6 MMOs und Online-Games, die nach einem Fehlstart noch die Wende schafften

Wir haben 6 MMOs und Online-Games zusammengetragen, die mit einem Fehlstart auf den Markt kamen und hart kritisiert wurden. Diese Games haben aber an sich gearbeitet und konnten die Wende schaffen.

Einer der größten Vorteile von „Games as a Service„-Spielen ist, dass sie wandelbar sind. Die folgenden Spiele hatten einen Wandel bitter nötig, denn sie legten nach ihrem Release erst mal einen groben Fehlstart hin. Das hätte sie die Existenz kosten können.

Diese Spiele konnten das Ruder aber nochmal rumreißen. Hier sind ihre Geschichten.

Warframe

Warframe Tenno Jahr 5

Was ist Warframe für ein Spiel? Der kostenlose MMO-Shooter stammt von Digital Extremes und spielt in einem futuristischen Setting. Warframe hat einen starken Fokus auf Coop, Community und rasantes Gameplay.

Spieler können aus knapp 40 Warframes mit individuellen Skills wählen, um das Sonnensystem von verseuchten Monstern, faschistischen Klonen und gierigen Konzernen zu befreien. Warframe ist eins der beliebtesten Free2Play-Games und bekannt für seine harmonische Community.

Release: 25.03.2013 (PC), 25.11.2013 (PS4), 02.09.2014 (Xbox One), 20.11.2018 (Nintendo Switch)
Plattformen: PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch
Jahr der Wende: 2015
Warum lieben die Fans Warframe so sehr?

Was war Warframes Problem?

Als Warframe 2013 veröffentlicht wurde, war das Free2Play-Modell noch unüblich für große Publisher im Westen. Das Indie-Studio Digital Extremes entschied sich trotzdem damals für dieses Geschäftsmodell.

Warframe sollte sich ausschließlich durch Mikrotransaktionen finanzieren. Das Problem an der Sache war, dass Digital Extremes harte Bezahlschranken in das Spiel baute:

  • In der Closed Beta konnte Warframe bis zum Level-Cap kostenlos gespielt werden. Hatte man dieses erreicht, musste man zahlen, um weiter spielen zu können.
  • Genauso gab es auch Gameplay-relevante Mechaniken, die sich hinter Paywalls versteckten. So konnte man sich vier mal am Tag wiederbeleben. Danach musste eine Belebung mit Echtgeld bezahlt werden.
Warframe in 2013 - Closed Beta
So sah Warframe 2013 in der Closed Beta aus

Obwohl sich viele Kritiker einig waren, dass Warframe in seinen Grundzügen spannendes Gameplay besaß, war es zu dem Punkt noch nicht ausgereift:

  • Das Movement war abgehackt und die Gegner gaben kein gutes Treffer-Feedback.
  • Es war undeutlich, was überhaupt getan werden muss. Dinge wie Missionsmarker gab es nicht.
  • Es hieß ebenfalls, dass die Aktivitäten zu repetitiv wären. Damals gab es gerade mal drei Warframes und ein paar Schlauchlevel.

Warframe erntete zu dieser Zeit mittelmäßige und schlechte Noten der Kritiker. Exemplarisch vergab Eurogamer nur eine 4/10 und auch die GameStar war damals nicht gut auf Warframe zu sprechen, räumte dem Online-Shooter aber Potential ein. Andere Reviews sahen ähnlich aus.

Die Bezahlschranken waren unter den Spielern verhasst und das noch holprige Gameplay konnte diese nicht mal rechtfertigen. Warframe drohte hart zu floppen und seine damaligen Spieler schnell zu verlieren.

Wie konnte Warframe sein Problem lösen?

Trotz der Kritik und der Bezahlschranken bildete sich damals ein harter Kern von Spielern, der Warframe liebte. Dieser fand das Gameplay großartig und wollte den Free2Play-Shooter wachsen sehen. Die damalige Community bat die Entwickler, die Bezahlschranken zu entfernen.

Nun stand Digital Extremes 2015 vor einer ziemlich harten Entscheidung.
In einem Interview mit Gamesindustry sprach die Vizepräsidentin einmal davon, dass diese Entscheidung die DNA von Warframe für immer beeinflussen sollte:

Warframe musste auf die harte Tour lernen, wie Free2Play geht

Man entschied sich dazu, auf die Community zu hören und die Bezahlschranken zu entfernen, was ein beängstigender Schritt für das Studio war. Man suchte jetzt andere Wege, sich mit Mikrotransaktionen zu finanzieren.

Genau diese Entscheidung war der Wendepunkt für Warframe. Die Community fühlte sich von Digital Extremes verstanden und half dabei, das Spiel zu fördern. Es gab im Jahr 2012-2013 ein Gründerpaket, das für sage und schreibe 225 € angeboten wurde und den exklusiven Warframe Excalibur Prime beinhaltete.

Excalibur Prime – Sehen Spieler diesen exklusiven Warframe, kann man sie noch heute beobachten, wie sie sich vor ihm verneigen.
  • Warframe arbeitete fortan an einem fairen Free2Play-Modell und gab den Spielern die Wahl, freiwillig für das Spiel zu bezahlen.
  • Bei Digital Extremes wollte man der Community nun immer eine Stimme und Entscheidungsfreiheit geben.
  • Es entstand ein enges Band zwischen Community und Studio, da die Spieler sich gehört und respektiert fühlten. Dieses Band sollte Warframe bis heute, 6 Jahre später, prägen und vor dem Flop bewahren.
  • Zusätzlich wurde 2015 ein neues Movement-System eingeführt, dass den Spielen eine Wendigkeit sondersgleichen gab: Parkour 2.0 – das kam richtig gut bei den Spielern an und wurde zum Erkennungsmerkmal von Warframe.

Wie steht Warframe heute da?

Warframe hat sich den Weg vom Underdog zum Platzhirsch erkämpft. Das Spiel erreicht derzeit Zahlen von bis zu 50 Millionen Spielern.

Seinen richtigen Durchbruch erreichte Warframe 2017 mit seiner ersten Open-World-Erweiterung „Plains of Eidolon“:

Warframe im Höhenflug: Darum spielen es nun 132.000 Fans auf Steam

Genau diesen Weg geht Warframe nun weiter und plant, nach und nach für jeden Planeten in seinem Sonnensystem eine Open-World zu erschaffen. Es folgte 2018 die nächste Erweiterung „Fortuna“, die ebenfalls bombastisch einschlug.

Warframe wird immer weiter mit großen Updates versorgt, die das Spiel verbessern und neue Inhalte bringen.

Das Bezahlmodell ist dabei fair geblieben. Wer möchte, bezahlt für Dinge wie kosmetische Gegenstände oder dafür, dass er das Craften von Items beschleunigen kann. Es gibt sogar einen Level-Begrenzung für bestimmte Items, damit Spieler diese nicht zu früh einfach kaufen können.

Für seine Zukunft verfolgt Warframe ein anderes Ziel als die Genre-verwandten Destiny 2 oder The Division 2:

Wir haben die Entwickler gefragt: „Macht Ihr ein Warframe 2?“
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AlexPi
AlexPi
1 Jahr zuvor

Wenn ein Spiel den Titel „Phönix aus der Asche“ verdient, dann ist es Final Fantasy XIV.

Oh ihr wisst wie ihr meine Tränendrüsen triggert:‘)
Musste ich gleich mal auf Instagram reposten♡

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Es ist eine beeindruckende Geschichte, wenn man sich das alles nochmal so vor Augen führt. smile

Sandro Christen
Sandro Christen
1 Jahr zuvor

Jetzt wusste ich wieder weshalb ich damals mit Warframe aufgehört habe. Dieses 4 Mal wiederbeleben war zu viel des guten für mich und war raus.

Compadre
Compadre
1 Jahr zuvor

In jedem Fall super interessanter Artikel.

Allerdings teile ich bezüglich Destiny 1 eine andere Meinung. Mir persönlich hat Destiny 1 im ersten Jahr am besten gefallen. Teile die weitläufige Meinung, dass The Taken King der Wendepunkt war, also nicht wirklich.

Für viele war es zu eintönig und langweilig, immer die gleichen Aktivitäten zu spielen um irgendwann Max Level und alle Exotics oder Raidwaffen zu bekommen. Für mich hat genau das eine ziemliche Langzeitmotivation ausgemacht, zumal man die Raids am Anfang nicht einfach so mal in zwei Stunden abschloss, sondern wir da zum Teil Tage oder den gesamten wöchentlichen Reset im Raid verbrachten. Dazu haben mir persönlich auch die Dämmerungsstrikes viel mehr Spaß gemacht, da es dieses bescheuerte Scoringsystem noch nicht gab.

Also meine Meinung ist da ein wenig anders, dass Destiny „nach einem Fehlstart, die Wende schaffte“, denn in Jahr 3 wurde Destiny dann auch nicht unbedingt besser, sondern zeichnete sich die Casualisierung bereits ab. Destiny 2 war dann die „Krönung“ dieser Entwicklung.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Wenn man einen roten Faden in dem Artikel sucht findet man ihn schnell bei dem Punkt das sich die Studios schließlich auf die Com hörten bzw sogar welche davon einluden um mit ihnen das Spiel zu verbessern.
Was man aber auch sieht ist immer derselbe Ablauf, erstmal passiert gor nix und man denkt man weiß es ja besser, das Spiel säuft ab und plötzlich wird man gesprächiger bis das dann doch umgesetzt wird und voila. ^^

Es kommt auch eine menge Mist von den Spielern, muss man ja auch sagen aber da gibt es ja doch einige die stehen da förmlich in flammen und fangen an da jeden Aspekt im Spiel nachzurechnen, in Grafiken zu packen und den Entwicklern zu schicken.
Bei einigen Theory Craftern habe ich tatsächlich den Verdacht die kennen das Spiel besser als die Devs Oo

Ich muss mich da dann tatsächlich fragen warum so eine „Dorfklitsche“ von MMO wie EvE vor öhm 15(?) Jahren schon auf die Idee kommt die Com Vertreter wählen zu lassen und selbige zu Meetings zu karren um anstehende Änderungen und Probleme mit denen zu besprechen und derartig große Studios nicht. -.-

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich finde das eine gute Beobachtung.

Das ändert sich aber auch, glaube ich. Es geht jetzt schon öfter in die Richtung, dass Studios nachgeben. und auch „unangenehme Entscheidungen“ treffen.

Ich glaub den Designern fällt es sehr schwer, die Kontrolle aus der Hand zu geben.

Klaphood
Klaphood
1 Jahr zuvor

… oder auch nur einen kleinen Teil davon.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Kann das schon verstehen wenn man als Entwickler da Stur bleibt und der Meinung ist a.) etwas anderes machen zu wollen und b.) sich da nicht vom Mob reinquatschen lassen möchte. In die Falle tappt man ganz gerne mal, besonders wenn man häufig mit seinen Ideen recht hat…bis es dann mal nicht der Fall ist und man tatsächlich versucht seinen Bullshitplan durchzudrücken. wink
Ist häufig dann die Frage wann man es selber einsieht wann man auf dem Holzweg ist, bei einigen eher bei anderen später. Nehme mich da auch nicht aus aber bin nicht mehr (ganz) so beratungsresistent wie früher. razz

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Beim Schreiben vom Artikel hat mich auch direkt fasziniert, dass es nahezu eine Art Formel hier gibt. Und ja, diese konstruktive Kritik von den Leuten die Feuer und Flamme sind, ist wirklich wichtig. Die Entwickler haben selbst ja gar keine Zeit sich so extrem mit dem Spiel als Spieler auseinander zu setzen, wie es eben die Spieler selbst tun können. Klingt ein bisschen konfus, ergibt aber Sinn grin
Ich glaube, ein wohlwollender Blick von außen ist da enorm wichtig für die Entwickler.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Naja man muss sich halt vorstellen da sitzen Entwickler ka 40h+/Woche am Spiel und werkeln daran rum. Dann noch 40h/Woche Zocken + anderes RL Zeugs fände ich jetzt schon etwas arg viel verlangt für einen Job.

Man muss dazu ja auch sagen die Verdienen da keine Unsummen und gerade EA hatte ja auch so scherze drauf wie „wir erwarten Überstunden aber zahlen die nicht“ bis das dann mal eingeklagt wurde (waren das nicht ~14M $ die sie nicht gezahlt haben?)

Irie
Irie
1 Jahr zuvor

Die 1.0-Version von FFXIV war echt jenseits aller Rettung. Kaum jemand hat damals wirklich geglaubt, dass sie noch die Kurve kriegen würden. Man kann von Yoshida halten was man will, aber den Reboot soll ihm erst mal einer nachmachen.

Hunes Awikdes
Hunes Awikdes
1 Jahr zuvor

Guter Artikel, Danke Leya.
Meinerseits kann ich das für TESO, Division 1 und No Mans Sky bestätigen und bin mit dessen dessen Entwicklungen recht zufrieden.

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Danke Hunes smile Der Artikel hat viel Spaß gemacht zu schreiben.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Warframe ist ein wunderbares Beispiel wie die Entwickler auf Augenhöhe der Community sind. Mir sagt das Spiel selbst nicht zu, aber Artikel drum herum lese ich ganz gerne. Eben aus oben genannten Grund.
Anthem geht schon in die richtige Richtung was das angeht. Die Kommunikation ist super. Das muss sich aber noch beweisen in wie weit die Communitywünsche sinnvoll umgesetzt werden. Da sticht der Social Hub als Negativbeispiel heraus.

Ansonsten muss ich dem Sebastian recht geben. Sea of Thieves fehlt definitiv in dieser Liste. Rare reißt sich den Arsch auf um den Fans das zu geben was sie sich wünschen. Den einen oder anderen in meiner FL sehe ich wieder regelmäßig SoT spielen. Auch ich starte es wieder häufiger.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Sea of Thieves war die Erwartungshaltung deutlich kleiner als bei den Titeln, die hier vorgestellt werden.

Finde ich zumindest oder war auf unserer Seite so.

Und die haben jetzt auch nicht „dauerhaft“ die Wahnsinns-Wende hingelegt im Vergleich zu anderen Spielen. Vielleicht kommen sie ja auf die nächste Liste.

Sea of Thieves macht sicher eine positive Entwicklung durch – das würde ich auch sagen.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Okay, dann hab ich das auf dieser Seite anders eingeschätzt. Patrick (vllt auch andere, aber er ist im Gedächtnis geblieben) hatte ja schon etliche Artikel um den Release herum geschrieben. Was die Klicks auf die Artikel dazu sagen kann ich nicht einschätzen, aber nach Release war zumindest in den Kommentaren die Enttäuschung schon groß.
Und mittlerweile ist es auf Twitch und Mixer auch ziemlich beliebt, Januar und vorallem der Februar hatte es auf Twitch eine starke Zeit.
Es besetzt meiner Meinung nach schon eine etwas größere Nische.
Würde mich also freuen wenn ihr das mit einem guten Gewissen in solch einer Liste aufnehmen könntet.

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Was hat das mit Clickbait zu tun? Es sind 6 Online-Games und MMOs in der Liste, die einen Fehlstart hatten und die Wende schafften. Die Idee zur Liste ist entstanden, als wir uns in der Redaktion über Anthem und Parallelen zu anderen Spielen unterhalten haben. Anthem wurde also nicht noch schnell reingestopft, sondern war der Anlass der Liste.
Du kannst mich übrigens auch direkt ansprechen.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Was hat das mit Clickbait zu tun?

Es geht ja laut Übershcrift um 6 Onlinegames welche es geschaft haben nach einem schlechten Start die Kurve zu kriegen. Dann wird Anthem zum Schluss als Nr.7 eingebracht, obwohl es noch nciht die Wende geschafft hat, und es ja eigentlich nur um 6 Games ging. Finden sie das nicht leicht Irreführend?

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

Wirklich? Also wirklich jetzt? Jeder, der den Text liest, sollte kapieren, dass Anthem nicht aufgeführt wird als ein Spiel, dass die Wende bereits schaffte, sondern das nächste sein KÖNNTE. Deshalb ja 6 und Anthem als Bonus.

Ich falle hier gerade echt fast vom Stuhl, wie man das nicht verstehen kann und ich habe den Text vorher auch nicht gelesen.

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Ich kann mich gerade Dawid hierunter nur anschließen. Ich ordne den Lesern genug Verstand zu, dass sie erkennen, dass die primäre Liste aus den 6 Titeln besteht und Anthem nur ein Bonus ist, der a) die Liste inspiriert hat und sich b) in einer ähnlichen Situation wie die anderen Spiele befindet, nach dem Release. Wer keine Lust hat, den Bonus zu lesen, der kann auch nach den 6 Titeln aufhören zu lesen und bekommt exakt das, was die Überschrift verspricht. Diese Bonus-Geschichten hatten wir schon öfter in Listen.

Willy Snipes
Willy Snipes
1 Jahr zuvor

Unter jedem Anthem Artikel denk ich jedes mal ,,Der Burschi scheint nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein“.

Jetzt hab ich die Bestätigung. Jesses Maria.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Die Prognose steht gut für Anthem, schaut man sich die anderen Titel in
diesem Artikel an. Für die meisten Spiele, die so einen Fehlstart
hingelegt haben, brauchte es einen großen DLC, der viele Probleme
beseitigte.

Das ist Rosienenpicken vom feinsten. Die Prognose steht alles andere als gut, jedem Spiel das die „Wende“ geschafft hat, stehen mindestens das dreifache an Spielen gegenüber welche die „Wende“ nicht geschaft haben. Die Überlebensprognose von Krankheit XYZ ist 20-25%, welch positive Aussichten.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Die Prognose steht alles andere als gut, jedem Spiel das die „Wende“ geschafft hat, stehen mindestens das dreifache an Spielen gegenüber welche die „Wende“ nicht geschaft haben.

Ich kann mich wirklich nicht an viele AAA-Spiele mit PvE der letzten Jahre erinnern, die krachend gescheitert sind:

WildStar – das ist gefloppt.

Aber sonst? Die meisten Spiele, die gescheitert sind, waren PvP-Spiele wie Lawbreakers, Battleborn, Evolve.

Edit: Ich hab eben deinen anderen Kommentar gesehen – ich glaube es hackt. Dann such dir bitte in Zukunft eine andere Seite für deine Kommentare.

Die Hate-Welle gegen Anthem hast du jetzt echt lange genug geritten. Dann mach das bitte woanders.

Du bist in der Kommentarsektion auf unserer Seite nicht mehr willkommen – wenn du in der Form weitermachst.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Ich kann mich wirklich nicht an viele AAA-Spiele mit PvE der letzten Jahre erinnern, die krachend gescheitert sind:

WildStar – das ist gefloppt.

Herr Schuhmann, sie relativieren nun wieder die ganze Sache. Tripple AYYY Spiele, PvE, letzte Jahre etc. Dabei ist die überschrift doch ganz klar, Online Games und MMOs. Auch die gelisteten Spiele sind PvP und PvE Games. Games sind Games, ist es nicht egal ob es tripple AYYY Games sind oder ob die Spiele von kleinen bis mittelgroßen Studios kommen? Wenns Spezifisch um High Budget Games geht, wieso wird das dann nicht klar kommuniziert? Selbes für den PvE Aspekt.

Ja Anthem mag Anlass für die Liste sein, wie Die Autorin aber selbst sagt, ist Anthem Neu und hat klar noch „nicht“ die Wende geschafft, es dann trotzdem irgendwie noch unterzubringen wirkt so deplaziert und unangebracht. Zumahl Sie Herr Schuhmann bestimmt schon 2 Artikel darüber geschrieben haben wie Anthem noch die „Wende schaffen könnte und was die Aktuellen Probleme sind.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Games sind Games, ist es nicht egal ob es tripple AYYY Games sind oder ob die Spiele von kleinen bis mittelgroßen Studios kommen?

Das ist nicht egal, weil die großen Studios die Ressourcen haben, um eine Wende zu schaffen – und die kleinen Studios nicht.

Square Enix haut dann noch ein paar Millionen nach und rettet Final Fantasy XIV – und bei Lawbreakers machen sie das Studio dicht, weil es nix wurde. Das ist schon ein Unterschied.

Und alle Spiele in der Liste haben ihren Schwerpunkt auf PvE – das hat schon auch einen Grund.

Deshalb kann man Anthem schwer mit „Riders of Icarus“ vergleichen oder mit „Lawbreakers“, sondern eben eher mit Spielen wie The Division, ESO oder Final Fantasy XIV.

Das ist schon eine Erkenntnis dieser Liste: Spiele, die die Wende schaffen:
– arbeiten eng mit ihren Fans zusammen und hören auf Feedback
– sind oft AAA-Titel mit hohem Budget
– und sind PvE-Titel

Du sagst.
„jedem Spiel das die „Wende“ geschafft hat, stehen mindestens das dreifache an Spielen gegenüber welche die „Wende“ nicht geschaft haben.“

Ich sag: Nenn doch mal ein paar. Das einzig Vergleichbare, was mir einfällt, ist WildStar.

Dann nenn doch mal ein paar Spiele, die die Wende nicht geschafft haben. Ich hör gern zu.

Dein Hate gegen Anthem kann ja wohl wirklich jeder über Monate nachlesen, der die Seite hier verfolgt. Und es wird ja immer schlimmer – der Höhepunkt war dann echt der Kommentar, den ich gelöscht habe

Jemand, der PVPforLife heißt, und ständig unter Anthem (einem Spiel ohne PvP) erklärt, wie schlecht das Spiel ist -> Was soll das? Das habe ich schon mal gefragt. Es nervt – und es fällt ja auch zusehends anderen Lesern auf, wie ich gesehen habe.

„Der Herr Schuhmann relativiert immer Kritik“ -> Der Herr Schuhmann vertritt gegenüber Anthem seit November 2018 dieselbe Meinung: Das wird zum Release Probleme haben und man wird sehen, wie BioWare damit umgeht.

Das hab ich im November 2018 gesagt, das hab ich im Februar gesagt und das sag ich jetzt. Was sich geändert hat: Mir hat Anthem jetzt 35 Stunden Spaß gemacht und ich bin mir eher noch sicherer, dass sie die Kurve kriegen, weil das Core-Gameplay solide ist.

Hunes Awikdes
Hunes Awikdes
1 Jahr zuvor

Hehe, immer wieder recht unterhaltsam, Gerd beim „Pickel ausdrücken“ zuzuschauen-(lesen), hat aber auch leider einen bitteren Beigeschmack.
Das kenn bestimmt jeder, ist zwar etwas eklig (manche Kommentare zu lesen) aber man findet irgendwas was dran Befriedigendes, wenn sie ausgedrückt (z.B. von Insane oder Gerd „negiert“) wurden.

Ich finde es aber auch immer lästig und schade, dass immer wenn ein jemand an Popularität (hier mein MMO) gewinnt entsprechend auch viel mehr „Unkraut gemäht“ werden muss und die Autoren genau soviel Zeit damit verbringen müssen, als mit ihren eigentlichen Aufgaben.
Als ehemaliger Redakteur und CM kann ich den unnötigen und stressigen Mehraufwand genau nachvollziehen.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Die Raubfische folgen eben dem Schwarm um sich satt zu fressen

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

Es sind oft sogar die gleichen, die als Gast unter unterschiedlichen Pseudonymen wiederkehren. Und das beste ist, wenn wir sehen, dass sie sich dann mit anderen Accounts selbst Likes geben …

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
1 Jahr zuvor

Niemand wird gezwungen die Artikel zu lesen und doch regen sich einige künstlich auf.
Mir fehlen da die Worte , zumal wir hier sogar umsonst lesen können.
Früher mußten wir alle 4 Wochen ein Magazin kaufen um Informationen zu bekommen.
Die Zeit wünsche ich mir manchmal zurück…..
Trrotzdem sitze ich hier kopfschüttelnd vor dem Monitor….

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Andere Spiele hatten vielleicht kein balancing im endgame, fehlenden content, hier und da bugs etc. aber Anthem hat all dies und noch viel mehr. Selbst wenn BioWare das mit dem loot irgendwann mal vernünftig hinbekommt, so gibt es immer noch genügend andere Baustellen wo dringend dran gearbeitet werden müsste.

Gezwungen zu werden mit randoms zu laufen ist nach wie vor ein schlag ins Gesicht, vor allem in Tyrant Mine (Kreis…), kein Chat, kein Item tausch/handel mit Gruppenmitgliedern/anderen Spielern, keine Markierung auf der Map, keine Events auf der Map sehen, Open World Map nur 4 Spieler, kein rennen in der Stadt, Consumable Menü, Content, Waffen aussehen sowie Vielfalt, stats screen… und so weiter und sofort.

Ich wünsche Anthem auf jeden Fall alles schlechte. Jetzt werden einige denken das ist doch gemein und unfair den Mitarbeitern gegenüber, aber ich kann und werde nicht vergessen wie man uns versucht hat diese Katastrophe von Spiel als einen Vollpreis Titel für 60€ anzudrehen. Unverzeihlich.

Egal, am Freitag geht es in Division 2 richtig los, Anno steht vor der Tür, Wind of Magic in Vermintide wird auch wieder gut gespielt werden und mit Borderlands 3 ende des Jahres hat man auch wieder ein top looter shooter.

Leuchtkraft
Leuchtkraft
1 Jahr zuvor

Ich und viele andere haben doch Spass im Spiel. Die Spieler hier als verarschte hinzustellen um einfach mal die eigene Enttäuschung in die Kommentare kotzen zu können ist wohl der einzige Schlag ins Gesicht hier. Ich würde dir gerne auch alles schlechte wünschen, aber dazu habe ich noch zu viel Anstand!

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Deinen Möchtegern „anstand“ kannst du dir dahin stecken wo die Sonne nie scheint. Es ist völlig irrelevant ob du Spaß am Spiel hast oder nicht, die Probleme welche Anthem hat sind bekannt und real, und die kann und sollte man nicht schön reden. BioWare hat hier nun einmal schlechte Ware geliefert und bekommt mit negativen Kritiken/Meinungen/Beiträgen/Reviews etc. das was sie verdienen. Man erntet was man sät!

Es gefällt dir nicht dass ich und dutzende andere diesbezüglich eine andere Meinung aufweisen und nicht die brave Marionette sind welche alles ohne zu hinterfragen akzeptiert und schön reden? Pech gehabt. Es gibt halt einfach noch Menschen die erwarten ein Mindestmaß an Qualität für ihr Geld und reduzieren ihre Erwartungshaltung nicht auf ein Minimum damit diese in gewissen spielen Spaß haben können.

Tronic48
Tronic48
1 Jahr zuvor

zu erst eine frage?, hast du Destiny 2 gekauft.

Den dein zweiter absatz zeigt genau das alles auf, was Destiny 2 heute noch nicht hat, und manches davon am Anfang nicht hatte.

Jetzt würde es mich interessieren, wie oben gesagt, wenn ja hast du Destiny 2 auch alles schlechte gewünscht, warscheinlich nicht, vieleicht wegen dem Gunplay, oder was anderes, das natürlich alle anderen fehler Überwigen hat, wenn ja, dann wäre das wirklich unfair.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Ja ich habe Destiny 2 gespielt, so um die 15 Stunden, empfand es aber unter anderem aufgrund des Clan-System als ein unschönes Spiel. Unsere kleine Gruppe hatte einfach keine reelle Chance einen Clan vernünftig aufsteigen zulassen. Dazu dann noch die relativ kostspieligen DLC welche wir uns noch dazu hätten kaufen müssen um es vernünftig genießen zu können. Das wären damals glaube um die 95€ gewesen wenn ich mich nicht irre. Ich habe mir Destiny 2 danach nicht mehr großartig weiter angeschaut, es war für uns einfach uninteressant ab diesem Punkt und es gab zu dieser Zeit auch einfach andere Spiele welche uns weit mehr interessiert haben.

Ich habe im übrigen auch keine Ahnung wie es um Destiny 2 steht, aber wenn diesem Spiel ebenfalls solch essentielle Dinge wie in Anthem fehlen, dann wünsche ich auch diesem Team (oder wer auch immer da letztendlich die Entscheidungen trift) alles schlechte. Das mag für dich vielleicht unfair erscheinen, da dich diese dinge die ich bemängel vielleicht eher weniger betreffen, keine Ahnung, aber für mich sind gewisse Designentscheidungen einfach nicht zu entschuldigen.

Tronic48
Tronic48
1 Jahr zuvor

aso, ok, ich habe Destiny 2 sehr oft und lange gespielt, aber seid Anthem hab ich es nicht mehr gestartet, den in vielen Punkten finde ich Anthem weit besser, aber das ist ein anderes thema.

Was BioWare und Anthem angeht, liegst du in manchen Punkten falsch, da sollte man sich erst Informieren bevor man das ganze Spiel schlecht redet, und was BioWare seid release schon alles verbessert hat sollte man auch mal würdigen, da kann sich so manch ein Hersteller nen bs nehmen, die versuchen wenigstens ihre fehler zu beheben, und manche sind schon behoben, den die sind bei der com und hören zu,

Klar der Start war alles andere als gut, und das kann man nicht schön reden, da stimm ich dir zu, aber mal erslich bei wievielen Spielen lief der Start perfeckt, bugs gibt es in jeden Game, in manchen sogar noch nach Jahren.

Mir gefällt Anthem nach wie vor, und ich bin mir sicher es wird noch ganz groß, es seiden EA zieht den stecker, was ich nicht hoffe.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Wieso sollte ich mich denn aber erst großartig über ein Spiel informieren wenn mir essentielle Dinge bereits beim spielen fehlen und ein Großteil von dem angebotenen missfällt? Und womit genau liege ich bitte falsch? Das BioWare jetzt zu Verbesserungen greift ist ab diesem Punkt schon eine Selbstverständlichkeit, immerhin hat man es in diesem Grotesken zustand zum Verkauf angeboten! Die Zeiten das ich einem Entwicklerstudio für Selbstverständlichkeiten den Hof mache sind unlängst vorbei. Wenn solche Dinge wie z.B. der Loading screen in der Testphase den Entwicklern selber nicht auffällt und dafür dann ein Patch her muss, dann ist das alles andere als lobenswert. Solche Patches hätten von Anfang an im Spiel sein sollen.

Und natürlich gibt es viele Spiele mit Problemen, gerade wenn diese Starten und da sticht Anthem nun einmal deutlich heraus, denn da hat so gut wie gar nichts gestimmt! Und wenn die Bugs etc. bei einem Spiel am Anfang zu häufig auftreten, dann lege ich das Spiel zurück und Warte (kommt auf den Publisher drauf) oder ich verlange eine Rückerstattung und schließe mit diesem Spiel ab.

Tronic48
Tronic48
1 Jahr zuvor

Informieren in soweit, das man 3 Betas hatte und du es dennoch gekauft hast, und jetzt BioWare das angreidest, man sah schon früh genug wie das Spiel ist und ausieht, die Close lief ja schon mal garnicht, bei der VIP konnte ich auch max alles zusammen gerechnet 1 Tag Spielen, aber viel Wichtiger eben war du wustest was du kaufst, das es kein chat hat, keine marker u.s.w, also da solltest du mal nach denken, oder hast du keiner dieser Betas gespielt, auch dann, gibt es z.b Artikel, youtupe u.s.w

Und BioWare alles schlechte Wünschen, schön und gut, aber, was können den die Arbeiter nehmer dafür, die machen auch nur das was die Chefs sagen, so wie du in deiner Firma auch.

naja, ich würde sagen wir lassen das vorerst mal, den du hast deine Meinung, die nicht so ganz richtig ist, im sinne von schlechtes Wünschen, obwohl dich keiner gezwungen hat es zu kaufen, und ich seh das edwas anders, also lassen wir es gut sein.

Sebastian nok
Sebastian nok
1 Jahr zuvor

Irgendwie fehlt mir hier Tom Clancy’s Rainbow Six: Siege oder Sea of Thieves.

Mimmi124
Mimmi124
1 Jahr zuvor

So ganz stimmt das aber auch nicht mit Warframe. Die waren damals kurz davor bankrot zu gehen. Keiner wollte sie Publishen. Das was ihr aufgezählt habt waren kleinigkeiten und sind nicht sonderlich unüblich.

Mod-Edit: Keine haltlosen Anfeindungen ohne Beweis oder konstruktive Kritik, mit der man was anfangen kann.

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Diese Infos stammen unter anderem aus einem Interview aus dem letzten Jahr mit Meredith Brown, die Vizepräsidentin von Warframe. Das ist auch im Artikel verlinkt. In dem Artikel erzählt sie, wie wichtig der Schritt für Warframe war, seine Mikrotransaktionen anzupassen und auch die Gameplay-Mechaniken. Hier ist das Interview: https://www.gamesindustry.b

Ich habe mich mit Meredith Brown letztes Jahr auf der TennoCon auch über den Weg von Warframe unterhalten und da haben wir ebenfalls über diese Punkte gesprochen. Ich habe auch mit Veteranen-Spieler gesprochen, die mir diese Geschichte aus ihrer Perspektive genauso erzählten.

Sie waren damals kurz davor Bankrot zu gehen, weil sie dringend einen Hit brauchten und der war Warframe nicht. Diese Anpassungen haben Warframe damals geholfen auf die Beine zu kommen.

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

Wieso sieht man bei der Erwähnung des Gründerpakt mit Excalibur Prime ein Bild von Excalibur Umbra? Gut, beides Excalibur Frames, aber da gibts dann doch Unterschiede zwischen den Beiden, nicht nur was das Aussehen betrifft. Wärs nicht besser da auch das passende Bild zu nutzen?

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Huhu Derio, da habe ich versehentlich das falsche Bild eingebunden und mir ist es später nicht mehr aufgefallen. Danke für den Hinweis, ist ausgetauscht smile

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