Noch kann euch in Destiny 2 das Seasonmodell überzeugen – Doch nur wenn sich eine wichtige Sache verbessert

Noch kann euch in Destiny 2 das Seasonmodell überzeugen – Doch nur wenn sich eine wichtige Sache verbessert

Derzeit ist in Destiny 2 das aktuelle Season-Modell in der Kritik, weil es zu schnell ausgelutscht ist. Deswegen wollten wir von unserer Community wissen, ob ihr euch stattdessen das alte DLC-Modell zurückwünscht. Eure Antworten sind eindeutig, zeigen aber auch, wo die Community derzeit am meisten Verbesserungspotenzial sieht.

Was hat es mit der Umfrage auf sich? Im Juli wurde harte Kritik am Season-Modell von Destiny 2 geübt. Vor allem nachdem die aktuelle Saison der Heimgesuchten einige bekannte Inhalte und Charaktere zurück ins Spiel gebracht hatte. Die Spieler bekamen immer mehr das Gefühl, dass Bungie seine Seasons nur noch als lieblose Lückenfüller zwischen dem guten Content nutzt.

Wir wollten deswegen in einer Umfrage von euch, der deutschen MeinMMO-Destiny-2-Community, wissen, ob ihr aktuell eine Rückkehr zum reinen „1-mal-im-Jahr-DLC-Modell“ als alternative Lösung anseht, oder ob ihr das aktuelle Season-Modell trotz allem beibehalten würdet.

Inzwischen Kann Destiny 2 eine Vielzahl an Seasons vorweisen.

Spieler glauben an das Potenzial des Season-Modells

Bei unserer Umfrage haben bisher 1.625 MeinMMO-Leser abgestimmt, Stand 25.07.2022, 09:30 Uhr. Jeder hatte dabei nur eine einzige Stimme zur Verfügung. Die Verteilung dieser ist wie folgt:

So glauben 49 % unserer Leser an das aktuelle Season-Modell in Destiny 2 und sein Potenzial.

Die übrigen Stimmen verteilen sich wie folgt:

  • Für eine Rückkehr zum reinen DLC-Modell waren dagegen nur 652 MeinMMO-Leser. Das sind 40 % und damit Platz 2 des Votings.
  • Dem Rest, nämlich 180 MeinMMO-Lesern und damit 11 % ist es dagegen egal, was Bungie in seinem Space-Shooter für ein Content-Modell nutzt.

Da hat die Community ihre Meinung geändert: Im Jahr 2020 wollte MeinMMO schon einmal von euch wissen, wie das Season-Modell in Destiny 2 bei euch ankommt. Damals gewannen jedoch mit 51 % der Stimmen die einzelnen Jahres-DLCs. Die Spieler wünschten sich dort lieber viel Content auf einmal, statt immer nur ein bisschen.

Nur ein Viertel unserer Leser findet’s gut, wie Destiny 2 gerade neue Inhalte erhält

Nachdem nun ein paar Seasons hinter den Hütern liegen, ist es im Jahr 2022 trotz aller Kritik am System genau das gegenteilige Modell, welches unsere Auswertung gewinnt. Das Season-Modell kann inzwischen mehr bei den Spielern punkten, als reine DLCs und das haben unsere Leser in ihren Kommentaren auch begründet.

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Wir wollten von euch wissen: Seasons oder DLCs, was ist euch lieber?

Eure Argumente für das Seasonmodell sind solide: So hat der Destiny-2-Spieler Chris für sich erkannt, dass eine Rückkehr zum DLC-Modell Bungie wohl um Jahre zurückwerfen würde.

Ich bin […] so realistisch zu sagen, dass DLCs keine optimale Option mehr für Bungie [sind]. Sie haben den Weg schon längst eingeschlagen und jetzt wieder umzuschwenken würde uns wahrscheinlich um Jahre zurückwerfen, was State Of The Game angeht. Schließlich wurden viele Systeme und Konzepte genau an das Season-Modell angepasst.

erklärt Chris in den Kommentaren auf MeinMMO

Viele Destiny-Veteranen, die das Spiel seit Jahren begleiten, wissen eben noch, wie grausam langweilig das DLC-Modell einst war. Dazu gehört auch der Hüter Devgru, der sich daran noch genau erinnert:

[…] bleibt mir mit diesem ‛Ein DLC pro Jahr wäre viel besser‘ vom Leib. [Das DLC „König der Bessessenen“], für viele immer noch die beste Erweiterung aller Zeiten, war nach ein paar Monaten auch „durch“ und die Leute haben auf [„Das Erwachen der Eisernen Lords“-DLC] gewartet und waren weg. […] Ohne [Triumphe] [hätte] da auch nach [ein] paar Monaten gähnende Leere geherrscht und die Leute haben sich damals trotzdem beschwert, dass es nix zu tun gibt.

[…] klar könnten sie auch einfach alles in ein DLC pro Jahr pumpen und vielleicht würde da dann auch was in der Qualität Forsaken oder Witch Queen rausspringen, aber das haben sie ja so auch hinbekommen. Und ohne so was wie [„Die Schwarze Waffenkammer“ aus dem alten Jahrespass] wären den Leuten sogar in Forsaken nach einem halben Jahr langweilig geworden.

führt Devgru auf MeinMMO gegen das DLC-Modell an

Und der Spieler Fly sagt, das Season-Modell ist eben einfach eine entspannte Sache, die er persönlich ganz gut findet.

Persönlich finde ich das im Moment ganz gut, man kann jede Woche mal reinschauen, kriegt mittlerweile eine vernünftige Story und kann was tun, aber auch völlig entspannt andere Spiele zocken. Für jemanden der ausschließlich Destiny spielen will, mag das schneller öde werden, aber es gibt auch so viel andere (gute) Spiele, die man (neben Destiny) spielen kann.

erklärt Fly entspannt auf MeinMMO

Deshalb wollt ihr 2022 trotzdem wieder DLCs: Allerdings gibt es auch gute Argumente, die unsere Leser für die Rückkehr zum DLC-Modell anführen, wie der Spieler huhu_2345.

Das DLC Modell hat mir um Längen besser gefallen. DLC kommt raus und ich zocke bis ich den Content durch habe und hier und da noch Grinden bis ich keine Lust mehr habe. Danach warte ich auf den nächsten DLC. […] Durch das Seasonmodell „muss“ ich regelmäßig spielen. Wöchentlich immer dieselben Missionen erledigen und nach drei Monaten wiederholt und wiederholt sich alles, der ewige Kreislauf beginnt von vorne.

beschreibt huhu_2345 seine Argumente gegen das Seasonmodell auf MeinMMO
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Auch beim DLC-Modell gab es Zeiten des „Nichtstuns“ und der Langeweile.

Ohne Content ist für viele Spieler jedoch beides irrelevant

Eins wird aus den Kommentaren deutlich: Trotz, dass viele das Season-Modell derzeit bevorzugen würden, sind sie auch unzufrieden mit manchen Inhalten, die Bungie aktuell bietet.

Besonders die gerade aktive Season 17 hat für die Frustration langjähriger Spieler aus der Community nochmals eine Schippe draufgepackt. So bringt es der Spieler Sleeping-Ex auf den Punkt, als er kommentiert, dass ohne Content doch beides irrelevant ist.

Die Frage ob Seasons oder DLC ist doch irrelevant. Wenn Bungie es nicht schafft entsprechenden Content bereitzustellen, was zuzugeben schwierig ist bei einigen Hardcore Spielern, spielt es keine Rolle, ob ich mich bis zum nächsten DLC oder der nächsten Season langweile.

erklärt Sleeping-Ex sein Problem mit beiden Modellen

Und damit ist er nicht allein. Auch der Destiny-2-Spieler und MeinMMO-Leser Zavarius sieht das ähnlich und schreibt: „Ein DLC alle 6 Monate ist genauso ein Todesurteil wie ausgelutschte Copy-&-Paste Seasons im Wochentakt.“

Es gibt beim Season-Modell noch Verbesserungspotenzial: Im Grunde ist die Community mit dem Season-Modell an sich zufrieden. Aber viele Spieler wünschen sich dennoch einen Space-Shooter, der sie auch in seinen Seasons mit kreativen Inhalten begeistert.

Aufgewärmte „Zwischenseasons“ trüben dieses Erlebnis und fühlen sich an, als wolle Bungie nur Zeit schinden, bis man wieder an die große Story anknüpft.

Dabei müssten es für viele Spieler nicht mal die großen Storybeats sein, die Bungie während der kleineren Seasons ins Spiel bringt. Sie wären schon mit etwas frischem Wind, der sie auf überraschende Entdeckungstouren einlädt oder sie mit einer neuen, noch unbekannten Aktivität pro Saison und unbekannten Locations unterhält, durchaus zufrieden.

Wie findet ihr das Ergebnis? Hättet ihr gedacht, dass die Spieler das Seasonmodell inzwischen bevorzugen? Und wenn Seasons in Destiny 2 bestehen bleiben, was wäre dann euer Wunsch, dass Bungie am aktuellen Modell ändern sollte, damit es für euch unterhaltsamer wird? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Bleibt abzuwarten, ob Bungie für die Zukunft von Destiny auch ein Auge auf diese Kritikpunkte seiner Community hat.

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Ceberion

Eine Season bei der meine geliebte Schwarze Waffenkammer wieder zurückkommt wäre das größte für mich. Meine geliebte Galliard, Hochofen und Hammerhead. Bitte die Visiere der Galliard nciht vergessen.
Mensch Ada, hau doch mal ordentlich auf den Tisch, genug gewebt jetzt werden wieder Waffen gebaut, Mädel!

Und lasst mich endlich wieder wie früher GM’s wann und wie ich will auswählen!

WooDaHoo

Das Saisonmodell finde ich recht gelungen. Zumindest hinsichtlich der Story-Entwicklung und der Tatsache, dass jede Saison auch ein paar Schmankerl, in Form von Saisonrüstungen und -Waffen, hinzukommen. Ich bin nun hinsichtlich der Story-Inszenierung sicherlich nicht so hingerissen, wie manch anderer – da gibt´s wesentlich Franchises, die das einfach besser machen – aber das erwarte ich von einem Online-Grind-Shooter wie Destiny auch nicht. So wie mittlerweile erzählt wird, gerade auch über die Saisons hinweg, ist es gelungen.

Als (relativ) Wenigspieler mit zwei Abenden pro Woche habe ich eigentlich immer etwas zu tun und schaffe eh kaum alles. Dabei ignoriere ich mittlerweile weitestgehend die Spielbereiche, die mir nicht (mehr) liegen und lasse mich auch nicht mehr vom PL-Druck strietzen. Dann kann ich halt keinen Grandmaster spielen und bekomme in den Trials noch mehr auf die Kauleiste, wenn mich mal eine neue Waffe lockt. Damit kann ich aber gut leben.

Womit es mir zunehmend schwerer fällt mich zu arrangieren, ist allerdings die Form des Recycling. Es fühlt sich für mich nicht gut an, die wegen des Sunsetting gelöschten Geliebt oder Falkner jetzt wieder zu erspielen. Ja, sie sind nun (mit etwas Glück, Zeit und „Langeweile“) craftbar. Das ist schon cool. Andererseits hatte ich die beiden quasi damals schon als sehr gute Rolls. Kommen starke neue Perks hinzu, macht es die Sache zwar besser, andererseits fühlt es sich trotzdem komisch an.

Die Leviathan war für mich zu Beginn kurz spannend, immerhin habe ich damals nicht geraidet. Aber das überschaubare Areal und der „Zwang“ dieses im Kreis abzugrasen und immer und immer wieder das langweilige Event im Startbereich zu spielen, haben schnell ernüchtert. Durch die kleinen versteckten Events wurde die Jagd nach Bauplänen zum Glück etwas spannender. Vielleicht wird sowas zukünftig ja noch ein wenig besser gelöst. Wir werden sehen.

Was mich auch ernüchtert, ist die nach wie vor große Ignoranz gegenüber dem Standard-PvP. Neuerungen kommen viel zu selten und wenn, wie das neue EB, wirken diese nicht so recht durchdacht. Das Matchmaking ist und bleibt katastrophal. Es macht als Durchschnittspieler einfach keinen Spaß. Andauernd wird man von Teams zersägt oder wundert sich, dass das Gegnerteam – selbst wenn diese auch nur einzeln unterwegs sind – komplett in anderen Sphären schweben. Hinzu kommen technische Probleme, wie Trefferfeedback, Lags etc. Es muss Bungie doch bewusst sein, dass niemand Spaß daran haben wird, 4 oder 5 Spiele in Folge auf´s übelste zerlegt zu werden. Lieber warte ich zwei Minuten länger und habe dann eine ausgeglichene Zusammensetzung als das, was da aktuell abläuft.

Aber vielleicht bietet auch hier das Saisonmodell mal die Möglichkeit, eine eher PvP-orientierte Saison zu gestalten. In der dann das MM überarbeitet wird, neue (und von mir aus auch alte) Karten hinzukommen, ein paar mehr Karotten gepflanzt werden und irgendwie der Anreiz geschaffen wird, dass auch überwiegende PvE-Spieler mal wieder lieber rein schauen, ohne vorher eine Valium einwerfen zu müssen. 😉

Millerntorian

und irgendwie der Anreiz geschaffen wird, dass auch überwiegende PvE-Spieler mal wieder lieber rein schauen, ohne vorher eine Valium einwerfen zu müssen.

Ich bleib lieber bei der Valium…denn sie hatten 5 Jahre Zeit und nun noch ca. 2,5 auf der Uhr. Die Baustellen sind in den letzten Jahren immer und immer thematisiert, aber nie konsequent angegangen worden. Ich bin skeptisch, dass da wirklich für diesen aktuellen Ableger des Franchise noch der große Wurf kommt.

Und wenn das „neue“ IB das Ergebnis der laut eigener Aussage Bungies intensiven letzten Arbeitsmonate ist, bekräftigt dies irgendwie diese (rein persönliche!) Hypothese.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Millerntorian
WooDaHoo

Jetzt lass mir doch das Quändtchen Hoffnung. 😅

Ich mag das Spiel ja, trotz all seiner Fehler, immer noch gern. Und auch wenn ich zuletzt (eben aus MM-Gründen) kaum noch PvP gespielt habe, das Eisenbanner (ebenfalls dank MM) absolut null Spaß gemacht hat, überkommt es mich immer mal wieder. So wie gestern, als ich richtig Bock auf PvP hatte und mir einen Abend Kontrolle angetan habe. Und „angetan“ muss man leider wörtlich nehmen. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht mit Headset sondern mit kleinen Kopförern gespielt habe, um ein Ohr für die Familie nebenan frei zu haben, was die PErformance vielleicht etwas gestört hat. Trotzdem bilde ich mir ein, nicht der schlechteste Spieler zu sein. Aber bis auf das erste und das letzte Match (man soll ja aufhören wenn´s am schönsten ist) waren eigentlich alle Matches Mist.

Selbst wenn das eigene Team doch mal gewonnen hat, weil der Gegner nur auf Kills gegeiert hat, statt Zonen einzunehmen, hat es keinen Spaß gemacht, weil man vom Skill her eigentlich immer unterlegen war. Hinzu kamen noch schlimmere Matches mit Gnadenregel. Wahrscheinlich sollte ich gleichgültig herangehen aber das kann und möchte ich nicht. Ich spiele ja um Spaß zu haben, nicht um mich in Masochismus zu üben. Beim aktuellen MM läuft wirklich alles falsch. Gute Spieler werden gefühlt fast immer zusammen geschmissen, 5er oder 6er Fireteams auf Einzelspieler losgelassen und wenn man doch mal das „Glück“ hat bei den guten Spielern zu landen, hat man auch nichts davon, weil man nicht hinterher kommt. Denn es genügen ja zwei oder drei richtig gute Spieler, um da komplette Gegnerteam am laufenden Band „abzuernten“. Das Motiviert kein bisschen am eigenen Skill zu feilen. Wie auch? Und wehe man probiert mal neue Waffen aus und möchte sich einspielen…

Ja. Ich bin PvP-technisch nie ganz vorn dabei gewesen. Aber ich habe doch meist sehr solide im Mittelfeld gespielt und auch öfter gute Matches gehabt. Dem ist aktuell überhaupt nicht mehr der Fall. Wenn ein Match Spaßig und ausgeglichen ist, dann eines von 7 oder 8. So bringt das aber niemandem was. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es guten Spielern auf Dauer Spaß macht, immer Schlachtvieh vor die Flinte gelegt zu bekommen.

Millerntorian

Hmmm, wenn ich das so lese, sollte ich vlt. doch noch die letzten finalen Bounties für das Weiße Glühen angehen. Ich schiebe meine Inkompetenz dann einfach auf das MM. 😂

Manchmal frage ich mich, wann mir eigentlich ingame der Spaß am PVP abhanden gekommen ist. Ich glaube, ich werde a) einfach langsam zu alt für dieses Mexikanische-Springbohnen-im-Po-Rumgehopse. Und da b) Destiny leider im Gegensatz zu vielen anderen Spielen (die ich früher gesuchtet habe) auch keine echte Map-Variation bietet (Close Combat, long distance areas, …), dazu überladen ist mit viel zu vielen non-weapon perks, werde ich nicht warm damit.

Ich hab keinen Bock, gefühlt „Nuketown Reloaded“ mit aktivierten Dauerstreaks im Besitz hüpfender Osterhasen immer und immer wieder zu absolvieren.

Würde man irgendwann mal Mapdesign-Diversität und eine reine Waffen-Playlist einführen, würde ich wohl deutlich mehr PVP spielen.

Steffen H.

Mich hat das Ergebnis nicht überrascht. Schon immer wurde nach neuem Content geschrien – am Besten schon ne Woche später, weil die „Maschinen“-Streamer alles in 2 Stunden erledigt haben (sinnbildlich gesehen) und viele Spieler sich gar keine Zeit zum Spielen nehmen, sondern schnell einfach alles haben wollen.

Das Season Konzept bedient das sehr gut. Egal ob mir gefällt, was im Season Pass drin ist, ich will es – jetzt. Die Dosierung ist genau richtig; die Maschinen (Streamer) haben alles in einer Woche fertig, die „Normalos“ schauen sich deren „Best Roll“, „Best Stat“, „This is dope, watch this“, „Ihr müsst gar nicht spielen, wir zeigen euch jeden Scheiss nach 5 Minuten“ Videos an – und fangen danach gezielt an, nach eben diesen Dingen zu suchen. Schnell alles mit Bounties voll, hauptsache ich bin schnell auf Lvl 100. Genossen wird nicht mehr, es wird nur noch gegrindet was das Zeug hält. Selber ausprobieren? Wieso? Ich will den God Roll serviert bekommen, denn ich will, ich will, ich will ….

In nem großen DLC dauern die Sachen meist länger. Und ist man durch, entsteht das Content Loch. Dann wird gejammert, dass kein Content mehr da ist. Dabei wäre doch genug Zeit gewesen, in aller Ruhe zu spielen. Aber nein: Man weiß, es dauert ein Jahr bis es was neues gibt, aber man rusht es trotzdem in 2 Monaten durch. Weil man gierig ist. Weil man wie die Maschinen (Streamer) auch alles haben will und zwar sofort. Und dann steht man da – 10 Monate noch bis zum nächsten DLC. Hoffentlich geht bald dieses saisonale Event los …

Würden wir alle das Spiel genießen, es einfach mal ruhiger angehen lassen und Dinge auch mal selber ausprobieren, wären wir nicht so schnell durch und hätten länger was vom Content. Aber wir verbringen unsere Zeit lieber damit, zu jammern wie kacke Recycling ist und alles neue zu verschlingen. Kein Wunder, dass wir dann schnell wieder hungrig sind.

und in dem Sinne … muss gleich mal auf Youtube schauen, wie det perfekte Roll für die verdammte „Etwas Neues“ aussieht 😁

Gute Nacht 💤

EsmaraldV

Die streamer sind jetzt bestimmt nicht dran schuld, dass es zu wenig Content gibt – es wäre die einfachste Lösung, den streamern die Schuld dafür zu geben.

Der Inhalt ist einfach zu gering und die wiederspielbarkeit ist einfach kaum mehr vorhanden. Stattdessen muss man Woche für Woche stupide eine Liste abarbeiten. Das schaff ich auch ohne streamer. Zeitgleich werden Bereiche komplett vernachlässigt wie pvp und strikes.

Steffen H.

Es ist wenig Content, da sind wir uns alle einig. Umso wichtiger also, dass man das genießt, was da ist. Auch wenn es nicht viel ist. Das meinte ich damit. Wir brauchen uns keine Illusionen machen: Wir werden nicht alle 3 Monate ein DLC a la Forsaken erhalten. Genau das ist es aber, was die Community gern hätte. Und ich wette, dass sie selbst dann noch zu mosern hätte. Die Streamer setzen dem dann die Krone auf, indem sie Content durch ihr Speedrunning bereits entwerten, bevor andere ihn vollständig gespielt haben (Stichwort: Maschine X hat das schon gezockt, lohnt sich nicht, also spiel ich‘s gar nicht erst, dafür hat Maschine Y aber schon den besten Weg für gutes Loot gefunden, also spiel ich doch gleich das).

Wir Destiny Spieler sind wie kleine Kinder: Reicht uns den kleinen Finger und wir nehmen gleich die ganze Hand! So viel Content, wie wir verlangen, könnte Bungie selbst im Idealfall nicht liefern. Deshalb recyclen sie und gestalten die Dinge zumindest etwas anders, so dass es überhaupt Content geben kann. Das ist definitiv besser, als 1 Jahr auf ein DLC zu warten, was dann oben genannte 10 Monate Durststrecke mit sich bringt. Aus oben genannten Gründen.

Versteh mich nicht falsch, auch ich erinnere mich noch gut an die fantastische Zeit zu Release von Taken King und wie viel wir da zu tun hatten. Oder eben an Forsaken. Aber wir vergessen gern, wie gähnend langweilig es in den vielen Monaten/Jahren dazwischen oder davor war. Lets face it: Bungie wird den frischen, tollen Content den wir wollen nicht in aller Regelmäßigkeit liefern (können). Zumindest geben sie uns nun aber eine tolle Story, die sich saisonal gut aneinanderreiht und wir können weiterhin das fantastische Gunplay dieses Shooters genießen. Das muss doch auch was wert sein, oder? Bin schon gespannt, wie nach The Final Shape dann das Gejammere aussehen wird, wenn dann gar nix neues mehr kommt. Weil next Destiny entwickelt wird. Mal schauen, wie viele dann sagen „Gebt uns doch wenigstens noch was recycletes. Alles, Hauptsache ich kann weiter suchten“.

just my 2 cents 😉

Kuhsel

Zu 1000% bin ich da bei dir! Ich hasse es von YouTube, Google etc direkt 5 Stunden nach Erscheinen eines neuen DLCs Pushs mit „Spart euch den langen Weg“ „Macht es genau so, that’s the easiest way“ etc zu bekommen, weil diese Streamer wieder mit allem durch sind. Ich gucke da gar nicht erst rein, sondern nehme mir tatsächlich die Zeit, alles selbst zu entdecken. Und da man ja auch ein Leben außerhalb des D2 Universums hat, ist es mir sogar schon passiert, dass ich gegen Ende einer Season etwas panisch wurde, weil ich noch nicht fertig war! 🤷🏻‍♀️ Aber umso mehr habe ich dann den Grind genießen können und hatte nicht dieses „Muss-Gefühl“ dabei. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich noch aus der alten Gamerstube bin und mit Atari, GameBoy und NES großgeworden bin. 😉 Im Alter wird man eh ruhiger! 😅 Aber dieses durch rushen durch jeglichen Content, das geht mir echt auf die Eierstöcke. Scheint heutzutage aber zum Teil leider normal zu sein. Blöd nur, dass sich gefühlt die halbe Community dann von dieser „No Content & recycled“ Stimmung anstecken lässt und schon kippt die Stimmung. Klar, in Destiny ist nicht alles top, trotzdem ist es noch lange nicht so schlecht, dass es überhaupt keinen Spaß mehr macht! Und die Zeit für andere Games nehme ich mir immer. Gerade wenn es tatsächlich mal wieder langweiliger auf’m Turm wird. Ein Tapetenwechsel und etwas Abstand hat schließlich noch keiner guten Beziehung geschadet. 😉 Für mich wird Destiny 2 immer eins meiner absoluten Lieblinge sein und bleiben. Auch mit den ganzen Macken, Fehlern etc… Niemand ist perfekt und wo kämen wir denn hin, wenn es nichts mehr zum aufregen gäbe? 😉👍

Aroes

Kann ich so unterschreiben! Ich habe Elden Ring erst vor kurzem angefangen und bin dem Hype überhaupt nicht nachgerannt, da ich das Spiel nicht auf’m Schirm hatte. Nun genieße ich es pöapö ohne ständig Videocorschläge auf YouTube zu sehen. Es ist klasse wenn man Dinge entdeckt ohne direkt danach zu suchen und auch ein befriedigerendes Gefühl, wenn man das Spiel beendet.

Millerntorian

Perfekt auf den Punkt!

Genau aus dem Grund habe ich aufgehört, mehr als unnötig oft auf YT nach Destiny zu stöbern. Die ganze „Must have!, Do this right now!“ „Easy Glitch to blablabla“-Scheisse nervt mich nur noch.

Die einzigen, die ich mir mittlerweile nur noch gelegentlich anschaue, sind Ascendent Nomad, weil er unfassbar viel Detailversessenheit in die Vorbereitung seiner Videos steckt (muss man erst mal machen, über Monate nur Impuls spielen…alle übrigens…und dann so einen tollen Ranking-Beitrag draus zu machen), Gaming Animal, der es mehr als verdient hätte, mit seiner Auflistung der kommenden Everversum-Items, Shader & Co. höhere Aufmerksamkeit zu bekommen, und last but least Time Sausages Gaming Channel, weil der Typ einfach unglaublich humorvoll ist und ich den Akzent liebe.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Millerntorian
Mr. Killpool

Sagen wir Mal so, ich spiele einfach ab und zu Mal ein anderes Game und schon habe ich keine Probleme Mehr.
Aber das muss ja jeder selber wissen, ich persönlich habe als Feierabend Hüter immer genug zu tun😁

P3CO

Ich finde es hat sehr wenig aussagekraft, was da befragt wurde bzw was an Resultat herauskam.

Dreh- und Angelpunkt ist der Mangel an Inhalt, nichts anderes.

Somit wäre die korrektere Frage gewesen – wollen die Hüter lieber DLCs mit genug Inhalt oder wollen die Hüter lieber Saisonmodell mässig alle 3 Monate neuen und ausreichenden Inhalt.

Und schon hätten wir ein anderes Ergebnis (Egal in welche Richtung) , ausserdem würde man dann auch schnell feststellen, was der Kern des Pudels ist – jedenfalls nicht Die Frage Saisonmodell oder DLC`s …

Bringt alles nichts wenn nicht genug Inhalt kommt.

Chris

Nett mal im Beitrag erwähnt zu werden und dann zu sehen, dass ein Wort komplett verschluckt wurde.. 😂🤷‍♂️
Also im Allgemeinen wäre das Seasonmodell vollkommen ok, aber wir brauchen einfach dann auch Inhalte, die trotz der Geringen Menge auch länger halten. Es braucht einfach mehr inhalte, die man immer wieder spielen kann.
Der PvP gäbe hier zwar eine super Basis, hat aber zu lange wenig Liebe bekommen. Mal schauen wie (und ob) sich das Seasonmodell noch verbessert.

Chris

Achsooo ich dachte ich hätte beim Schreiben ein Wort verschluckt… 🤣
Dachte ihr habt das dann ergänzt, da ich es verpeilt hab. 😛

Joa das denk ich mir. Aber das Storytelling bekommen die mittlerweile relativ flüssig hin. Ich hätte eh nie gedacht, dass ich mal bei Destiny sowas sage wie: Ich freu mich aufs nächste DLC einfach wegen der Story.. 🙈

Paulo (Mr Kermit001)

Ich muss auch dazu sagen ist egal was man macht es werden nie alle zufrieden stellen. Aber ich hab den Eindruck die forcieren zum Everversum. Kann sein das ich mich täusche.

Millerntorian

Das täuscht.

Das Everversum hatte schon immer (mit Einführung Saisons) diese Dimension in, soweit ich informiert bin, höherem zweistelligem Millionenbereich, es wird nur mittlerweile anders mit Leben gefüllt und somit von vielen wahrgenommen. Mit Einführung der Saisons hat auch der Umfang der Monetarisierung in dem Maße zugelegt, wie die Saisons eben in schnellen Intervallen durchrattern (Aber ehrlich? Welcher Depp kauft sich EP-Boosts? 😉)

Egal, TodayInDestiny und Geduld…wer muss schon unnötig Silber ausgeben?!

So gewinnt man schnell den Eindruck, dass das Everversum deutlich zugenommen hat. Nö, nur die Intervalle. Was man allerdings anmerken könnte, wäre die Innovationsfreudigkeit: Hier hat die Entwicklung & Einführung optischer Items im Everversum deutlich höheres Tempo als beispielsweise Fortschritt im PVP-Design.

Wobei…auch im Everversum wird ja munter receycelt mittlerweile. So manches „neue“ Emote (aber doch nur marginal modifiziert) löst bei mir ein Déjà vu bzw. gelangweiltes Gähnen aus und ich bin sehr froh, die Originale zu besitzen

Und zum Artikel. Who care’s about models? Solange ich unterhalten werde, ist mir die Art der Implementierungen egal. Hat schon mein ehemaliger Ausbilder gesagt: „Herr Millerntorian. Wenn sie PPT-Folien präsentieren, dann vergessen Sie gleich mal dieses ganze Animationsgedöns wie Einfliegen, Erscheinen, bunte Bildchen oder was weiß ich. Das machen nur Anfänger. Inhalte auf den Punkt gebracht zählen!“

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Millerntorian
Paulo (Mr Kermit001)

Ok danke dir. Vielleicht weil ich nur momentan ab und zu einlogge merke ich es mehr. EP boost noch nie benutzt und auch nicht Nötig ich muss nicht höchste PL haben. Wenn es nicht schaffe ist es halt so. Aber momentan spiele ich andere Games weil ich raffe mich nicht Destiny zu spielen. PL finde ich ermüdend strikes / Dämmerung mache ich gerne Dungeons auch aber sonst auch immer das gleich seit 2014 daher mache ich zwischendurch Pause. Meiner Meinung nach fehlt Bungie Ideen. Finde gut das die Story zu Ende erzählt wird aber kaum Innovation. Trotz Series X sind die Ladezeiten lange. Deinstalliert und wieder installiert genauso langsam. Wäre schön auch das die mich lassen mit dem waffen zu spielen die ich will und nicht wie die wollen. Mir ist es egal ob Season oder DLCs Hauptsache man hat spaß. Du wirdst nie alle zufrieden stellen

Gernot Hassknecht

Genau diese deppen die sich level boost kaufen, sind das Problem und der Grund warum Bungie immer gieriger wird.
2000 Silber incl. 10 Level im Season Pass und dazu noch der Powerlevel boost. Ich bekomme richtig Blutdruck allein von dem Gedanken, dass es Menschen gibt die soo dumm sind, bzw Bungie dieses Schamlos ausnutzt.

Als wäre das noch immer die Rache, an uns Hütern, weil Bungie selbst, damals so dumm war Glanzstaub und Cosmetics, alle paar Level, peer Engrammen verschenkt hatte. Zu Events gleich doppelt😅
Wer erinnert sich und jetzt zahlen wir die Rechnung…
Bzw ihr🤭

Chris

Wo ist das ausnutzen? Die 10 Season Level sind ein Witz genauso wie die Ausrüstung um sich minimal grind zu ersparen. So ein Boost würde sich nur zu nem DLC drop „lohnen“. Selbst da isses eig. Schwachsinn. Selbst wenn man gemütlich durch die Story läuft, kommt man recht easy auf das selbe Powerlevel ohne auch nur im entferntesten gezielt darauf gegrindet zu haben.
Man erkauft sich dadurch aber nicht im entferntesten irgendwelche nennenswerte Vorteile. Sollte sich das jemals über solch irrelevante Boosts und Cosmetics hinaus bewegen, werd ich aber dementsprechend ganz vorne mit bei sein und den Bungie-Bash-Knopf drücken 😂

Ich persönlich sehe auch in der bezahltechnischen Aufteilung von Inhalten auch einen gewissen Vorteil. Viele finden es ja sehr dramatisch, dass man für Inhalte einzelnd zur Kasse gebeten wird, wenn man sich keine Delixe Edition geholt hat. Ich sehe es so: Mir gefällt der Inhalt nicht (also der aktuelle Dungeon) dann kauf ich ihn auch nicht. Das wird mir damit sicher öfter noch so gehen. Natürlich ist fraglich ob umgerechnet knapp 20 Euro ein gerechtfertigter Preis ist für einen einzigen Dungeon.

Millerntorian

Wo ist das ausnutzen? Die 10 Season Level sind ein Witz genauso wie die Ausrüstung um sich minimal grind zu ersparen. So ein Boost würde sich nur zu nem DLC drop „lohnen“

Das hat Gernot auch nicht geschrieben oder gemeint. Sondern den Umstand, dass Bungie sehr wohl weiß, dass viele neue Spieler, welche „echte Boostpakete“ aus anderen Games kennen, gerne so etwas aus Unkenntnis kaufen. Dummerweise um dann festzustellen, dass sich der PL bis zum Softcap locker flockig mit verbundenen Augen und einer Hand auf dem Rücken erreichen lässt und sie eigentlich unnötig Geld in den Sand gesetzt haben.

Ich empfinde dies schon als eine Form des Ausnutzen; von Unwissenheit oder Unkenntnis. Denn wir wissen alle, wie einsteigerunfreundlich bzw. -unübersichtlich Destiny ist (da helfen auch die Kosmodrom-Missionen wenig).

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Millerntorian
Chris

Das ist halt einfach die Dummheit von Konsumenten. Wer blindlinks Dinge kauft, ohne zu wissen was er da wirklich bekommt, dem ist auch ned mehr zu helfen. 🤣
In dem Sinne dürfte man eigentlich nichts zum Kauf anbieten, weil zu viele leider ihr Geld an den Monitor werfen und vieles vom Gekauften wird dann meist trz. liegen gelassen.
Empfinde das halt nicht als Ausnutzen von Neuankömmlingen wenn da recht transparent erklärt wird was drinnen ist und Leute ohne Bezug zu der Beschreibung dann einfach blindlinks kaufen.. naja wäre Finanziell gesehen sehr Fragwürdig (aus Entwickler-Sicht) von nem Entwickler darauf zu setzen.
Aber ist nur meine Meinung. 🤷‍♂️

Im Allgemeinen find ich Destiny recht simpel gehalten. In das Gameplay findet man recht einfach nen Einstieg. Schwieriger ist es bei der Story. Da fehlt ein Intro o.Ä., das dir die wichtigsten Ereignisse erklärt. Eine versteckte Timeline fand ich persönlich nicht optimal als Lösung.

Millerntorian

Das ist halt einfach die Dummheit von Konsumenten. Wer blindlinks Dinge kauft, ohne zu wissen was er da wirklich bekommt, dem ist auch ned mehr zu helfen. 

Und ich habe noch mit mir gerungen, ob ich statt „Unkenntnis“ nicht einfach schreibe „wer so doof ist“. Aber dann hat ausnahmsweise das Engelchen auf der Schulter dem Teufelchen einen A-Tritt verpasst und ich war diplomatisch.

Generell aber mit dir d’accord. Gameplay-Tutorial ok, Story-Tutorial…Pech gehabt. Kauf dir die Grimmoire!

Womit wir eigentlich wieder beim Geld wären. 😉

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