Das Kommunisten-Minecraft auf PS4 hat mich 2016 komplett enttäuscht – 6 Jahre später kommt der Re-Launch

The Tomorrow Children ist wohl eines der seltsamsten Spiele, auf das sich MeinMMO-Autor Maik Schneider jemals gefreut hat. Knapp 6 Monate hielt sich das Kommunisten-Minecraft nach seinem Free2Play-Release 2016 auf der PS4. Jetzt soll es als Bezahl-Titel zurückkommen.

The Tomorrow Children … ja, wo soll ich anfangen? Das Spiel wurde 2016 lange und aggressiv im PlayStation Store beworben. Ich spielte damals viel Minecraft, das Spiel kam Free2Play und es hatte irgendwie diesen Minecraft-Flair, der mich direkt überzeugt hat.

Meine Erwartungen waren nicht übermäßig hoch, ich hatte auf eine Überraschung gehofft. Doch letztlich verbrachte ich nur wenige Stunden im Spiel, verstand nur die Hälfte, hing in einem Bug fest und schaltete dann enttäuscht ab.

6 Monate lief The Tomorrow Children, hatte aber immer Probleme mit der Monetarisierung. Das Konzept ging nicht auf, weil das Free2Play-Spiel nicht genügend Spieler zum Release anziehen konnte. Es wurde 2017 abgeschaltet, als nicht mal mehr die Kosten für die Server gedeckt wurden (via gamesindustry.com).

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Das Spielprinzip ist aber eigentlich ganz cool. In einer dystopischen Welt leben alle „Arbeiter“ in einer sowjetisch-geprägten Weltordnung. Gemeinsam als Community baut man Städte wieder auf, sorgt für die nötige Energie und erlebt kleine Abenteuer, um Ressourcen zu besorgen und Menschen anzusiedeln.

Alle Entscheidungen, wie etwa der Bau einer Fabrik, werden indirekt gemeinsam getroffen. Gefällt mir der Standort einer Fabrik nicht, bringe ich keine Ressourcen dorthin. So zumindest das Konzept damals.

Mit The Tomorrow Children: Phoenix Edition startet ein neuer Versuch, eine kommunistische Grundordnung herzustellen. Dieses Mal aber als Pay2Play-Titel und der Möglichkeit, offline zu spielen.

The Tomorrow Children: Phoenix Edition erscheint am 06. September erneut auf PS4 und mit einer verbesserten Version für die PS5. Es soll knapp 40,- Euro kosten.

Der erste Trailer zum Re-Launch zeigt bereits viele Kern-Elemente und die gewisse Ähnlichkeit zu Minecraft:

  • Abbauen, Abholzen, Abarbeiten (Minute 00:20)
  • Freie Platzierung in der offenen Welt (Minute 00:28)
  • Erschaffung von Dorfbewohnern (Minute 00:33)
  • Erkundung von interessanten Orten (Minute 00:41)

Im Gegensatz zu Minecraft ist die Welt etwas starrer, ihr könnt nicht alles nach euren Wünschen abbauen und terraformen. Doch The Tomorrow Children möchte eine ähnliche Erfahrung bieten, eure Kreativität fördern und das gemeinsame Spielen belohnen.

Mehr zu den Änderungen im Vergleich zur Original-Version und den Inhalten der Phoenix Edition findet ihr im PlayStation-Blog. Wir haben eine entsprechende Feature-Liste übernommen. Öffnet die Spoiler-Box für mehr Infos:

  • In dem neuen, ausführlichen Tutorial erfahrt ihr, wie ihr zum Musterbürger werdet.
  • Entdeckt über 40 Inseln, darunter mehrere brandneue Designs.
  • Alle ursprünglichen Inseln wurden mit neuen Elementen aktualisiert.
  • Nutzt Monolithen, um Inseln zu transformieren und versteckte Geheimnisse zu lüften.
  • Die Genossen-KI hilft euch jetzt im Einzelspieler-Offlinemodus.
  • Weist während des Offline- oder Onlinespiels die Genossen-KI an, euer Stadtwachstum zu unterstützen.
  • Vergebt Prioritäten für die Genossen-KI, damit sie repariert, Ressourcen sammelt oder eure Stadt verteidigt.
  • Jeder Spieler ist jetzt für je eine Stadt verantwortlich.
  • Ladet Freunde mithilfe von Partycodes in eure Stadt ein.
  • Erklimmt neue Höhen mit dem Enterhaken.
  • Entdeckt mehrere neue Dorfbewohner-Designs.
  • Ladet Fahrzeuge an der neuen Ladestation auf.
  • Spielt mit neuen Licht- und Farbeinstellungen.
  • Nutzt die neuen Leerenkräfte, um euch sofort und einfach durch tückische Gebiete zu bewegen.
  • Schaltet neue Kostüme und Taschen frei, um euch von der Masse abzuheben.
  • VoidKa-Automaten tauchen jetzt an Bushaltestellen auf.
  • Gespeicherte Ressourcen sind jetzt über dem Gegenstand in eurer Tasche im Inventar einsehbar.
  • Verdient neue Trophäen.
  • Arbeitet einfacher und mit besserer Spielersichtbarkeit zusammen.
  • Dankt anderen Spielern, indem ihr auf dem Touchpad nach oben wischt.
  • Hinterlasst Geschenke für andere Spieler in ihren Häusern, auch wenn sie offline sind.
  • Errichtet ein Lager und teilt den Respawn-Punkt eures Zelts mit anderen Spielern.
  • Matrjoschka-Puppen weinen jetzt, um euch zu helfen, ihren Standort zu finden.
  • Viele weitere Hinweise, Tipps und Hilfestellung, um euch auf eurer Reise zu begleiten!
  • Umfassendes Balancing aller Elemente im Spiel und Erhöhung der Standardnutzung aller Tools.
  • Städte können dauerhaft entwickelt werden und es werden jetzt mehr Auszeichnungen für Bevölkerungsmeilensteine vergeben.
  • Inseln haben jetzt individuelle Namen.
  • Neue Häuserdesigns, die ihr für Bewohner eurer Stadt bauen könnt.

Am Ende des Trailers gibt das Spiel dann noch einen Einblick, was ihr hier alles erleben könnt (Minute 01:20). Ein Monster nähert sich einer Stadt, Häuser brennen, Raketen fliegen Richtung Ungetüm. Es gilt also auch, seine Heimat zu verteidigen und wiederaufzubauen, wenn es sein muss.

Mich interessiert eure Meinung zu The Tomorrow Children. Seht ihr hier einen potenziellen Hit oder schreckt euch die Sowjet-Musik bereits ab?

Sucht ihr jetzt nach weiteren Spielen mit Minecraft-Bezug, schaut doch mal hier vorbei: 250.000 Leute feiern jetzt schon Minecraft Legends – Was ist das überhaupt?

Quelle(n): PlayStation Blog
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Marvensen

Minecraft?

UNSER-Craft, Genosse!

Ciaphas

Ich habe es immer gesagt. Kommunismus funktioniert einfach nicht 😉

Threepwood

Es ist schon mutig, das in der aktuellen Zeit nochmal zu bringen. 😄

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