MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann meint: Valve hat den Preis für das Steam Deck drastisch erhöht und gleichzeitig hat damit auch die Steam Machine inoffiziell beerdigt. Aktuell gibt es kaum Chancen, dass die Steam Machine zu vernünftigen Preisen auf den Markt kommen sollte.
Seien wir einmal ehrlich: Ich kenne kaum jemanden, der sich nicht über die Ankündigung der Steam Machine gefreut hat.
Gaming-Performance auf Mittelklasse-Niveau, in kompakter Größe und das auch noch bezahlbar? In meinen Augen hatte Valve damit Ende 2025 einen fetten Volltreffer gelandet. Gleichzeitig warb man damit „die Steam Machine ist genauso gut oder besser als 70 % der Geräte, die die Leute besitzen“ und zeigte damit, wen man mit dem Gerät als potentiellen Kunden im Auge hat.
Jetzt, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, hat Valve den Preis für zwei „Steam Deck“-Modelle drastisch erhöht. Und damit hat sich die Steam Machine als bezahlbare Option eigentlich erledigt.
Der Traum einer bezahlbaren Steam Machine hat sich für viele ausgeträumt
Was waren Hoffnungen? Viele potentielle Käufer hatten darauf gehofft, dass der Preis der Steam Machine bei unter 1.000 Euro bleiben würde. Damit hätte die Steam Machine auf dem Papier gute Chancen gehabt, ein großer Erfolg zu werden. Der Preis galt in der Community auch immer als die berüchtigte Achillesferse der Steam Machine.
Ihr müsst euch einmal klarmachen, was es bedeutet, dass Valve die Preise für das Steam Deck so dramatisch anzieht: Die Preisanpassungen dürften auch für den (noch) unbekannten Preis der Steam Machine gelten. Und das wiederum bedeutet: Für die meisten Spieler dürfte die Steam Machine damit entweder unbezahlbar werden oder es gibt einfach bessere Alternativen.
Und wer soll bitte eine Steam Machine kaufen, die 1.300 Euro oder sogar 1.500 Euro kosten wird und das in der Grundausstattung? Allein mit Blick auf die Konkurrenz im PC-Bereich hat die Steam Machine hier kaum noch eine Chance. Nur zum Vergleich: Für einen brauchbaren Mittelklasse-PC zahlt ihr je nach Ausstattung zwischen 1.000 und 1.200 Euro (Stand: 28. Mai 2026). Für das Geld erhaltet ihr ein System mit einer RX 9060 (XT) oder einer RTX 5060, das reicht für gehobenes Full-HD.
Und für das Geld ist und bleibt ein „richtiger“ Gaming-PC weiterhin die bessere Option: Denn den Gaming-PC könnt ihr später immer noch aufrüsten, bei einer Steam Machine müsst ihr die geringe Aufrüstbarkeit in Kauf nehmen.
Valve hat damit die Steam Machine gerade mehr oder weniger offiziell beerdigt: Bringt man das Gerät in nächsten Wochen und Monaten zu stark erhöhten Preisen auf den Markt, dann dürfte die Steam Machine chancenlos sein.
Man muss sich aber auch klarmachen, dass die Preiserhöhungen derzeit alle Bereiche treffen: PS5, Xbox und Nintendo Switch 2, alle sind in den letzten Wochen teurer geworden.
Seit der Ankündigung der Steam Machine konnte der Mini-PC von Valve viel Interesse bei Gamern wecken. Wir haben uns die meistgestellten Fragen zu der kommenden Konsolen-Alternative angesehen und für euch die Antworten herausgesucht: Steam Machine: Die wichtigsten Fragen und Antworten
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Ach das ist doch überhaupt kein Problem… ;-D
Das teure Steam Deck ist bereits auf Platz 1 der Verkaufscharts, hat gerade James Bond überholt und ist z.B. in Asien schon wieder ausverkauft.
Ein Steam Deck ist eben ein besonderes Gerät, dass viele spezielle Eigenschaften hat.
Daher wird sich auch die Steam Machine zu einem hohen Preis sehr gut verkaufen.
Das Steam Deck ist bei mir immer auf Platz 1 in den Verkaufscharts. Da bin ich mir unsicher, ob das nicht von Valve künstlich in den Charts gehalten wird.
Ich bin mir da aber ehrlich nicht sicher, ob das wirklich der Fall sein wird, dass sich das für einen hohen Preis super verkaufen wird: Derzeit steigen überall die Preise. Strom, Nahrungsmittel, generelle Lebenshaltungskosten. Da werden sich viele dreimal überlegen, ob sie wirklich 1.200 Euro oder mehr für eine Steam Machine ausgeben. Viele versuchen derzeit zu sparen. Gaming ist da eher Luxus, für den man dann sein erspartes Geld nicht ausgeben möchte.