss man für die Greater Rifts Schlüsselsteine farmen und das übernehmen in dem fall die bots, wodurch die botter die möglichkeit haben mehr Rifts zu öffnen um schlechte Rifts zu skippen und sich dadurch einen Vorteil in der Ladder ergattern können.

Gerd Schuhmann

Und auch bei Streamern.

Ich denke: Das spielt schon eine Rolle. Die Leute wollen ja möglichst viele hohe Rifts sehen.

Und wie einer da „off-stream“ hinkommt, ist denen egal.

Und ich denke die „legalen Streamer“ ärgert das, dass andere höher kommen als sie, weil sie diese Methoden verwenden. Das ist ja auch ein Wirtschafts-Faktor, der #1 Barb im Ranking zu sein, als Streamer.

Fail0hr

Diablo 3 wird über eine Ladder kompetitiv gespielt – wenn sich jemand durch einen Bot einen Vorteil verschafft, ist das unfair anderen Spielern gegenüber.

Koronus

Das ganze Rangliste Wettbewerb Zeug habe ich nie ganz verstanden solange es nicht rein PvP Sport war. Im PvE sind die Abenteuer und die Freude am Loot wichtig und nicht wie viel Zeit du jetzt damit verbringst langweilige Sachen zu grinden.

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