Destiny: 100 Dollar für einen Trip auf den Merkur – Wie findet der Chef der Trials das?

Beim MMO-Shooter Destiny sind die Trials of Osiris ein PvP-Event für die Elite. Der Chef des Ganzen hat nun ein Interview gegeben. Es drehte sich um die Frage, ob es okay ist, für einen Trip auf den Merkur zu bezahlen.

Der Playboy ist für seine hochwertigen Artikel über Online-Shooter bekannt. Einer der Journalisten des Magazins, das man nur wegen der Artikel liest, ist wohl ein Destiny-Fan und hat sich da neulich für Geld auf den Merkur ziehen lassen (Pfui!).

Den Trip auf den Merkur gibt es nur, wenn ein Team aus drei Spielern 9 Siege erreicht, ohne ein Match zu verlieren (jedenfalls so Pi-mal-Daumen, mit Buffs sieht die Realität etwas anders aus). Auf dem Merkur winken Spezialwaffen.

Destiny-Rot

Ist es okay, für einen Trip auf den Merkur zu bezahlen?

Der Playboy heuerte aus Recherchezwecken bezahlte Destiny-Söldner an, pro Run bezahlte man zwischen 30$ (an einen Streamer, der das gegen Donations tut, und 100$ (für eine semiprofessionelle Gruppe mit Webseite). Auch wenn diese Spieler alle Angst vor der Rache Bungies haben, gehen sie das Risiko ein. Denn für manche ist das, nach eigenen Angaben, ein lukratives Geschäft. So will die Gruppe mit dem 100$-Preisschild bis zu 6.000$ pro Woche einnehmen, das geteilt durch 6 Leute (so viel machen da mit), ist immer noch ein erkleckliches Sümmchen.

Jetzt hat der Playboy Derek Carroll, den Chef dieses Modus, gefragt, wie er das denn findet.

Bei Bungie hat man dazu kein „offizielles Statement.“ Jedenfalls keins, das Carroll kennt. Noch mal nachgefragt, antworte er: „Wir vermeiden das Thema und werden es vermeiden. Ich hab dazu wirklich nichts zu sagen.“

Er selbst finde es toll, wenn Spieler ihre Freunde ziehen, wenn einer so stark sei, dass er eine oder zwei andere zum Erfolg führen könne. Wenn Geld ins Spiel komme, finde er das allerdings irgendwie „gruselig.“

Destiny-Bereit

Weitere Infos zu den Trials of Osiris in Destiny

Ansonsten gab’s noch diese Infos im Interview zu den Trials of Osiris:

  • Die 6 Karten, die wir mittlerweile kennen, sind alle Karten, die drankommen können. Die Karten hat Derek Carrol ausgesucht. Das seien die 6 besten, nicht nur Bungies Meinung nach, das hätte auch „Research“ ergeben
  • Karten wie „Rusted Lands“ wollte man vermeiden, die kennen schon viele, stattdessen wollte man sich auf „Haus der Wölfe“ konzentrieren
  • Fans fordern häufiger, dass IMMER Brennender Schrein kommen soll
  • Dass man 9 Siege braucht, ist kein Zufall, sondern wurde nach Untersuchungen und mathematischen Überlegungen so festgelegt
  • Man wollte, dass jeder die Trials of Osiris mal probiert, wusste aber, dass Gelegenheitsspieler aussteigen würden
  • Trials of Osiris werde von Woche zu Woche mehr „Hardcore“, man verliere von Woche zu Woche Spieler in der Aktivität, das habe man auch vorher gewusst, Online-Spiele seien so, außer man ändere die Belohnungen
Autor(in)
Quelle(n): Playboy InterviewPlayboy Artikel zum Merkur-Kauf
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