„Es gibt kein Warframe ohne das Erbe von Bungie“ – Chefin des MMOs mit Space-Ninjas gedenkt sterbendem Destiny 2

Warframe x Destiny

Die Chefin von Warframe findet ein paar Worte zum Tod von Destiny 2 und zeigt mit einer persönlichen Story, wie wichtig Bungie und seine Spiele für das Gaming waren.

Das ist die Chefin von Warframe:

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Im Gameplay seht ihr erste Eindrücke zum neuen Horror-Modus von Warframe

„Spielten mehr Halo, als ihr euch vorstellen könnt“

Das sagt sie zu der Situation von Destiny: Am 21. Mai 2026 gab Bungie das Ende von Destiny 2 bekannt. Das Spiel wird zwar weiterhin spielbar bleiben, doch am 9. Juni erscheint das finale Update „Monument of Triumph“, ehe der Loot-Shooter anschließend in den Wartungsmodus wechselt.

Rebecca Ford hat auf X ein paar Zeilen zum Tod von Destiny 2 geschrieben. Sie beginnt mit einer Anekdote ihrer Jugend und berichtet, wie sie mit ihrem besten Freund viel zu viel Halo spielte.

Im Alter von 16 Jahren holten mein bester Freund (der mir den Namen ‘rebulast’ gab) und ich unsere Exemplare vom Mitternachts-Release von Halo 3 ab, rasten nach Hause, sagten unseren Eltern, dass es wichtig sei, und spielten mehr Halo, als ihr euch vorstellen könnt.

Dann sagt sie: „Es gibt kein Warframe ohne das Erbe von Bungie-Spielen“ und erinnert sich an den Release des Loot-Shooters: „Destiny war und ist eine Naturgewalt, geliebt und getragen von den Händen so vieler Menschen, die für einen Moment Teil der größten Sache im Gaming waren.“

Anschließend spricht sie nochmal über das Ende von Destiny und schreibt:

Ich bin wieder 16 – ich bin 35. Ich mache Warframe, ich verabschiede mich von dem einzigen beständigen Pfeiler, zu dem ich aufblicken konnte. Ich bin für mein eigenes Schicksal verantwortlich. Das ist ein Elend für so viele Menschen – und Menschen sind der einzige Grund für das Gute und das Schlechte daran.

Du bist 16? Du bist 35? Du bist immer noch jemand, der es besser weiß, als ohne Empathie zu handeln! Das ist ‘Das Ende?’ Das ist die Realität. Das ist das Geschäft? Ja, und im Geschäft weiß man, dass man nicht versuchen sollte, im selben Bereich zu konkurrieren. Bietet keinen Trost durch Vergleiche!

Viele Spieler bedanken sich in den Kommentaren bei Rebecca Ford für diese Worte. Einige stimmen ihr zu, dass Destiny wirklich eine Naturgewalt ist, andere möchten nochmal loswerden, wie betroffen sie das Ende des Spiels macht. Ein Nutzer schreibt, dass Destiny und Warframe zwei Seiten der selben Münze seien und man für das beste Spielerlebnis beide spielen müsse. Jetzt sei er traurig, weil er eine Seite dieser Münze verliere.

Hatte Bungie wirklich Einfluss auf Warframe? In den Kommentaren des Beitrags gibt es auch vereinzelte Zweifler, die meinen, dass Rebecca Ford ja erst spät bei Digital Extremes angefangen habe und an der Konzeptphase von Warframe gar nicht beteiligt gewesen sei. Die ursprüngliche Konzeptarbeit begann nämlich schon im Jahr 2000, ehe 2012 dann die richtige Entwicklung am heutigen Warframe startete. Die Nutzer fragen, inwiefern Bungie-Spiele wirklich Einfluss gehabt hätten. Fords Anekdote wäre kein Indiz dafür.

Rebecca Ford zeigt mit ihrer Geschichte jedoch, welchen Einfluss Bungie und die Spiele des Studios auf die Gaming-Industrie hatten. Viele Entwickler haben in ihrer Jugend Halo gespielt. Einige User entgegnen etwa, man würde Warframe ansehen, dass Bungie Einfluss auf einige der Entwickler gehabt hätte und sie die Inspirationen ihres Teams wohl am besten kenne.

Außerdem sind sich viele sicher: Rebecca Ford war selbst extrem wichtig für den heutigen Erfolg von Warframe und maßgeblich daran beteiligt, dass das SciFi-MMO heil durch schwierige Zeiten manövrierte – egal, ob sie von Anfang an dabei war oder nicht. Und sie berichtet schließlich von dem Einfluss, den Halo und Bungie auf sie als Person hatten.


Destiny hatte nicht nur großen Einfluss auf Rebecca Ford, sondern auf viele Spieler auf der ganzen Welt. Diese reagieren nach dem verkündeten Ende des zweiten Teils emotional. Viele sind traurig: „Als hätte mir jemand ein Stück aus der Brust gerissen“ – Community von Destiny 2 trauert um ihren MMO-Shooter

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