Battlefield 1 wurde 2016 veröffentlicht, kann aber immer noch eine große Spielerschaft begeistern. Jetzt soll es ein Update erhalten, womit aber nicht alle Spieler einverstanden sind.
Was ist das für ein Update? Mit dem neuesten Update wird ein Anti-Cheat-System, das EA Anticheat, in Battlefield 1 integriert. Diese wird bereits in den Spielen Battlefield 2042 und Battlefield V eingesetzt. Für Battlefield 1 soll das Update ab dem 1. September an den Start gehen.
EA Anticheat ist dabei ihr eigenes Anti-Cheat-System, welches nicht von einer externen Partei gesteuert wird. Die Operationen in Sachen Cheating bleibt also bei den Publishern selbst.
EA kündigte dies auf ihrer offiziellen Seite an und möchte damit ein sicheres und faires Umfeld für alle Spieler bieten. Das System soll dafür sorgen, dass das EA-Team besser in der Lage ist, Cheater ausfindig zu machen und zu bestrafen.
Battlefield 2042 ist das neuste Spiel der Reihe. Im Video zeigt euch EA, was euch in Season 7 erwarten wird:
„Ich werde kein Multiplayer-Spiel mehr von EA kaufen“
Wo liegt das Problem des Updates? Das Hinzufügen des Anti-Cheat-Systems wird dafür sorgen, dass Battlefield 1 nicht mehr auf dem Steam Deck und auf Linux-Geräten spielbar ist. Zudem kann das Spiel nur noch von Gamern gezockt werden, die Windows 10 oder 11 besitzen.
Zusätzlich gibt es Datenschutzbedenken. Anti-Cheat-Systeme haben häufig weitreichende Zugriffsrechte auf das System und überwacht dessen Aktivitäten.
Diese Informationen werden häufig abgespeichert, was die Frage aufwirft, wo und wie lange diese Daten gespeichert werden. Das alles sind Schwachstellen, die im schlimmsten Fall missbraucht werden könnten.
Wie reagieren die Spieler? Auf Steam wurden schon, nur durch die Ankündigung, einige negative Rezensionen geschrieben. Sie regen sich auf, ein Nutzer auf Steam schreibt sogar: „Ich werde kein Multiplayer-Spiel mehr von EA kaufen“.
Auch wenn eine Welle der Empörung mit der Ankündigung losgetreten wurde, hält EA an ihren Plänen fest. Es lässt vermuten, dass EA in Zukunft weitere Spiele-Titel mit diesem System ausbessern will.
Die Battlefield-Reihe zählt zu den beliebtesten Shootern. Ein neuer Teil wird von den Spielern sehnsüchtig erwartet und wurde gleichzeitig schon von den Entwicklern angeteasert. So spielte der Chef von EA bereits das nächste Battlefield an, nannte es ein großartiges Live-Service-Game.
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Lese ich wirklich richtig? Man regt sich auf weil etwas gegen Cheater ins Spiel gepatcht wird? Wüsste nicht ob das die Aufregung wert ist wohl eher weil das Tool einfach nicht erkennt wenn wer cheatet. Aber im Grundsatz begrüße ich das ein Publischer für ältere Games etwas unterstützt was anderen den Spielspass versaut.
1. Kernel Level Anti-Cheat ist Maleware die ein riesen Sicherheitsrisiko darstellt und dazu ist es ein Datenschutz Fiasko.
2. Ist es absolut nicht in Ordnung, dass sich jemand ein Spiel unter Linux kauft, jahrelang spielt und es dann durch einen Patch unspielbar wird.
Man hat nur noch die Wahl zwischen Windows 10 und 11.
Win 11 ist keine Alternative, da die meiste Hardware zu alt ist und win 10 ist, nachdem es keine Sicherheitsupdates mehr erhält auch keine Alternative.
3. Wenn ein Spiel von Anfang an Kernel Level Anti-Cheat hat, dann kann man es sich einfach nicht kaufen und alles ist gut. Es nachträglich einzufügen und ein gekauftes Produkt unspielbar zu machen (es seiden man kauft sich neue Hardware und eben win 11) sollte in der EU illegal sein
Danke, jetzt wird daraus ein Schuh. Im kern hab ich das so nicht herausgelesen sondern nur das der Aufschrei gegen Anticheat generell entstanden ist. So find ich das aber auch nicht schön.