WoW: Spieler werden für Raid-Selling kritisiert, nun verkauft der Chef selbst Raids im Stream

In World of Warcraft verkaufen einige Gilden ihre Raid-Runs. Dabei spricht man vom sogenannten Boosting. Doch nicht alle Spieler finden Boosting gut. Nun hat der neue WoW-Chef Mike Ybarra selbst live auf Twitch Raids verkauft und ein Teil der Community läuft Sturm.

Was hat Ybarra getan? Nach dem Rücktritt von J. Allen Brack im August 2021 sind Mike Ybarra und Jen Oneal die neuen Chefs von Blizzard. Ybarra wird von vielen Spielern gefeiert, weil er als “echter Gamer” gilt. Er raidet selbst aktiv und läuft auch die höchsten Schwierigkeitsgrade im Spiel.

Am Wochenende hat er sogar live auf Twitch gezeigt, wie seine Gilde die heroische Version von Sanktum der Herrschaft, dem neuen Raid aus Patch 9.1, verkauft. Das ist in WoW nicht unüblich, doch wird von einigen Spielern nicht gerne gesehen.

Dass nun der Chef von WoW selbst seine Raids verkauft, führt zu großen Diskussionen.

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“Das ein Blizzard-Angestellter boostet, ist eine Farce”

Wie fällt die Kritik an Ybarra aus? Im reddit und auf Twitter äußern sich viele Spieler negativ über das Verhalten von Ybarra. Viele von ihnen stören sich generell am Boosting und finden es bedenklich, wenn der Chef von WoW selbst seine Raids verkauft.

Sie schreiben etwa:

  • “Es ist schlecht für das Spiel, aber neutral für die Community, weil die Community durch das Boosten sowieso schon komplett am Arsch ist.” (via reddit)
  • “Das ein Angestellter bei Blizzard selbst boostet, ist eine Farce.” (via reddit)
  • “Wenn du nicht sehen kannst, das ein Tweet wie dieser der Community schadet, solltest du deinen Job kündigen. Das Boosten hat dem Spiel so sehr geschadet. Du solltest daran arbeiten, das zu beheben und nicht selbst boosten. Gilden brauchen Geld, aber dieses Bedürfnis hat alle Chat-Kanäle zerstört und verursacht viele Probleme.” (via Twitter)

Die letzte Aussage vom Nutzer Teflononline bezieht sich darauf, dass zwischenzeitlich alle Chats und sogar das LFG-Tool mit dem Verkauf von Raids geflutet wurden. Inzwischen ist das Bewerben im LFG-Tool strikt verboten, wohingegen es im Handels-Chat erlaubt ist – sofern nur Gold als Gegenleistung gefordert wird.

Nur wenige Nutzer verteidigen Ybarra. Sie sagen, dass sich eine größere Raidgruppe auch Ingame finanzieren muss und deshalb das Verkaufen vollkommen gerechtfertigt ist. Solange kein echtes Geld im Spiel sei, sei der Verkauf von Raids in ihren Augen kein Problem.

Generell ist das Thema Boosting in der Community jedoch ein zweischneidiges Schwert.

Boosting soll Community zerstören und steht mit Echtgeld in Verbindung

Was steckt hinter dem Boosting? Boosting gibt es MMORPGs in verschiedensten Formen, jedoch geht es immer darum, dass ein stärkerer Spieler einem schwächeren hilft – oft gegen Bezahlung.

In diesem speziellen Fall geht es darum, dass Gruppen einen oder mehrere Plätze in ihrem Raid verkaufen, sodass die zahlenden Spieler dann Erfolge und Drops bekommen, an die sie sonst nicht gekommen wären.

Boosts werden in der Community sehr unterschiedlich wahrgenommen:

  • Auf der einen Seite gibt es Spieler, die Boosting komplett in Ordnung finden und sagen, dass dies eine lukrative Einnahmequelle für starke Spieler ist.
  • Auf der anderen Seite sagen Spieler, dass Boosting die Community und vor allem den Wert der Raids und Erfolge zerstört. Wenn jeder Spieler alles erreichen kann, solange er genug Geld investiert, entwertet dies den Erfolg anderer.

Ein weiterer Kritikpunkt am Boosting ist, dass es nicht nur für die Ingame-Währung Gold, sondern teilweise auch für Echtgeld angeboten wird. Zudem gibt es Spieler, die gezielt mit Echtgeld ihr Gold kaufen, um es dann in Boosting zu investieren. Deshalb verknüpfen viele Spieler Boosting direkt oder indirekt mit Echtgeld-Handel.

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Der Verkauf von Raids wird von Blizzard geduldet, solange es dabei nur um Ingame-Währung geht.

In einer Umfrage aus dem März 2021 wollten wir von MeinMMO wissen, wie ihr Boosting findet. Das Ergebnis damals:

  • 47 % finden, dass Boosting grundsätzlich verboten gehört
  • 45 % finden, dass Boosting nur gegen Ingame-Währung stattfinden darf
  • 8 % finden Boosting – egal ob für Gold oder Echtgeld – in Ordnung

Wie seht ihr das Boosting? Und seht ihr ein Problem darin, dass der Chef von WoW selbst seine Raids verkauft? Oder macht ihn das sogar sympathisch, weil er tatsächlich “ein echter Gamer” ist?

In WoW warten derzeit viele Spieler auf den neuen Patch 9.1.5. Alles Wichtige dazu haben wir hier zusammengefasst:

WoW Patch 9.1.5: Alles zu den Verbesserungen, Neuerungen und Release

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Desten96

Naja Das einzige was mich stört sind die spamer im Handels chat. Im Grunde kann ich dazu aber wenig sagen. Bin schon seid Legion raus aus den hardcore raiden weil mir die Leute dort zu übertrieben Erfolg orientiert sind und die einen ja direkt kicken müssen wen man mal einen Tag nicht da ist. Abgesehen davon fällt mir im pve Bereich einfach der Zusammenhalt. Bist du vtl nicht so gut wirst du direkt gegickt ohne eine Chance zu haben sich zu verbessern. Ich Bin seid Ende Legion auf einen RP Server und hab dort Spaß wir noch nie. Ab und zu chillig pvp machen und gut ist.

Xyrodlx

Die Kommentare hier spiegeln genau das wieder, was die WoW Community so schlecht darstehen lässt. Neider ohne Gold weinen, wegen Sachen die sie sich selber nicht leisten können und springen einfach nur auf den Zug der Tränen auf.

Ich verstehe die Argumente nicht, für wen genau ist boosting ein Problem? Stammgruppen / Gilden haben Leute “getestet” die durchs Boosts ihre Unfähigkeit kaschieren…. Sorry WCL, Raider.io dauert 30 sekunden und man weiß was los ist. Wer das nicht benutzt und dann weint das man die Katze im Sack eingepackt hat, der steht bei 5/10 Normal da wird der eine Spieler auch keinen Unterschied machen….

Ebenso das Argument, die Leute kaufen sich Erfolge die Sie sonst nicht bekommen würden… Who Cares? Die haben besseres Gear als ihr, weil Sie es gekauft haben…. Oder man könnte sagen, weil Ihr zu faul seid genug Energie reinzustecken, ne vernünftige Gilde zu suchen und selber in den Raids Erfolg zu haben. Gleiche gilt für m+, schafft ihr keinen KSM dann liegt das doch nich an den Boostings sondern daran, dass ihr nicht den Elan habt euch KSM zu erspielen, oder Leute zu suchen oder was auch immer.

Letzte Argument, dadurch singt die Hilfsbereitschaft innerhalb von wow…. das ich nicht lache, als ob die Leute die andere Boosten, sollte es Boosting nicht geben, alternativ im Tool sind und sagen: Hey wir vier die den ganzen Tag M+ spielen, ziehen euch, undergeared low effort Spieler, durch 15er keys, weil wir so nett sind…. sicher.

Die Leute die helfen wollen, machen es immer noch und werden es immer machen. Das sind aber nicht die Leute die boosten.

Ein Aspekt nervt tatsächlich am Boosting, der Spam im Trade Channel, nicht das der für irgendwas vorher nützlich gewesen wäre, aber er spammt auch Gruppen nachrichten weg, wenn man ausversehen in der Hauptstadt landet und vergessen hat ihn auszustellen…

PVP Boosting ist übringens das gleiche Thema, wenn ihr nen scheiß Rating habt und weint das ihr gegen Gladi Booster quasi 1vs2 verliert… sorry, aber merkt ihr hoffentlich selber

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Xyrodlx
Mark Mitterbacher

Rip

Scaver

Jede Äre geht mal zu Ende. Was die alte Garde mit Sexismus nicht geschafft haben, schafft nun der neue Chef mit seiner Art, das Game zu spielen!

Der kauft Boosts, er verkauft Boosts… er steht also für das, was WoW seit Jahren kaputt macht und sie immer mehr Spieler kostet…. Hauptsache am Ende haben sie noch 1.000 Spieler die als Wales noch Geld rein pumpen, Rest scheint ja egal zu sein!

Nightstalker314

All die Jahre als Gold-DKP runs Gang und Gebe waren habt ihr den Mund auch nicht aufbekommen.

Scaver

Der Unterschied ist, das Gold-DKP eher eine interne Gesichte war und man nicht so massiv mit externen Spielern genutzt hat, wie heut zu Tage.
Dadurch wurden auch die Chats nicht so massiv vollgespammt, so wie es heute der Fall ist.
Auch hat man nur für die Items bezahlt und auch nur dann, wenn sie gedroppt sind und man das Gebot gewonnen hat.
Bei Sellruns/Boosts zahlt man vorab einen gigantischen Betrag, egal ob man was bekommt oder nicht!
Zudem ging es bei Gold-DKP eben vor allem auch um die Items und nicht um Erfolge und damit Verbunden Titel, Mounts und Co.

Dadurch das Gold-DKP eher selten und meist intern war, war Goldkauf für Echtgeld explizit dafür kaum ein Thema. Heute sieht das anders aus, auch wenn viel Gold durch die WoW Marke nun aus legalen Quellen stammt… aber eben nicht alles. Und das meiste “illegale” Gold kommt von gehackten Accounts!

Nightstalker314

Äh, Destromath & Frostwolf /2 waren Ende Wotlk voll davon.

Chitanda

Wie war das, mit Ybarra wird alles nun besser??? ROFL xD

Das war nen Satz mit X….

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Chitanda
Michael

Nichts für ungut, aber die Spieler, die sich über geboostete Chars aufregen sind fast immer die Spieler, die nichtmal die Inhalte spielen, wo so eine Mogelpackung zum Problem wird.

Nur ein totaler Horst achtet im Raid nur aufs Achievement und in M+ nur auf den Score. Über Warcraftlogs und Raiderio erkennt man binnen Sekunden ob ein Char geboostet wurde.

Fakt ist, es schadet keinem. In wow geht es im Endgame eben nicht mehr um Titel, Mounts und das beste Gear, sondern um die eigene Performance. Du magst dir die ersten 3 Mythisch gekauft haben, aber wenn jeder im Raid lila Logs gefahren hat und du graue, weiß jeder was da abging. Aber es gibt eben auch Spieler die zwar das Können, aber nicht die Zeit haben. Ich zb bin ein M+ Semi-Pro. Aber habe einfach keine Zeit für den Raidprogress, den ich Shards sei Dank für die bestmögliche Performance in M+ benötige. Also verticker ich meine Keys und kauf mir von dem Erlös den Raid, kaschiere damit den Fehler den Blizzard Seit Legion immer wieder macht, dass man gezwungen wird, für Inhalt X ebenfalls Inhalte Y und Z zu spielen.

voxaN

Sry, aber ich habe keine Lust vor jedem M+ Run oder Raid die Leute zu durchleuchten. Gerade bei spontanen Aktivitäten ist das nervig.

Mir geht dabei auch vor allem die Mentalität auf den Sack. Das gibt es ja quasi in jedem Game mit Rangliste und du siehst es nicht überall, ob jemand geboostet wurde.

Michael

Ja, aber das ist DEIN Problem. Die Armory ist eben kein verlässlicher Beweis dafür, ob dein Mitspieler was taugt. Das wäre auch ohne Boosts so. Guck dir den Keystone Master an. Es reicht schon wenn du eine Tankheal-Combo dabei hast, die im 18-20er Bereich spielt. Die ziehen mühelos einen mittelmäßigen und zwei grottige DDs durch 15er. Und der Raid? Auch da reicht es in HC wenn die Hälfte des Kaders gut ist, dann wird das Fallobst halt durchgeschliffen.

Wer in den höheren Bereichen spielen will spielt entweder organisiert oder wählt seine Gruppenmitglieder mit Bedacht aus oder spielt eben nur bis Stufe XY mit randoms.

voxaN

Richtig, mein Problem sind die faulen und unfähigen Spieler, die sich irgendwie profilieren müssen, anstatt ihren “Mangel” einzusehen.

Michael

Dann hast du doch gar kein Problem, denn die Leute die sich auf ihren gekauften Erfolgs- Gear- oder Armory-Fortschritt was einbilden sind die absolute Minderheit und zeigen spätestens in normalen Games, was sie eben nicht können. Aber die erschlagende Mehrheit die Boosts in Anspruch nimmt macht das eher aus Zeitmangel. Oder weil die Gilde es nicht bringt. Oder weil sie einfach gute Logs farmen wollen und gerne mit starken Leuten raiden. Oder schnell einen Twink hochziehen um damit das eigentliche Endgame zu spielen. Gerade M+ ist da eine Teufelsspirale. Wenn du nicht meta spielst und keine organisierte Gruppe hast, hast du es wahnsinnig schwer, in die ersten 15er mitgenommen zu werden, selbst wenn du einen viel höheren Mainscore hast. Da kann ich wirklich die Leute verstehen die mit ihren Shadowpriests/Enhancer Shamys oder Mistweaver Monks bei uns Services annehmen, um aus diesem Kreislauf zu entkommen. Ich persönlich nehme gern solche Randgruppen-Klassen mit wenn wir unsere Wochentruhen füllen, aber 90% der guten Spieler nehmen halt selbst für nen schimmligen 15er nur Meta und nur über 2k rio mit, weil sie es einfach können.
Es ist natürlich leichter, alles im Vorfeld zu verurteilen und sich ne schnelle Meinung zu machen. Und mein-mmo.de ist dafür natürlich die ideale Plattform, die haben es sich ja seit Actiblizzard zum Hobby gemacht, jede potenzielle Negativschlagzeile über WoW grenzenlos auszuweiten.

Scaver

Und warum ist es kein verlässlicher Beweis? Eben weil es dieses Boosting gibt. Gäbe es das nicht, bräuchte man kein Raider.io und Co!

Michael

Das ist ein Trugschluss. Hatte erst gestern nen 15er HoA für meine Gildis gefahren. Ich als Guardian 8.5k dps, meine Frau auf Resto Shamy 5k dps. Da können die DDs sehr spärlich performen und der Key wird trotzdem noch intime. Gleiches im Gildenraid, wie gesagt, wenn ein Teil des Raids wirklich gut spielt kann der andere Teil failen und die Bosse liegen. Sonst wären Boots schließlich nicht durchführbar. Rio und wcl sind unverzichtbar im heutigen WoW. Und ich bin froh, dass es diese externen Seiten gibt, da Blizzard etwas derartiges nicht hinbekommt, siehe das neue, absolut sinnberfreite lineare scoring.

Nico

in anderen Games werden anderen Spielern geholfen, in WoW wird alles gesellt 😀

Erinner mich noch WoW classic, wie oft ich paladine oder hexer bei ihrer mountquest geholfen habe, gebracht hats mir nix, aber ich kannte beide Dungoens und Bossfights und hab dann eigentlich immer geholfen. Heutzutage würden das gilden verkaufen ;D

Vanzir

Blizz sollte einfach eine Option für solche Sell-Runs einfügen, mit solchen Preisenanpassungen wie bei dem WoW-Token. Das nicht selbst bestimmt wir wie teuer, sondern einfach wie beliebt es ist.
Gleichzeitig aber eine Funktion einbauen, das man an Spielern sieht, wenn sie auf irgendeine Art dieses Angebot genutzt haben. Das man sofort erkennt, der wurde geboostet, da muss man vllt mit rechnen das er vielleicht keine Ahnung hat, da das Gear nur erkauft ist.
So kann es vielen egal sein, die gegen Sell-Runs sind, weil man die Spieler dann eh erkennt und sie diese Meiden können und dem Rest war es ja vorher schon egal.

Bin eh dafür das es mal einige Markierungen für Spieler geben sollte, bestes Beispiel dafür wäre z.B. FF14, wo man Neulinge sofort erkennt, weil sie ein Symbol neben dem Namen haben. Würde ich mir bei WoW auch öfter mal wünschen, damit ich mich z.B. in Inis drauf einstellen kann, das jemand vllt keinen Plan hat. Genau so könnte es dann halt nen Symbol beim Namen geben, wenn der Char nen Sell-Run genutzt hat.

sirhc

Ist doch verständlich dass Blizzard boosting unterstützt.
Du kannst dir mit Echtgeld das beste gear kaufen.
Das ist eine pay to win mechanik die selbst free to play MMOs kaum nutzen.

Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass Blizzard einige der verkauften WoW Tokens selbst wieder kauft, damit eine hohe Nachfrage besteht, was den in-game Preis erhöht, wodurch es sich noch mehr lohnt Tokens zu verkaufen.

Caliino

Meiner Meinung nach gehört der entlassen und gebannt, Sellruns haben nix in MMO’s zu suchen.

Jemand der nicht selbst in der Lage ist den Content zu clearen hat auch kein Anrecht auf die Ausrüstung daraus – geschweige denn einen Nutzen davon.

Leider schon oft genug Mitspieler gehabt die fest der Meinung waren, dass sie für Hardmodes geeignet sind und dann nicht mal im Ansatz die eigene Klasse kennen…

Ich hab ja nix gegen Neulinge und lerne die auch gerne an, aber wenn du denen erklärst dass gewisse Buffs/Debuff essentiell sind (weil sonst Onehit) und die dann so nachfragen müssen: “Was für ein Skill macht das?”…..

Sorry, aber ein wenig Interesse an eigenen Charakter könnte man schon zeigen…

Klaphood

Habe es gerade auch auf Reddit mitbekommen. Zu der Beurteilung spielinterner Auswirkungen habe ich mir bei dem Thema noch nie allzu viele Gedanken gemacht. Aber aus sozialer Sicht finde ich es persönlich auch (wie die 47%) extrem verwerflich.

Diese Art, auf “schlechtere” Spieler zu schauen und diese dann letztlich zum Zahlen zu bringen, damit sie auch Content X, Erfolg Y oder Item/Mount Z bekommen… ich finde das wirklich widerlich. Man kann es auch anders sehen. Aber ich persönlich habe zB. in Pandaria-Zeiten mit meiner Gruppe auch gerne andere gezogen, die unbedingt das Set für ihre Klasse haben wollten aber vielleicht nicht alle Challenge Modes geschafft haben und die Zeit immer knapper wurde. Natürlich ohne hunderttausende Gold dafür zu nehmen. (oder auch nur 1 Gold)

Finde es daher unheimlich unvorbildlich, wenn der Chef selbst sowas macht und sich scheinbar nichtmal dafür schämt, diese Art von “role model”-Position einzunehmen. Dabei hatte er gerade so viele Sympathien gesammelt (auch bei mir), weil man sah, dass er das Spiel tatsächlich selbst wirklich gerne spielt, und sogar auch noch auf einem sehr hohen Niveau.

Stephan

Blame’t man den Spieler dann auch, wenn er nicht sein selbstgekochtes Bufffood verwendet? Sellruns ist für mich eine Ingame-Dienstleistung wie Sammeln oder Craften.
Das mit dem Echtgeld für Kill is zwar nicht von der Hand zu weisen aber das gibt’s genauso beim Handel auch.

Ich kenne es nur von GW2 und da hat es mich nicht wirklich gestört.

Warum sollte es mich kümmern, dass Jemand die Ausrüstung, Erfolge usw. hat. Man muss damit ja auch spielen können.

Ist ja auch schwer zu verbieten.

Wie oft war ich schon in einem Raid wo irgendjemand gecarried wird.
Die Frau oder der Mann von einem Mitspieler/in. Die dann mitgenommen wird, obwohl die Ausrüstung oder die Ehrfahrung noch nicht vorhanden ist …
Oder der Sohn, die Tochter. So Fälle hatte ich schon zu 100fach erlebt…
Einmal finde ich das jetzt auch nicht schlimm. Blöd wird es dann nur, wenn es in der Stammgruppe geschieht.

Naja so wird der Raidboss aber nochmal eine Nummer schwerer, ist auch gut ^^

voxaN

Die versuchen dann aber nicht mit ihrem gecarrieten Gear oder Erfolgen in, nicht ihrem Niveau entsprechende, Stammgruppen zu kommen.

Boosting hat aber größtenteils diese Motivation. Man erschummelt sich einen Platz in einer “Spielklasse”, die man eigenständig nicht erreichen könnte.

Sollen sie das Gear einfach beim Händler anbieten.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von voxaN
OldSchoolMagicTheGathering

Was bringt denn das Gear?

Wenn man nicht spielen kann. Dann fliegt man doch wieder aus der Stammgruppe raus.

voxaN

Für die Stammgruppe ist das einfach nervig, wenn man solche Leute austestet.
Das passiert ja ständig, soviel wie geboostet wird.

Warum kommt hier eigentlich ein Doppelpunkt statt großem ‘Ü’, wenn man es schreiben will? Alles andere funktioniert. Nach dem Doppelpunkt kommt das ‘Ü’ auch.

Caliino

Kann ich nur bestätigen:
Wie mussten uns eine Zeit lang immer einen Random-DD suchen und haben oftmals aufs Gear/Erfolge geschaut und demnach hätten die das können sollen…

Weit gefehlt, viele kannten nicht mal im Ansatz die Mechaniken darin oder der Schaden war – trotz sehr gutem Gear – auf dem Niveau eines frischen Endgame-Neulings…

Gerade wenn du da immer wieder auswechseln musst und/oder die Zutritte auch noch täglich/wöchentlich limitiert sind, geht einem das ziemlich schnell auf die Nerven…

b0r0

Ich kann deine Bedenken gegenüber dem Boosting sehr gut verstehen.

Andererseits ist es aber ohne Boosting als Quereinsteiger auch nahezu unmöglich irgendwas zu erreichen (mit PUGs).

Ich bin in BfA erst zu 8.2 wieder in WoW eingestiegen, und wollte mit Random Gruppen den Content sehen.
Ich bin ein durchaus fähiger Spieler, der die selbe Klasse (mit Pausen) seit nun etwa 12 Jahren spielt.
Es war nahezu unmöglich in M+ irgendwo mitgenommen zu werden, von Raids will ich gar nicht anfangen.
Ich kann an 2-3Abenden die Woche 3-4 Stunden spielen. Ich habe drei Wochen lang Gruppensuch-Simulator gespielt und ging ohne irgendwo mitgenommen worden zu sein ins Bett.

Ich hab mir dann ein paar Boosts gekauft und plötzlich war es nicht mehr ganz so schwer, mitgenommen zu werden.

Und komm jetzt nicht auf die Idee, Boosts zu beschuldigen für dieses Verhalten.
Boosts sind überhaupt so erfolgreich, weil dieses Verhalten existiert.

Chitanda

Boost – Verhalten – Boost….kreislauf…

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