WoW: Ein Quest-Item aus Lorenhall sorgt für Chaos, vernichtet Charaktere auf der ganzen Welt

WoW: Ein Quest-Item aus Lorenhall sorgt für Chaos, vernichtet Charaktere auf der ganzen Welt

Ein Quest-Gegenstand aus dem neusten Patch von World of Warcraft sorgt für Chaos. Denn er kann verwendet werden, um alle anderen zu beseitigen.

Patch 11.1 Lorenhalt ist seit einigen Tagen in World of Warcraft live und es gibt eine Reihe von Fehlern und Bugs. Einer hat nun dazu geführt, dass man andere Spieler-Charaktere und sogar NPCs, die eigentlich freundlich gesinnt sind, auf der ganzen Welt töten kann.

Wieder einmal ist es Rextroy, der den Fehler in einem Video festgehalten hat. Mit einer riesigen Armee aus Schleimen zieht er durch die Spielwelt und tötet viele Charaktere, die gar nicht wissen, was da auf sie zukommt.

Was macht das Quest-Item? Die „Semi-Deluxe Noggenfogger Elixirs“ sollen während der Quest „Trankaufruhr“ eigentlich benutzt werden, um unliebsame NPCs in Kämpfe mit Schleimen zu verwickeln. Allerdings konnte man den Gegenstand auch aus dem Questgebiet heraus mitnehmen und überall in der Welt einsetzen. Wenn man das macht, dann erscheinen die Schleime ebenfalls und attackieren das aktuelle Ziel – ganz egal, ob dieses freundlich oder feindlich ist.

Rextroy zeigt in seinem Video, wie er unschuldige – und sehr verwirrte – Neulinge tötet, aber auch große und namhafte NPCs wie M.U.T.T.E.R. oder Magni Bronzebart. Sturmwind wird ebenfalls von Schleimen überrannt und jede Menge Charaktere ins digitale Jenseits befördert. Aber seht am besten selbst:

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Kann man das noch benutzen? Nein, inzwischen wurde der Fehler korrigiert und das Quest-Item funktioniert – wie vorgesehen – nur noch im direkten Bereich der eigentlichen Quest. Es ist also nicht länger möglich, damit anderen Spielerinnen und Spielern gehörig den Tag zu vermiesen oder eine Schleim-Apokalypse in Sturmwind auszulösen.

Ist das überhaupt erlaubt? Grundsätzlich ist es natürlich erlaubt, Gegenstände im Spiel zu verwenden – auch in kreativer Art und Weise. Sobald das aber in Griefing ausartet und andere sich deutlich davon gestört fühlen, wenn man sie etwa immer wieder tötet, kann das durchaus zu Account-Strafen führen. Auch das Bereichern an solchen Fehlern, wie etwa Ausnutzen eines Exploits im Raid, um leicht an Beute zu kommen, kann sanktioniert werden.

In der Regel meldet Rextroy seine gefundenen Fehler immer sofort an Blizzard, sodass die Bugs bis zur Veröffentlichung seines Videos zumeist behoben sind. Das ist auch besser so, denn sonst würde die World of Warcraft schnell im Chaos versinken – weil Exploits auch gerne mal im PvP 100.000.000 Schaden mit einem Klick machen können.

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