Destiny 2: Nicht mal 1% der Spieler packt das neue Raid-Lair zum Start

Am 11. Mai fiel der Start-Schuss für den 2. Raid-Trakt „Sternenschleuse“ aus dem Kriegsgeist-DLC für Destiny 2. Eine Menge Hüter konkurrierten im Rennen um den weltweit ersten Raid-Abschluss. Nach knapp sechseinhalb Stunden fiel der neue Endboss. Doch nur  wenige schafften es am ersten Tag überhaupt durch die neue Passage.

Rennen um den World-First. Am 11. Mai um 19:00 Uhr öffnete die Leviathan ihre Schleusen für die Hüter. Das Rennen um den World-First Raid-Clear im Warmind-DLC war eröffnet. Eine Menge Spieler versuchten sich an dem neuen Raid-Abschnitt.

Doch die meisten scheiterten. Weniger als 1% der angetretenen Hüter schafften es am ersten Tag durch den Raid. Nach stolzen 6 Stunden und 38 Minuten schaffte es aber das erste Team, den Raid-Boss Val Ca’uor ins Jenseits zu befördern.Destiny_2_Leviathan_2_Raid_Lair_2

Raid-Lair „Sternenschleuse“ ist für die meisten noch zu hart

Warum war es so schwer? Den Aufbruch zur Sternenschleuse haben sich die meisten Spieler mit Sicherheit anders vorgestellt. Von knapp 130.000 angetretenen Hütern packten am ersten Tag gerade mal 105 den neuen Raid-Trakt. Mehr als 99% scheiterten an dieser Aufgabe.

Im Vorfeld zum Start der 2. Raid-Passage wurde vermutet, dass das empfohlene Power-Level zwischen 340 und 350 angesiedelt sein wird. Dementsprechend starteten viele Fans motiviert und zuversichtlich in den neuen Raid. Zur großen Überraschung lag das empfohlene Level jedoch bei 370. Die meisten Spieler hatten diese Voraussetzung zum Zeitpunkt des Starts nicht erfüllt.

Einige schafften es dennoch bis zum Boss. Doch spätestens dort war dann für den Großteil das Limit erreicht. Der letzte Encounter ist im Powerlevel offenbar noch schwerer gestaltet und wohl bei 380 angesiedelt.

Das machte es den meisten Spielern unmöglich, den finalen Part erfolgreich zu meistern. Denn sie lagen meistens weit darunter. Viele gaben frustriert auf. Sie waren noch nicht gut genug für diese Begegnung gerüstet.

Community Manager DeeJ fand dazu auf Twitter die passenden „tröstenden“ Worte: „Tage wie heute sind das, was passiert, wenn die Community sagt, dieses Spiel sei zu leicht.“

Wer hat’s als erstes gepackt? Geknackt wurde der neue Raid-Trakt letztendlich doch. Nach 6 Stunden und 38 Minuten gelang es dem Redeem-Clan als weltweit erste Gruppe, den Endboss zu besiegen. Das bestätigte auch Bungie auf Twitter.

Zum Vergleich: Für den weitaus umfangreicheren Oryx-Raid „Königsfall“ aus Destiny 1 brauchten die Spieler ungefähr 7 Stunden.

Der Redeem-Clan ist bereis für andere Meisterleistungen in Destiny 2 bekannt. So schaffte es diese Gruppe unter anderem als erstes mit nur 3 Mann durch den Weltenverschlinger-Trakt des Raids. Anschließend gelang ihnen dieses Kunststück sogar mit 2 Spielern.

Wie reagiert die Community? Bei der Hüter-Gemeinschaft stößt die Sternenschleuse auf gemischte Gefühle.

Auf der einen Seite finden es eine Menge Spieler gut, dass das Endgame seinem Ruf nun endlich gerecht wird. Es ist schwer und wirklich nur für hochstufige Charaktere gedacht. Bungie hätte hier endlich eine gute Balance gefunden.

Auf der anderen Seite beschweren sich jedoch auch viele darüber, dass das empfohlene Power-Level in ihren Augen übertrieben hoch angesetzt wurde. Dadurch versuche Bungie den mageren Content künstlich in die Länge zu ziehen.

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