Destiny 2: Spieler vernichten neue Raidbosse schon solo und komplett ohne Waffen

Während wir in Destiny 2 uns noch die Zähne an den neuen Raidbossen aus der Tiefsteinkrypta ausbeißen, übertreffen sich manche Hüter mit absurden Kill-Challenges gegenseitig. MeinMMO zeigt euch hier mit Videobeweis, dass die Bosse schon ohne Waffengewalt und ganz alleine bezwungen wurden.

Es ist nun etwas mehr als eine Woche her, seit die ersten Spieler den neuen Raid aus Destiny 2: Beyond Light knackten. Viele Feierabend-Zocker und entspannten Hüter beißen sich an der Endgame-Aktivität aber teils immer noch die Zähne aus oder kommen jetzt erst so langsam in die erforderliche Level-Reichweite.

Während die Aussicht auf neue und starke Waffen die Spieler in die Tiefsteinkrypta treibt, haben die Destiny-Profis ganz andere Motivationen. Geht ihnen der Content aus, wollen sich gegenseitig mit absurden Challenges und halsbrecherischen Manövern, die viele “normale” Hüter kaum durchziehen könnten, ausstechen.

MeinMMO präsentiert euch hier 2 Errungenschaften, die einige beeindruckende Leistungen aus dem neuen Raid von Beyond Light zeigen.

Destiny 2: Spieler überlisten neuen Raid-Boss – Tödliche Attacke mit Emote abgewehrt

Schwerster Boss der Tiefsteinkrypta hat das 1vs1-Duell verloren

In Destiny 2 sind Raids so designt, dass ein Team aus 6 Spielern sich der Herausforderung stellen muss oder eher sollte. Denn der Bosskampf gegen Atraks-1 und der ganze Encouter wurden nun solo gestemmt.

Welcher Solist war am Werk? Der Raid-Boss Atraks-1 hat im Duell gegen Slayerage den Kürzeren gezogen.

Der ist zwar nicht der finale Boss, wird von den Spielern aber durchweg als der schwerste Encounter in der ganzen Tiefsteinkrypta verflucht. Denn man kämpft auf der Erde und zeitgleich im Weltall gegen mehrere Kopien des Bosses, muss 2 Buffs und einen Debuff managen und in wenigen Sekunden eine Wipe-Mechanik abwehren.

Schaut euch die letzten Sekunden von Atraks-1 hier im Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=aVPk8Yr1KNs

So hat Slayerage das gemacht:

  • Der Profi spielt einen Dämmerklingen-Warlock (Himmelseinstimmung) auf Powerlevel 1.266.
  • Er nutzt ein kinetisches Automatikgewehr und einen Granatwerfer, um die Gegnerhorden abzuwehren.
  • Gegen Atraks-1 selbst nutzt er das extrem mächtige Exo-Schwert “Die Klage”.
  • Er spielt fast ausschließlich mit dem Agenten-Buff – damit ist er in der Lage, sich den todbringenden Debuff via “Prallgeschosse” selbst vom Kopf zu schießen.
  • Um herauszufinden, welche Kopie des Bosses die richtige ist, nutzt er einen kleinen Trick und eine gehörige Portion Glück: Durch minimalen Schaden offenbart sich, welchen Atraks-1 man angreifen muss.
  • Das muss aber schnell gehen – lässt man sich zu viel Zeit oder fügt dem falschen zu viel Schaden zu, resultiert das in einem Wipe.
  • In der finalen Phase nutzt er den Scanner-Buff, um schnell den richtigen Boss zu finden.

Nach 10 Stunden Dauer-Stream war es so weit: Als ihm das Kunststück gelingt, rastet sein Chat auf Twitch richtig aus. Denn der Solo-Kill ist das Ergebnis eines über 10-stündigen Streams (via Twitch). Schon am Tag zuvor hat Slayerage vergeblich versucht, Atraks-1 alleine zu bezwingen.

Slayerage und sein Clan “The Legend Himself” sind in Destiny bekannt wie ein bunter Hund. Übrigens war es Slayerage, der vor 6 Jahren den Raidboss Crota in Destiny 1 als erster solo legte.

Ein Team hat den finalen Raidboss komplett ohne Waffengewalt gelegt

Destiny 2 ist ein Loot-Shooter. Die Jagd nach der stärksten Waffe, dem Godroll und dem seltensten Exotic ist die Karotte vor der Nase vieler Hüter. Und gerade in den Raids brauchen die Spieler ihre ganze Feuerpower.

Diesem Raidboss ging es “pazifistisch” an den Kragen: Umso erstaunlicher ist es, dass der finale Raidboss Taniks von einem Team gelegt wurde, das komplett auf den Einsatz von Schusswaffen verzichtete. Nur mit netten Worten gab sich Taniks aber natürlich nicht geschlagen, daher durften alle Fähigkeiten und Nahkampf-Attacken genutzt werden.

Schaut euch hier an, wie der finale Boss der Tiefsteinkrypta seine Waffen-lose Abreibung erhält:

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So ging das Team vor:

  • Die meisten Spieler wählten den Sturmbeschwörer-Warlock (Einstimmung der Kontrolle).
  • Durch seine Super “Chaosspannung” ist guter Bossschaden möglich, mithilfe des Rift gibt es Heilung fürs Team und der “Ballblitz” erlaubt wenigstens etwas Distanzschaden.
  • Durch geschicktes Wechseln der Exotics “Äonenseele” und den “Geomag-Stabilisatoren” erhalten die Fähigkeiten rasch Energie.
  • Ein Jäger sorgt für Unsichtbarkeit und erhöht mit seinem Pfeil den Schaden. So verzichtet das Team auf die Göttlichkeit, die sonst bei fast allen Hütern am Start ist.
  • Sonst spielt das Team den Encouter ganz normal – sie brauchen nur länger, um mit den Adds fertig zu werden.

Wer jetzt denkt, dass dies nur ein Geduldsspiel ist, liegt falsch. Denn Raidbosse haben es eilig und gehen nach einer bestimmten Zeit in den “Wut ist nah”-Zustand. Brauchen die Spieler zu lange oder richten nicht genug Schaden an, folgt ein Wipe.

Die “Wut ist nah”-Warnung erscheint auch im Video. Unter Druck schaffen es die Hüter aber, Taniks nur durch ihre Fähigkeiten zu legen. Der Jubel ist dementsprechend groß.

Habt ihr dem neuen Raid in der Tiefsteinkrypta schon einen Besuch abgestattet? Fällt euch bei den irren Herausforderungen, die manche Hüter sich selbst auferlegen die Kinnlade runter oder haltet ihr das für digitales Geprotze?

Was euch noch bis zum Jahreswechsel erwartet, lest ihr hier auf MeinMMO: Destiny 2 im Dezember – Diese Inhalte erwarten euch noch bis 2021

Quelle(n): GameRant, GameRant
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theMIKster

Ich mag den neuen Raid, er ist verhältnismäßig kurz aber knackig. Ob das ganze Streamervolk sich hier Virtuelle “Vergleiche” liefert ist höchstens für deren Groupies interessant.
Luke Smith wird denen dann eh zu ihren Bedingungen nachgeben. Von daher heißt es für mich den Raid so oft wie möglich durch-“semmeln” und evtl. den Raketenwerfer abgreifen, bevor Bungie uns wieder zu deren Gunsten an den Karren fährt.

Marcel Brattig

Ich finde atraks 1 voll easy, wir haben den schon zu 4. gelegt. Der letzte Boss taniks ist viel nerviger

What_The_Hell96

Ich und 2-3 andere im Clan verzeichnen aktuell 10 clears, andere im clan 8 und dann einige mit 1-2 clears.
Die generelle Meinung ist das der Raid relativ einfach ist. (Oder anderst ausgedrückt das erklären klingt bei weitem komplexer als es im endeffekt ist) Beim Contest Modus haben wir uns die Zähne ausgebissen aber danach war das ganze eigentlich relativ schnell gegessen. Spass macht ein neuer Raid allemal, ich bin halt einfach mehr fand von so düsteren settings wie Crota und Oryx. Besser als das Calus bling bling ist es aber trotzdem.

Felwinters Elite

Stimme ich dir zu. Mir hat die Challenge 100x mehr Spaß gemacht . Jetzt kannst du im Raid alles machen aber sterben ist fast unmöglich (außer von der Mechanik her)

der Unterschied von schwer auf leicht ist viel zu groß . Die 24 Stunden für die streamer mag ich ehrlich gesagt garnicht . Lieber normal anfangen und dann hinterher die bock schweren Modi rausbringen mit entsprechenden loot . So können alle den Raid in der normal Version lernen und wenn sie Bock haben auf die schwere switchen.

Kbanause

Why not both?
In den ersten 24h den Contest-Mode um den World-First nicht all zu einfach zu machen, danach normal und Contest-Mode als Alternative.

Marki Wolle

Also endlich wieder ein Crota, und das in einem “großen” DLC, läuft???

Marki Wolle

Naja wer weiß was noch für schöne Stasis oder Exo Waffen/Rüstungen Kombis kommen werden? aber ja von den Mechaniken ist er schon herausfordernder als Crota

Christopher

Also ich mochte Crota sehr. Stimmung, Ambiente, Musik, Mechanik (wenn sie mal nicht gebuggt hat). Allein der Anfang, die vollkommene Dunkelheit (was man ja jetzt mit dem Schneesturm-Mechanik adaptiert hat) fand ich persönlich super.

Aber ich bin glaube ich auch in der Beziehung nicht der Standard was Raids angeht. Sie dürfen für meinen Geschmack gerne schwer, herausfordernd und auch auf Teamplay ausgelegt sein, aber nicht zu mechnaisch, da verliere ich eher die Lust. Für mich geht es da eher um Stimmung, als um möglichst viele Schalter die gedrückt und Kugeln die in bestimmter Reihenfolge geworfen werden müssen…

Außerdem sah für mich die überarbeitete Crota-Rüstung am Besten aus ?

Marki Wolle

In der Tat, lieber schwere Bosse mit kleinen Mechaniken, als kleine oder gar keine Bosse und zu komplizierte und Öde Mechaniken!

Christopher

Vielleicht, ich weiß es nicht – ich habe nur mal kurz in Stream zugeschaut und ihn dann nie gespielt ??.

Ich weiß nur, dass mir personlich zu lange und zu mechaniklastige Raids keinen Spaß mehr machen. Das habe ich in D2 definitiv für mich bestätigen können… Bin wahrscheinlich zu alt geworden ?

Chriz Zle

Das schwerste an dem Boss sind die Bugs!
Letztens über 2 Stunden an dem Boss gehangen, da Kopien entweder gar nicht aufgeleuchtet haben (weder gelb noch blau) oder eben das gelbe Leuchten in der Aufladungsphase von einem zum nächsten gesprungen ist.
Spiele selbst in der Phase den Scanner und meine Mates haben mir auch bestätigt das nicht alle Kopien leuchten.

Dann hatte ich sie zum richtigen gelotst, nur um kurz danach festzustellen das auf einmal eine andere Kopie gelb geleuchtet hat.

Good Job Bungie!

Furi

Oder das Replikat steht quasi im Abgrund, so dass man mit dem Schwert schon fast nicht hinkommt und wenn doch dann fällt zumindest der Buff ins Nichts. Toll….

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