Diablo 3 verkneift sich mit 2.3.0. so manche Extravaganz, schafft Reich der Prüfungen ab

Das Hack’n Slay Diablo 3 steht vor dem nächsten Patch 2.3.0. Jetzt stellt man die Änderungen im Abenteuermodus und beim Handwerk vor: Man streicht so manchen Schnörkel und vereinfacht Spiel-Mechaniken.

Wer Diablo 3 spielt, gewöhnt sich an so manche Macke und Spielmechanik des Top-Sellers, für die man einen Redeschwall braucht, um sie zu erklären. Mit 2.3.0. wird man deutlich weniger Worte benötigen, um einem Freund bestimmte Spiel-Mechaniken zu erläutern.

Kein Reich der Prüfungen mehr

Nephalem-Portal-DiabloDas Reich der Prüfungen etwa – hier geht es gegen immer stärkere Wellen; je nachdem, wie viele man schafft, beginnt man danach mit einem entsprechend hohen „Großen Nephalemportal“, legt mit einem „GRift“ los. Das Reich der Prüfungen wurde von vielen Spielern einfach gestartet und dann verlassen, um ein GRift auf Stufe 1 zu beginnen und sich langsam in immer höhere „Große Nephalemportale“ vorzuarbeiten und auf dem Weg dahin rasche Exp und billige Beute abzugreifen.

Das „Reich der Prüfungen“ schafft Blizzard daher ab. Spieler können mit 2.3.0. ein großes Nephalemportal öffnen, das bis zu eine Stufe über dem höchsten liegen kann, das sie bereits abgeschlossen haben. Wer besonders gut durch ein großes Nephalemportal kommt, der kann auch mehrere Stufen überspringen.

Die Zugangsbedingungen ändern sich: Die normalen Nephalemportale, die klar als lockere Aufgabe in Diablo 3 gedacht sind, brauchen gar keine Schlüssel mehr. Die großen Nephalemportale brauchen weiterhin Schlüssel aus einem „normalen“ Nephalemportal, allerdings haben die dann keine bestimmten Stufen mehr.

Am Ende eines großen Nephalemportals hat man nur noch die Möglichkeit, die Juwelen aufzuwerten. Der Schlüssel selbst kann nicht aufgewertet werden, sondern der ist wirklich nur für ein einziges Großes Nephalemportal. Danach braucht man den nächsten.

Kurz gesagt: Es war vorher ein recht kompliziertes System, viele Extra-Schnörkel verkneift man sich mit 2.3.0. nun einfach. In einem Nephalemportal farmt man Schlüssel für ein Großes Nephalemportal. Wie schwer das sein soll, kann man selbst wählen, je nachdem, welche Schwierigkeitsstufe man schon bezwungen hat.

Diablo3-Kanai

Craften wird einfach, Kopfgelder erhalten neue Funktion

Ähnliches lässt sich zum Craften in Diablo 3 sagen. Da hat man mit Reaper of Souls neue Materialien eingeführt, damit wurden andere überflüssig. Dem trägt man nun Rechnung und will das Handwerks-System vereinfachen: Trümmerteile, exquisite Essenzen, schillernde Tränen, dämonische Essenzen und feurigen Schwefel schmeißt man kurzerhand raus. Auch die Rezepte hat man deutlich ausgedünnt, die Kosten verringert.

Im Abenteuermodus ändert man auch etwas: Kopfgelder, die eigentlich dafür vorgesehen waren, Schlüssel für Nephalemportale zu finden, brauchen jetzt eine neue Funktion: Die koppelt man an den Kanais Würfel. Wer ein Kopfgeld abschließt, erhält aktspezifische Handwerksmaterialien für den Würfel.

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Quelle(n): Battle.net
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