Papaplatte ist einer der größten Streamer im deutschen Twitch. Jetzt will er sich für einige Monate zurückziehen.
Was hat Papaplatte angekündigt? In einem YouTube-Video vom 29. April 2026 kündigt Papaplatte eine Streaming-Pause über 2 bis 3 Monate an. Die sei lange überfällig. Er will diese Zeit nutzen, um Kraft zu tanken und Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden zu verbringen. Das sei in den letzten Jahren immer mehr zu kurz gekommen. Außerdem wolle er mal wieder ganz klassisch Gras anfassen.
Papaplatte braucht eine Pause, doch gruselt sich dabei
Warum braucht Papalatte eine Pause?
- Der Streamer erkärt, er habe in den letzten Monaten sowohl privat als auch geschäftlich Entscheidungen getroffen, mit denen er rückblickend gar nicht zufrieden sei. Er habe festgestellt: Das sei nicht er.
- Papaplatte sagt auch, er habe sich Sprüche von seiner Community in letzter Zeit immer mehr zu Herzen genommen, obwohl er es eigentlich genieße, mit seinen Fans zu scherzen. Das habe ihn dazu gebracht, über seinen psychischen Zustand nachzudenken, und auch in einer Therapie darüber zu sprechen.
Für den Twitch-Streamer ist die Vorstellung erstmal „bisschen gruselig“. Ein Blick auf die Plattform TwitchTracker zeigt, dass Papaplatte sich in den letzten Jahren nur wenig Pausen gegönnt hat. Im Schnitt streamte er an knapp 5 Tagen die Woche – aber eben ohne feste Wochenenden oder längere Urlaube.
Zum Vergleich: Bei einer klassischen 40-Stunden-Woche geht man von 174 Arbeitsstunden pro Monat aus. Bei Papaplatte waren es gerade 2024 immer wieder weit über 200 Streaming-Stunden in einem Monat. Das hat er zwar schon ein bisschen reduziert, dennoch kommt einiges zusammen.
Und dann kommt ja auch außerhalb der Streams noch einiges an Arbeitszeit dazu. Der Streamer sagt: Er stecke so viel Seele und Liebe in seine Projekte, das sei eben sein Leben.
Papaplatte stellt aber klar, dass er immer noch Freude am Streamen hat: Das sei kein Ende, nur eine Pause.
Da macht jemand Urlaub, na und? Auch wenn böse Zungen sagen, Influencer würden ja ohnehin nicht wirklich arbeiten, haben viele Content Creator selten wirklich frei. Selbst vermeintliche Urlaube werden oft gestreamt oder mit Vlogs begleitet. Denn: Wer zu lange offline bleibt, droht, an Relevanz zu verlieren.
Gerade aufstrebende Streamer fürchten oft, die mühsam aufgebaute Community könnte nicht auf sie warten, und sich während einer Auszeit eben jemand anderen suchen. Dass die Fans dann nochmal zurückkommen, ist nicht selbstverständlich.
Dazu können empfindliche finanzielle Einbußen kommen, denn wer nicht auf Sendung ist, bei dem erneuern Zuschauer womöglich auch nicht ihren Sub, geschweige denn schließen ein neues Bezahl-Abo ab.
So eine Entscheidung wie die von Papaplatte zeugt also von einem gesunden Vertrauen in seine Community, und ist ein wichtiger Schritt weg vom ständigen Grind. Das muss man sich aber eben auch leisten können. Mehr dazu: Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“
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