Blizzard hat offenbar 2 Jahre an neuem Spiel gearbeitet – Es jetzt eingestellt

Wie jetzt aus dem Abgang eines Mitarbeiters hervorgeht, hat Blizzard offenbar für mindestens zwei Jahre an einem neuen Spiel gearbeitet, das wir aber nicht zu Gesicht bekommen. Die Entwicklung wurde eingestellt. Das sagt ein Animator, der vorher an Overwatch gearbeitet hatte.

Woher kommt die Information? Die Information kommt von Animator David Gibson. Man kann sie seinem Lebenslauf auf Linkedin entnehmen und einigen Aussagen über Twitter nach seinem Abschied.

Gibson hat für Blizzard von März 2015 bis August 2017 an Overwatch gearbeitet. Dort hat er etwa Mei zum Leben erweckt, dafür gesorgt, dass das Öffnen der Lootboxen in Overwatch spektakulär ist oder an den Events, die nach dem Launch von Overwatch kamen.

Ab Juni 2017 bis in die letzten Tage hinein ist Gibson dann zu einem „noch nicht angekündigten Projekt“ gewechselt. Den Namen des Projekts enthüllt Gibson nicht.

Overwatch-David-Gibson-Linkedin
Quelle: Linkedin David Gibson

Diese Informationen kommen von seiner Linkedin-Seite.

Das sagt Gibson: Auf Twitter verkündet Gibson seinen Abschied von Blizzard. Er sagt, sie hätten die letzten zwei Jahre an etwas gearbeitet, das niemand je sehen wird. So sei Spiele-Entwicklung nunmal.

Aber dafür hätten die Spieler ja Overwatch.

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Details, was das Spiel war oder sein sollte, lässt Gibson nicht durchblicken.

Im Gespräch mit einer Kollegin sagt er, es sei toll gewesen, angestellt worden zu sein, um ein bedeutsames Spiel über Roboter und Mädchen, Mädchen und Roboter zu machen. Doch diese Beschreibung passt mit ein bisschen Phantasie auch auf Overwatch, das Spiel, für das er direkt angeheuert wurde und das für seine starken Frauen-Charaktere bekannt ist.

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Activision drängt auf neue Spiele

Das steckt dahinter: Generell ist es nichts Besonderes, dass ein Spiel noch in der Frühphase abgesagt wird. Bei Blizzard gab’s mit dem MMORPG Titan ein bekanntes Opfer, in das viel Zeit und Geld investiert wurde und das dann nicht zu Stande kam.

Neues Spiel von Blizzard? Chef von Heroes of the Storm wechselt Job

Im speziellen Fall „Blizzard“ ist es jedoch interessant, weil Activision offenbar Blizzard in den letzten Jahren vorwirft, die würden zu wenige neue Spiele rausbringen. Daher zieht Activision angeblich die Zügel straffer und mahnt Blizzard zu einem besseren Umgang mit den Ressourcen.

Activision Blizzard hat in diesem Jahr 800 Mitarbeiter entlassen, weil man offenbar nicht genug Spiele hat, um ein so großes Publishing-Team zu unterstützen.

Overwatch Retribution Mei

Was entwickelt Blizzard da? Zu den Titeln, von denen zumindest gemunkelt wird, dass sie bei Blizzard gerade entstehen, gehören

Offiziell angekündigt sind im Moment nur Diablo Immortal und Warcraft III Reforged.

Update: Mittlerweile ist bekannt, welches Spiel da eingestellt wurde. Es war ein „Starcraft-Shooter.“

Insider-Bericht: Blizzard will Diablo 4 und Overwatch 2 auf BlizzCon 2019 zeigen
Quelle(n): gamespot
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Plague1992

Eigentlich deutete nichts auf ein neues Spiel hin, er kann an allen möglichen gearbeitet haben =o

Gerd Schuhmann

Linkedin-Profil „unannounced project“ -> Das ist 100% ein neues Spiel.

N0ma

Ständig Spiele abzusägen muss man sich erstmal leisten können. Als Entwickler wäre ich jedenfalls ziemlich sauer. Ich denke gute Spiele entstehen dadurch das man Sachen immer wieder verbessert und quasi am Spiel dranbleibt. Gute Spiele entwickeln sich , siehe Warframe oder POE.
Stattdessen gibt man Sachen zur Entwiclung nach China die eigentlich ureigenste intellectual property sind. Da kann man dann noch so gut instruieren, das wird nie das gleiche wie selbst entwickelt. Aber wahrscheinlich haben sie das mittlerweile selbst gemerkt und trauen sich deshalb nicht das Spiel zu veröffentlichen.

Koronus

Perfektes Beispiel Diablo 3. Da wollten die Entwickler noch mehr Arbeit reinstecken aber es wurde kurz danach abgesägt weil die Chefs den Release zu sehr verhaut sahen und alle weitere Arbeit nach dem bereits so gut wie fertigen ersten DLC eine Verschwendung von Recourcen wäre.

Sunface

Wobei ein zweites Addon nach dem sehr guten RoS ziemlich sicher gut eingeschlagen wäre. Ich hätte es auch gut gefunden wenn sie den Nachfolger den sie daraufhin entwickelt haben der eher wie Dark Souls gespielt wurde durch entwickelt hätten. Naja, bin mal gespannt ob wir dieses Jahr etwas von D4 auf der Blizzcon sehen werden.

Corbenian

D4? Hast du kein Handy? Es kommt Diablo Immortal! Mehr braucht das Gamerherz nicht!

Luriup

Besser nach 2 Jahren absägen,
als wie Bioware 5 Jahre nix zu stande bringen(voll bezahlt)
und dann in 18 Monaten schnell was zusammenschustern.

Auch wenn ich EA+Activision/Blizzard als Börsenunternehmen nicht mag,
das die Studios auch mal was brauchbares abliefern,
können sie mit Recht einfordern.

ChrisDeMarco

Läuft ja bei Blizzard. Das Verhältnis Activision und Blizzard erinnert mich irgendwie an Bioware und EA. Bin gespannt ob bei beiden noch was gutes und schönes zustande kommt…würde es mir wünschen.

pvpforlife

Es ist aber auch schwer für Blizzard eine neue IP zu entwickeln. Das Spiel muss schließlich zur Blizzard Community passen, das darf nicht im Ansatz schwer sein, darf nicht komplex sein, muss quitesche Bunt sein und bei all der Casualisierung noch Raum für Fake Esports haben.

Und von Diablo 4 braucht man auch nichts großes Erwarten, das Spiel hatte schon 2 Reboots in der aktuellen Entwicklung. Es wird halt nur durchgezogen weil Diablo zu groß ist als das man es Einstellen könnte. Und gegen PoE 4.0 haben die sowieso keine Chance, Diablo ist durch, Diablo 4 wird Blizzards größter Flopp.

Leon

Und gegen PoE 4.0 haben die sowieso keine Chance, Diablo ist durch.

D4 kommt trotzdem^^ es wird gekauft, es wird brutal gesuchtet, der Hype is Real…
Jeder wird es spielen, aber wenn der hype vorbei ist, heisst es wieder PoE.
D4 kommt wahrscheinlich auch für PS5 dann.
Für mich ist jetzt schon PoE der klare sieger.
Ich spiel es zwar aktuell ned, da mir wow wichtiger ist, aber das game hat es drauf.
Kenn es seit release…vor steam und vorher noch als es auf deutsch rauskam.
Und es kommt immer regelmäßig Content.
Das schätze ich sehr an PoE.

D3 = Nichts

Blizzard wird zumindest in dem bereich bezüglich D4 IMMER verlieren wenn sie es wieder so machen wie zu D3.

edit: Was ich noch sagen will:
Habe bei mir daheim ne PS4 Pro und habe dort auch PoE getestet…
Ich hoffe es wird verbessert…weil die performance is meiner meinung nach grottenschlecht, da muss was gemacht werden…

Werde aber bei PC bleiben, habe dort ja doch schon mindestens 400€ investiert.
Bei PS4 hab ich kein bock mir wieder die stash tabs zu kaufen – keine skins

N0ma

Punktlandung
edit: lache jetzt noch über qietsche Bunt

Erzkanzler

Mag dich schockieren, weil es nicht deiner Meinung folgt, aber Diablo 3 war extrem erfolgreich und ein Diablo 4 würde dem wohl kaum hintenan stehen.

https://mein-mmo.de/diablo-

Sunface

Ja es gibt auf jeden Fall eine große Diablo Gemeinschaft. Ich freue mich auch immer auf die 2 Wochen die ich mit dem Spiel zu Beginn einer Season verbringe. Und ich bin jedesmal wieder traurig darüber das es außer Greater Rifts kein Endgame dort gibt. Ich wünsche mir für D4 das sie da was vernünftiges bringen. Ich würde sogar ein Diablo Battle Royale gut finden.

Naja wir werden es sehen. Jetzt freue ich mich erstmal auf die neue PoE League 🙂

Bert

Es war bestimmt Diablo 4.. 🙁

Vorstopper

Der entscheidende Punkt ist: Wir werden nicht erfahren, an welchen Spiel gearbeitet wurde…

Erzkanzler

800 Mitarbeiter entlassen und auf neue Spiele drängen… gerade in der Gegenüberstellung erahnt man welchen Fokus Activision im Auge hat 😉

Und so wurde aus Blizzard´s Motto:
„Dedicated to creating the most epic entertainment experiences…ever.“

Still und leise Activisions Motto:
„Say one thing, do another, Increase the pressure and earn lots of precious MONEY, FAST!!!“

Gerd Schuhmann

Die Stellen wurden aber nicht bei den Entwickler-Teams eingespart. Da sucht man wohl noch eher Leute.

Die haben beim Drumherum die Stellen gestrichen.

Erzkanzler

Das die nicht im direkten Zusammenhang stehen, stimmt sicher. Es zeigt trotzdem, man will Gewinnoptimierung und ist bereit dafür auch „Opfer“ zu bringen. Sei es durch Entlassungen oder/und die Erhöhung des Drucks auf Entwickler.

Das mag wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn man seine neuen Führungskräfte weiterhin so bezahlen möchte, aber den sympathischen Wohlfühl-Publisher hört man da jetzt nicht raus. Ganz abgesehen von der sozialen Komponente kann so ein Geschäftsgebaren auch die Qualität der Produkte beeinträchtigen.

Gerd Schuhmann

Das ist richtig.

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