Gronkh spricht darüber, was seinen Beruf auf Twitch & YouTube so hart macht: „Ist nicht schwer, ein Spiel zu spielen und aufzunehmen“

Gronkh redet über seine Work-Life-Balance als Content Creator.

In einem seiner Streams redete Erik „Gronkh“ Range über die Belastung, die mit der Arbeit als Twitch-Streamer kommt, und dass er sich das eigentlich nicht ausgesucht hat.

Was sagt Gronkh über seinen Beruf? Gronkh gehört mit über 1,8 Millionen Followern auf Twitch zu den größten Streamern im deutschen Raum. Das hat allerdings auch einen Preis, erzählt er in einem seiner Streams (Highlight auf YouTube). So erzählt er, dass er die meiste Zeit in seinen vier Wänden verbringt, immer sehr viel zu tun hat und nur wenig rauskommt. Das würde auch etwas mit seinem Gemüt machen, meint Gronkh, und sein Biorhythmus sei im Arsch.

Auch wenn Leute sagen: ‘Ach Mensch, Influencer oder ne, Creator sein ist super easy.’ Ich sag mal so, die ausführende Arbeit an sich: Es ist nicht schwer, ein Spiel zu spielen und das aufzunehmen. […] Ähm, aber ich glaube, alles in allem gibt es schon einen Grund, warum man so viele Storys hört, wo Leute quasi eingeknickt sind. Ob sie es mit Stream probiert haben, ob sie es mit Let’s Plays probiert haben damals oder ne, mit irgendwas anderem. Es gibt viele Leute, die sind einfach an sehr viel weniger zerbrochen.

– Gronkh auf YouTube (ab 08:27)

Auf eine Aussage aus seinem Zuschauer-Chat, dass er sich das Leben selbst ausgesucht habe, reagiert Gronkh genervt. Denn er habe sich das Leben nicht ausgesucht, sagt er, und er hätte damals eigentlich Programmierer werden wollen. Es sei einfach immer mehr und mehr geworden, so der Twitch-Streamer.

Zukünftig möchte Gronkh mit seiner Partnerin Pandorya sowohl in ihrer aktuellen Mietwohnung als auch in ihrem Haus gleichzeitig wohnen. Sie wollen so an beiden Orten jeweils arbeiten und leben. Der Content Creator bezeichnet das als riesigen Luxus und eine Möglichkeit, mal rauszukommen.

Neben all dem Stress findet Gronkh aber auch immer mehr ruhige Momente im Alltag. Beispielsweise beobachtet und fotografiert er gerne Spechte und Meisen in seinem Garten.

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Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Die Schattenseite als Twitch-Streamer: Gronkh ist nicht der einzige Twitch-Streamer beziehungsweise YouTuber, der von einem vollen Terminkalender und dem damit einhergehenden Stress berichtet. Auch Sebastian „Rewinside“ Meyer musste im Dezember 2025 eine längere Zwangspause machen, weil er die Diagnose Burnout bekommen hatte. Er war für mehrere Monate nicht in der Öffentlichkeit zu sehen, ist mittlerweile aber wieder da.

Der Twitch-Streamer LetsHugo musste sich ebenfalls für einige Zeit verabschieden. Sein mentaler Zustand hatte sich verschlechtert und er hatte die Befürchtung, auf einen Burnout zuzusteuern. LetsHugo kehrte schließlich auch nach ein paar Monaten zurück.

An sich ist das Twitch-Streamer- oder Influencer-Dasein nicht sonderlich schwer von der tatsächlichen Arbeit, die verrichtet wird. Allerdings sind alle Influencer selbstständig und haben im Zweifelsfall noch Angestellte, deren Gehälter sie bezahlen müssen.

Das kann einen enormen Druck auf eine einzelne Person ausüben, vor allem wenn der Erfolg an Aufrufzahlen auf Twitch und YouTube geknüpft ist. Etwas, was häufig durch undurchschaubare Algorithmen schwierig sein kann.

Was haltet ihr von dem Workload von Gronkh? Könnt ihr seine Einstellung nachvollziehen? Schreibt es uns in die Kommentare!
Auch der Twitch-Streamer Papaplatte musste sich vor kurzem von seinem Streamer-Dasein für einige ungewisse Zeit verabschieden: Papaplatte nimmt eine Auszeit von Twitch, will Gras anfassen: „Bisschen gruselig für mich“

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