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Destiny 2 angeblich „rebootet“

Laut Informationen einer US-Seite soll Destiny 2 „rebootet“ worden sein. Es sei erneut zu Umstrukturierungen gekommen.

Vor einigen Wochen hat Luke Smith, der Game Director von „The Taken King“, in seinen Profilen auf Twitter und der Business-Seite Linkedin angegeben, dass er Game Director für ein „noch nicht angekündigtes Projekt“ bei Bungie ist.

Macht Luke Smith gar nicht die Herbst-Erweiterung, sondern schon Destiny 2?

Wir nahmen an, dass damit die Herbst-Erweiterung gemeint sei: Smith bereitet kurz vor der Vorstellung der Expansion schon mal seine Profile neu auf, dachten wir.

Luke-Smith-DestinyJetzt gibt es allerdings neue Informationen, die diese Sache in ein anderes Licht rückt. So will Kotaku in Folge des „Rise of Iron“-Leaks von Quellen im Umfeld Bungies erfahren haben, dass es bei Destiny 2 zu einem „Reboot“ kam. Bei einem „Reboot“ fängt man noch mal von vorne an, macht einen Neustart.

Destiny 2 wurde schon von 2016 auf 2017 verschoben. Auch dem gingen damals Informationen von Kotaku im Januar 2016 voraus, die sich später als wahr herausstellten: Die “Higher Ups” seien unzufrieden und hätten Destiny 2 von Herbst 2016 auf 2017 verschoben. Das Live-Team solle jetzt für Content sorgen.

Was geht da nur bei Bungie ab?

Die neusten Informationen, von denen man bei Kotaku “gehört haben” will, sagen: Angeblich sei es zu einer „Restrukturierung“ bei Bungie gekommen und jetzt leite Luke Smith Destiny 2.

Mein MMO meint: Vor wenigen Wochen, Anfang April, hat der Lead Story-Designer CJ Cowan Bungie nach 13 Jahren verlassen. Zeitlich könnte das passen und zu diesen „Restrukturierungen“ gehören.

Aber was hinter Bungies Türen vorgeht, ist und bleibt meist ein Rätsel. Sogar der Austausch des Bungie-Chefs lief ab, ohne dass im Vorfeld oder im Nachhinein irgendwelche Informationen über die Hintergründe nach außen drangen.

Destiny-Rise-of-IronIm Moment ist die langfristige Planung von Content bei Destiny wohl noch immer im Wanken. Laut Kotaku-Berichten aus dem Januar 2016 könne man deshalb noch keine langfristigen Pläne herausgeben, weil die sich häufig änderten. Viele Fans machen solche spontanen “Umstrukturierungen” auch für das an Spielinhalte ziemlich dürftige Jahr 2 verantwortlich.

Ist “Rise of Iron” nur ein Notnagel?

Seit “König der Besessenen” im September gab es lediglich vom sogenannten “Live-Team” einige Events und Content-Patches, gehaltvolle Spielinhalte sind allerdings seit September 2015 Mangelware. Solche Informationen lassen auch für die Herbst-Erweiterung “Rise of Iron” nicht gerade das Beste hoffen. Wenn erst seit Januar 2016 klar ist, dass man im Herbst 2016 irgendeinen Spielinhalt brauchen wird.

Aber zumindest die Frage, wie umfangreich die Herbst-Erweiterung 2016 wird, dürften wir bald beantwortet sehen.

QUELLE kotaku
Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.