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Heroes of the Storm: Mehr Overwatch – April bringt Genji & Hanamura

Heroes of the Storm: Mehr Overwatch – April bringt Genji & Hanamura

Heroes of the Storm bekommt im April neben HotS 2.0 und der Amazone Cassia eine ordentliche Packung Overwatch. Nach der Overwatch-Loot-Mechanik kommen Cyber-Ninja Genji und die erste Overwatch-Map Hanamura.

Wir waren Ende März bei Blizzard in Paris und haben dort all die coolen Neuerungen von Heroes of the Storm aus erster Hand erleben dürfen. Das Thema hieß zwar Heroes of the Storm 2.0, aber eigentlich hätte man es auch „Overwatch of the Storm“ nennen können, denn Blizzards MOBA bekommt neben dem neuen, aus Overwatch übernommenen Loot-System auch einen weiteren Helden und eine Map aus Blizzards Hero-Shooter!

HotS – Genji der Cyber-Ninja als neuer Held

Das Genji der neue Held nach Cassia werden wird, ist freilich keine große Überraschung. Diverse Leaks haben schon vor Wochen die Existenz des neuen Helden recht genau offenbart. Doch nun ist die Nachrichtensperre gefallen und wir können offiziell sagen: Genji ist der neue HotS-Held!

Der coole Cyber-Ninja aus Japan ist schon in Overwatch ein beliebter Charakter und sein rasantes Gameplay wurde gut in Heroes of the Storm übertragen. Wie im Shooter ist Genji auch als MOBA-Held extrem agil. Er kann als Trait mehrmals per Sprung die Position wechseln und ist so nur schwer zu fassen. Wie in Overwatch kämpft er auf kurze Distanz mit seinen Shuriken.

Heroes of the Storm – Das sind Genjis Skills

Wie bei allen Overwatch-Helden haben die Entwickler bei Blizzard auch dieses Mal das Gameplay des Helden perfekt vom Shooter auf das MOBA übertragen:

  • Q – Shuriken: Genji wirft drei Shuriken in einem Fächer und trifft so entweder mehrere Feinde oder richtet bei einem Gegner besonders viel Schaden an, wenn er alle Wurfsterne ins gleiche Ziel bringt.
  • W – Deflect: Genjis essentieller Skill aus Overwatch ist auch in HotS ein Schlüssel zum Erfolg. So lange der Effekt anhält, ist Genji gegen Schaden immun und reflektiert diesen zurück zum Gegner. Vor allem Tracer hasst es!
  • E – Swift Strike: Genji saust in gerade Linie nach vorne und schlägt mit seinem kurzen Schwert zu. Ideal, um schnell Distanzen zu überbrücken.
  • R1 – Dragonblade: Genjis Ultimate aus Overwatch erlaubt mehrere starke Angriffe auf kurze Distanz mit einem weiten Winkel. Tödliche Treffer setzen die Abklingzeit von Swift Strike zurück. So kann Genji einen Gegner gnadenlos verfolgen und in Stücke hauen.
  • R2 – X-Strike: Dieser Skill wurde eigens für HotS entwickelt und lässt Genji einen X-förmigen Angriff auf Großer Fläche ausführen. Das X bleibt kurz bestehen und explodiert nach kurzer Zeit für noch mehr Schaden!

Heroes of the Storm: Wir haben Genji schon gespielt

All diese Skills machen Genji zu einem extrem agilen Assassinen, der blitzschnell zuschlagen und wieder verschwinden kann. Wie wir aber bei unserem Trip in Paris festgestellt haben, ist er nicht ganz einfach zu spielen und bracht gutes Timing. Gerade bei Deflect ist es essentiell, den Skill rechtzeitig zu aktivieren und so den Gegner schon vor dem Angriff stark zu schwächen.

HotS – Hanamura, die erste Map aus Overwatch!

Damit Genji sich im Nexus auch gleich wohl fühlt, bekommt er „seine“ Map aus Overwatch gleich mitgeliefert. Hanamura ist das Schloss der Shimada-Familie, also dem Clan von Genji und Hanzo. In Heroes of the Storm müsst ihr hier den feindlichen Nexus zerstören, aber dieser ist nicht direkt angreifbar.

Stattdessen gilt es, so genannte „Payloads“ zu eskortieren. Dieses spawnen immer wieder nach einiger Zeit und zuckeln dann gemütlich auf Schienen quer durch die Map zum Zielort. Dort angekommen, verwandeln sie sich in Kanonen und feuern einen einzelnen Schuss auf die feindliche Basis ab, was diese beschädigt.

Heroes of the Storm – Hanamura – Die Anti-MOBA-Map

Das Besondere dabei: Das Payload kann man nicht aufhalten. Es ist schneller, wenn man es begleitet und langsamer, wenn man als Feind daneben steht. Man kann es bei ausbleibender Gegenwehr auch zurückschieben, aber ganz weg geht es nie. Dadurch werden die Gefechte auf der neuen Map vor allem in der Mitte um die Payloads toben. Wer dennoch feindliche Türme abreißt, bekommt aber einen Bonus auf den Schaden des Payloads.

Dadurch ist Hanamura eine Map, die mit vielen MOBA-Konventionen bricht. Es ist weniger wichtig, Lanes zu besetzen oder die feindlichen Befestigungen zu verwüsten. Vielmehr konzentrieren sich die Kämpfe hart auf die Teamfights und die Kontrolle über das Payload.

Weitere Features der Map sind:

  • Söldner werden nicht rekrutiert, wenn ihr sie besiegt. Vielmehr stellen sie euch nach dem Sieg einen speziellen Skill zur Verfügung, den ihr dann einmal einsetzen dürft. So bekommt ihr entweder Drachengeister, die Feinde aufspüren, einen tragbaren Heilimpuls oder einen Geschützturm, den ihr überall hinstellen könnt, auch auf das Payload.
  • Es gibt nur zwei Lanes, eine oben, eine unten
  • Ein Riesen-Robo-Samurai ist als Boss verfügbar. Wird er besiegt (und er ist echt hart!), feuert er sofort einen Schuss auf die feindliche Basis ab.

Die neue Karte Hanamura ist der Star von HotS 2.0

Jürgen meint: Ich habe in Paris Genji und auch die Hanamura-Map ausgiebig gezockt. Der Cyber-Ninja passt gut zu den anderen Helden, vor allem mit Zarya und ihren Schutzschilden oder Lúcio und seinem Speed-Buff harmoniert der flinke, aber zerbrechliche Held. Das Timing seines Deflect-Skills und ein kluger Umgang mit seinen Sprüngen sind der Schlüssel zum Sieg.

Der geheime Star des Events war aber Hanamura. Die Map ist erfrischend anders als die bisherigen HotS-Maps und machte einen Mords Spaß. Ich liebe Teamfights und schnelle Action. Davon gab’s in Hanamura reichlich. Was mir und vielen Kollegen damals aber auffiel: Man erreichte bei Hanamura so gut wie nie das Maximallevel und siegte oder verlor weit früher. Gut möglich, dass Blizzard hier noch nachbesseren will.

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Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war seitdem Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und ist jetzt fest als MMORPG-Experte wieder bei Gamestar und MeinMMO gelandet. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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