ArcheAge 10-mal beliebter als gedacht – Kyprosa bald gesperrt

Bei ArcheAge steht jetzt der Plan für die nächste Woche. Auf dem überlaufenen Server Kyprosa können bald keine neuen Spielfiguren erstellt werden, neue Server für Europa sind auf dem Weg und auch nach Server-Transfers hat man sich in Korea erkundigt.

Ansturm zehnmal größer als gedacht

Die Warteschlangen beim frischen Sandpark MMO ArcheAge sind nach wie vor groß. Bei ArcheAge hatte man die Werte der Beta zum Anlass genommen, darauf auf das Interesse der Spieler am Launch zu schließen.

So hielt man genug Server bereit und dann noch einige in Reserve. Doch war der Ansturm zehnmal größer als gedacht, wie der Community Manager Scapes im offiziellen Forum sagt. Und die Reserve-Server mussten schon bald live gebracht werden.

ArcheAge und die schlafende Jury

Die Warteschlangen liegen aber nur an dem Ansturm, sondern auch an Tricks, durch die Spieler auf den Servern bleiben, obwohl sie gar nicht am Rechner sitzen. Dadurch entgehen sie dem AFK-Check, umgehen selbst Warteschlangen, die beim Relogg fällig werden, und erhöhen zudem noch ihre Labor-Point-Renegeration. Das führt zu einigen absurden Situationen wie dieser schlafenden Jury, wie man auf einem Screen erkennen kann, der auf reddit gepostet wurde:

ArcheAge Wartschlange vor Gericht

Im Forum von ArcheAge und auch bei reddit mehren sich die Vorwürfe an Trion Worlds, man habe einige Schlupflöcher offengelassen, durch die Spieler ewig eingeloggt bleiben könnten, auch wenn sie schon seit Stunden nicht mehr aktiv spielten.

Zu diesen Schlupflöchern gehört es zum Beispiel, sich afk in einen Gerichtssaal zu setzen oder stundenlang gegen eine Trainingspuppe zu schlagen.

Wie ein Kommentar auf reddit sagt: „Die Leute kennen seit Korea alle schmutzigen Tricks und jeder einzelne funktioniert hier noch.“ Einige fordern daher die Labor-Point-Regeneration zu erhöhen, auch wenn die Spieler offline sind, um diesen Anreiz zumindest zu unterbinden.

Das will Trion Worlds die nächste Woche machen

Trion Worlds will die Probleme mit den langen Warteschlangen vor allem durch drei Maßnahmen lösen:

  • Es sollen in der nächsten Woche weitere europäische Server kommen. Nordamerika hat mittlerweile zwei neue Server erhalten, Europa braucht ein bisschen länger, die Hardware für die Server muss erst durch den Zoll.
  • Wenn die neuen Server da sind, soll auf dem größten Server Kyprosa, der eine höhere Kapazität als der Rest hat, die Erstellung von neuen Charakteren nicht mehr möglich sein. Man behält sich bei Trion Worlds vor, die Charakterstellung auch für andere europäische Server zu unterbinden. In den USA gilt eine solche Sperre bereits für vier Welten.
  • Bei XLGames, dem koreanischen Entwickler, hat man zudem nachgefragt, ob man eine Art Server-Transfer anbieten kann. Im Moment kann Trion Worlds das noch nicht. Wenn dieser Service kommt, dass Spieler von zu vollen Servern auf neue oder niedrig bevölkerte Welten wechseln, wird das wohl ohne Landbesitz passieren.

Außerdem plant man einige Entschädigungen für den mehr als nur holprigen Headstart.

Quelle(n): reddit, Trion Worlds
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Pantheon ✓ᵛᵉʳᶦᶠᶦᵉᵈ

in China muss man sein Account mit seinen Ausweis verknüpfen, das schützt vor Spammer, Boter, da man wirklich nur einen Account haben kann, was in Europa wohl nicht umsetzbar wäre, weil keine seine private Daten gerne weitergibt.

Eine weitere Alternative wäre es, wie bei das Spiel Allods zu machen, dass es P2P-Server ohne Itemshop und F2P-Server mit Itemshop gibt, die Variante bevorzuge ich.

So hätten die Patronspieler zum Headstart keine allzu große Warteschlangen gehabt.

Carlson vom Dach

Also ich arbeite in einer Bäckerei. Wenn ich z.B die Brötchen für den Sonntag plane, dann weiß ich natürlich auch wieviele Vorbestellungen es gibt. Oft kommen Bestellungen aber auch erst Donnerstag, Freitag oder Samstag. Da wird es dann oft schon ziemlich kritisch mit den Vorbestellungen, weil ich nicht darauf vorbereitet war. Wenn es dann endlich Sonntag ist, kann es manchmal sogar passieren, dass ich Bröchtchen aus den Vorbestellungen nehmen muss, damit die Kunden vorne im freien Verkauf an Ihre Brötchen kommen.

Anders wird es bei Trion nicht gewesen sein. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass das Spiel so großen Andrang finden wird.

Natürlich hatten Sie ihre Vorbestellungen. Dannach haben Sie die Server geplant und den Support ausgelegt.

Aber was wenn sich aufeinmal 2-3 Tage vor Headstart ~ +20-30% ein Gründerpaket kaufen? Gerade weil viele auf Billigpreise bei Kinguin usw gewartet haben. Diese sind aber nicht mehr gekommen.

Leute. Ihr habt doch alle einen Job. Macht ihr nie fehler?

Es ist doch einfach nur billig und unfair, immer sofort die Keule zu schwingen. Arbeitet keiner von euch in der Dienstleistungsbrance? Die besten Kunden sind die mit Verstänis. Die meisten hier sind aber gefühlt alles ********.

Tommy G.

Wenn ich so die Comments teils lese find ichs schade wies teilweise einfach nur kaputtgeredet wird…
Ich meine da sind Themen drin wo ich mich frage, hätte es die Anfangsprobleme nicht gegeben, wären die Leuts überhaupt darauf gekommen so zu denken? Ich mein ich find Archeage trotz der Probleme immernoch end-geil. Aber andere hängen sich und das Spiel jetzt schon an Start-schwierigkeiten auf…. Ja man hätte dies machen können und das wissen können und hätte man vor 200 Jahren die Zauberei im Real Life entdeckt hätte man das ganze bestimmt stämmen können. Nur ka, das hier wirklich schnell und gut reagiert wird sehen manche Leute garnet…

Gerd Schuhmann

Ich glaub nicht, dass es kaputtgeredet wird.
Man ist halt frustriert, wenn man lange in Warteschlangen ist und nicht so spielen kann, wie man es gewohnt ist und die vielen kleinen Probleme nerven, aber das legt sich dann auch wieder. Ich glaube ab nächstem Wochenende müsste sich die Situation normalisiert haben und dann werden viele dem Spiel eine Chance geben.

Ich mein: Es haben ja schon viele Gründer Geld ins Spiel investiert. Kaum wer tritt von 50-135 Euro dann einfach weg, sondern das überlegt sich schon jeder und gibt dem Spiel sicher eine faire Chance. Und die anderen gucken F2P nach.
So Buy2Play-Spiele oder F2P-Spiele haben da einen enormen Vorteil, was “zweite Chance” und “Na ja, ich probier’s nochmal angeht” im Vergleich zu Pay2Play-Spielen.

Ich glaube, das passt.

Tommy G.

Das sich das bald legt denke ich ja auch ^^ Schliesslich werden ein paar nachdem sie dann mal das Spiel gezockt haben auch mal wieder runter kommen und nicht mehr so hardcore viel spielen. Nur deshalb fand ich es so schade das jetzt viele schon sagen sie geben dem Spiel keine chance mehr und flascher hätte man es nicht machen könne usw. usw…. gut wie stark sich das dann letzendlich bewahrheitet ist auch wieder ne andere Geschichte ;-P

Gerd Schuhmann

Das sagt man halt so: “Ich spiel das nie wieder, die haben bei mir verkackt, es ist endgültig zuviel.” Aber das ist nix Bleibendes, also vier Stunden ein Spiel zu spielen und es nicht spielen zu können, frustriert in dem Moment, das ist aber nichts tiefergehendes, glaub ich.

Das Problem ist, dass sich viele Spieler mit ihrem Zorn und ihrem Gefühl, ihnen wurde ungerecht getan, in dem Moment allein gelassen fühlen und dann wollen sie sich rächen und wollen ein Zeichen setzen, suchen irgendein Ventil.

Ich les das auch in Foren dann immer: “Die müssen jetzt lernen, dass wir die Schnauze voll haben! Wir kündigen alle gleichzeitig das Abo!” Oder wir kaufen jetzt einen Monat nichts aus dem Cash-Shop.
Oder hier taucht einer auf, der in All-Caps seinen Wut auf Trion Worlds hinausschreit und ich muss das dann löschen … aber das ist halt so. Wut sucht sich ein Ventil und dann ist es auch gut.

Tommy G.

Joa denke auch das das bei den meisten so sein wird. Ich bleib einfach mal positiv eingestellt. Finde eigentlich alles andere ist Quatsch und vorallem zu Schade für ein an sich doch so schönes Spiel

Nomad

Was man aber auch mal sagen muss, ist die Art und Weise, wie Trion an so eine Sache rangeht. Das ist, wie wenn man ein internationales Logistik-Unternehmen aufbauen will, mit 4 LKWs auf jedem Kontinent startet, und dann noch vergessen hat, mit einer Airline einen Vertrag abzuschliessen, dass man die Waren auch Übersee verschicken kann.
Das man sich bei den möglichen Spielerzahlen so dermassen verkalkuliert, spricht schon mal eine klar Sprache. Dass man für zusätzlichen Andrang selber Hardware kaufen, verschiffen und irgendwo aufstellen muss, ist bastelbuden mässig, sowas macht man nicht mal im nationalen mittleren Business. Es gibt Rechenzentren, mit denen schliesst man Verträge, auch über zusätzliche Server nach Bedarf, das ist deren Geschäftsmodel. Es sei denn, man ist selber so professionell, dass man ein Rechenzentrum betreiben kann.
Die Design-Fehler im Spiel, die ja wohl auch vor allem auf Trions Mist gewachsen sind, sind bereits genügend beschrieben worden. Alles in allem, man kanns kaum schlechter machen.

Ascanius

Das hat mich auch sehr gewundert, dass da offensichtlich irgendwo, irgendwelche Server bestellt werden, die dann noch durch den Zoll müssen etc…

Machen das nicht quasi alle anderen MMO´s/Multiplayer-Games, dass Server gemietet werden und man so, je nach Bedarf Kapazitäten zu- und wieder abschalten kann?

Nomad

Ich weiss nicht, wie das in der Gaming-Szene so verteilt ist. In der “normalen” Business-Welt ist das so. Ausser man ist so groß oder fit, dass man selber ein RZ betreibt. Es gibt natürlich auch die Situation, dass man in einem RZ nur einen Platz mietet, auf dem man seine eigenen Hardware hinstellt. Das wird aber auch eher im “Bastelbereich” angewendet oder bei Spezialhardware, die der RZ-Betrieber nicht stellen kann.
Es ist ja auch nicht nur die Hardware die irgendwo steht, es geht auch um Brandschutz, Datensicherheit, Redundanz, usw. Das kann ein dediziertes RZ besser bieten, als wenn man es selber macht.

Honk

Ich glaube Trion steht finanziell so an der Wand, dass sie lieber zu wenig bereit gestellt haben als zu viel.
Wenn dem so ist freuts mich für Trion, dass Arche Age sie aus der Krise zieht.

Nomad

Die reinen Hardware-Kosten sind in der Regel vernachlässigbar gegenüber den Kosten für Entwicklung, Support, Community und Marketing.
Wenn sie wirklich so klamm sind, dass es jetzt daran scheitert, dann ist eh Ende der Fahnenstange, dann wird das auch nicht besser.

Tommy G.

Wo ist jetzt das problem? Sie bekommen doch mehr Hardware, Die Server hätten sie sicherlich auch in Europa bekommen können klar. Nur die EU’ler denke ich haben von den HQ’s gesagt bekommen “Ihr bekommt die Hardware von uns” o.ä. Ist leider dumme Firmenpolitik weils Zeitaufwendig ist aber wohl letzendlich günstiger…. Außerdem weiß man ja auch nicht wie diese wirklich aufgebaut ist (aka spezialanfertigung wegen spezialanforderung oder komischer aufbau eines Rechenzentrums…) Und mal ehrlich, wie kann man sich bei F2P NICHT verkalkulieren? Du weißt letzendlich nicht wieviele F2P spieler dann letzendlich da sind (im gegensatz zu den beta-testern, da gibs zahlen wegen zahlung und so. Habe noch nie davon gehört das sich F2P spieler vorher irgendwie melden…). Und du kannst nicht als Unternehmen einfach mal erwarten das statt der 3 Fachen zahl der Beta Tester als F2P spieler jetzt aufeinmal das 10-15 Fache o.ä. doch das Spiel zockt. Du kannst nicht erwarten das ein Unternehmen so viel Hardware auf reserve hat, denn wenn was Schief ginge (warum auch immer, doch nicht so beliebt wie gedacht oder so), würden sie auf den kosten sitzen bleiben Und mit viel Pech ein riesiges Finanzielles loch bekommen… Trion ist letzendlcih den finanziell sichereren Weg gegangen, das ist auch verständlich und in meinen Augen gut so.

Gerd Schuhmann

F2P-Spieler wären kein Problem, dann könnten Bezahlspieler auf die Server und F2P-Spieler eben nur, wenn irgendwo Platz ist. Das würde sicher auch paar Leute ärgern, aber das würde man wahrscheinlich verstehen als F2P-Spieler.

Das Problem ist halt, dass auch die Bezahlspieler riesige Queues haben. Und deren Zahl wusste man ja vorher. Man wusste ja, wie viele ein Gründerpaket gekauft haben. Und schon beim Headstart war der Ansturm riesig.

Das Problem war, dass dieses Patronsystem zusammengebrochen ist, was auf keinen Fall hätte passieren dürfen, weil man Leute da im Prinzip um das gebracht hat, wofür sie bezahlt haben. Um genau die teuer bezahlten Privilegien.

Das ist was, das nicht passieren darf. Wenn du 20 Euro mehr bezahlst als die anderen, damit du einen schönen Platz im Restaurant kriegst, kommst abends an und die sagen dir: Dein Platz ist weg, tut uns leid. Dann hast du völlig zurecht einen Hals.

Wenn man sich nicht sicher ist, dass man diese Vorteile und Privilegien garantieren kann, dann darf man die nicht versprechen. Das ist schon eine ernste Geschichte. Wenn ich Privilegien verspreche und dann bricht mir das System zusammen, über das ich erkenne, wer solche Privilegien verdient, dann hab ich ein fettes Problem. Und genau das ist passiert.

Und ich finde das kann man auch nicht kleinreden. Dass F2P-Spieler nicht auf die Server kommen, dass es mal Wartungsarbeiten gibt, dass es da und dort Probleme gibt – find ich okay. Das soll nicht “F2P-feindlich sein, aber ich glaube, das ist für F2P-Spieler auch okay dann.

Tommy G.

Wobei ich denke das ja F2P spieler andere queues haben als die stammspieler oder? Nur finde ich es auch nicht korrekt wenn man nur noch Stammspieler vorlässt. Da sollte schon eine differenz zwischen zeitlichem intervall gemacht werden etc. Ich wills aber auch nicht zu breit treten da ich das genaue System nicht kenne.

Vorallem habe ich leider auch noch nicht verstanden warum dieses Patronsystem zusammengebrochen ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher das sie dachten es sei sicher und ein funktionierendes system und nicht a la “och wird schon nix passieren” einfach gehandelt haben. Dafür steht zu viel geld für sie auf dem Spiel.(im warsten sinne des Wortes).
Wie gesagt da ich nicht weiß wie genau die System fungieren kann ich aber nix genaues dazu sagen, das sind nur vermutungen 😉

Aber schöne metapher hast du da rausgepickt mit dem Restaurant.

Gerd Schuhmann

Ja, jetzt geht’s wohl. Aber am Anfang gab es da große Probleme mit der Queue.

Tommy G.

Da ich nicht weiß wie weit du über f2p informiert bist, die Server sehen dort ganz anders aus, es gibt ca 4 server mehr extra für die f2pler. Jetzt werden viele “Unfair” schreien, jedoch, und jetz das aber: kann man nicht auf die standard server die man in der payment version sieht joinen.
Das habe ich jetzt rausgefunden als ich für meine freundin gerade den ACC eingerichtet habe. Alle chars sind für die normalen server die man als payment user sieht gesperrt. nur 4 sind für f2p (vllt. eher noch) zugänglich, Enla, Ezi, Lucius und Callel.

Ka ob dus wie gesagt wusstest ist mir vorhin nur aufgefallen und ich war stark verwundert…

Gerd Schuhmann

Nee, das hat mit F2P oder Gründer nix zu tun. Es wurden einfach in NA mehr Server aufgemacht seit dem Release und dafür hat man die am stärksten bevölkerten für neue Charerstellungen geschlossen. Das wird hier im Laufe der Woche auch passieren.

Die neuen Server wurden nicht “extra für F2P” aufgemacht, sondern das ist davon unabhängig. Gibt von Trion Worlds extra eine Ansage, dass man nicht plant zwischen f2p und Pay2play zu separieren, da wär man auch schön blöd.

Warum sollte man F2P-Spielern einen eigenen Server geben, wo sie nicht mit Pay2Play-Spielern konkurrieren? Dann hätten die ja gar keinen Anreiz was zu kaufen. Und wie sollte das werden, wenn dann einer doch Patron kauft, muss er dann da weg?

Diese Symbole “NEFH” stehen für die einzelnen Rassen und bedeuten, dass dort diese Rassen nicht erstellt werden dürfen. Wenn alle 4auftauchen (und das tun sie im Moment), kann dort kein neuer Char erstellt werden. Wenn später nur einzelne Symbole auftauchen, kann Trion Worlds von der Bevölkerungs-Balance nachsteuern.

Im Moment kannst du auch als Gründer auf allen US-Servern bis auf 4 keine neuen Chars erstellen. Das hab ich eben getestet. Und – wie gesagt – das wird auch diese Woche hier passieren. Auf Kyporsa auf jeden Fall, ich nehm mal die anderen 3 Gründungs-Server wird das auch erwischen.

Und wie gesagt: Es gibt einen Unterschied zwischen F2P und Patron-Queue, nur hat der lange nicht funktioniert.

Mit der Zuteilung des Patron-Status gab es schon vorm Release große Probleme. Das hat sich abgezeichnet. Das wusste Trion Worlds auch und hat das auch kommuniziert.
Das ist kein Problem, das jetzt aus dem Nichts kam. 🙂 Aber was soll man dann machen?

Ich vermute mal stark, da gibt’s aber nichts Offizielles, dass diese Probleme auch hinter dem Rauswurf bei Steam stehen.

Wir begleiten ArcheAge jetzt schon einige Monate, die letzten 2, 3 relativ intensiv. Es haben sich viele gewundert, dass ArcheAge es jetzt so eilig hat, in den Release zu gehen. Und sich gar keine Zeit mehr ließ, auf irgendwas zu reagieren. Die Server waren dann fast immer oben, es ging fast ohne Pause von Closed Beta auf Closed Beta auf Messe auf Open Beta auf Headstart. Die Mitarbeiter da sind seit 4 Wochen im Dauerstress.

Ob das alles so klug war, ob man vielleicht einen Puffer gebraucht hätte, ob irgendwo 1 oder 2 Wochen mehr den Start jetzt sanfter gestaltet hätten – wir werden’s wahrscheinlich nie erfahren.

Bei Trion Worlds ist auch bisschen der Wurm drin: Defiance F2P-Umstellung für die Konsolen knirscht’s auch immer noch. Ich glaub die Xbox-360 ist seit Monaten überfällig, die war schon fest versprochen und wurde im letzten Moment “verschoben”.

Tommy G.

Okay sorry das war dann alles falsch Interpretation meinerseits, war doch schon spät 😉

Gut das mit den restrictions hab ich ich ja gelesen nur mir wurden diese anderen Seltsamerweise nicht angezeigt. Gut vllt. Muss ich da in den settings was ändern.

Der Gedanke mit dem seperieren war eh nur so gedacht das das ganze nur temporär wegen des großen andrangs so gehandelt wird. Nicht dauerhaft, dass wäre ja wirklich Schwachsinn. Vorallem würden sie potentielle Käufer verlieren! Weil wenn die andren nicht sehen was man als pay2play user bekäme bekamen die keinen Anreiz vllt doch was zu zahlen für 😉

Elikal Ialborcales

Das sehe ich ganz klar auch so. Der allgemeine Verfall sich in der Öffentlich nicht mehr zu benehmen ist klar Medien-gemacht. Das imitieren die Leute halt. Seh ich 100% so.

M00nty

Und einen großen Beitrag leisten die ganzen Streamer, zu denen die Leute aufschauen.
Wer in seinem Stream nicht flamed, alle Mitspieler beleidigt, und sich selber als den aller Tollsten profiliert, hat eine bedeutend kleinere Fanbase.

Und dieses assoziale Verhalten immitieren die ganzen Kiddys, die den “Helden” der jeweiligen Spiele nacheifern wollen.

(siehe: Idra, Ocelote)
(Wobei Idra´s Flames wenigstens phasenweise lustig waren)

Elikal Ialborcales

Ich fürchte der große Katzenjammer wird noch erst kommen. Ich finde zwar viele Ideen in AA interessant und sicher innovativ. Dass sich AA auf solchem Niveau halten kann, bezweifle ich aber stark. Am Ende wird man wohl in einigen Monaten vor dem Problem der Server Merges stehen, und dann geht der Zoff ja wohl erst richtig los!

Viele Spieler kommen doch allein deswegen rein, im Moment, weil sie vom MMo Einerlei die Nase voll haben. Kann es sein, dass die Hochphase der MMos auch einfach vorbei ist? Ich hab echt seit Jahren keinen MMO-Spieler unter meinen Freunden mehr gesprochen, der ein MMO auch nach Monaten noch wirklich cool fand, mit Ausnahme der GW2-Enthusiasten. Und GW2 plagt ja gerade auch arge Probleme. So richtig scheint da aus MMOs im Ganzen die Luft raus zu sein.

Nun wirft also AA mit hardcore-PVP und extrem-Housing seinen Hut in den Ring. Ja, das Neue zieht Massen an, aber ob AA das halten kann? Ich glaub es nicht. Dafür ist es doch zu speziell, zu hardcore. Die volle Brutalität kommt ja erst später zu tage, wenn man aus den sicheren unteren Leveln raus ist. Und da werden viele Spieler von dem Dauer-Geganke schnell genug haben. DEN Nerv haben doch meiner bescheidenen Meinung nach nur wenige, das durchzuhalten. Schon zu UO und Lineage-Zeiten war Ganken den meisten Spielern wenig spassig, aber damals gab es wenig Alternativen und man wusste es nicht anders. Das sieht heute anders aus. Die Mehrheit der MMOler möchte heute selbst entscheiden, wann sie PVP machen und wann nicht. Der Durchschnitts Spieler will eben beim Questen oder Ernten seine Ruhe und nicht gegankt werden. Setzt da die volle Gank-Spirale ein, werden bald viele wieder ihre Zelte abbrechen.

Manch einer wird feststellen, dass er heuer nicht mehr so hardcore ist, wie er sich sah. 😉
Ich seh da für AA die Luft einfach sehr schnell sehr dünn werden. Schon andere MMOs haben sich mit der Erwartung an viele hardcore-Spieler verkalkuliert. Klar, die schreien oft am lautesten, so dass man meint, es wären viele. Das ist aber der Irrtum. Jedenfalls meiner bescheidenen Meinung nach.

Gerd Schuhmann

Viele Spieler kommen doch allein deswegen rein, im Moment, weil sie vom MMo Einerlei die Nase voll haben. Kann es sein, dass die Hochphase der MMos auch einfach vorbei ist? Ich hab echt seit Jahren keinen MMO-Spieler unter meinen Freunden mehr gesprochen, der ein MMO auch nach Monaten noch wirklich cool fand, mit Ausnahme der GW2-Enthusiasten. Und GW2 plagt ja gerade auch arge Probleme. So richtig scheint da aus MMOs im Ganzen die Luft raus zu sein.
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Also was vorbei ist, ist die Idee, Leute spielen ein MMO 4 Jahre lang und nix anderes imd das erfüllt sie total. Danach sehnen sich viele, die so eine Erfahrung mitgemacht haben. Das kriegen sie nie wieder, schon weil sie die Games ganz anders konsumieren als früher. Die haben ihre Unschuld verloren, sind zynischer geworden, kritischer, haben höhere Ansprüche, kennen alles schon, haben schon mal MMOs verlassen und sind bereit das wieder zu tun, sind informiert, informieren sich anders usw.
Das wird uns, die wir das schon mal erlebt haben, nicht mehr passieren.
Es gibt ne Geschichte, hab ich einen Musiker mal sagen hören, der meinte, als Kind hat er sich eine Single in der Woche gekauft von seinem Taschengeld und die hat er dann gehört, ob sie ihm gefallen hat oder nicht. Und nicht einmal, sondern 10, 15, 20-mal. Weil er nur diese eine Single hat und da hat er sich mit beschäftigt.
Heute iPod, weiß ja jeder, da gibt man einem Lied 5 Sekunden eine Chance. So ist das mit MMOs auch. Wenn nix anderes da wäre als TESO und WildStar und wenn das das erste große Spiel für die Leute wären, würden das alle zocken.
Es ist aber nicht so, sondern die Leute haben Erfahrung, sind informiert, es gibt andere Reize da draußen. Und dann spielt man das und sagt: Das ist aber nix Neues und langweilt sich.
Ganz ehrlich: Was erwarten die Leute auch von einem MMO? Die Zeit, als man 14 war und sich total unkritisch für was begeistern konnte und als alles neu war, wird einem kein MMO der Welt zurückgeben. Das muss man halt sagen.
Die “Zeit der MMOs ist vorbei” – was vorbei ist, ist die Zeit der WoW-Klone. Jetzt gibt’s mehr Alternativen.
MMOs werden in den nächsten Jahren einen riesen Boom erleben, weil die ganzen Franchises online gehen und mit Cash-Shops ihre Spiele monetarisieren wollen. Und um lange was vonem solchen Titel zu haben, wird man – wie jetzt Destiny oder H1Z1 oder andere Games – viele Elemente von klassischen MMORPGs übernehmen.
Ob man das dann MMO nennt oder “Online-Game” oder so – das ist halt die Frage.

Die Erwartungshaltung der Leute ist bei einem MMO, in meinen Augen, völlig übertrieben, weil sich die Spieler selbst auch verändert haben. Dein Ich vor 8 Jahren würde heute WildStar sehen und wär total geflasht. Man stelle sich mal vor, man hätte wem vor 5 Jahre Destiny gezeigt. Da wär der Kopf explodiert. Und heute heißt’s: Ist aber wenig Content, oder? Ist aber wenig offene Welt?

Ich sag nicht, dass die MMOs heute fantastisch sind (das sind sie nicht), aber das waren sie früher auch nicht. Die Zielgruppe hat sich verändert. Vor 15 Jahren war’s noch ein riesen Ding überhaupt Internet zu haben. Und vor 10 Jahren waren dann die Games frisch und so die “ersten MMOs” und heute – bei WildStar z.B. Von den WildStar-Leuten – von denen hatte jeder schon x Jahre MMO-Erfahrung hinter sich. Bei TESO war’s was anderes, da kamen wirklich viele neu dazu. Jetzt bei ArcheAge – das werden zu ganz großen Teilen MMO-Veteranen spielen.
Und die haben dann andere Anforderungen an so ein Game als neue Leute.

Elikal Ialborcales

Ja da ist was dran. Ich vermisse dieses Gefühl auch. Irgendwie schade. Aber Spiele stehen auch insgesamt ein wenig auf der Stelle, nicht nur MMOs. Man hat zu viel auf oberflächliche Dinge Wert gelegt. Und gerade bei MMOs wurden auch viele Erfahrungen der vorigen MMos ignoriert.

Ich hätte durchaus mehr Zeit in AA verbracht, vielleicht ein Jahr, wenn sie Server ohne PVP-Zwang eingeführt hätten. Nur so als Beispiel. Leider fehlen oft die Optionen, sondern man wird eben auf einen Weg gezwungen zu spielen. Siehe TESO. TESO wollte unbedingt durchsetzen, dass Spieler Stories ALLEIN erleben. Anstatt dem Spieler selbst die Wahl zu überlassen. Damit fielen sie natürlich vorhersagbar auf die Nase.

Schlimmer noch war es mit SWTOR. “Spieler können sich nicht mit nicht-menschlichen Figuren identifizieren”, sagte damals Daniel Erickson. Ich werd dieses Zitat als Beispiel für Hybris immer in Erinnerung behalten, und wenn ich 1000 Jahre alt werde! Maßlos geärgert hat mich die Arroganz der Bioware Devs damals. Nun war man schon mit SWTOR in der IDEALEN Ausgangssituation: es gab ein voriges Star Wars MMO, von dem man hätte lernen können. Und was lernte man davon? NICHTS. Bioware ignorierte ALLES, komplett, als hätte es SWG nie gegeben. Nichts von dem, was Spieler liebten wurde auch nur im Ansatz eingebaut. Die Devs taten so, als programmierten sie das erste MMO überhaupt. Und man hat komplett jede Kritik aus dem Beta in den Wind geschlagen. Ich war 1 Jahr im Beta. Und ich will mich nicht loben, aber komplett alles wovor ich und viele andere warnten, wurde ignoriert und genau damit fiel SWTOR auf die Schnauze. Devs haben “ihre Vision” und ziehen die durch.

Gerade AA zeigt ja, dass viele Spielern Housing, Farm-Aufbau usw auch wollen. Das haben viele Triple-A Spiele nie einkalkuliert. Stell dir vor, TESO oder SWTOR hätten so viel Housing, offene Welt, Gärten und Farmen usw mit drin gehabt?! Das hätte doch total gerockt. Aber die MMOs der letzten Jahren haben sich IMVPO zu sehr auf EINE Idee versteift. SWTOR und TESO eben ihre Stories. Die sind auch cool, aber man kann ein MMO nicht nur auf einer Idee aufbauen, sondern man muss was für alle haben.

Das ware imo auch der Grund für den Erfolg für WOW. WOW bot vielen verschiedenen Typen von Spielern etwas an. Für die Casual gabs viel, für die Raider, mit “niedlich” auch was für weibliche Spieler usw. Etliche Spielerinnen in meinem Bekanntenkreis meinten zb SWTOR sei ihnen zu sehr ein Männerspiel. Und das stimmt auch. Da war echt ALLES ernst, düster und dramatisch. Nichts lustiges, nichts niedliches, nichts zur Erholung. Eben Helden-Story pur. Ich finde mit dieser Eingleisigkeit schneiden sich die MMOs viel an Möglichkeiten ab. Man baut eben auf einer Schiene, und das ist eben zu wenig, meiner Ansicht nach.

Klar, was du sagts stimmt: unsere Sicht ist nicht mehr wie damals. Das weiss ich. Aber die neueren MMOs fahren auch zu eingleisig auf einer Idee, die alles rausreißen soll. MMos müssen aber umfassend etwas für ein sehr breites, vielfältiges Publikum bieten. So viele Story-Interessierte (SWTOR) gibts genausowenig wie so viele hardcore Enthusiasten (Wildstar).

Gerd Schuhmann

Mit dem breiten Ansatz, den haben viele versucht, und sind total aufs Maul damit gefallen.
Ein MMO braucht Jahre, bis es so viel Content hat und überall was, wie WoW. Das wird zum Start kein MMO bringen können.
MMOs bieten erst mit den Jahren dann für alle was, und die Zeit gibt man heute kaum noch.

Aber dieser “breite Ansatz”, für alle was … das ist allein wirtschaftlich nicht drin, glaub ich. Von diesen “Komplett-Paketen” geht man auch weg. Das wollte WildStar sein – mit PvP, Raids, Housing, Crafting, Quests usw.

Der Trend wird eher dazu gehen, auf bestimmte Dinge zu verzichten und das, was man macht, stattdessen richtig gut zu machen. WildStar hätte man, wenn man’s jetzt noch mal macht, wahrscheinlich einfach komplett das PvP gestrichen und wär damit viel besser gefahren. SWTOR und TESO haben mit dieser Versteifung auf die Story und die klare Ansprache einer Zielgruppe ja durchaus Erfolg.

TESO ist insgesamt eine extremer Mix, weil das Prinzip, wie sie PvP machen wollen, eigentlich gar nicht zum Rest des Spiels passt, aber auch für sich eine Zielgruppe anspricht.

Diese Idee eines “alles vereinenden MMOs, das jedem was bietet” – die Idee ist tot, glaube ich. Seh ich nicht. Zu teuer, auf zu viele Spieler angewiesen. Der Trend wird jetzt zu Multiplattform-Titeln gehen, die in der Steuerung simpel sind, damit das auch mit einem Controller gut geht, und die eher auf Simplifizierung setzen.

Elikal Ialborcales

Tja das kann sein. Bei so vielen MMOs. Aber dann ist für mich auch MMO tot. Ich mag keine Spezialisten, dann muss ich am Ende 5 verschiedene MMOs spielen um all meine Interessen befriedigt zu sehen, und das ist es für mich dann eher nicht.

Und ich bleibe bei der Behauptung, SWTOR oder TESO hätten das gekonnt, haben aber nicht auf ihre Spieler gehört. Oder auf die falschen. Phasing zb hätte man nicht erzwingen müssen. Oder nicht-humanoide SWTOR Rassen spielbar zu machen und offenere Welten wäre nicht teurer gewesen sondern eben nur anders. Oder bei SWTOR ein paar Mal die Heroic Story mit Spass aufzulockern (wie WOW das macht) wäre auch kein Hexenwerk gewesen. So ganz kann ich dir da nicht zustimmen. Hier felt es oft einfach an Willen und Einsicht. Nicht alle Dinge, die ich kritisiere, wären teuerer.

Gerd Schuhmann

Wenn MMOs tot sind, ist das Gaming bald tot, denke ich. Das wird in den nächsten Jahren mehr und mehr zum Synonym werden.

Mit diesem großen Ansatz, ein “großes MMO zu machen”, sind einfach jetzt richtig viele gescheitert.
Und wenn man so guckt: Bei WildStar haben die Entwickler genau auf das gehört, was die Spieler wollten – und es hat sich rausgestellt: Die Spieler wissen das auch nicht.
Jeder sagt immer, wie wichtig ihm Housing ist. Und WildStar hat jetzt gezeigt: Housing is nice-to-have, aber deshalb alleine spielt keiner ein Game. Dann sagen die Leute: ja, ich wollte ja Housing, aber nicht instanziert!

Es wollen immer alle, wenn man sie fragt, irgendwas: “Ich brauch Arena, ohne Arena spiel ich kein Spiel.” “Ich brauch einen roten Faden, das ist mir so wichtig.” “Ich will open PvP, ohne open PvP spiel ich kein Spiel”.

Wenn’s was anderes gibt in einem Spiel, das wirklich fesselt, spielen die Leute auch das, bin ich mir sicher.
Wer weiß schon immer genau, was er mag und was ihm gefallen wird? Das stellt sich dann beim Zocken raus, ob’s Spaß macht oder nicht. Ich würd mir da gar nicht so einen Kopf drum machen.

In den nächsten Jahren wird’s mehr und mehr so werden, dass Computerspielen auch MMO spielen wird. Sieht man jetzt an Destiny. Es sind viele, die bei MMO immer noch als erstes an WoW denken und ähnliche Spiele. Das wird sich in den nächsten Jahren verändern, denke ich zumindest.

Jetzt wo die Konsolen alle onlinefähig sind, wo fast jeder schnelles Internet hat, und wo sich mit Online aus einem Titel so lange Geld schlagen lässt – ich rechne damit. Vor paar Jahren war’s Multiplayer, heute werden’s bleibende Erfolge oder eine persistente Welt oder so. Ist einfach ein logischer Schritt.

Varoz

AA ist für mich das erste Spiel seit WoW WotLK das mich so fesselt, ich hab wirklich alles was kam gespielt, aber da war die Levelphase schon sehr zäh und nur wenige hab ich bis max level gespielt, aber dort kam dann dailys, raids, itemspirale, also das gleiche wie in wow, themepark halt, deswegen bin ich nie lang in den mmos geblieben und immer wieder zu wow zurück, wie bestimmt die meisten.
in AA ist alles so anders, jedenfalls als patron spieler, soviel Teamarbeit in der gilde wegen crafting und farmen hab ich lang nicht mehr in einem mmo erlebt und ich bin mehr mit anbau und farming beschäftigt als mit questen und das mein ich im positiven sinne.
bin gespannt wie es sich entwickeln wird, ich glaub trion hat das potenzial nicht richtig erkannt, hoffentlich bekommen sie es bald hin das es rund läuft.

M00nty

” Auch WoW hat solche zentralen Städte, wo Leute zusammenkommen; bindet man da das Housing an, macht es auch Sinn, anstatt einfach Instanzen ins Nichts zu stellen, wo keine Sau hingeht.”

Nicht instanziertes Housing funktioniert nur in den allerwenigsten Spielen.
Auf einem Server sind geschätzt 10.000 Spieler unterwegs.
Wie willst du eine Welt designen, die für 10K Spieler Bauplatz in der offenen Welt bietet, ohne Gefahr zu laufen, dass sich auch dort rießige Geisterstädte bilden?

Die Probleme des offenen Housings zeigen sich doch gerade in AA ganz deutlich. Nur die Vielspieler bekommen Bauplätze, alle Casuals, oder Nachzügler haben das Nachsehen.

“Das wurde bei SWTOR und Wildstar bemängelt”

Die welt von WildStar ist unglaublich offen.
Keine Ladezeiten zwischen den Zonen, “Greifeschnellreisesystem”,
Bergsteigen, um alternative Wege in eine andere Zone zu nehmen,…

Elikal Ialborcales

Nochmal. Das Problem ist zweierlei: Erstens, der Spieler hat heute weniger Alternativen. Zweitens, die Devs haben oft einfach ein Brett vor dem Kopf, haften zu sehr an einer “Vision”, die am Anfang festgelegt wurde und sind dann inflexibel. Viele Kritikpunkte die ich in den letzten Jahren in Betas machte, wären nicht “mehr” im Sinne von “teurer” sondern oft einfach nur anders.

Man hat SO VIELE handwerkliche Fehler gemacht.

Beispiel Housing. Klar geht offenes Housing nicht in allen Spielen. Aber Häuser quasi ins Nichts zu bauen ist immer murks, weil kein Mensch besucht einen da. Und dann ist Housing auch für die Katz. Das war schon in LOTRO so. Niemand hat einen in diesen total abgelegenen Instanzen JE besucht. Das hätte Wildstar/Carbine wissen KÖNNEN, wenn sie sich mit den Erfahrungen bisheriger MMOs befasst hätten. Genau das ist das Problem. Jedes MMO Studio der letzten 5-6 Jahren hat so getan, als wäre ihr MMO das Erste der Welt. Man hat alle Erfahrungen mit existierenden MMos total ignoriert. Besser wäre zb ein instanziertes Housing, das an eine zentrale Stadt anbindet, welche für diese Fraktion sinnstifend ist. Wie in EQ2 Qeynos und Freeport. Auch WoW hat solche zentralen Städte, wo Leute zusammenkommen; bindet man da das Housing an, macht es auch Sinn, anstatt einfach Instanzen ins Nichts zu stellen, wo keine Sau hingeht.

Überhaupt zentrale Städte. Das ist auch so ein Feature, welches viele MMOs versäumen. Qeynos (EQ2) oder Stormwind (WoW) bringen Spieler einfach zusammen. Sie sind optisch schön, übersichtlich und bieten Funktionen die Spieler dazu bringen da hin zu gehen, UND sind so zentral, dass jeder Spieler sie erreicht vom frühen Level an. Schon diese SIMPLE Idee haben selbst Spiele wie SWTOR total verkackt, mit dieser abstrakten Raumstation. Das ist keine Geldfrage, sondern dass die Devs nix im Kopf haben. Sorry, wenn ich das so drastisch sagen muss.

Oder vielfaltige Rassen. Auch hier punkten WoW, EQ2 oder auch GW2. Das ist für jeden was dabei. Und was macht SWTOR? Ein MMo mit der größten Ansammlung faszinierender Rassen (Star Wars!)? Menschen mit grüner Haut, Menschen mit blauer Haut, Menschen mit roter Haut, blinde Menschen, Menschen mit kleinen Hörnern. Gehts denn echt NOCH langweiliger? Auch das ist keine Geldfrage, keine Frage des “mehr”, sondern einfach das Brett vor dem Kopf, die Winzigkeit der “Vision”, die Schere im Kopf.

Oder Quests. Es wäre in ESO sicher keine Zauberei gewesen, mehr Auswahl einzubauen. Oder in ESO und SWTOR mal nicht NUR bierernste Helden-Quests, sondern zur Auflockerung mal was lustiges. Dafür hat man Abermillionen in Voiceover verschwendet, die ich zwar prinzipiell richtig finde; aber nicht JEDER unwichtige Neben-NPC hätte mir gleich seine halbe Lebensgeschichte erzählen müssen, nur um am Ende “kille 10 Schweine” zu bekommen. Dafür brauch ich keine 10 Min Voiceover.

Oder nochmal ESO: Warum hat man trotz des massiven Protests alle Rassen in ihr Gebiet gesperrt, und man sieht die Mitspieler nur im PVP? Statt wie in WOW darauf zu bauen, dass wenn sich Rassen in Gebieten sehen, dies den Fraktions-Stolz fördert?! Wäre nicht teurer gewesen, man hätte nur nicht so kleinkariert denken dürfen!

Oder offene Welten. Jeder weiss, dass die Mehrheit offene Welten bevorzugt. Das wurde bei SWTOR und Wildstar bemängelt. Man fühlt sich schnell klaustrophob. Wenn ich nun bei SWTOR las, dass die Devs am Anfang kaum schafften mehr als 10 Leute auf einer Map zu bringen, und das einen Großteil des Geldes verschlang, dann seh ich doch hier nur Amateure! Nach spätenstens 2 Monaten hätte ich als Chef gesagt, Leute ne Engine die DAS nicht packt ist die Falsche, hätt den Resetknopf gedrückt und mir ne bessere Engine gekauft!

Oder ESO Phasing. Warum hat man nicht Leuten die WAHL gelassen? Warum zwingt man Leute in die “Vision” des Herstellers? Oder AA-PvP: Warum macht man nicht ein paar PVE Server, damit die, die nicht dauernd gegankt werden auch in den Genuss des Sandbox-Spiels kommen? Das würde kaum mehr kosten, man böte aber mit wenig Arbeit mehr Alternativen!

Oder Non-Combat Classes. Das war DER Renner in SWG. Warum hat NIEMAND je wieder versucht auch nur im Ansatz so was zu bringen? Es war total beliebt.

Ich könnte hier nen ganzen Roman schreiben über Vorschläge, die echt nicht “größer”, “teurer” oder “mehr Arbeit” bedeuten, sondern oft nur Denkverbote der Hersteller waren, die total den Tunnelblick haben, und so viele Erfahrungen mit vergangenen MMOs schlicht ignorieren. Das sind so viele simple, handwerkliche Schnitzer gemacht worden, und das haben genug Leute in den Betas vorhergesagt. Man kann zb den “roten Faden” optional machen. Das ist echt das Zauberwort: Option. Beispiel Chat Bubbles. Das Beispiel steht für viele. Man baut sie ein für die Roleplayer, wer sie nicht mag, schaltet sie ab. Aber Spiele wie ESO machen von vornherein keine, um Spieler zu IHRER Spielweise zu zwingen. Und das ist einfach der gundfalsche Ansatz. Ich will dass das Spiel Optionen bietet, die sich MIR anpassen, denn ich bin der Kunde der zahlt. Nicht, dass ICH MICH anpassen muss. Mit der Mär der Alternativlosigkeit geht mir nämlich schon die Kanzlerin genug auf den Zeiger!

Nomad

Dem kann ich nur absolut zustimmen. Diese Blindheit, Ignoranz, Selbstverliebtheit, die man bei den Verantwortlichen der Spiele findet, ist das eigentliche Problem. Wenn man kritisiert wird man als Störer bezeichnet, die Fanboys tun ihr übriges dazu. Man betont ja immer, dass man unbedingt Feedback möchte. Ja, aber nur positives bitteschön. Und damits nicht so auffällt, lässt man die eine oder andere kleine Kritik stehen, vor allem wenn die Lösung dafür schon in der Entwicklung ist. Was so in offiziellen Foren z:T. wegzensiert wird, ich hab da so meine speziellen Erfahrungen gemacht, ist einfach unglaublich. Man will nach aussen den Schein eines funktionierenden Systems aufrecht halten, auf Gedeih und Verderb. Worum es wirklich geht, die Design-Fehler und deren Beseitigung, wird ignoriert, weil doch zu Unangenehm. Oder zu aufwändig, man hat schliesslich sein Spiel draussen und will endlich kassieren, das verlangen die Stakeholder. Da darf keiner Stören, auch wenn sie letztlich doch auf die Nase fallen, siehe TESO und Wildstar, und die oben beschriebenen Fehler sinf exakt beschrieben.
MMOs sind mMn nicht tod, genau das Gegenteil ist der Fall, sie fangen gerade erst an. Die Spieler dürsten nach Spielen, die ihren Anforderungen gerecht werden. Das muss nicht sofort sein, das Spiel darf sich ruhig entwickeln. Dafür werden auch gerne Abos abgeschlossen, aber nur, wenn die Basis stimmt und es sich entwickelt. Nicht wie Tera, wo man ein Abo zahlt, und das Spiel ab Lvl 20 von Anfang an alles nur noch wiederholt, und auch nix neues dazukommt. Da fühlt der Abonnent sich verarscht und steigt aus. In GW2 schreit man nach einem Bezahl-Update, aber die Verantwortlichen sind Ignoranten und klammern an ihrer Idee fest, bis sie mit ihr untergegangen sind.

Dass man Spiele im Stile von WoW mit einer derart langen Entwicklung von Content zukünftig immer schwieriger bringen kann, ist auch klar, die Ansprüche steigen. Aber Spiele wie EVE zeigen, dass man es auch anders machen kann. Sandbox-Eigenschaften sind ein guter Ansatz. Nur wenn er so gefahren wird, wie in AA, dann fördert er nur Unzufriedenheit und asoziales Verhalten, es sind Desgin-Fehler.
Die Spieler einzubeziehen, dafür einen hohen Grad an Entscheidungsfreiheit bereitzustellen, sie das Spiel z.T. auch selbst weiterentwickeln zu lassen, und dafür eine gute Basis bereitzustellen, das ist die Herausforderung der Zukunft.

Hillfigger

Ich unterstuetze gerade wegen des PvPs das Spiel. Fuer mich gibt es zu wenige MMOs die PvP offen legen, sondern nur in Arenen oder speziellen Gebieten. Fuer mich sind Spiele wie WoW einfach zu langweilig. Das liegt an den Instanzen, gegen NPCs kaempfen wird fuer mich schnell langweilig. Da hilft auch oft die Belohnung nicht, genauso wie der Schwierigkeitsgrad.

Fluffy

Selten solch einen Blödsinn gelesen. Ja, SWToR hat relativ schnell von Abo auf F2P umgestellt, aber deswegen ist das Spiel kein Flop. SWToR hat ziemlich viele Spieler und einen mehr als ordentlichen Umsatz (2013 waren es ~160Mio).
Und genau das ist das Problem der heutigen MMO-Community, wenn das Spiel nicht mehrere Millionen Spieler und einen Millardenumsatz wie WoW hat, wird es als Flop wahrgenommen.

Gerd Schuhmann

Ich glaub es ist einfach so: Wenn’s einem selbst und dem Freundeskreis nicht gefällt, ist es ein Flop.

Auch TESO z.B., wenn man das ganz nüchtern sieht, steht nicht schlecht da. Aber weil es so viele probiert haben, die dann davon enttäuscht waren, weil’s nicht ihr Spiel ist, hat das so einen negativen Vibe. Weil das praktisch von oben runterschrumpfte auf einen vernünftigen Wert.
Und so war’s mit SWTOR auch.
Während EVE Online, als eine der wenigen Ausmaßen, von unten auf einen vernünftigen Wert hochwuchs.

Wahrnehmung täuscht halt . Man hat nur die eigene Meinung – und für den Erfolg oder Misserfolg eines Spiels ist die nur eine von Millionen, die entscheiden.

Wenn ich nur meine Wahrnehmung hab, ist es ein totales Rätsel, warum der Musikantenstadl eine Hit-Show ist. Aber er ist es halt. 🙂

Pliszcen Hakoke

Gerd du sprichst mir aus der Seele!

Nomad

Sehr richtig, man muss sich ja nur die Wildstar Entwicklung ansehen, da kriegt man den Beweis.

Christian

Ich verfolge hier die Themen zu Arche Age jetzt schon seit ca. 2-3 Wochen und muss diese Seite und vor allem den Gerd für seine Geduld beim Erklären und Deeskalieren loben.

In den Tagen der Open Beta hatte ich Arche Age kurz angetestet und dieses Wochenende habe ich es als F2Pler auch auf Orchidna geschafft und bin mittlerweile auf Level 20. Allerdings finde ich diese Aneinanderreihung von lieblosen und sinnfreien Quests einfach nur einschläfernd. Gerd hatte so etwas ja auch schon kurz vor dem Release berichtet, aber da Arche Age immer als so innovativ gelobt wird, wollte ich mich mal nicht zu schnell entmutigen lassen.

Sind die Server also nur so voll, weil so ein großer Hype entstanden ist und viele einfach mal in das hoch gelobte Spiel reinschauen möchten oder wird das Spiel später tatsächlich noch spielenswert, wenn man nicht viel von PvE hält und eher an PvP interessiert ist?

Gerd Schuhmann

Man braucht für das Spiel, in meinen Augen, zwingend Patron-Status und am besten ein Haus und einen Garten.

Ich hab’s in der Beta als F2P gespielt, da fand ich’s furchtbar. Ich hab’s jetzt zum Release mit Patron gespielt und es ist viel besser, dann hat man immer ein Ziel, hat genug Energie, um zu erkunden, und es ist wirklich interessant.

Das merkt man dann aber nur beim Spielen und Erkunden, dass man sich die Landschaft anschaut und sich fragt: Wo hat hier vielleicht jemand ein Feld angelegt oder einen kleinen Wald, von dem er dachte, es findet ihn keiner? Dann kann mit dem Gleiter wirklich an die entlegensten Orte der Karte noch. Oder sich die eigene Rüstung craften und die ist wirklich besser als anderes auf dem Level.

Diese Form von Motivation: Hier bin ich in dieser Welt, was hab ich als nächstes vor, was will ich erreichen, was will ich bauen, wo will ich hin – dieses nicht-lineare, das ist wirklich reizvoll. Daraus – und aus der Komplexität – zieht das Spiel seinen Reiz.

Wobei ich selbst erst lvl32 bin und mir denke, dass ich sobald in die PvP-Zone komme aufs Maul kriegen werde. Ich hab auch weder in Russland noch in Korea gespielt. Und im Moment, geht’s mir wie vielen anderen: Ich sitz nicht 6 Stunden davor und warte, bis ich einloggen kann. Sondern ich gucke, dass sich das normalisiert.

Aber es ist in diesem “Blick auf die Welt” ein anderer Ansatz als bei Themepark-MMOs. Ich würd jedem dazu raten, der sich das Spiel anschauen möchte, in den sauren Apfel zu beißen und die 15-Euro zu investieren.

Ich finde als F2P-Spiel taugt es nix und um sich soviel Geld zu erspielen, dass man sich ingame 2-mal Apex und damit Patron kaufen kann … es ist sicher möglich und für Hardcore-Spieler auch eine Herausforderung. Ich könnte es mir persönlich nicht vorstellen.

Ich hab jetzt in F2p-ArcheAge bis 27 gespielt und in Pay2Play-ArcheAge bis 32. Und wenn ich das bewerten müsste, würde ich F2P-ArcheAge bis dahin vielleicht 55-60 Prozent geben, und dem Pay2Play-ArcheAge ca. 85.
Das ist wirklich ein gewaltiger Unterschied, wie man die Welt da wahrnimmt.

Wobei ich, bevor wieder das Geflame losgeht, da auch das PvP ausklammere und das ist ja später der Hauptteil des Games.
Aber die Begeisterung für das Spiel liegt schon am Game selbst.

Zu PvP müssen andere was sagen, aber ich glaube die großen Gilden, die da mit einem Plan rangehen, kickt das Spiel grade ziemlich.

Svatlas

Immer wieder intressante News 🙂 Wenn ich mal alle Probleme ausblende und AA läuft bald richtig flüssig, könnte AA den Nerv der Zeit im Genre getroffen haben. Endlich mal was neues, statt der ständige Einheitsbrei. Hier steckt noch soviel Potenzial und ich hoffe sehr das dieses auch genutzt wird. Es werden auch bestimmt viele wieder gehen, aber ich denke das könnte was richtig großes werden. Enttäuscht von Trions Geschäftspolitik bin ich dennoch weiterhin und das wird sich auch so schnell nicht mehr ändern. Hoffe nur das bald all die anderen Spieler AA wirklich mal in vollen Zügen genießen können, ohne ständig gegänkelt zu werden. Es ist echt gut und Trion muss unbedingt neue Bauplätze freischalten. Platz gibt es ja eh massig. Das wird wohl evtl erst nach Auroria geschehen, je nachdem wie viel dann frei wird.

Nomad

Und was ist an AA so neu oder besonders ? Da ich es nicht spielen kann, und aus dem was ich bisher sehen kann, ist alles was anders ist als in anderen Spielen etas, was nicht funktioniert. Bitte da mal um eine Beschreibung.

Svatlas

Deswegen habe ich das doch dazu geschrieben “Wenn ich mal alle Probleme ausblende und AA läuft bald richtig flüssig…..” Wirst es sehen wenn auch Du es spielen kannst. Alles andere steht hier schon auf der tollen Seite. Tut mir leid das es Dich auch erwischt hat.

floda

die server kommen aus korea, das dauert halt…

Karsten Englert

AA ist wie vor Jahren Silkroad, ohne zu zahlen kommst nicht auf den Server. Freetoplay sieht meiner Meinung nach anders aus

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