Gronkh erklärt, warum es „keinen Spaß“ macht, als Twitch-Streamer selbstständig zu sein

Gronkh beschwert sich über die Bürokratie als Selbstständiger.

Der Twitch-Streamer Erik Gronkh Range redet über seine Selbstständigkeit und den Stress, der damit einhergeht. Vor allem mit den Steuern. Auswandern ist für ihn aber keine Option.

Warum macht es Gronkh keinen Spaß? Während der Twitch-Streamer Gronkh sagt, dass sein Beruf an sich nicht wirklich schwer sei, scheint es hinter den Kulissen manchmal anders auszusehen.

In einem seiner Streams (Zusammenschnitt auf YouTube) erzählte er, dass er einen Liebesbrief vom Finanzamt bekommen habe. Dabei sei er gerade erst durch mit einer Betriebsprüfung. Der Streamer schimpft: “Irgendein Scheiß” komme immer.

Überhaupt macht es laut Gronkh einfach keinen Spaß. Der Twitch-Streamer sei zwar dankbar für den Job, den er machen könne, aber Backend sei immer zum Kotzen.

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Wie machen das andere Streamer? Auch anderen deutschen Twitch-Streamern oder YouTubern dürfte dieser bürokratische Aufwand als Selbstständiger bekannt sein. Gerade Content Creator, die einen krassen Hype erleben und plötzlich viel Geld verdienen, überblicken oft nicht, dass sie etwas für die Steuer zurücklegen müssen. Dann stehen sie plötzlich hoch verschuldet da.

Doch auch Steuer-Profis wie Trymacs sind nicht sicher vor Betriebsprüfungen.

Die Lösung für viele heißt Auswandern. Während Gronkh Auswandern als keine Option für ihn zu sehen scheint, haben andere Influencer ihren Lebensmittelpunkt bereits verlagert, etwa auf die portugiesische Insel Madeira.

Madeira bot den Streamern dabei vor allem den Vorteil der Steuererleichterung: Die Regierung hatte den sogenannten NHR-Status ins Leben gerufen, der Neuzugezogenen Steuervorteile gab. Mittlerweile gibt es diesen Status nicht mehr – er wurde im Januar 2024 eingestellt –, doch zur damaligen Zeit profitierten die zugezogenen Influencer davon enorm.

Habt ihr auch schon solche “Liebesbriefe” bekommen?

Influencer und Steuern, das ist ein leidiges Thema. Viele Content Creator haben schlichtweg nicht auf dem Schirm, welche Einnahmen sie alles versteuern müssen. Andere drücken sich bewusst vor der Steuer. Das Finanzamt eines Bundeslandes macht daher mit einem eigenen Influencer-Team Jagd auf Steuer-Sünder

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