Bungie zum neuen Raid: Wunschbrunnen ist Cheat-Code von Destiny 2

Die Chefs des Raid-Teams von Destiny 2 erzählen, wie sie das „Nachtrennen“ um den Firstkill bei Destiny 2 erlebt und was sie sich beim Wunschbrunnen im Raid gedacht haben. Den halten sie für eine Art „Cheat-Code.“

So funktioniert der Wunschbrunnen: Im Raid „Letzter Wunsch“ gibt es einen Raum mit einer Tafel. Auf der Tafel stehen 20 Kreise, auf die 16 Symbole passen. Wenn man auf dieser Tafel bestimmte Symbole bildet, gehen Wünsche in Erfüllung.

So werden Easter-Eggs aktiviert oder Spieler werden einfach zum Raid-Boss Riven teleportiert.

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Dieser Cheat-Code lässt etwa den Song „Hope for the future“ erklingen.

Das sagt Bungie dazu: Den Wunschbrunnen in Destiny 2 sieht man bei Bungie als eine Art „Cheat-Code“, wie früher bei Mega Man X. Intern nannte man den Brunnen „GameShark.“

Spieler sollten das Gefühl haben, einen alten „Cheat-Sheet“ zu bekommen, wenn sie vom Wunschbrunnen hören. Sie sollen das Gefühl haben: „Hey, ich hab grad was Tolles erfahren. Lass mal in den Raid gehen und was ausprobieren.“

Außerdem sollen Spieler das Gefühl haben,

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Bungie dachte, der Raid ist viel schneller durch

Das ist wirklich passiert: Der Raid „Letzter Wunsch“ in Destiny 2 erwies sich als knüppelhart. Während die Raids früher nur wenige Stunden nach der Öffnung bezwungen wurden, hielt der neue Raid in Forsaken fast 19 Stunden. So lange dauerte es, bis das erste Team mitten in der Nacht durch war.

Innerhalb von 24 Stunden schlossen überhaupt nur zwei Raid-Teams weltweit den Raid ab und holten sich die Sonder-Prämie, die Bungie vorher ausgelobt hatte.

Dabei dachte Bungie, man hätte da einen „normalen Raid“ gebastelt.

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So hat Bungie das erlebt: Der Chef des Raids, Joe Blackburn, sagt im Interview mit gamesradar: „Wir dachten immer, es kann nichts geben, was wir denen entgegenschleudern, das länger als 24 Stunden hält.“

Diesmal glaubte man noch zum Raid-Start, dass man den Hüter wieder einen Standard-Raid serviert. Obwohl die Raider einen viel zu niedrigen Power-Level für den Raid hatten, pflügten sie durch die ersten Encounter.destiny-2-dienstvergehen

Darum dauerte der Raid diesmal so lange: Doch bei der Begegnung „Tresor“ wurde alles anders. Blackburn erzählt: „Ungefähr, als die ersten Teams im Tresor waren und so lange gebraucht haben, um das Encounter zu lösen, gab es schon Abnutzungserscheinungen. Wir haben sie mit dem Tresor schon verwirrt und dann würden wie sie mit Riven konfrontieren und sie ausgeknocken.

Etwa, als sie vier Stunden am Vault hingen wussten wir: Okay, das kann sich jetzt noch hinziehen.“

Bungie denkt, dass zwei Dinge zusammenkamen, dass der Raid so lange hielt:

  • Der stärkere Fokus auf Power – diesmal waren die Hüter stark unter dem vorgesehenen Power-Level
  • Und eben der Brain-Drain, die Abnutzungserscheinung. Nach zig Stunden waren die Spieler nicht mehr so frisch und leistungsfähig. So wirkten Encounter schwieriger, als sie eigentlich sind.
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Der YouTuber Stefan „Datto“ Jonke

Das sagt Bungie zu dem „Datto-Team“: Das Raid-Team um YouTuber Datto kam 2 Minuten zu spät, um noch die 24-Stunden-Belohnung einzusacken. Laut Bungie hat man nie überlegt, ihnen das Emblem doch noch zu geben.

Blackburn sagt: „Wir hatten eine in Stein gemeißelte Ziellinie diesmal. Ich denke, die Story, dass sie 2 Minuten zu späten kamen, wird länger leben als wenn sie das Emblem bekommen hätten.“

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Autor(in)
Quelle(n): Gamesradar
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